Holzterasse Sorten und Pflege

Z

Zottelfee

Neuling
Hallo,
wir möchten eine Holzterasse bauen und sind bzgl. der Holzsorten etwas unsicher.
Hat jemand etwas über "Keruing" und "Morado" gehört?
Ausserdem wurde uns vom Fachgeschäft empfohlen, gleich den Holz-Entgrauer, das Öl, Fäulnis-Schutz, Hirnholzversiegelung u.a. mitzukaufen - ist das wirklich alles notwendiG?

VG
Zottelfee
 
  • S

    Sandra1

    Mitglied
    Hallo Zottelfee,

    ich kann nur aus unserer Erfahrung berichten. Wir haben eine
    Holzterasse aus Garapa und das schon seit 4 Jahren.
    Wir haben sie bewußt grau werden lassen, aber das ist sicher
    eine Geschmacksfrage. Faulen tut da nichts. Sicher muss man
    dafür sorgen, dass das Holz gut abtrocknen kann (sprich Gefälle etc.),
    aber ansonsten ist ein Hartholz "ewig" haltbar.
    Bei Garapa soll das biszu 25 Jahre sein - mal sehen ;)...

    Grüße
    Sandra
     
    Z

    Zottelfee

    Neuling
    Hallo Sandra,

    vielen Dank für den Tipp - werde mich nun mal auf der Suche nach Garapa machen!

    Zottelfee
     
    Mo9

    Mo9

    Foren-Urgestein
    ....vom Fachgeschäft empfohlen, gleich den Holz-Entgrauer, das Öl, Fäulnis-Schutz, Hirnholzversiegelung u.a. mitzukaufen .....
    VG
    Zottelfee

    Hallo Zottelfee,

    ich habeeine Bankirai -Terrasse seid 3 Jahren und ich habe sie in der Zeit nur einmal mit Salatöl abgerieben... Ich weiß noch, ich wurde belächelt, aber erst in diesem Herbst werde ich sie wieder bearbeiten...

    Von grauer Patina ist da nichts zu sehen und da sie gut belüftet liegt, gibts auch keine Fäulnis.. einen Spezialschutz braucht sie nicht, liegt gut im Freien, so daß auch von unten Luft zirkuliert

    Mo mal anregend!:cool:
     
  • S

    Semiplena

    Guest
    Hallo,

    wir haben eine Terrasse aus europäischem Lärchenholz. Hält unbehandelt Jahrzehnte - vergraut unbehandelt allerdings auch. Wir finden den silbrigen Grauton schön.

    Wir halten nichts von Tropenholz. Selbst, wenn es aus zertifiziertem Anbau stammen sollte (was bei vielen Hölzern mehr als fraglich ist!!!), bleiben die langen Transportwege aus Übersee, die absolut unökologisch sind.
    Die Überlegung, wieviele Urwaldbäume für den Plantagenanbau meines Terrassenholzes sterben mussten, und wieviel Treibstoff verheizt wird, um es zu mir zu bringen, stellt meines Erachtens einen ganz wesentlichen Aspekt bei der Entscheidungsfindung: Welches Holz? dar. Wenn man das nicht im Blick hat, nützt der ganze ökologische Gartengedanke nichts. Falls man den hat.

    Herzliche Grüße,
    Stefanie
     
  • Mo9

    Mo9

    Foren-Urgestein
    .... Selbst, wenn es aus zertifiziertem Anbau stammen sollte (was bei vielen Hölzern mehr als fraglich ist!!!), bleiben die langen Transportwege aus Übersee, die absolut unökologisch sind.

    Herzliche Grüße,
    Stefanie
    Hallo Semiplena,

    ich habe nicht gesagt, das ich es nicht mag, wenn es schön samtig grau schimmert:), ich lasse das auf mich zukommen...


    Weist Du, neben mir sitzt einer der sehr auf das Wort Ökologie hält und doch alles aus Plastik kaufen geht, selbst den Yoghurtbecher....

    Du kannst bei einer Terrasse nicht vom Gartengedanken reden,da auch Leute Terrassenholz kaufen, die keinen Garten haben...:(

    Dieser Gedanke des Abholzens und was damit verbunden ist, - natürlich aber auch Arbeitsplätze, war zu der Zeit als wir es kauften, nicht so stark in der Öffentlichkeit präsend. Es gibt aber auch hier Bäume, die vom Aussterben bedroht sind weil sie dazu benutzt werden, das sollte man auch nicht vergessen... Für die Entscheidung , welches Holz, mußt Du aber sehr gute Kenntnisse haben, dir ggf. was erzählen lassen., denn wer hat die schon, außer Leute die damit umgehen.. und ob das Erzählte dann immer stimmt???

    Mo, die sich immer bemüht, alles zu prüfen was sie tut, Dich vom Grundsatz her versteht:cool:
     
  • Kleine Kranzfee

    Kleine Kranzfee

    Neuling
    Hallo Zottelfee,
    wir haben unsere Terrassen auch mit sibirischer Lärche belegt und sind bestens zufrieden. Die Lärche graut ein und entweder einem gefällt es oder eben nicht. Wenn nicht, sollte man etwas anderes wählen, denn man kommt mit ölen nicht hinterher, es wird schneller grau als man gucken kann. Die sibirische Lärche kann man nicht lasieren aufgrund ihrer natürlichen Öle. Sicher spielt auch die Umgebung eine kleine Rolle, ein grauer Holzbelag fügt sich harmonisch in eine naturbezogene Umgebung ein, sind die Anlagen eher modern oder futuristisch angelegt, passt es sicher nicht.
    Douglasie verhält sich ähnlich der s. Lärche, ist allerdings preiswerter. Douglasie ist eher empfindlich, was einen bläulichen Pilz angeht. Bei guter Abtrocknung und Belüftung kein Problem, da er nicht der Holzsubstanz schadet. Außerdem verschwindet das bläuliche bei der einsetzenden Vergrauung. Auf meiner Homepage ist ein Holzweg (dieses Jahr angelegt) aus Douglasie abgebildet.

    LG Kathrin
     
    pixi

    pixi

    Mitglied
    Hallo!

    Meine Vermieterin hat einen Terrassenboden aus heimischem Lärchenholz verlegen lassen. Sie meinte einmal zu mir das sei das "Beste" und müsse alle 5 Jahre nachbehandelt werden.

    lg pixi
     
    S

    Semiplena

    Guest
    Hallo!

    Meine Vermieterin hat einen Terrassenboden aus heimischem Lärchenholz verlegen lassen. Sie meinte einmal zu mir das sei das "Beste" und müsse alle 5 Jahre nachbehandelt werden.

    lg pixi
    Wir haben unseren gar nicht behandelt.
    Allerdings haben wir eine umlaufende Terrasse, die auch einen sehr schattigen Teil hat. Und da veralgt die Terrasse über den Winter schon und wird etwas grünlich und rutschig bei Nässe. Wir haben sie dieses Jahr das erste Mal (sie ist drei Jahre alt) mit Marseiller Seife abgeschrubbt, und das war klasse. Die Seife haben wir eigentlich für unsere Innenböden, die sind aus Douglasie. Die haben wir vor Einzug nach alten Anleitungen geseift (wird in Skandinavien traditionell mit den Holzböden gemacht) und wischen sie auch jetzt zum Auffrischen immer mit Marseiller Seife und finden das klasse. Ist eine seit Jahrhunderten verwendete Olivenölseife.

    Das Lärchenholz an unserer Hausfassade lassen wir völlig unbehandelt, weil es so am haltbarsten ist.

    Herzliche Grüße,
    Stefanie

    Nachtrag - So sieht unser Lärchenholz auf der Terrasse aus: S4300013.JPG
     
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