Hilfe bei Bewässerungsplanung Garten benötigt

T

ThomasCologne

Neuling
#1
Guten Tag zusammen,

seit geraumer Zeit lese ich nun hier im Forum mit. Hintergrund ganz klar: Der Garten steht an ;-)) Und dazu habe ich mich dann jetzt auch mal hier im Forum angemeldet

Aber erst einmal zu uns: Wir haben letztes Jahr neu gebaut und wollen in diesem Herbst dem Garten ein wenig Leben einhauchen.
Wir heißt: Mama, Papa – beide Ende 20 (OK, 35) mit unseren beiden kurzen 5 und 3 Jahre alten Mädels. Dazu noch 2 Hauskatzen, die aber eigentlich wenig mit dem Garten zu tun haben ;-)
Da ich dieses Jahr beruflich nicht zu Hause war, durfte ich den Jahrhundertsommer „leider“ nicht miterleben und wir wollen aber die Grobarbeiten im Garten dieses Jahr noch beginnen.

Aktueller Zustand momentan ist: Boden, VIEL Boden und die Fläche für die Terrasse ist geschottert. Die Zisterne (6m3) ist verbuddelt und sämtliche Dachflächen daran angeschlossen.
Im Herbst diesen Jahres sollen dann die Erdarbeiten (in Eigenleistung) gemacht werden, sodass der Rollrasen im Frühjahr gelegt werden kann. Es sei denn, wir kriegen auch nochmal einen Jahrhundert-Herbst.
So ganz final steht unsere Gartenplanung noch nicht. Deswegen ist halt zunächst auch erst einmal viel viel Rasen (Rollrasen im nächsten Frühjahr) angesagt.

Wie schon erwähnt, habe ich mich bereits einige Zeit mit dem Thema Bewässerung, Feuchtemessung, Steuerung, etc. beschäftigt. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob wir mit der derzeitigen Planung so ins rennen gehen können.

Zu unseren Gegebenheiten:
Wir haben im Haus ein Bus-System (KNX) und möchten dies smarte System natürlich auch für den Außenbereich zur Steuerung der Gartenbewässerung einsetzen.
Von daher sieht die Versorgung derzeit wie folgt aus:
- Zisterne (6m3) wird über den Außenwasseranschluss bei einem Mindeststand über ein gesteuertes Magnetventil selbstständig nachgefüllt.
- Die Gartenbewässerung soll von der Zisterne aus über eine Metabo HWWI 4500/25 Inox versorgt werden. Diese bringt 4,8bar und 4.500 l/h (=75l/min)
- Vom Gardena-System sind wir ziemlich weg und möchten gänzlich auf Hunter setzen. BTW: Die Dokumentationsunterlagen sind ja doch schon sehr umfangreich mit den mehreren hundert Seiten.
- Unser Boden ist HART, sehr hart! Er ist sehr lehmhaltig und nimmt Wasser extrem schlecht auf. Daher werden wir für den anstehenden Rollrasen vorher auch Sand einarbeiten müssen.

Nun zur Bewässerungsplanung:
Im Grunde haben wir zwei Flächen zu Beregnen und 3 kleinere Flächen mit Tropfberegnung. Ich hoffe, die beigefügte Zeichnung sagt mehr als Worte.
Die Verteilung und Steuerung soll in der Garage (Hinterraum) verbleiben. Gründe hierfür sind Frostschutz, Zugänglichkeit und potentiell erweiterbar. Zudem kann dann auch mal manuell angestellt werden, ohne gleich nass zu werden. ;-)

Aber mit der Anordnung, Auswahl und Anbindung der Regner habe ich so meine Probleme. Seit Tagen gehe ich nun verschiedenste Varianten durch und kann mich nicht entscheiden, welche Variante die bessere ist.
Da bin ich nun auf eure Hilfe angewiesen. Als Anhaltspunkt haben wir uns mal folgendes vorgestellt:

Fläche 1 soll mit 4x PGJ Düse 3,0 in den Ecken und 2x PGJ, Düse 2,5 in zwei Zonen (blau und magenta) beregnet werden. Somit hätten wir je Zone bei angenommenen 3bar Druck 34l/min Durchfluss. Diese setzen sich zusammen aus 2x 12,0 Liter + 1x 9,8 Liter.
Irgendwie erscheint mir dies aber zu wenig? Oder täusche ich mich da??

In Fläche 2 habe ich bisher vorgesehen 6x PS Ultra, da sie auf 2,80m Wurfweite begrenzt sein sollen/müssen. Sonst würde unser Haus gewässert. Damit hätten wir 5x 180° mit Düse 8A und 1x 90° mit Düse 8A in Summe knapp 20 Liter /min. (5x 3,6Liter + 1x1,8Liter). Eventuell müsste ich diese Zone sogar noch mit einem Druckminderer versehen??
Aber auch diese Ausbeute kommt mir irgendwie ziemlich gering vor??

Jetzt habe ich zwar schon einige Fragen in meinem Text verbuddelt. Aber grundsätzlich stellen sich mir natürlich folgende Fragen:
- Ist die Anordnung, Auswahl und Anzahl an Regner ausreichend?
- Sollten andere Düsen gewählt werden?
- Sind die Zuleitungen korrekt gewählt?

Von daher wäre ich auf eure Hilfe und Unterstützung angewiesen, um mir bei der Planung behilflich zu sein.

Danke im Voraus und Gruß
Thomas
 

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  • T

    ThomasCologne

    Neuling
    #2
    Hallo zusammen,

    leider gab es bisher noch kein feedback. Stimmt da was generelles nicht an der Planung/Vorgehensweise, etc.?

    Obwohl ich mir mit der Anordnung der Regner nocht sicher bin, hab ich mal die Niederschlagsmengen ermittelt.
    Was mir dabei aufgefallen ist, dass die Rate des Niederschlages doch relativ unterschiedlich ist. Es schwankt je nach Bereich zwischen 46 und 92 mm.
    Macht das was aus oder kann die Anordnung so beibehalten werden?
    Denn wie könnte man sie stattdessen anordnen?

    edit:
    was mir gerade noch einfällt:
    Hunter schreibt in dem Handbuch von Getrieberegnerabständen zwischen 8-12m. Demnach wären die Abstände doch i.O.??





    Danke und Gruß
    Thomas
     
    Zuletzt bearbeitet:
    T

    ThomasCologne

    Neuling
    #3
    Hallo zusammen,

    ich habe nun nochmal die PGJ gegen Eco Rotator MP-1000 und MP-2000 getauscht und nochmal 2 Stück in der Mitte hinzugefügt. Die Drücke sind mit 2,0 und 2,5 BAR ziemlich gering, sodass die 3 Stränge wahrscheinlich im Druck reduziert werden müssten.

    Ist die Niederschlagsmenge so besser aufgeteilt?
    Oder ist es schon zu gering mit der Niederschlagsmenge?

    Gruß,
    Thomas




     
    Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    #4
    Lieber Thomas,

    willkommen an Bord und Glückwunsch zu Deinen 3 Mädels und den zwei Miezen.

    Bedeutet Dein Nick, dass Köln eine tolle Stadt ist, oder ist das ein Beheimatungshinweis?

    Die Kölner Bucht, mit ihren auskömmlichen Niederschlägen ist in Bewässerungsfragen sehr speziell.
    Braucht es bspw. im Oderbruch (einer niederschlagsarmen Gegend), besonders präzise Planung, so bügelt der Regen in Köln manche „Luschigkeit“ prima aus.

    Ob das in Köln funktioniert, kann ich nicht genau sagen: aber im übrigen Rest der Republik ist eine 6m³ Zisterne für 200 m² für 40 mm Niederschlag zu klein. Es braucht 8m³… Also braucht die Zisterne für die wenigen Wochen, in denen es „eng“ wird, eine Nachspeisung. Da werden hier tolle Lösungen beschrieben. Letztlich hilft da nur Erfahrung mit den Niederschlägen der Gegend und ein spitzer Bleistift für die Kalkulation der Kosten der Nachspeisung.

    Ein Hauswasserwerk mit einem 25 l Kessel ist sicher sinnvoll, wenn man mal eine Blumenvase füllt.
    Bei der Gartenbewässerung geht es ja immer nur um an und aus, bei voller Leistung. Eine Pumpe mit Druckschalter wäre da die bessere Wahl. Ob da nun Tauch-, oder Kreiselpumpen die bessere Option sind? Sicher braucht es Filtertechnik, da das Wasser in der Zisterne mit verschiedenen „Substanzen“ durchsetzt ist.

    Beregnungsobjekte? Der Boden nimmt größere Wassermengen schlecht auf? Da ist diese „Rotator“ Technik vielleicht wirklich ein Segen. Perfekt ist dreifache Überlappung. In märkischem Sand läßt man nicht präzise geplante Areale einfach länger laufen. Zuviel gibt es da nicht. Das könnte bei Dir anders sein. Da würde man mit geringeren Radien und mehr Regnern sicher mehr Präzision in der Niederschlagsdichte erzielen. Aber dann gibt es in der Kölner Bucht einen satten Regen und der Rasen sieht wieder prächtig aus.

    Es fehlen hier die erfahrenen Kölner Gärtner, die Dir sagen könnten, welcher Aufwand wirklich berechtigt ist.

    Vielleicht legst Du mal los und begründest damit das Kölner Erfahrungsschema.

    Viel Glück
     
  • T

    ThomasCologne

    Neuling
    #5
    Bedeutet Dein Nick, dass Köln eine tolle Stadt ist, oder ist das ein Beheimatungshinweis?
    Hallo parvizal,

    vielen Dank für das Feedback!
    bei meinem Nick trifft tatsächlich beides zu ;-)

    Und in der Tat, Regen ist hier so eine Sache bei uns in der Region. Diesen Sommer war mit Sicherheit eine (wahrscheinlich zunehmende) Ausnahme, die allerdings so ziemlich ALLE Gärten in Deutschland betroffen hat.

    Die Zisterne ist bereits seit einiger Zeit verbuddelt und ein austauschen praktisch unmöglich. Daher hatten wir uns bereits Gedanken über eine Nachspeisung gemacht. Und ich denke mit dem Konzept was wir haben, ist eine Nachspeisung in Spitzenzeiten durchaus gegeben.
    Bei einem Füllstand <x% (gemessen über einen Füllstandsensor) öffnet ein Magnetventil und füllt die Zisterne (unabhängig des HWW) bis =y% selbstständig mit Trinkwasser nach. Diese Option ist theoretisch 24/7 möglich, da der Füllstand automatisch erfasst wird.
    Somit ist in der Zisterne immer ein ausreichender Wasserstand gegeben und wir sind unabhängig von der häuslichen Trinkwasserzufuhr. Es sei denn, diese fällt mal aus. Aber dann haben wir noch ganze andere Sorgen als den Garten zu bewässern ;-)

    Unabhängig der Trinkwasserzuspeisung wird es kein „sauberes“ Wasser sein aus der Zisterne. Darüber sind wir uns bewusst. Dies war auch ein Grund, dieses Wasser „nur“ zur Gartenbewässerung einzusetzen und nicht noch zusätzlich auf Toilettenspülung, etc. zu setzen.
    Daher soll ein Filtersystem zwischen Zisterne und Pumpe, bzw. Pumpe und Verteiler eingesetzt werden. Die Pumpe hat glaube nur eine Art „Grobfilter“, sodass es m.E. nach NACH der Pumpe mehr Sinn machen würde einen ordentlichen Filter zu setzen.

    Da das HWW freistehend (in der Garage) ist, würde sich diese auch relativ „einfach“ durch eine andere Pumpe austauschen lassen. Wäre halt nur schade, da diese Pumpe derzeit vorhanden ist und bisher noch auf ihren Einsatz wartet. Aber wie gesagt, es wäre deutlich einfacher, die Pumpe im Nachhinein auszutauschen als zu gering dimensionierte Leitungen oder einen fehlenden Strang!

    Zu Niederschlagserfahrungen kann ich leider (noch) nichts beitragen. Wir haben dort letztes Jahr gebaut und das Thema Garten bisher noch nicht so angetrieben um erstmal in der Nachbarschaft „Rat“ zu holen.
    Nun ist die Nachbarschaft ist (zum Teil zumindest) schon ein wenig weiter und haben sowohl Fertigrasen als auch Saatrasen verwendet. Mit völlig unterschiedlichen Resultaten:
    - Rollrasen, Boden nicht aufgebessert mit Sand: Innerhalb weniger Monate mehr Disteln als Rasen
    - Rollrasen, Boden aufgebessert mit Sand: Schöner, dichter Rasen
    - Saatgut, Boden nicht aufgebessert: Ebenfalls schöner Rasen

    Alle Bewässerung geschehen konventionell, ohne Automation.

    Also ein „Allgemeinrezept“ scheint es auch bei uns nicht zu geben. Wir werden den Boden mit 3-4cm Sandüberdeckung aufbessern und entsprechend lockern, bzw. wieder anwalzen. Da gibt es ja hier im Forum auch ganz gute Beschreibungen zu. Dann soll es ein fertiger Spielrasen werden.

    Die Bewässerungsautomatik soll übrigens ebenfalls über KNX gesteuert werden. D.h. Logiken beurteilen, ob und wann ein bewässern überhaupt notwendig ist in Abhängigkeit von:
    - Erfassung von Regenmenge der letzten 48h
    - Regenwahrscheinlichkeit der nächsten 24h
    - Bodenfeuchte (4-5 Sensoren)
    - Temperaturen + Wind

    Aber das nur nebenbei und wird mit Sicherheit noch viel tüftelarbeit bedeuten.

    Zurück zur Bewässerung:
    Von den PGJ nehme ich doch etwas Abstand und setze derzeit dann auf die MP Rotatoren. In der aktuellen Fassung habe ich auf der großen Fläche 10 Rotatoren. Sollte dazu doch besser noch eine Reihe mehr?

    Was bedeutet denn „kleinerer“ Radius. In der Version 2 habe ich Wurfradien von 5,0 – 5,5m. Noch kleiner wählen?

    Bei der angehängten Variante 3 lande ich mit einem Radius von 5,5m bei dem MP-2000 und 11 Regnern für die größere Fläche anstatt 10 Regnern aus Variante 2. Oder sollte in der Mitte auch noch eine 4-er Reihe gesetzt werden?

    Die Auswahl der „besten“ Regner halte ich erstmal für zweitrangig, da diese ja auch ohne größeren Aufwand mal schnell getauscht werden könnten.

    Mir ist es allerdings wichtig, dass eine ausreichend dimensionierte Zuleitung (tendiere auf 32mm) und entsprechende Abzweige zu den Regnern (25mm ausreichend?) gelegt werden können.
    Das einfach aus dem Grund, dem frisch gelegten Rollrasen nicht direkt wieder mit der Grabenfräse an die Pelle rücken zu müssen.

    Nun habe ich mal Variante 3 entworfen mit einem Regner mehr in der Mitte, also im Grunde 4 – 3 – 4. Die Farben sind zwar etwas unschlüssig mit der Überlagerung. Deswegen habe ich die jeweiligen Niederschlagsmengen in mm/h nochmal dazu geschrieben.

    Ist dies aus deiner/eurer Sicht sinnvoll? Oder doch besser noch einen mehr in die Mitte also 4-4-4? Ich mein, ich möchte schon sicher sein, dass es funktioniert. Aber 137 Regner im Garten möchte ich auch nicht haben. ;-))

    Sind die Zuleitungen so schlüssig?

    Gruß,
    Thomas





     
  • T

    ThomasCologne

    Neuling
    #6
    Hallo zusammen,

    nun habe ich mal eine Planung aus einem Büro erhalten und bin doch wieder mehr verwirrt.

    Hier wird folgendes empfohlen für Fläche 1 (die größere):
    6x MP Rotator 3000 mit möglichst großem Radius, keine in der Mitte. Und nur 2 Zonen

    Fläche 2 (kleinere Fläche):
    7x MP Rotator Rechteck als eine Zone. Auch hier hatte ich die MP Rotator 800 vorgesehen, glaub 8 Stück

    Zone Nr. 4 für Tropfschläuche ist identisch mit meinen Annahmen für die drei kleinen Bereiche.

    Alles soll über DA 25mm angeschlossen werden. Da hatte ich ja vor, die Hauptleitungen mit 32mm zu legen.

    Nun bin ich halt verwirrt, weil das ja wieder in Richtung meiner ersten Idee ging, ausgenommen der 25er Zuleitung.
    Oder ist meine Annahme des obigen Posts mit den 11 Regner, 3 Zonen und DN32 echt too much?

    Langsam komm ich in nen Engpass, da ich gerne einiges an Bauteilen (Hunter) hier aus den USA mitnehmen würde. In der Summe ist es doch ne Ecke günstiger als in Deutschland.

    Gruß,
    Thomas



     
  • Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    #7
    Lieber Thomas,

    die Planung des „Büros“ finde ich schwierig. Jeder weiß, dass die Düsen in den Randbereichen nie die Werte aus der Mitte schaffen. Will heißen: Wenn eine 180° Düse mit 3 Meter Radius bei 90° diese 3 Meter prima hält, sind es bei 0° und 180° 25% weniger Weite. Das kann in Ecken, also mit 90° Düsen dann bei der Inbetriebnahme zu schweren Enttäuschungen kommen.

    11 Meter Radius mit MP Rotator?
    Da würde ich zur Inbetriebnahme durch das Planungsbüro (ich hoffen doch, dass die diesen spannenden Plan ggf. auch realisieren würden) sofort mit 10 Messbechern nach Köln kommen.

    Deine letzte Planung halte ich doch für recht vielversprechend.

    Ich würde mir diese Düsen vorher mal in Betrieb anschauen. RAINBIRD bewirbt gerade recht aggressiv seine MP Rotator-Düsen Alternative RB RVAN. Leider gibt es niemanden, der diese Düsen mal verglichen hat. (Na ja, außer RAINBIRD selbst mit einem YouTube Video) Sie scheinen mehr Wasser zu verteilen, was ich nicht unbedingt nachteilig finde.

    Bring Dir aus den Staaten was zum Spielen und Vergleichen mit und decke Dich erst ein, wenn Du sicher bist, dass dieses oder jenes Objekt Deinen Ansprüchen und Erfordernissen genügt. Zur Not fährst Du noch einmal hin.

    Die Zisternen Installation hört sich vielversprechend an. Ich wollte Dir nicht zum Austausch wegen 2 m³ mehr raten. Ich meinte nur, dass Du 8m³ brauchst um 40mm zu verteilen. Auch die Pumpe wird sicher Ihren Aufgaben gerecht. Ich hatte nicht darauf geachtet, dass die schon im Schuppen steht.

    Rollen oder sähen? Die Endresultate werden sicher sehr stark von der nachträglichen Fürsorge des zuständigen „Greenkeepers“ beeinflusst. Rasenfetischisten werden Rollrasen sicher aus „religiösen“ Gründen ablehnen.
    Nicht gut genug! Das ist letztlich dann neben dem Anspruch, auch eine Frage des Preises.

    Wir wollen hier alle natürlich ganz genau wissen, wie es in Köln weiter geht.

    Viel Glück
     
    T

    ThomasCologne

    Neuling
    #8
    11 Meter Radius mit MP Rotator?
    Da würde ich zur Inbetriebnahme durch das Planungsbüro ... sofort mit 10 Messbechern nach Köln kommen.
    Guter Vorschlag! Ich habe ja bisher nicht wirklich viel Ahnung von der Planung, aber als ich das bekommen habe, war ich schon verwundert! Dabei stammt diese „Planung“ von einem Büro, dessen Name des onlineshops hier auch sehr oft fällt – im positiven.

    Deine letzte Planung halte ich doch für recht vielversprechend.
    Ich habe nun aber doch nochmal einen Regner auf die große Fläche dazu genommen und erhalte somit ein 4/4/4. Also 12 Regner bei 175m2. Denn mir war aufgefallen, dass die Bilanz nicht ganz dem empfohlenen entsprach. Hunter empfiehlt ja, 10-12l/m2. Bei 175m2 komme ich jetzt mit dem zusätzlichen Regner auf eine Bilanz von 2,0m3/h. Empfohlen wird von Hunter bei dieser Fläche 1,8 bis 2,1. Auf diese 10$ mehr kommt es nun auch nicht mehr drauf an ;-)

    Zudem habe ich die Eckrotatoren eine größere Wurfweite (MP3000) verpasst. So werden dann auch die schwächeren Bereiche in der Mitte etwas besser abgedeckt.

    Jetzt habe ich zwar in Großteilen eine 4-fache Abdeckung, aber ich denke Mal, das sollte auch gehen.

    Ich bin froh, wenn ich hier endlich weg bin ;-)))
    Sind nun 10 Monate am Stück hier in der Wüste. Da pack ich lieber ein paar Regner mehr ein ;-)

    Auch die Pumpe wird sicher Ihren Aufgaben gerecht. Ich hatte nicht darauf geachtet, dass die schon im Schuppen steht.
    Ich werde sie erst einmal austesten und im Zweifel dann halt austauschen. Mal sehen.

    Hauptgrund bei uns, dass uns Kurzen nun seit 2 Jahren hinterm Haus einen „Acker“ mit reichlich Disteln haben und zum Spielen immer zum Nachbarn „müssen“. Da soll es dann einfach schnell gehen. Das ist der eigentliche Hauptgrund. Über pro- und kontra lässt sich mit Sicherheit streiten – da gebe ich recht.


    Nun bin ich erstmal an der kleineren Rechteckfläche dran, die ich eigentlich fast wie von dem Planer vorgeschlagen umsetzen möchte. Denn mit 180° MP´s bräuchte ich bei entsprechender Überlappung 12 Stück, gegenüber 7-8 mit den Seitenstreifen Dinger.

    Aber da habe ich irgendwie noch nicht so wirklich das Richtige gefunden. Da gibt es ja die SS-918 mit 2,7x5,5m und die SS-530 mit 1,5x9,1m.
    Gibt es dazu irgendwo Angaben, ob ich die auch 3-fach überlappen muss?
    Oder kann man das getrost so aus der "Büro-Planung" übernehmen?

    Würde mir eine 25mm Zuleitung / Zone Nachteile gegenüber eine 32er bringen? Von der Leistung her müsste es pro Zone ja dicke hinkommen. Am meisten wird die mittlere mit knapp 16L/min benötigen.


    Gruß,

    Thomas






     
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