Hilfe bei der Anzucht von Protea Samen

  • Ersteller des Themas Tinchenfurz‘ Tochter
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T

Tinchenfurz‘ Tochter

Guest
Hallo zusammen, ich bin eine ganz große Liebhaberin der Protea. Auf der IPM habe ich dieses und letztes Jahr ja dann auch die ersten Topfpflanzen entdecken können.
Jetzt habe ich Samen der Protea „blushing bride“ (serruria florida). Das ist eine Sorte, die mal fast ausgestorben ist, sich aber gut erholt hat und viel in der hochzeitsfloristik verwendet wird. Jedoch soll die Anzucht sehr schwer sein und ich muss drauf achten, den Samen das richtige Klima zu bieten.
Wenn ich im Internet suche, dann finde ich immer nur die Samen zum Kauf aber keine vernünftige Anleitung, wie ich das angehen muss.
Hat hier jemand Ahnung davon und könnte mir Tipps geben?
Ich habe sehr viele Samen und könnte zu Versuchszwecken auch gerne welche abgeben.
 
  • T

    Tinchenfurz‘ Tochter

    Guest
    Ja, genau! Danke. Die Seite habe ich nicht gefunden. Da steht ja jetzt auch, dass es nicht schwer sein soll.
    Vielen lieben Dank! Wunder mich echt, warum der mir die Seite nicht angezeigt hat.
     
  • T

    Tinchenfurz‘ Tochter

    Guest
    Ich suche selten nach ganzen Sätzen, sondern nach einzelnen Stichwörtern. Vielleich deswegen. Vielen lieben Dank, im Frühling gehts dann los mit den Schönheiten.
     
  • T

    Tinchenfurz‘ Tochter

    Guest
    Gern! Schicke ich dir zu! Freue mich, wenn das noch mehr ausprobieren.
    Edit: mir würde es tatsächlich beigebracht, nach Stichwörter zu recherchieren. In diesem Fall habe ich „Protea anzucht Samen“ eingegeben....aber ich werde in Zukunft dann auch mal nach Sätzen suchen :D
     
    T

    Tinchenfurz‘ Tochter

    Guest
    Ich habe jetzt auch noch mal in ganzen Sätzen recherchiert und einen informativen, aber etwas älteren Beitrag gefunden. Die serruria wird mir einiges abverlangen, ich werde mir aber größte Mühe geben. Bin mal gespannt, wie die bei dir werden.
    Hier der Link
     
    jola

    jola

    Foren-Urgestein
    Ach du lieber mein Vater :oops: Das klingt ja gar nicht einfach. Da bin ich garantiert zu ungeduldig zu.
    Bei mir kommt Samen in die Erde, bekommt Wasser, und muß wachsen.
    Schick mir lieber irgendwann etwas Leichteres aengstlich.gif
     
  • F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    Die serruria wird mir einiges abverlangen, ich werde mir aber größte Mühe geben. Bin mal gespannt, wie die bei dir werden.
    Hier der Link
    Keep cool... wenn ich exotische Pflanzen aussäe, guck ich mir genau an, wo und unter welchen Bedingungen sie leben und sich vermehren..
    In einer afrikanischen Steppe oder einem tropischen Regenwald (als Beispiel) hantiert keiner mit Wasserstoffperoxid o.ä.
    Da fallen die Samen vom Baum und keimen wenn die richtigen Bedingungen herrschen.

    Bei meinen Baobab-Samen hat es knapp fünf Monate (!) gedauert und auf einmal hatte ich zwei Sämlinge die sich immer noch gut entwickeln (jetzt gut ein Jahr alt).

    Die Jacarandas haben damals (vor eineinhalb Jahren gesät) nur knapp zwei Wochen gebraucht und auch mein vor knapp zwei Wochen gesäter Kameldorn hat jetzt schon zwei Sämlinge.
     
    T

    Tinchenfurz‘ Tochter

    Guest
    Wasserstoffperloxid werde ich auch ganz sicher weglassen. Sehe da nicht ganz den Sinn drin. Wie du schon sagst, das gäbe es so in der Natur auch nicht.
    Ich bin absolut optimistisch, das muss machbar sein, die zum keimen und schlussendlich auch zum wachsen zu bringen. Das einzige, was mir Probleme bereiten könnte, ist der helle aber kühle Raum im Winter. Dafür lasse ich mir aber noch was einfallen.
    Ich hätte ja schon Lust, ein paar davon einfach schon mal einzupflanzen..
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    Wie gesagt, guck Dir an wie sie „natürlich“ leben und versuche mindestens bis zur Keimung dieses nachzustellen.

    Bei meinen afrikanischen Samen muss ich eben die „Regenzeit“ nachstellen, heißt über eine gewisse Zeit richtig nass und hohe Luftfeuchtigkeit, danach (einigermaßenes Wurzelwerk vorausgesetzt) müssen Sie auch mal etwas „darben“.

    Natürlich lass ich sie nicht vertrocknen, aber in der Kalahari müssen sie eben auch zeitweise mit sehr wenig Wasser zurechtkommen.

    Heute habe ich meine beiden Kameldörner in Töpfe gesetzt und war erschreckt, was für eine lange Hauptwurzel sie innerhalb von vier Tagen entwickelt haben... klar, in Afrika ist eine schnelle sehr tiefe Wurzel (vor Entwicklung des Blattgrüns) der Schlüssel zum Überleben.
     
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