Ich denke, der TE meint die neuen Triebe, die nächstes Jahr dann tragen werden. Die werden bei mir auch so hoch, ich kappe die in der Höhe auch und zwar vor dem Winter. Im Frühling treiben sie an den Seiten noch zusätzlich aus und tragen an diesen Trieben auch schön.
Muss gestehen, dass ich die Ruten meiner herbsstragenden Himbeeren immer stehen lasse und nur kürze, um zweimal von ihnen ernten zu können... nach der Lektüre dieser und anderer Anleitungen bin ich mir allerdings nicht mehr so sicher - werde evtl. dazu übergehen, sie im Winter auch komplett runterzuschneiden.
Den Tipp, zwei abgeschnittene Ranken über den Winter liegen zu lassen, damit darauf Nützlinge und Raubmilben überwintern können, die die Himbeeren im nächsten Jahr frei von Schädlingen und Spinnmilben halten, finde ich super!
Das wusste ich nicht und werde es definitiv ausprobieren (auch wenn meine Sträucher bisher - toi toi toi - gesund waren).
Bei Two Timern habe ich inzwischen die Erfahrung gemacht, das wenn man die Fühjahrsblüte kappt, man im Herbst wesentlich mehr erntet und die Früchte frei von dieser "Dingens" (komm grad nicht uffn Namen) sind. Die "Dingens" haben ihre Eier bereits in die Frühfrüchte gelegt, somit sind die Herbstfrüchte frei von diesen Larven.
Und nu hilft mir mal jemand auf die Sprünge Bitte. Wovon schreibe ich hier? Danke
p.s.: Lauren, schau mal im Frühling (März/April) in die geschnittenen Ruten rein. Sind die verschlossen, sind Raubmilben eingezogen. Sind die Ruten offen, hat man halt was zum mulchen ^^
Rumble, wie ist das mit den geschlossenen und offenen Ruten gemeint? Wo muss ich da genau hingucken und wie sieht es aus? Vielen Dank auf jeden Fall für den Tipp - ich lerne gerne dazu, vor Allem wenn es nützliche Raubmilben betrifft!
Der Frühjahrsschnitt wäre eine Überlegung wert wobei ich den Luxus habe, dass meine Sträucher sowohl im Sommer als auch im Herbst wirklich viel abwerfen... Ertragssteigerung ist daher kein Muss. Wäre aber trotzdem mal ein interessanter Versuch.
Wenn man im Herbst die Ruten schneidet, sind die Stängel mittig noch durch Fasern durchsetzt. Durch das trocknen ziehen sich diese Fasern zurück und bilden Hohlräume, in denen Insekten ihre Brut für das nächste Frühjahr legen, bzw. selbst darin überwintern.
Hat ein Insekt in diesen Halmen Nachwuchs gelegt, müssen eben diese vor Fressfeinden geschützt werden. Daher verschließen diese Insekten die Bruthöhle zum Schutze vor Fressfeinden.
Hier eine Ergänzung zu meiner Anfrage : Es sind Sommertragende und neue Triebe, die im nächsten Jahr tragen sollen. Wie steht es mit meiner weiteren Anfrage mit dem waagerecht binden? Danke
wenn die ruten dazu geeignet sind, steht dem waagerecht binden nichts im weg. ich habe meine himbeeren ja zur terrassenbegrünung im kübel und binde die immer waagerecht an mein geländer. allerdings haben einige sorten so dicke ruten (malling promise z.b.) und wollen auch unbedingt aufrecht wachsen - da geht das gar nicht. aber die schönemann z.b., die lange dünne ruten produziert, eignet sich gut zum waagerecht binden