Heckenpflege und Rückschnitt für das nächste Jahr

K

kokolorix

Mitglied
Hallo liebe Gemeinde,

nachdem unsere kleinen Jungpflanzen gut angewachsen sind, möchten wir diese für einen dichten Wuchs, der uns bereits auf relativ niedriger Höhe wichtig ist, zurückschneiden, da einige Arten in diesem Sommer richtig geschossen sind.

Wir möchten die Pflanzen gerne so wachsen lassen, dass die solitären Arten noch einzeln sichtbar sind und diese nicht in einer "grünen Wand" verschwinden.

Es handelt sich um eine Blühhecke mit fünf verschiedenen Arten, darunter z.B. Bauernjasmin, Forsythie und Prachtspiere.

Anbei habe ich einige Fotos beigefügt und hoffe, dass ihr uns eine Tipps geben könnt, die wir beim Rückschnitt zu beachten haben, bzw. wie wir das am besten machen, um unsere Vorstellungen vom Aufbau der Hecke zu erreichen.

Herzlichen Dank für eure Unterstützung von den Pflanzneulingen aus dem Sauerland.
 

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  • Frau B aus C

    Frau B aus C

    Foren-Urgestein
    Meiner Meinung musst Du die ersten Jahre nichts bzw. nicht viel tun.
    Wir haben bei unserer Tochter vor reichlich 10 Jahren eine Blühtenhecke gepflanzt. Zur Straße hin, In 2 Reihen, versetzt, auf 30 Meter Länge. Unterpflanzt mit Frühjahrsblühern.
    Diese Hecke hat sich wunderbar entwickelt. Sie ist im Sommer blickdicht.
    Wichtig ist, dass die ersten Jahre das Unkraut in Schach gehalten wird.
    Die ersten 5 Jahre wurde überhaupt nicht verschnitten. Danach bzw. jetzt wird nur verschnitten, was zu viel oder krank/dürr ist. Und sie sieht nicht ungepflegt aus. Ziel erreicht.
    Eine Blütenhecke ist eine Hecke für Leute, die viel Platz und wenig Zeit haben.

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    M19J55

    M19J55

    Mitglied
    Nabend, ich sehe das auch so wie Frau B aus C.
    Wenn ,dann würd ich nur im Frühjahr einige lange Triebe einkürzen.
    Auf der linken Seite ist die Zusammenstellung der Pflanzenarten wohl nicht ganz gelungen.
    Du siehst lange unbeblätterte Triebe-
    Für mich ist das allerdings kein Problem. Ich würde sie wachsen lassen. Gruß
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    Wir möchten die Pflanzen gerne so wachsen lassen, dass die solitären Arten noch einzeln sichtbar sind und diese nicht in einer "grünen Wand" verschwinden.
    Kann man so machen, aber eine Hecke ist es dann eigentlich nicht. So einen Sträucherstreifen hab ich hier auch, allerdings schon älter, um nicht zu sagen alt. Hat auch keine Heckenfunktion, sondern ist eher ein großes Beet mit Sträuchern.

    Es handelt sich um eine Blühhecke mit fünf verschiedenen Arten, darunter z.B. Bauernjasmin, Forsythie und Prachtspiere.
    Sehe ich auf dem zweiten Bild ganz links noch eine Buddleja?

    Deine Pflanzen hab ich auch alle. Problem ist, dass du für die Sträucher, die im Frühjahr blühen, den Schnittzeitpunkt schon verpasst hast. Forsythien werden zB gleich nach der Blüte geschnitten. Wenn du jetzt noch mit der Schere rangehst, blüht da nächstes Jahr nichts, denn die Blütenknospen sind ja schon längst angelegt. Bauernjasmin und Prachtspiere hab ich bereits im Sommer geschnitten; wie die es vertragen, wenn man das jetzt noch macht, weiß ich nicht sicher.

    Ich schnippele ziemlich viel an den Sträuchern rum, weil sie alt sind und ausgelichtet und in Form gehalten werden müssen. Der Bauernjasmin war mir zB längst über den Kopf gewachsen und mit 5 Metern Höhe für mich nicht mehr zu bändigen, das mussten schon Fachleute machen. (Da siehst du mal, was auf dich zukommen kann in ein paar Jährchen. :giggle:)

    Da du aber mit einer jungen Pflanzung zu tun hast: ich würde jetzt, wie schon die beiden Vorschreiberinnen gesagt haben, gar nichts schneiden. Die Buddleja (falls es eine ist) freut sich allerdings, wenn sie im Frühjahr/am Ende des Winters sehr weit runtergeschnitten wird und treibt dann dichter aus. Den anderen würde ich nach der Blüte nur einen leichten Formschnitt verpassen, der der Schönheit dient.

    Ansonsten: erst mal Fuß fassen lassen.
     
  • Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    Wir haben bei unserer Tochter vor reichlich 10 Jahren eine Blühtenhecke gepflanzt. Zur Straße hin, In 2 Reihen, versetzt, auf 30 Meter Länge. Unterpflanzt mit Frühjahrsblühern.
    Sehr schön deine Fotos! (y) In 2 Reihen zu pflanzen sieht's toll aus. Aber wird das nicht irgendwann zu dschungelig? So war's nämlich hier, als ich vor 10 Jahren den Garten übernahm. Außer dem oben erwähnten großen 'Sträucherbeet' gab's nämlich ein weiteres, das war völlig aus dem Ruder gelaufen. Na gut, das war aber auch einige Jahre vernachlässigt worden. Hab ziemlich viel sägen müssen, ehe daraus wieder was Annehmbares wurde.
     
  • Frau B aus C

    Frau B aus C

    Foren-Urgestein
    Rosabelverde, ja die Hecke ist jetzt dicht. Aber sie soll ja auch blickdicht sein.
    Im Winterhalbjahr/zeitigen Frühjahr geht unsere Tochter mal mit der Astschere durch und Störendes wird entfernt. Der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen.
    Einfach eine gelungene Hecke. Es blüht immer was.
     
  • P

    Platero

    Foren-Urgestein
    Ich möchte anmerken, dass Bauernjasmin, Buddleija und Forsythie äusserst wüchsig sind, wenn sie erst einmal etabliert sind. Ohne jährlichen, sehr strengen Rückschnitt geht da auf diesem schmalen Beet gar nichts.
    Ob man das mit der Heckenschere (grüne Wand) oder gefühlvoll per Hand in "natürlicher" Form machen möchte, ist eine Frage des Geschmacks und des investierten Zeitaufwands.
    Unser Bauernjasmin z.B. ist ein Strauch von ca. 5x5 metern, breit überhängend. Das darf er bei uns auch, weil er eine Böschung "zu macht" und der Platz dafür vorhanden ist. Wird er doch mal zurückgeschnitten, treibt er 3 meter lange Ruten und ist bald genauso breit wie zuvor. Forsythie und Buddleija verhalten sich da ähnlich.
     
    Knuffel

    Knuffel

    Foren-Urgestein
    Ich möchte noch anmerken, dass Buddeleija und Forsythie nicht nur sehr stark treiben, sie blühen auch nur am neuen Holz.
    Daher ist es sehr wichtig, sie regelmäßig kräftig nach allen Seiten und auch von oben zu schneiden. Sonst hast du unten irgendwann keine Blüten mehr.
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Foren-Urgestein
    Ja natürlich wachsen die Sträucher unterschiedlich stark. Ein Schnitt ist genau abzuwägen.
    Unser Freund kokolorix hat ja keine richtige Hecke, sondern nur wenige Sträucher. Sie sind bei Bedarf individuell zu schneiden. Z.B. die Forsythie könnte evt. Im Frühjahr 2022 nach der Blüte gezielt geschnitten werden. Aber immer daran denken: jeder Schnitt regt das Wachstum an.
     
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