Humusboden/Kompostboden statt Rindenmulch

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reaction187

Mitglied
Hallo,

als Oberbodenabdeckung eignet sich Rindenhumus mit ein wenig Komnostboden doch auch, oder?

Eigentlich befindet sich sowas ja eher unter dem Oberboden. Ist das jetzt irgendwie tragisch dass das oben drauf liegt? Für die Pflanzen spielt das keine Rolle, oder?

Ich habe das jetzt bei 2 beeten gemacht.

Bei einem Beet ist noch vom Sommer 10-20er Rindenmulch drauf, der aber teilweise untergeharkt ist und Hornspäne sind auch drin. Auf diesem Beet sind aber Rosen... das sollte aber keine Probleme mehr geben, oder? Also dass die Rosen da Probleme bekommen könnten beim wachsen. Damals habe ich nicht daran gedacht, dass Rosen Rindenmulch eventuell nicht abkönnen...

will das jetzt aber auch nicht wieder alles runterkratzen :(

Gruß
 
  • Hero

    Hero

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    Deine Bodenabdeckung - Mulch - mit Rindenhumus und Kompost ist sehr gut.
    Das darf gar nicht untergegraben werden. Kompost z.B. wird nur oberflächlich untergearbeitet.
    Der Rindenmulch im Rosenbeet ist auf jeden Fall nicht so gut. Du hast jedoch schon Hornspäne verteilt, damit der Stickstoffverlust ausgeglichen wird.
    Ich würde nur direkt an den Rosenstöcken den Rindenmulch wegkratzen, so 10 cm Durchmesser, damit Neutriebe aus der Veredlung keinen Schaden nehmen.
     
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    thomash

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    Rindenmulch kann man schon untergraben, wenn es nicht zu tief ist. Den Stickstoffausgleich hast du ja bereits vorgenommen. Bis zu Spatentiefe ist es kein Problem dass auch dort noch der Rindenmulch weiter verottet.

    Mulchen ist bei Rosen nicht so toll
    - Mulch hält feucht, Rosen wollen den Stamm lieber trocken um Krankheiten zu vermeiden.
    - Neuaustreib aus der Erde könnte gehemmt werden
    - PH-Wert prüfen

    Üblicherweise ändert sich der PH Wert durch Rindenmulch nicht besonders stark. Wenn man aber langzeit mulcht sollte man ggfs. hin und wieder mal den PH Wert prüfen.
     
    R

    reaction187

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    Ok, dann werde ich mal nachgucken, wie das um die Rosen genau aussieht.
    Kann natürlich auch den Rindenmulch wegmachen und Humus verteilen...
    1m³ Humus und das Beet ist frei vom Rindenmulch.

    Allerdings würd ich mir die arbeit lieber sparen, da ich ja schon das meiste Rindenmulch untergegraben habe. Die Schichtdicke ist um die Rosen herum auch nicht hoch... die Erde kann man schon sehen.

    Nochmal würde ich das an dieser stelle nicht mit Rindenmulch machen. Auch wenn es ganz schön aussieht.

    Ich hoffe die Rosen kommen nächstes Jahr auch wieder.

    Was genau haben die Rosen denn für ein Problem mit dem Rindenmulch? Die neuen Triebe aus dem Wurzelstock wissen doch gar nicht, dass oben Rindenmulch ist.. ?! Der liegt ja so locker und lose drauf, dass da im grunde jeder neue Trieb durchkommem müsste... oder wo genau liegt das Problem?

    Das mit dem Stickstoff hab ich ja schon geregelt, also daran darf es nicht scheitern.

    Das der Rindenmulch den Boden übersäuern könnte, kann ich mir auch nicht vorstellen. Hab jetzt aber auch schon 2 Eimer Asche vom Kamin untergegraben, das macht den Boden ja wieder Basisch.

    Wie kann ich den PH Wert am sinnvollsten Prüfen?

    Gruß:)
     
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    thomash

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    Gerbstoffe könnten das Wachstum beeinträchtigen.

    Humus verteilen ist zwar gut aber eben nicht einfach. Die Natur mag keine nackte Erde und so wird dort Unkraut einziehen. Laubkompost oder auch in dünnen Schichten Grasschnitt ist wohl weniger Problematisch. aber dünn auftragen und den Stamm etwas frei halten damit dieser austrocknen kann.

    Feuchter Rosenstamm begünstigt Pilzerkrankungen.

    Warte aber noch auf Hero, wenn er was anderes sagt, dann höre auf ihn. Er ist der Rosenexperte hier im Forum.
     
  • T

    thomash

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    Was genau haben die Rosen denn für ein Problem mit dem Rindenmulch? Die neuen Triebe aus dem Wurzelstock wissen doch gar nicht, dass oben Rindenmulch ist.. ?! Der liegt ja so locker und lose drauf, dass da im grunde jeder neue Trieb durchkommem müsste... oder wo genau liegt das Problem?
    :)
    Das stimmt so nicht. Pflanzen registrieren Helligkeit auch unter einer Erdschicht. ISt diese zu hoch dann treiben sie nicht aus.

    Bei Rosen bin ich mir nicht sicher. Ich vertraue mal auf Hero, dass er recht hat und teilweise Neuaustrieb gehemmt werden könnte es kann aber auch sein, dass dies bei einer alten straken Rose nicht der Fall ist. Zumindest werden es einzelne Neuaustriebe auch durch dickere Schichten schaffen, da die Wurzel selber stark ist.

    Würdest du sie hingegen auf den Stock setzen - bodennah schneiden - und mit Erde zudecken dann würde sicherlich gar Nichts mehr ausstreiben.
     
  • Rentner

    Rentner

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    Das stimmt so nicht. Pflanzen registrieren Helligkeit auch unter einer Erdschicht. ISt diese zu hoch dann treiben sie nicht aus....

    Großer Irrtum, Thomash.
    Für den Austrieb ist in erster Linie der Faktor “Wärme/Bodenwärme“ verantwortlich. Deswegen passiert es oft, dass an relativ dunklen aber warmen Wintertagen Spitzentriebe diverser vorwitziger Pflanzen an die Oberfläche kommen.
    Selbst in stockdunklen Kellern können bei entsprechender Wärme Überwinterer problemlos austreiben.
    Licht ist zwar im weiteren Verlauf von Bedeutung, spielt aber beim unterirdischen Austrieb keine Rolle.

    Gruß,
    Pit
     
    T

    thomash

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    Es ist sehr unterschiedlich

    Einige Pflanzen reagieren auf Licht, eine auf Wärme andere auf Sonnenstand ....

    Aber es ist auf nachgewiesen, dass Pflanzen die z.b. Wärmeliebend sind, wenn diese zu tief in der Erde liegen nicht austreiben, obwohl die Themperatur zum keimen erreicht ist.
     
    R

    reaction187

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    Ich weiß z.B das Rosen volle Sonne mögen. Es gerne trocken haben usw...

    Hab den Rindenmulch ja auch nicht eng an die Rosen hochgeschaufelt wie man das vielleicht meinen könnte... Das ist ja alles schon sehr luftig und locker.


    ABER... ich habe mir gerade überlegt, dass ich noch woanders Rindenmulch brauche, wo wirklich nichts mehr wachsen soll, wo reste von Efeu wuchern usw...

    wenn ich das Beet freikratze (6-7m² ca) dann kann ich den Rindemulch woanders verwenden und gleichzeitig eine Ladung Humus besorgen, oder eben Kompostboden... was wäre da besser? Der Kompostboden ist praktisch Humusboden vermischt mit Mutterboden. Ist aber günstiger als reiner Humusboden. Ich kaufe das lose und nicht in Säcken.

    Muss ich mir sorgen machen dass der Rindemulch der seit Sommer diesen Jahres dort auf dem Boden liegt, irgendwie den Boden für die Rosen schecht gemacht haben könnte, dass sich die Herbizide der Rinde im Boden abgelagert haben?? Eigentlich nicht, oder?

    Hab da damals überhaut nicht dran gedacht dass Rosen Rindenmulch nicht gebrauchen können. Vorher war da auch nie was drauf, aber der extrem sandige Oberboden sah schon länger so ''verbraucht'' aus... :)
     
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    thomash

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    Nach meinem Wissen ist die Wirkung der Gerbsäure nur kurzfristig. Also nein.
     
  • Hero

    Hero

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    Jetzt machs doch nicht so schwierig!
    Ich habe geschrieben, daß nur direkt an den Rosenstöcken kein Rindenmulch liegen sollte. Einen Durchmesser von 10 cm um die Rosen frei halten.
    Der Rest ist problemlos, wenn durch Düngung Stickstoff zugeführt wird, was Du ja bereits getan hast.
    Rindenmulch wirkt durch die Gerbsäure pflanzenfeindlich. Deshalb verteilt man den, damit kein Unkraut keimt. Allerdings kann der Rindenmulch nicht unterscheiden, welche Pflanzen wachsen sollen und welche nicht.

    In meinen Garten kommt kein Rindenmulch. Bei früheren Kunden habe ich den jedoch auf Trampelpfaden und zwischen großen Sträuchern verteilt.
     
    R

    reaction187

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    ok!

    Aber dennoch, ich werde den restlichen Rindenmulch verlegen. Der kommt lieber woanders hin und dann pack ich 4 Karren Humus oder Kompost aufs beet und fertig. Sieht auch schöner aus.

    Bei manchen der Rosen habe ich schon Sternrußtau an den Blättern gesehen. Würde mich nicht wundern wenn das über den Sommer durch den Rindenmulch gekommen ist.

    Eignet sich denn jetzt eher Humusboden oder Kompostboden als Abdeckung?

    Ich würde jetzt sagen Kompostboden, weil da mehr Mutterboden mit drin ist.

    Und die Arbeit mach ich mir jetzt gerne, da ich sonst keine Ruhe bekomme :grins:

    Gruß
     
    T

    thomash

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    Egal

    und auch egal ob Kompost oder Humus, du wirst dich über viel Unkraut "freuen" dürfen. Nackte Erde mag die 'Natur nunmal nicht. also immer iwieder hecken bevor dieses zu groß wird.

    Eine Idee wäre noch ein sehr niedrig wachsender Bodendecker.
     
    R

    reaction187

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    Unkraut halb so schlimm. Dafür lieber keine Probleme mit den Rosen, oder anderen Blumen.

    Nackte Erde mag die Natur nicht, aber künstlich abgedeckt mit Rindenmulch auch nicht. Als Bodendecker kann ich mir nur Mauerpfeffer vorstellen. Das wächst sehr sehr niedrig und Flächendeckend.

    Andererseits habe ich kein Problem ab und zu mal Unkraut zu entfernen.

    Das Hauptproblem was ich habe ist Giersch.

    Das zeug wurzelt sich um die Rosen herum an, und stört diese. Selbst unterm Rindenmulch kommt das durch. Und das kann ich nur mit einer Hacke entfernen, und Rindenmulch ist da hinderlich.

    Wusste ich alles vorher nicht so genau. Dachte mir im Sommer noch alles schön Abdecken und gut ist... da wusste ich auch nicht das mit dem Stickstoff. Auf Beete pack ich nie wieder Rindenmulch. Nur da wo ich nicht weiter was mir zu tun haben will kommt das drauf. :)

    Zum Humusboden und Kompostboden:

    Also ich habe gelesen anstelle von Rindenmulch sollte man Rindenhumus verwenden. Das würde dem Boden keinen Stickstoff entziehen und der verrotungsprozess ist schon erledigt und das hätte die gleiche Unkrautunterdrückende Wirkung wie der Rindenmulch.

    Ist das so?

    Humusboden ist aber relativ grob und vielen kleinen Stückchen drin.

    Kompostboden ist feiner, fast wie Mutterboden.

    Wenn ich beides 1:1 mische und dann die Fläche damit abdecke, ist das auch gut? :) Ansonsten würde ich der optik halber lieber Kompostboden nehmen.

    Zu viel Nährstoffe auf einmal werd ich damit aber nicht in den Boden bringen? Nicht dass sich das negativ auswirkt

    so genau weiß ich da nämlich auch noch nicht drüber bescheid...
     
    Hero

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    Der Verkäufer vom Humus oder Kompost müßte dir die Nährstoffzusammensetzung mitteilen können. Dann weißt du, ob noch Hornspäne notwendig sind.

    Ein sehr gutes und vor allem kostenloses Mulchmaterial gibt es in meiner Gegend.
    Auf den öffentlichen Häckselplätzen wird ganz feines Mulchmaterial bereitgestellt, in dem aufgrund der vorherigen Heißrotte keine Samen mehr keimfähig sind.
    Davon werde ich in Kürze wieder einen Anhänger voll holen und im gesamten Garten verteilen. Vielleicht gibt es das auch in deiner Nähe.
     
    R

    reaction187

    Mitglied
    Und was könnte das dann bedeuten? Dass der Kompostboden eventuell zu Nährstoffreich ist? Kann das überhaupt sein, oder ein Problem werden?

    Übrigens ist der Kompostboden sehr dunkel, fast schon schwarz. Der Humusboden ist eher dunkelbraun aber dafür deutlich gröber. Sieht beides schön aus.
    Auf der Seite des Anbieters steht ''Kompostboden biologischer Herkunf''


    Sollte ich das eigentlich sinnvollerweise in den Boden einarbeiten, oder reicht es aus, den Kompost/Humusboden einfach drüber zu verteilen, wie man es mit Rindenmulch macht?

    Ich muss das auf jeden Fall so machen, dass es für die Rosen am besten ist.

    Da sind ca 10 Rosen, die brauchen ordentlich Nährstoffe :)
     
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    reaction187

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    thomash

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    Jetzt sag ich halt doch noch was dazu.

    Kompost gibt es eigentlich gar nicht. Was als Kompost angeboten wird ist der Siebüberlauf/Siebdurchfall der entsteht wenn man Kompostmaterial absiebt.
    Dieses Kompostmaterial ist besonders wertvoll, weil es noch den meisten Nährwert enthält und weil es zugleich Mikroorganismen enthält die für die Freigabe der Nährwerte hilfreich sind.

    Das Kompostmaterial ist noch kein reiner Humus aber auf dem Weg dahin

    Dieses Material darf man nicht in tiefe Erdlöcher, da dort der Sauerstoffgehalt zu gering ist und die Mikroorgnismen nicht überleben könnten und die weitere Zersetzung damit gestoppt wird.

    Bis ungefär zur Spatenstichtiefe ist in einem guten boden jedoch noch genug Sauerstoff vorhanden, dass die Rotte (verrottung) fortgesetzt werden kann.

    Humus ist das Endmaterial, wenn die Verrottung abgeschlossen ist.

    -----------------------------------------------------------------------------------

    Wenn du von Humus und Kompost sprichst dann denkt man als Leser dass du von 2 Welten sprichst. wie z.B. Soll ich ein Gartenhaus aus Stein oder Holz bauen.
    Humus und Kompost ist langfristig gesehen beides dasselbe nähmlich Humus

    Ich vermute mal dass du von dem Angebot ihrgeneines Anbieters für Erde sprichst.
    Was dieser unter den Begriffen Humus und Kompost versteht ist für uns schwer zu beurteilen.

    Man müsste annehmen dass Humus, kleinkörniger und nährstoffärmer ist und heller ist. Vermutlich meint der Anbieter mit seiner Humuserde dass dies ein länger abgelagerter Kompost ist.

    WAs für uns nicht ersichtlich ist, welcher Nährwert in beiden steckt. Denn auch Humuserde die im Handel angeboten wird ist gedüngte Erde aber ohne Angaen über Nährstoffgehalt, Körnung ..... ist jegliche Aussage von uns Spekulation.

    Ferner ist Kompost eines Drittanbieters in der Regel abgetötet. D.h. dass die Rotte selbst lahmt gelegt ist. Dies ist nicht zwangsläufig der Fall aber sehr häufig. Hier wurde durch Überhitzung die Rotte lahm gelegt um
    - Krankheitserreger / Schädlinge zuverlässig abzutöten
    - den Zerfall zu stoppen
    Würde er den Zerfall nicht stoppen dann wäre in eine 60l Sack nach einigen Wochen nur noch 45l enthalten.

    Wenn du lose Erde bei einer Kompostieranlage holst, dann ist beides möglich. Noch aktiver Kompost oder Kompost bei dem die Rotte gestoppt wurde.

    Ist wiederum die Rotte gestoppt dann lebt die Rotte wiederum neu auf sobald du das Material ausbringt. Dann wandern die in der Natur vorhandenen Mikroorganismen wieder neu zu uns setzen die Verrotung fort.

    Langer Rede kurzer Sinn: Wir können anhand deiner Angaben keine verbindliche Aussage treffen, weil die Information Kompost contra Humus nichts genaueres besagt. Es sind vermutlich nur Markennamen des Anbieters für seine Produkte.

    Die einzige Aussage die man wohl verbindlich sagen kann: Es ist egal welche der beiden du verwendest.
     
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    reaction187

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    Ok, danke für die Infos. Es ist also nicht so einfach wie es ausschaut.

    Ich habe jetzt ein Datenblatt bekommen, für den Kompostboden.

    Kurz die wichtigsten Infos:

    Kompost Gemäß RAL GZ 251
    0,89% Gesamtstickstoff
    0,31% P2O5 Gesamtphosphat
    0,63% K2O Gesamtkaliumoxid
    0,39% Fe Eisen , 0,01% Mn Mangan

    Ausgangsstoffe... pflanzliche Stoffe aus dem Garten und Landschaftsbau.

    Ich hab das jetzt abgetippt weils ein scan ist. Da steht noch ein bisschen mehr Text, aber nichts besonderes.

    Kann man aus den Angaben irgendwas ableiten?

    Aussehen tut dieser Kompostboden wie feingesiebter Kompost mit sandigen Mutterboden vermischt. Sehr dunkel. Der Humusboden hat deutlich sichtbar gröbere Teile, also dickere Fasern und mehr Holzstückchen usw... und ist heller.

    Wenn ich jetzt den Kompostboden als Bodendecker nehme, dann kann ich aber doch eigentlich auch gleich den Humusboden nehmen, wenn der Kompostboden eh zu Humus wird, denn dem Humusboden trau ich eher die Unkrautunterdrückende wirkung zu, als dem Kompostboden. Weil der von meinem Sandigen Oberboden schnell verschluckt wird.

    Der Humusboden ist auch ca. 12 Euro teurer als der Kompostboden je Kubik.
     
    T

    thomash

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    passt so

    Wassergehalt?
    Gewicht je m3 oder je l wie angegeben?
    ph-Wert?

    Der Humuserde traue ich auch nicht so über den Weg. Was heißt hier fasrige Bestandteiel und teilweise gröbere Stücke?
    Normal wäre es eher umgekehrt.

    Ich würde auch zum Kompost tendieren aber Unkrautunterdrückung ist bei beiden nicht der Fall.

    Eine bessere Option könnte aus meiner Sicht sehr feinkörniger Häcksel sein.
    Dünn aufgetragen und einige Zentimeter um die Rosenstämmchen freigelassen hätte diese eine eingermaßen gute Unkrautunterdrückung. Der feine Häcksel läßt sich auch mit Hacke gut bearbeiten. Aktiviert Bodenleben. Verhindert Austrocknen des Boden und hält den Boden darunter bearbeitbar.

    Du hast dann wieder das Problem mit Stickstoffentzug - gegen den ich NICHTS unternehmen würde.
    Du hast dann wieder das Problem das die Rosen nicht trocken genug stehen.

    Das Problem des zu feuchten Bodens ist aber dann kein Problem wenn du die Stämme frei hälst und nicht jedes mal mitgießt. Lass die Rosen ruhig mal ungegossen als Tiefwurzler können die das ab.

    Kein Stickstoff zunächst und erstmal beobachten ob die Blätter nicht zu hell bleiben. Möglicherweise - was gerne passiert - hast du beim letzten Mal zuviel Stickstoff zugeführt. Bleiben die Blätter zu hell ist es stickstoffmangel zu dunkelgrün sticktstoffüberschuß. Biedes wäre schlecht aber Stickstoff nachdräglich zuführen geht leichter als umgekehrt.
     
    R

    reaction187

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    Ich möchte aber schon den Boden grundsätzlich aufwerten und fehlenden Boden ausgleichen. Gleichzeitig mit dem Humus eine schützende Schicht oben drauflegen. Da eigent sich meiner Meinung nach der humus besser. Die Humuserde ist fein gesiebt, aber hat auch noch kleinere Stückchen mit drinn. So wie man das vom Rindenhumus auch kennt. Das ist nicht das grobe rohmaterial... das ist schon ganz gut so. Der Kompostboden ist dunkler und hat auch stücke mit dabei, aber ein wenig feiner noch. Wird mir aber etwas zu fein sein, als regelrechte Rindenmulch alternative.

    Stickstoff habe ich mit Hornspänen zugeführt. Aber die müssen doch erst von den kleintieren umgesetzt werden.. das ist doch kein reiner sofortaktiver stickstoffdünger. Da kann ich doch nicht mit überdüngen?!

    Holzhäcksel hatte ich schonmal drauf. Eigenes... das sieht einfach nicht aus. Mir gefällt das nicht. Ich möchte einen sauberen anblick auf den Boden haben, zumindest auf dieser Fläche wo die Rosen stehen :)

    Das würde am besten mit dem Humus machbar sein. Einfach ein wenig untergraben und dann noch leicht abziehen und dann müsste das doch wunderbar sein.

    Nettomasse vom Kompostboden steht nur auf dem Lieferschein den ich nicht habe. Wassergehalt steht nicht dabei. Vom Humusboden habe ich kein Datenblatt, aber der sieht auch super aus und frisch. Hab ich ja auch schon hier verarbeitet...:)

    Also ich denke ich werd mir morgen noch was davon holen. So viel falsch machen kann ich damit doch auch nicht. Gegen unkraut habe ich nichts. Das bisschen kratz ich dann raus.

    Hauptsache der Boden ist luftig locker und nährstoffreich.

    Holzhäcksel von Winterschnittarbeiten kann ich selber bekommen, das kann ich im winter untermischen wenns sein muss. Letzten winter habe ich das auch gemacht, aber da habe ich eine schicht wie beim rindenmulch aufs Beet aufgebracht und jetzt im herbst war das so pappig und am verfaulen in den unteren schichten, das sah ehrlichgesagt furchtbar. So will ich das nicht nochmal.
     
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    reaction187

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    Ja ich mach das morgen :)
    Letzte chance bevor es wirklich noch schneit...
     
    R

    reaction187

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    übrigens, weil wir gerade beim thema sind.

    Ich habe vor einiger Zeit Mutterboden mitgebracht, das war sandiger Mutterboden. Angeblich ist der Mutterboden den man so im Kompostwerken usw bekommt, ja humos und nähstoffreich. Ich finde aber, das wenn ein Mutterboden so superfein gesiebt und sandig ist, kann da nicht viel an Nähstoffen drin sein, oder? Und werden diese nicht wenn schon dann schnell ausgewaschen vom regen, so dass ein toter sand zurückbleibt?

    Um so Rasen usw auszubessern ist das gut, aber für beete und pflanzflächen nützt das wohl nicht viel. Obwohl das auch entsprechend beworben wird.

    Ein bekannter sagte man sollte Schichten. Erst Humus und dann Mutterboden oben drauf und dann die Pflanzen rein. Ist das sinnvoll? Mischen tut es sich doch so oder so mit der Zeit von alleine.
     
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    Bepflanze deine Beete im Frühjahr und freue dich, wenn der Boden so leicht zu bearbeiten ist.
    Ich habe erst vor kurzem ein langes Beet bepflanzt, das mit einem Dachgarten-Substrat aufgefüllt war. Die Pflanzarbeiten gingen sehr leicht von der Hand.

    Als nächstes würde ich einen Kompostplatz einrichten, möglichst mit drei Kammern.
    Wenn du diesen Kompost gut bearbeitest, dann hast du in Zukunft gute Erde, die du auf deine Beete aufbringen kannst.
    Manche schwören auch auf Flächenkompost. Dabei werden die kleingeschnittenen Pflanzenteile, Rasenschnitt und Küchenabfälle gemischt und direkt auf der Erde verteilt.
    Im Frühjahr siehst du am Wachstum der Pflanzen, ob noch zusätzlicher Dünger benötigt wird, dann kannst du ja leicht nachdüngen.
     
    R

    reaction187

    Mitglied
    Das wäre auch eine idee...
    mal gucken.

    Jetzt ist erstmal pause und humus und erde und so weiter ist alles verteilt. Pflanzen sind alle dri so sie hinsollen.

    Bin gespannt wie sich die Rosen dazu äußern werden.

    :)

    Zum Glück ist es bis jetzt ja immernoch recht mild, abgesehen von den vereinzelnten schneefällen... aber frostig ist es ja nicht wirklich. Ist ja eigentlich ganz für die Pflanzen, dass die so noch etwas mehr zeit haben sich einzuwurzeln.
     
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