Hilfe beim Bauantrag, was sind heimische Gehölze?

3

305er

Neuling
Hi, ich bin neu hier und hab mich für dieses erste Thema hier mal registriert, wobei ich glaube, zukünftig gefallen am Garten zu finden.

Eigentlich hätte diese Woche unser Bauantrag für unser Neubauvorhaben in Lampertheim-Hüttenfeld kommen sollen.

Jetzt hat uns unsere Baufirma gesagt, dass die bisherige Planung nicht ausreicht und die Gemeinde exakte Angaben benötigt für die Verkehrsflächen, Stellplätze, welche Pflanzenarten etc.

Hab euch mal ein Bild gemacht vom B-Plan, dort stehen die Faktoren, woran es gerade hängt.
Wichtig ist wohl der letzte Abschnitt.

Haben uns jetzt mal über das gesamte Wochenende hingehockt und ne Skizze gezeichnet, was die Baufirma braucht.
Auch waren wir gestern in ner Baumschule um uns beraten zu lassen (hat Spaß gemacht).

Daraus hat sich jetzt ergeben, dass wir als Grenze/Gartenzaun, viele Hainbuchen pflanzen werden.
Die Gemeinde will ja wissen, welche Art.
(So war der Stand vor wenigen Stunden, jetzt aktuell haben wir es geändert auf die Schwarzgrüner Liguster.)

Aber bei dem Stellplatz, zuwege zum Haus etc. müssen wir was für die Versickerung machen, haben jetzt einfach mal geschrieben “Haufswerkporig“. Ich hoffe das reicht denen!?

Habt ihr Ideen, Pläne wie man den Vorgarten gestalten kann, dass es den Vorgaben entspricht?
Hab das gefühl dass der Vorgarten eher der Gemeinde anstelle mir gefallen muss.

Wollten eigentlich halles Mediterran gestalten mit 2 Palmen auf dem Weg zur Haustür

Was sind Standortgerechten Gehölze? Und was heißt 25% flächendeckend?
Wenn meine Berechnungen stimmen , sind die 25% Vorgarten ca.14,5m².
Heißt das jetzt, dass ich die 14,5m² zusammenhängend begrünen muss oder kann ich hier mal 10m², da mal 2m² und hier 2,5m² ?
Weil sonst kann ich mich in dem Vorgarten ja gar nicht mehr bewegen.
Was versteht man unter Gehölze?
Was ist heimisch? Finde in google nichts, was mir sagt, was wo wie heimisch ist.

Ich finde es jedenfalls heftig, was die vor Baubeginn schon alles wissen wollen. Dachte ich entscheide dass alles Stück für Stück, wenn das Haus mal steht.

Danke für eure Hilfe!
Gruß Sven
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
  • B

    Biogärtner

    Gesperrt
    Hallo und willkommen im Forum.

    All Deine Fragen hab ich innerhalb von 5 Minuten mittels Googel gelöst. Das sollte dir doch auch möglich sein, da Du ja über einen Internet Anschluss verfügst.

    Alles vorkauen lassen hat natürlich was, erspart Zeit.

    Hier mal ein Beispiel:

    http://www.igfd.org/?q=Standortgerechten+Gehölze

    Hasta Luego, Bio
     
    3

    305er

    Neuling
    Denkst du, wenn alles innerhalb kurzer Zeit mit Google zu lösen wäre, würde ich mich ein ganzes Wochenende mit dem Zeug beschäftigen und in ne Baumschule fahren?

    Standortgerecht ist ein weitläufiger Begriff, was hoch im Norden Standortgerecht ist, muss es bei uns nicht sein
     
    Okolyt

    Okolyt

    Moderator
    Mitarbeiter
    Hör mal Bio...... Neue Mitglieder kann man bei ihrer ersten Frage auch netter begrüßen! :mad:
    Da muss man nicht den oberschlauen und arroganten Google-Hinweiser machen!
     
  • R

    ruppi

    Foren-Urgestein
    Hallo,
    wenn Du zum "Huben" Baumschule gehst, wird Dir gern gezeigt was heimische Gehölze sind. Die Leute dort sind sehr freundlich. Oder Du gehst zum "Hermannshof" in Weinheim, auch nicht weit von Hüttenfeld, schau Dich dort um.
    Palmen gehören bestimmt nicht in die Rheinebene.
     
  • 3

    305er

    Neuling
    Hi, das Palmen nicht heimisch sind, ist mir klar. Wobei heimisch ne Auslegungssache ist, ich fühle mich unter Palmen heimisch 😜.

    Beim huben waren wir. War wirklich sehr nett.
    Allerdings hat er auch gesagt, dass heimisch ein sehr weitläufiger Begriff ist und er nicht weiss, was die Gemeinde als heimisch versteht (deutschlandweit, Europa, Süddeutschland etc)
     
  • T

    Tinchenfurz

    Guest
    Habt ihr keinen Ansprechpartner bei der Gemeinde, den ihr mal fragen könnt?
     
    3

    305er

    Neuling
    Über das Wochenende ist dies halt natürlich schlecht =)

    Hab jetzt aber mit dem Bauamt telefoniert.
    Die 25% flächendeckend heißt nur, dass es ingesamt 25% sein müssen. Egal ob ich hier 10% und paar Meter weiter die restlichen 15%.

    Und andere Punkte noch, aber erstmal wichtigere.
    Der Rest klärt sich auch noch
     
    Yukichan

    Yukichan

    Mitglied
    AW: Ich denke, dass es der gesunde Mix macht...

    Wir haben uns vor Baubeginn damals an unsere Umweltbeauftragte der Stadt gewendet. Später hat es aber keinen mehr gekratzt, was wir hier getrieben haben. Ganz so strenge Auflagen wie bei Euch hat man uns hier ohnehin offenbar nicht auferlegt.

    Standortgerechte und standortheimische Sträucher heißen in unserer Gemeinde: Haselnuss, Roter Hartriegel, Weißdorn, Hundsrose, Faulbaum, Kreuzdorn, Schwarzdorf/Schlehe, Schwarzer Holunder, Liguster, Pfaffenhütchen, Gemeiner und Wolliger Schneeball, Gemeine Heckenkirsche und die Kornelkirsche sowie natürlich Obst- u.a. Walnussbäume.

    - Wir selbst haben damals einen lustigen Mix aus Obstbäumen und Sträuchern gepflanzt, der sich super zu den Inhalten unseren Nachbargärten ergänzt, in denen z. B. zahlreich Walnussbäume und Hartriegel wachsen. Auf Schlehe und Weißdorn wollten wir wegen der wuchernden Ausläufer lieber verzichten, und so richtig schön finde ich die auch nur in der freien Natur und nicht unbedingt im eigenen Garten. Also da wollten wir uns auch nicht verrückt machen lassen. Was ich unbedingt noch pflanzen möchte ist ein schwarzer Holunder, ansonsten haben wir neben Berberitze, einem stachellosen kl. Brombeerurwald und einer Kupfer-Felsenbirne (auch sehr von den Vögeln geliebt), Liguster und Glanzmispel auch sogenannte "nutzlose Sträucher" (schluck: so nennt das der NABU) wie Perückenstrauch und Co. gepflanzt, auf die ich jedoch nicht verzichten mag, weil sie einfach schön aussehen. Auch die Glanzmispel ist ja nun nicht gerade heimisch, aber sehr dekorativ. Zusätzlich haben wir viele Stauden und Kräuterbeete, dass wir für reichlich Insektenmagnete sorgen, finde ich.

    Aber wenn Ihr für den Vorgarten z. B. bereits eine Buchen- oder Ligusterhecke vorseht, sollte da doch der Auflage genüge getan sein, um dann noch weiteres nach persönlichen Vorlieben zu pflanzen.

    Wir haben im Vorgarten z. B. gar keine Hecke, sondern nur neben einem Schneeball weitere Kleingehölze (einen Mönchspfeffer, der ja nun auch nicht direkt HEIMISCH ist, die Hummeln und Bienen LIEBEN den), Gräser, Stauden und einen Quittenbaum statt so neumodischen Gehölzen wie Kugelrobinien, die ich zwar optisch schön finde, aber eben Vögeln und Insekten nichts bringen. Klar gilt so etwas auch für Bambus oder eine Palme, aber ein wenig möchte man ja vielleicht auch nach persönlichen Vorlieben gestalten dürfen.

    Einige ältere Nachbarparteien in unserer Straße haben ihren ehemals schönen Vorgarten mittlerweile fast völlig zugepflastert, da für die jüngeren Generationen mehr und mehr Autostellplätze geschaffen werden mussten. So viel zu dem Thema! Ich finde es total krass, aber es geht mich andererseits nichts an. Insofern finde ich es schon "putzig", wenn man Euch da mit dermaßen vielen speziellen Vorgaben "bedrängt" ... :d
     
    Yukichan

    Yukichan

    Mitglied
    Über das Wochenende ist dies halt natürlich schlecht =)

    Hab jetzt aber mit dem Bauamt telefoniert.
    Die 25% flächendeckend heißt nur, dass es ingesamt 25% sein müssen. Egal ob ich hier 10% und paar Meter weiter die restlichen 15%.

    Und andere Punkte noch, aber erstmal wichtigere.
    Der Rest klärt sich auch noch
    Ah, siehst Du, dann ist es nämlich auch nicht sooo eng gefasst. Das hätte mich doch auch sehr gewundert.
     
  • 3

    305er

    Neuling
    Also bei den Pflanzen legen die schon Wert drauf, also da wollen die wirklich wissen, welche Pflanze wohin?

    Werden wahrscheinlich auch nen Dunkelroten Duft-Holunder Red Holy pflanzen.
    Aber erstmal sagen wir denen, was die hören wollen ;-)
     
    Hero

    Hero

    Foren-Urgestein
    In der Gartenpraxis schreibt Pfennigschmidt immer so treffende Artikel.
    Beim beschriebenen Beispiel hat auch die Gemeinde vergeschrieben, daß einheimische Gehölze gepflanzt werden "müssen".
    Die vorgegebenen Bäume wären für den Garten viel zu groß geworden. Z.B.
    Eichen, Buchen usw. .
    Gepflanzt wurden vollkommen andere schöne und passende Bäume und die Gemeinde hat alles abgenommen. Im Pflanzplan stand Eiche/Buche etc. und das hat denen gereicht.
     
    Rentner

    Rentner

    Foren-Urgestein
    Uns wurden für den westlichen Teil des Gartens (Ortsgrenze) auf einer Länge von 40 m folgende Bäume vorgeschrieben:

    • 1 Linde
    • 3 Bergahorne
    • 1 Buche
    • 1 Kirsche
    • 1 Esche
    Die Pflanzung wurde damals vom Landratsamt bzw. von der Gemeinde anschließend in Augenschein genommen und abgesegnet.

    Dass der eine oder andere Baume im Laufe der Jahre weichen musste, dürfte klar sein.

    Gruß,
    Pit
     
    3

    305er

    Neuling
    40m langes Grundstück und ein 65er? Shelby GT als Fahrzeug...??? Dein Leben hätte ich gern ;-)
     
    Rentner

    Rentner

    Foren-Urgestein
    Nichts geerbt, nichts geschenkt bekommen, alles selbst und vor allen Dingen hart erarbeitet.
    So einfach ist das.

    Gruß,
    Pit
     
    3

    305er

    Neuling
    Ich hab auch nichts geerbt oder geschenkt bekommen in meinem leben. Gut, ich bin erst 30 (werde aber auch nichts erben)...aber allein das Grundstück von dieser Größe würde die finanzierung sprengen, zumindest in unsere Gegend.
    Und das Auto kostet im guten Zustand auch locker 50 riesen ;-)

    Da muss ich noch lange für arbeiten
     
    Rentner

    Rentner

    Foren-Urgestein
    Ich hab das Auto vor einigen Jahren mit der Zustandsnote 4 erworben.
    Jetzt hat es die Zustandsnote 2.
    Also auch alles selbst erarbeitet.

    Gruß,
    Pit
     
    ralph12345

    ralph12345

    Foren-Urgestein
    Mich irritiert das mit dem Bauantrag etwas..


    Wir haben auch gebaut und im Bebauungsplan waren einheimische Gehölze gefordert. Dem Textteil des B-Planes lag aber eine Pflanzliste bei. Trotzdem ist die Gestaltung und Bepflanzung des Gartens bestimmt nicht Teil des Bauantrages. Weder ist der Architekt noch die Baufirma zuständig dafür, wie ihr den Garten plant, noch ist das Bauamt die Behörde, die die Pflanzungen überwacht. DAs muss irgendwie ein großes Missverständnis sein oder eine faule Ausrede.


    Und was soll 25% flächendeckend bedeuten? Wenn ich Gräser pflanze, decken die auch 100% der Fläche ab... Eigentlich wird sowas über die GRZ geregelt, also den überbauten Flächenanteil, der Rest ist dann ja automatisch Grünfläche.


    Anders sieht das aus mit Nachweis von Stellplätzen und der Ableitung des Abwassers inkl. Regenwasser. Das gehört zum Bauantrag dazu. Die Auflagen des B-Plans, ob z.B. das Regenwasser versickert werden muss gehören mit geplant.
     
    3

    305er

    Neuling
    Hi, ja und die wollen alles genau wissen.
    Wieviele Stellplätze, wie wird versickert, was für ein Boden, welche Gehölze, was für eine Art, wie groß und wie viel.... und auch noch errechnet haben, wie man auf die Anzahl kommt....einfach alles

    Gras zählt da nicht dazu.
    25% heißt in unseren Fall, 13,5m² müssen im Vorgarten bepflanzt werden.
    Auch wollen die, dass die Mülleimer von 3 Seiten durch Begrünung uneinsichtig gestaltet werden.
     
    Hero

    Hero

    Foren-Urgestein
    Es kann durchaus sein, daß mit diesen Vorgaben den abscheulichen Schottergärten
    Einhalt geboten werden soll.
    Und die grüne Umfriedung der Mülltonnen ist sicherlich auch kein Fehler.
    Ihr müßt Euch nur bemühen, das Beste für Euch rauszuholen.

    Und noch was: Rosen sind auch einheimische Gehölze!
     
    3

    305er

    Neuling
    Ich würde es ja verstehen, wenn die Mülltonnen lose da stehen würden, aber es gibt so schöne müllboxen, was niemanden optisch stören würde.
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    Es gibt kaum eine Behörde, die korrupter als ein Bauamt ist.:rolleyes:


    Abgenommen ist abgenommenund was danach passiert kümmert meist niemand mehr. Da spreche ich aus Erfahrung.:grins:
     
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