Hilfe mit Klee im Rasen

P

pez33

Neuling
Hallo liebe rasenprofis,

ich habe ein grundstück mit ca. 300qm. Der boden ist ziemlich lehmig. Gemäht wird mit rasenroboter.

Bis jetzt habe ich über jahre die rasenpflege nicht so ernst genommen (auch aus unwissenheit heraus). Also nie vertikutiert, selten (und wenn dann mit billig dünger) gedüngt und auch nie gesandet oder frische erde drauf. So nach und nach haben sich bei uns im rasen (welch wunder) weißklee und schafgarbe breit gemacht, sodass über große teile fast kein rasen mehr übrig ist.

Mittlerweile haben wir zwei kleinkinder, und die bienen im klee ein echtes problem. Außerdem hätte ich gerne mehr rasen als klee in der wiese ;)

Jetzt meine frage an die profis. Wie kann ich klee und schafgarbe in den griff kriegen?

Ist eine neuanlage unausweichlich? Wenn ja, wie funktioniert das?

Können die unkräuter durch regelmäßiges vertikutieren, sand, erde, nachsaat, düngen und wässern nach und nach zurück gedrängt werden?

Unkrautvernichter kommt für mich auf keinen fall in frage (ganz besonders wegen der kids).

Wie würdet ihr so ein Projekt angehen?

Vielen Dank für eure Hilfe

Schöne Grüße
 
  • Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Hallo Pez,

    willkommen im Forum. Klee und besonders Schafgarbe mögen mageren Boden. Mit Düngen solltest du sie schon mal zurückdrängen können.

    Liebe Grüße, Pyromella, die weitere Beratung lieber den Rasenprofis überlässt.
     
    Wasserlinse

    Wasserlinse

    Foren-Urgestein
    Genau. Und lieber nicht vertikutieren, damit verbreitest du den Klee nur noch mehr. Regelmässiges Düngen hilft hier am meisten. Also ca. alle 4 - 6 Wochen düngen, im Herbst einen Herbstdünger ausbringen.
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    So mache ich das auch, Wasserlinse, und nach und nach verzeichne ich Erfolg.
    Und Du hast auch darin Recht: Die beste Methode, Weißklee zu verbreiten, ist Vertikutieren.
     
  • P

    pez33

    Neuling
    Hui vielen dank für eure tipps...

    Ich wollte mal versuchen richtig rabiat zu vertikutieren und durch nachsäen wieder rasen rein zu bekommen. Vor allem, weil man so im www oft liest, dass weißem klee relativ gut mit vertikutieren beizukommen wäre...

    Aber nachdem nun schon 3 foren-urgesteine davon abraten, werd ich mal meine finger davon lassen...

    Düngt ihr also auch im hochsommer?

    Denkt ihr, der lehmboden ist problematisch für rasen? Beim anlegen habe ich schon so ca. 4-5cm humus aufgebracht. Allerdings nie sand. Vermutlich wäre regelmäßig sand aufbringen auch nicht schlecht oder?

    Wie schnell denkt ihr, sieht man erfolg? In einer saison? In jahren?

    Danke für eure Hilfe!

    Schöne Grüße
     
  • F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    Ich dünge von Beginn der Vegetationsperiode (ja nach Wetter schon ab März) alle sechs Wochen, die letzte Düngung im Herbst ist dann kaliumbetonter Herbstdünger...

    Erfolge sieht man teilweise schon nach wenigen Tagen...
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • K

    Kantenstecher

    Mitglied
    Hui vielen dank für eure tipps...

    Ich wollte mal versuchen richtig rabiat zu vertikutieren und durch nachsäen wieder rasen rein zu bekommen. Vor allem, weil man so im www oft liest, dass weißem klee relativ gut mit vertikutieren beizukommen wäre...

    Aber nachdem nun schon 3 foren-urgesteine davon abraten, werd ich mal meine finger davon lassen...

    Düngt ihr also auch im hochsommer?

    Denkt ihr, der lehmboden ist problematisch für rasen? Beim anlegen habe ich schon so ca. 4-5cm humus aufgebracht. Allerdings nie sand. Vermutlich wäre regelmäßig sand aufbringen auch nicht schlecht oder?

    Wie schnell denkt ihr, sieht man erfolg? In einer saison? In jahren?

    Danke für eure Hilfe!

    Schöne Grüße
    Besser wie zu vertikutieren wäre es mit der Lüfterwalze den ja einige Vertikutierer mit sich bringen zu arbeiten. Sie durchkämmt den Rasen und richtet zb. den Klee auf, den man anschließend abmähen sollte, was den Klee auf dauer schwächt. Auch reiner Stickstoffdünger stärkt den Rasen und schwächt den Klee.Auch Hornmehl soll helfen den Klee Biologisch zu verdrängen.
    Düngen sollte man alle 4-6 Wochen, am besten organisch (bzw. organsich-mineralisch) und im herbst dann Herbstrasendünger.
    Bei Lehmboden würde ich empfehlen ein Kompost Quarzsand (verhältnis 70 zu 30)gemisch in den Rasen einzuarbeiten.Und auch Mulchen verbessert die Bodenstruktur, dann muss man aber mind. 2 mal die Woche mähen und Geduld solllte man ann auch mitbringen, denn das ist das wichtigste beim Gärtnern.
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    Ich hatte bereits erwähnt, dass ich keinen Rasen im Sinne der Monokultur bestimmter Gräser besitze, sondern durchaus niedrig wachsende "Gäste" dulde, die den Grasflächen etwas Farbe und Lebhaftigkeit verleihen, wie Gänseblümchen, Ehrenpreis oder Scharbockskraut.
    Mein Mähroboter ist so eingestellt, dass er die niedrig wachsenden "Beipflanzen" verschont, und damit leider auch den Weißklee.
    Um ihn im Zaum zu halten dünge ich trotz des Robotereinsatzes mindestens 5 X pro Jahr und wie Fiveline beschreibt zum Abschluss mit einem kaliumbetonten Herbstdünger.
    Unter Wetterverhältnissen, die das Gras keimen und wachsen lassen, wird mit dem Dünger jeweils auch Grassamen ausgebracht.
    Die Kleeflächen nehmen langsam, aber mit Kontinuität ab.
    Heuer habe ich noch etwas beobachtet:
    Die regelmäßig kurz geschnittenen Gräser (4 cm) werden trotz erneuter Verbrennungsschäden angesichts der Dürre besser mit der Sonnenglut fertig als der Weißklee. Ich nehme an, dass sie durch den Roboterschnitt zu tieferer Wurzelbildung angeregt wurden.
     
    P

    pez33

    Neuling
    vielen dank für eure anregungen...

    wir mögen es eigenltlich nicht ungern, ein paar gänseblümchen usw. bei uns zu haben. muss nicht unbedingt ein englischer rasen sein. aber nur mehr klee und schafgarbe und damit einhergehend auch dementsprechend viele bienen ist auch nicht gerade das, was wir uns unter wiese vorstellen :)

    also dann werd ich mal das mit dem regelmäßigen düngen ausprobieren.

    bzgl. kompost/quarzsandgemisch... wieviel nimmt man da in etwa? und wie oft macht man sowas? einmal im jahr? oder öfter?

    schöne grüße peter
     
    K

    Kantenstecher

    Mitglied
    vielen dank für eure anregungen...



    bzgl. kompost/quarzsandgemisch... wieviel nimmt man da in etwa? und wie oft macht man sowas? einmal im jahr? oder öfter?

    schöne grüße peter
    Die Menge und die häufigkeit ist natürlich immer abhänging vom Zustand des Bodens bzw. Rasens. Ich nehme zum Verteilen immer einen Besen und verteile den Kompost/Sand dünn im Rasen, er soll ja schließlich nicht erstickt werden.
     
  • P

    pez33

    Neuling
    Mal sehen wo ich sand und humus organisieren kann...

    Sand denk ich hol ich mir aus dem Kieswerk... Aber den humus... Da muss ich noch kreativ werden... Der kostet bei uns bei der gemeinde ca. 34€/m3. Auch nicht gerade günstig...
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    Das mit der Lüfterwalze ist einleuchtend, Kantenstecher!
    Ich werde mir solch ein Gerät zunächst ausleihen und ganz sicher ausprobieren.(y)(y)
     
    P

    pez33

    Neuling
    Jop stimmt... Klingt einleuchtend...

    Was haltet ihr von diesem aerifizieren? Also Löcher in den Boden stanzen und mit sand auffüllen? Irgendwie mega aufwändig...
     
    jolantha

    jolantha

    Foren-Urgestein
    Peter,
    hab ich mal versucht, weil mein Boden sehr verdichtet war, aber durch Dauerfeuchtigkeit.
    Dadurch hatte ich extrem viel Moos . Schattenseite am Waldrand.
    Hab wie eine Bekloppte Löcher in meinen Rasen gebohrt, und gehofft, es wird trockener.
    Hat nix genützt. Mittlerweile behalte ich einfach mein Moos, ist schön weich beim Barfußlaufen,
    und duch die Schattenlage auch immergrün. ;)
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    Recht so, Anne!
    Moos habe ich zwar nicht mehr seit Robby's Machtergreifung, aber ich reiße mir auch kein Bein mehr raus, wenn die Natur es anders will als ich. Sie ist sowieso in der Übermacht.:grinsend:
    Und ich bin GsD noch "flexibel".
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Aerifizieren bringt nur der drainage was. Sprich wenn wasser auf dem Rasen stehen bleibt und nicht richtig versickert. Bei lehmhaltigen Böden kann das sinnvoll sein. Aber dann mit einem bezinbetriebenen gerät und nicht per hand das dauert sonst Tage.

    Weissklee ist oft ein Anzeiger für Stickstoffmangel sprich Düngermangel. Je nach dem wie groß die Flächen mit Weissklee sind, sollte man überlegen diesen einfach abzuschälen etwas Rasenerde drauf und neuen Rasensamen sähen.

    Wenn die ganze Fläche betroffen ist und nur noch sehr wenig rasen übrig ist, würde ich warscheinlich eine Regeneration machen. Sehr niedrig mähen, extrem tief vertikutieren bist nurnoch wüste übrig ist und dann
    starterdünger oder organischen Dünger, rasensamen und mit einer 1cm dicken Schicht Rasengrund (Erde Sand Gemisch) abdecken und dann die nächsten 3-4 Wochen Dauerfeucht halten.

    Durch regelmäßiges Düngen (wirklich alle 4-6Wochen) wirst du damit die vielen Beikräuter in den Griff bekommen.
     
    Wasserlinse

    Wasserlinse

    Foren-Urgestein
    Die regelmäßig kurz geschnittenen Gräser (4 cm) werden trotz erneuter Verbrennungsschäden angesichts der Dürre besser mit der Sonnenglut fertig als der Weißklee. Ich nehme an, dass sie durch den Roboterschnitt zu tieferer Wurzelbildung angeregt wurden.
    Nicht unbedingt deswegen, sondern weil dann die unteren Teile der Grashalme nicht mehr beschattet werden und sich so an die Sonne gewöhnen. Der Rasen wurzelt dann tiefer, wenn er nicht so oft gewässert wird.
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    Das leuchtet auch ein, Wasserlinse!
    Normal reichen meine 2,5 Kubikmeter gesammeltes Regenwasser für Gießen und die größte Not auf den Wiesen aus, nur aber 2018 und 2019 nicht. Und Garten mit Leitungswasser zu sprengen habe ich mir abgewöhnt, denn wir haben die höchsten Wasser- und Abwasserpreise von Deutschland.
    Momentan sind die noch nicht vernarbten Wiesenflächen von 2018 noch nicht wieder restlos geheilt bzw. neu geschädigt, aber ich bin überzeugt, sie kommen wieder.
     
    P

    pez33

    Neuling
    Nein... Stehwasser hab ich keines....

    @merls: wie schält man klee ab? Wird das händisch gemacht? Oder gibt es da effektivere wege?

    Wäre so eine regeneration mit einem handelsüblichen vertikutierer möglich oder sind die zu schwach für so eine Aktion?
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    Abschälen bedeutet eine gewisse Höhe der Fläche zu entfernen und dort dann mittels Humus etc, eine neue Rasenfläche anzulegen.
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Ich mach das mit dem Wolf-Garten - Bügeljäter HO-M 15

     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    Stell ich mir bei 300 qm etwas anstrengend vor... :oops:
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!
    Ich bevorzuge bei feuchtem Untergrund das Ausreißen von Hand.
    Ich bin zwar in dem Alter, in dem man beim Schuhe binden gleich herumschaut, was man noch machen könnte, wenn man einmal unten ist,
    aber was sind 30 qm?? Und sie bestehen ja nicht nur aus Klee-"nestern"!
    Da lohnt sich schon mal das "Rutschen auf den Knien", und anschließend weiß man auch, welche Fläche von einer einzigen Kleepflanze bedeckt wird, und dass das machbar ist.
    Was ich niemals empfehlen würde, ist Vertikutieren, denn so sauber kriegt man die zerteilten Kleepflanzen nicht aus der Wiese, dass man den Weißklee nicht extrem vermehrt.
     
    P

    pez33

    Neuling
    Pfuh... Also 300qm händisch mit so nem dings durchzuarbeiten braucht viel geduld :D

    Spiele momentan ein bisschen mit dem gedanken zumindest teilweise wie merls beschrieben hat den rasen zu regenerieren... Da ist wirklich kaum mehr rasen übrig.

    Den rest (ca. Die Hälfte) werde ich vorerst versuchen mit der düngermethode zu retten und wie empfohlen dort das vertikutieren bleiben lassen...

    Versuche grad mal abzuschätzen, wie und wo ich die materialien herbekomme...
     
    P

    pez33

    Neuling
    Ach ja... Noch eine Frage...

    So eine regeneration... Wann ist der beste Zeitpunkt dafür? Kann man sowas auch im Herbst (September / Oktober) machen? Oder besser im Frühjahr?
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    Oh, Pardon, Fiveline.
    Ich meinte auch 300 qmtr. Vielleicht bin ich zu alt, um so große Zahlen richtig schreiben zu können.:D
    Aber ich bleibe bei der Aussage.
    Und ich weiß, wovon ich rede. Um den dominierenden Löwenzahn stark zu reduzieren, habe ich ihn vor 4 Jahren von Hand auf meinen ebenfalls rund 300 qmtr Wiese ausgestochen. Dadurch habe ich nur noch gelbe Spotlichter an den Rändern, die allerdings nicht samen dürfen. Wenn ich Zugang habe, dann ist es Anflug von außen und wird rigoros ausgestochen.
    Mit meinem Weißklee bin ich lange nicht so weit, weil ich die Düngemethode eben doch vorziehe.
    Aber ehrlich, ich spüre auch meine 78 Jahre.:unsure:
     
    T

    top_gun_de

    Mitglied
    Und wenn die Tretmühle zuviel wird und nichts brachte:

    WeedEx. Nach 14 Tagen darf sogar ganz offiziell wieder Milchvieh weiden.

    WeedEx steht dabei synonym für alle Mittel auf Basis von 2,4-D, Dicamba, Mecoprop und MCPA. Gibt es unter mindestens 4 Namen zu kaufen,
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    Ich werde nicht müde, neue User darauf hinzuweisen, dass man auf Gifte verzichten (bzw. zumindest für den Hausgebrauch endlich verbieten) sollte, da die schädlichen Auswirkungen für die Umwelt enorm sind...

    Und ich werde auch nicht müde darauf hinzuweisen, dass man (eigene Erfahrung!) mit wirklich wenig körperlicher Arbeit und viel Pflege den Klee auch ohne Gift (bis auf kleine Stellen, da muss man dann ein bisschen händisch nacharbeiten) aus dem Rasen bekommt.
     
    P

    pez33

    Neuling
    Hallo...

    gift ist definitiv ausgeschlossen. Wir haben zwei kleinkinder, die da rumtollen. Da kommt sowas gar nicht in frage. Dann lieber etwas mehr aufwand.

    Apropos aufwand... Werde nun doch die gesamte rasenfläche regenerieren. Das ganze werde ich mitte September angehen.

    Bin mir nur noch nicht sicher bzgl. bodenverbesserung. Wie dick sollte in etwa die humus/sand schicht sein?
    Ist ein humus/sand gemisch inkl. dünger in ordnung, oder muss unbedingt kompost rein?

    Danke für eure hilfe!
    Schöne grüße peter
     
    Wasserlinse

    Wasserlinse

    Foren-Urgestein
    Humus/Sandgemisch geht sehr gut.
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Humus/Sand mit Dünger ist genausogut wie mit Kompost. Das macht keinen Großen unterschied.
    Mitte September ist die beste Zeit für eine Regeneration. Das Unkraut wächst kaum noch und dem Rasen ist es nach dem warmen Sommer gerade recht das der Boden noch schon aufgewärmt ist. Ich habe im Septermber die besten Erfahrungen mit einer Neuanlage/Regeneration gemacht.

    Ich würde die Schicht nicht zu dick wählen, ausser du willst Unebenheiten ausgleichen.
    In dem Fall erst Ausgleichen, dann Nachsähen und oben drauf nochmal eine hauchdünne Schicht gegen das austrocknen.

    Zum Regenerieren solltest du jedoch etwa 3-4 Wochen vor der geplanten Neueinsaat den PH Wert messen und entsprechend auf etwa PH6,5 aufkalken.

    Dann kurz mähen, vertikutieren, nachsähen und eine etwa 1cm Dicke schicht Humus/Sand/Kompost oder (Dünger)
    Gemisch aufbringen und anwalzen. Dann wie immer dauernd feucht halten damit die Samen nicht austrocknen.
    Ist die Schicht viel dicker schaffen es viele Samen nicht zu keimen oder die kleinen Rasentriebe schaffen es nicht rechtzeitig ans Licht. Bei 3cm wirds schon wirklich eng und eher ungleichmäßig.

    Lieber nochmal im Frühjahr nach dem 2-3mal mähen eine dünne Schicht gesiebten Feinkompost mit Sand aufbringen und einrechen.
     
    P

    pez33

    Neuling
    Ui... Vielen Dank für die ausführliche Antwort!!!

    Wie ist denn das optimale mischungsverhältnis?? Da liest man ja alle möglichen Varianten... Ist ein mischverhältnis 2/3 humus 1/3 sand in Ordnung?

    Vielen Dank für die Hilfe!
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Das kommt auf den Boden an.
    Je sandiger desto weniger Sand und mehr Humus.
    Lehmiger Boden Mehr Sand weniger Humus.

    Sand sorgt für bessere Drainage mit der Zeit, wichtig für lehmigen Boden damit das Wasser nicht drauf stehen bleibt.

    Humus/Kompost sorgt für bessere Wasserspeicherfähigkeit wichtig für sandige Böden damit das Wasser nicht einfach nur versickert sondern auch in den oberen Schichten zum Teil gehalten wird. Oder aber um Nachsaat feucht zu halten.

    Da du nach eigener Aussage ziemlich lehmigen Boden hast, würde ich eher Richtung halb und halb gehen, und im Frühjahr besanden und dann eine dünne Schicht gesiebten Kompost auftragen und gut einrechen.

    Das Besanden kannst du mehrmals im Jahr machen. Gewaschenen Rheinsand 0-2mm kaufen, möglichst trocken
    auf der Fläche mittel Streuwagen verteilen und einrechen. Nach 2 Wochen ist der nicht mehr zu sehen und hat sich in den Boden gewaschen. Damit bekommt man über die Jahre den lehmigen Boden lockerer.
     
    P

    pez33

    Neuling
    Sounds like a plan!!

    Danke danke danke!

    Dann werd ich mal material organisieren und vertikutierer reservieren :)
     
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