Hochbeet - welche Erde/Substrat?

Amanda

Amanda

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Hallo, wir beabsichtigen ein oder mehrere Hochbeete zu bauen nun findet man ja viele Varianten.Mich würde interessieren wer hat schon Erfahrung mit diese Beete.Was kann man pflanzen wen das erste mal abgeerntet ist? und sackt die Erde nicht?muss dann Erde aufgefüllt werde? das sind viele Fragen ich weiß,aber ich denke der eine oder andere hat bestimmt Erfahrung und gibt sie gerne weiter
 
  • M

    marsusmar

    Guest
    AW: Hochbeet

    Ja man muss auffüllen. Immer. Egal ob du Ein richtiges Hochbeet baust, das soll ja nicht nur höher liegen, sondern Wärmer sein und dadurch schneller wachsen lassen.
    Oder wenn du einfach wie ich, eine Fläche an der Terasse oder wo auch immer die sonst nicht zum bebauen geht, nutzen willst, dann auch. Normale Böden sacken nach dem Auffüllen die ersten Jahre auch zusammen, nur merkt man das nicht so.

    Was du reinmachst ist egal. Blumen, Gemüse alles was reinpasst. Uns erschlagen gerade unser 2 Tomatenpflanzen wir experementieren seit Jahren immer wieder mit etwas neuem.

    Gruß Suse
     
    Amanda

    Amanda

    Foren-Urgestein
    AW: Hochbeet

    Danke Suse, wir haben schon eins im Frühjahr aufgestellt,und bin auch sehr zufrieden daher wollte ich einfach nur mehr Erfahrungen sammeln,es bleibt nicht bei dem einem.
     
    scheinfeld

    scheinfeld

    Foren-Urgestein
    AW: Hochbeet

    Unser Hochbeet wird im Herbst immer mit den Blättern dkleinen Zweigen / Ästchen gefüttert-spart schon den Weg in den wertstoffhof.

    Erde kommt dann im Frühjahr neu dazu. Das Absacken ist schon ordentlich, hatte es mir weniger vorgestellt.

    Wir haben Salate, Radieschen, Rettiche, Kohlrabi im Hochbeet und aktuell habe ich einen Hokkaido dazugesetzt, der im Gartenboden vor sich hin mickerte....

    Sigi
     
  • Amanda

    Amanda

    Foren-Urgestein
    AW: Hochbeet

    Danke für dein Kommentar,das ist mir auch eine große Hilfe
     
  • C

    Cairnis

    Neuling
    AW: Hochbeet

    Hallo,

    ich habe mittlerweile 10 Hochbeete in meiner Gartenecke stehen und bin begeistert. Allerdings sind nicht alle davon "klassische Hochbeete" sondern auch teilweise einfach erhöhte Beete von ca. 40 cm Höhe. Diese habe ich mir entweder selbst gebastelt oder auch Holzkomposthaufengestelle umfunktioniert.

    In den flachen Hochbeeten fülle ich auch nur etwas Kompost und normale Erde ein. Die Höheren Beete bekommen das volle Programm mit Stöckern, Häkselgut usw.

    Ich bin begeistert! Zum einen von der Optik (peppt mein Gemüsegarten auf) aber auch die Plfanzen wachsen viel besser darin und ich habe auch nicht mehr das Schneckenproblem. Ein weiterer Pluspunkt ist auch im Frühjahr wenn der Winter vorbei ist. Die Erde im Hochbeet ist nicht zu festgefroren sondern bleibt schön locker.
     
  • Amanda

    Amanda

    Foren-Urgestein
    Ich/Wir sind weiter am bauen wenn die Blaubeeren ab geerntet sind kommen sie auch höher ist schon alles in Arbeit,ich denke hauptsächlich an mein Rücken mein Knochen sind die die gesündesten,aber vom Garten trennen möchte ich mich auch noch nicht.Wie wäre es mal mit ein paar Fotos?
    hier unser erster Versuch
     

    Anhänge

    Alpenhoernchen

    Alpenhoernchen

    Mitglied
    Dann will ich unsere Erfahrung und unseren Aufbau auch mal kurz teilen, vielleicht hilft es dir ja(*).

    Hochbeet Marke: Eigenbau

    Foto 04.07.15 20 05 58.jpg

    Für das Hochbeet steche ich als erstes Grassoden aus, die ich beiseite lege. Mit Erde an den Soden entferne ich ca. 10cm Erdreich. Meine Pfosten (WPC - verrottet nicht) betoniere ich ein und verwende (Erfahrungsgemäß) auf einen Laufmeter zwei Pfosten. Ergibt bei 2 Laufmeter Länge also 3 Pfosten.

    Foto 06.07.15 18 35 00.jpg

    Als erstes lege ich Hasengitter am Boden aus, der anschließend mit etwas Erde an Ort und Stelle gehalten wird.

    Wie man sein Hochbeet verkleidet, bleibt jedem selbst überlassen. Ich habe gefaste Lärchenbretter verwendet, diese in Ebenholz lasiert (dunkel ist immer gut, alleine schon wegen der Wärme). Mehr zu den Brettern am Ende.

    Foto 17.07.15 14 22 38.jpg

    Innen tacker ich anschließend Dämmfolie (Grundmauer) mit den Noppen nach Außen von oben nach unten hin. Die Noppen gewährleisten eine bessere Luftzirkulation zwischen Erde und Holz und verhindern so das schnellere Verrotten der Bretter. Bei meinem ersten Hochbeet hatte ich normale Teichfolie verwendet und die Feuchtigkeit zwischen Holz & Folie hat die Verrottung der Verkleidung stark gefördert.

    Unser Hochbeet hat eine Höhe von Erdreich zu Oberkante Füllhöhe von ca. 80-90cm.

    Als erste Schicht (Drainage-Schicht) verwende ich stärkere Äste aus dem Wald (ca. 30cm). Erfahrung: Bei unserem letzten Hochbeet hatten wir 1-2cm starke Äste verwendet, die leider nach 2-3 Jahren schon komplett verrottet waren. Die stärkeren Äste (4-8cm) sollten etwas länger halten. Also nicht zimperlich sein.

    Als zweite Schicht lege ich die Grassoden mit dem Rasen nach unten zeigend auf die erste Schicht. Danach sollte eine Füllhöhe von ca. 40cm erreicht sein. Die Grassoden dienen mir dazu, dass die nächste Schicht nicht in die Drainage-Schicht abrutscht.

    Foto 18.07.15 17 18 14.jpg

    Als dritte Schicht verwende ich groben Gartenabfall (Laub, Reisig, ..) diese lege ich ca. 20cm hoch an, wobei die bereits beim befüllen der nächsten Schichten auf ca. 10cm zusammen fällt. Die Füllhöhe liegt also nun bei ca. 50cm (vielleicht auch weniger).

    Als vierte Schicht mische ich Rasenschnitt mit Erde (Torferde) und Bio Abfällen (pflanzlich) — ca. 15cm. Bei den Bio Abfällen packe ich wirklich alles rein, was ich in die Finger bekomme (Schalen, faules Obst, etc. pp.).

    Foto 18.07.15 17 18 33.jpg

    Danach folgt die Deckschicht mit Erde. Ich verwende einfach gesiebte Muttererde, die ich mit etwas nährstoffreicher Erde aus dem Baumarkt mische.

    Generell lass ich von der Oberkannte Erde bis zur Oberkannte des Hochbeet noch etwa 20cm Platz, damit alles etwas windgeschützt ist.

    Tipps:

    Nach jedem Jahr schiebe ich einfach die obere Erdschichten beiseite und fülle die dritte Schicht wieder mit groben Gartenabfällen auf und mische unter die vierte Schicht, die sich aufgrund der Torferde gut identifizieren lässt, wieder etwas Rasenschnitt und Bio Abfälle.

    Generell sollten die Schichten von unten nach oben immer „feiner” werden. Wobei mein „Bio-Müll” die Ausnahme bildet, sich aber ganz gut bewährt hat.

    Durch die Noppenfolie innen, die bis zum Boden reicht, können keine Tiere ins Innere gelangen und die Luftzirkulation zwischen den Latten sorgt für eine längere Haltbarkeit der Holzlatten.

    Beim letzten Hochbeet hatte ich die Verkleidung ohne Zwischenräume aus Holz befestigt, dass hat die Schnecken scheinbar zum klettern ermutigt. Beim neuen Hochbeet „mit” den Zwischenräumen (1.5cm) und der Fasung, hat es noch keine Schnecke bis nach oben geschafft.

    Foto 22.07.15 14 19 11.jpg Foto 23.07.15 09 58 28.jpg

    Soviel von uns :) Vielleicht hilft es ja. Grundsätzlich kannst du aber getrost das Meiste ignorieren. Die Meinungen, wie man ein Hochbeet richtig befüllt, sind so unterschiedlich, wie die Menschen selbst.

    :D Cheerio und viel Glück
     
    Alpenhoernchen

    Alpenhoernchen

    Mitglied
    ;)

    ... sind ja auch gänzlich unterschiedliche Hochbeete. Dein Hochbeet ist vom Konzept ein Bodenbeet — unser Hochbeet ist ein Hügelbeet. Der Unterschied ist, dass ein Hügelbeet wesentlich effizienter betrieben werden kann.

    Eine Palette Steine hab ich auch bestellt, allerdings nur für die Rasenkante. Gefällt mir optisch leider so gar nicht ... ist aber bestimmt schneller aufgebaut, als das Unsere.

    :d
     
  • M

    marsusmar

    Guest
    Ich seh bei dir zwar keinen Hügel, aber gut. Fand es nur super witzig, das man für 4 Seiten auch noch ne Zeichnung brauchte. Und ne Aufbauanleitung ins Netz stellt.

    Uns ging und geht es nicht um irgendwelche Effizienz, wir wohnen hier und entspannen hier.

    Der Platz war nur nicht bebaubar. Da haben Maler und Maurer ihre Werkzeuge ausgewaschen ergo Nicht mal Unkraut wuchs da. Da ist das Hochbeet ein Experiment für alles, was uns so über den Weg läuft jedes Jahr was neues zum naschen direkt an der Terasse.

    Suse
     
    Alpenhoernchen

    Alpenhoernchen

    Mitglied
    Ich seh bei dir zwar keinen Hügel, aber gut.
    Ohjee ...: Les dir doch einfach den ersten Absatz über Hochbeete durch, dort findest du auch das Wort Hügelbeet, was für den Schichtaufbau steht.

    Fand es nur super witzig, das man für 4 Seiten auch noch ne Zeichnung brauchte. Und ne Aufbauanleitung ins Netz stellt.
    Gut das du „Susa” drunter geschrieben hast. Ein Mann hätte verstanden, dass die Zeichnung die Maße aufzeigt und nicht eine Aufbauanleitung darstellen soll.

    Uns ging und geht es nicht um irgendwelche Effizienz, wir wohnen hier und entspannen hier.
    Das habe ich gemerkt. Ich verweise mal auf den Eingangsbeitrag, in dem die Frage nach dem Aufbau und der Effizienz, beziehungsweise den Erfahrungen, gestellt wurde.

    Der Platz war nur nicht bebaubar. Da haben Maler und Maurer ihre Werkzeuge ausgewaschen ergo Nicht mal Unkraut wuchs da. Da ist das Hochbeet ein Experiment für alles, was uns so über den Weg läuft jedes Jahr was neues zum naschen direkt an der Terasse.
    Dann würde ich mir beim nächsten mal vielleicht neue Maler suchen, die Ihre Sachen nicht in deinem Garten auswaschen. Geht ja gar nicht. Aber selbst wenn: ein Hochbeet auch mit Schichten, hat nichts mit der Bodenerde unterhalb zu tun. Es gibt übrigens auch Hochbeete, die nur aufgestellt, aber nicht verankert werden.

    Vielleicht nicht überall einen Angriff suchen, wo keiner war — sollte die flappsige Antwort dem:

    Eine Palette Steine hab ich auch bestellt, allerdings nur für die Rasenkante. Gefällt mir optisch leider so gar nicht
    geschuldet sein. Geschmäcker sind eben verschieden.

    Benjamin
     
    Zuletzt bearbeitet:
    K

    Katherina

    Neuling
    Wir verwenden immer spezielle Hochbeeterde, aber wahrscheinlich ist das gar nicht notwendig.
     
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