Hunter MP Rotatoren unterschiedliche technische Daten

S

Stevieboy

Mitglied
#1
Hallo,
ich habe ja meine Bewässerungsanlage trotz begrenzter Wassermenge erfolgreich realisiert. Ich bin nun dabei, zwecks meiner eigenen Dokumentation noch einmal die Daten zusammenzuschreiben.
Dabei ist mir aufgefallen, dass Hunter verschiedene Durchflussmengen für ein- und denselben Rotatortyp in verschiedenen Dokumenten angibt.
z.B. wird der Durchfluss eines MP1000 bei 2,8 bar und 180 Grad in einer "Hunter Broschüre" mit 1,40 l/min und im "Hunter Katalog" mit 1,59 l/min angegeben.
Die Unterschiede sind nicht bei allen Rotatoren gleich groß, aber immerhin vorhanden. Wenn man entsprechend viele Rotatatoren in einen Kreis packt, läppert sich da ganz schön was zusammen. Sofern dann noch (wie in meinem Fall) begrenzt Wasser zur verfügung steht, kann das ganz schnell kippen.
Meine Planung habe ich anhand der Daten aus dem Katalog vorgenommen, welche höher sind als die aus der Broschüre. Somit bin ich auf der sicheren Seite.

Dennoch würde mich mal interessieren, welche denn richtig sind.

Ich habe mal einen Screenshot angehängt, welcher links die Werte aus der Broschüre und rechts die Werte aus dem Katalog zeigt.

Gruß ... Stefan

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  • S

    Stevieboy

    Mitglied
    #2
    So, habe die Unterschiede mal schnell speziell auf mein Projekt durchgerechnet, unter Berücksichtigung der tatsächlich eingestellten Winkel, welche aufgrund der schon oft angesprochenen Eigenheiten der Hunter Rotatoren größer sein müssen als geplant.
    Auf mein Projekt bezogen ergibt sich ein Unterschied für alle 4 Kreise zusammengenommen von 10%.

    Auffällig ist, das je schwächer der Rotator der Unterschied in den Angaben tendenziell größer wird und das noch bei steigender Wurfweite (höherer Druck).
    Die Angaben der MP Corner und -Streifen Rotatoren sind identisch.

    Im Moment gehe ich davon aus, dass die niedrigeren Werte die "richtigeren" Werte sind, da ich durch die größere Winkeleinstellung doch einen höheren Durchsatz habe als in meiner Planung. Meine ermittelte zur Verfügung stehende Wassermenge ist zwar noch nicht erreicht, aber je mehr Reserve da ist, um so besser (Anlage unterliegt dann nicht so stark "Netzschwankungen").

    Ich glaube, ich werde die Tage einfach mal die "Köpfe" hin und herschrauben, um so den nötigen Drchfluss in einem Kreis zu maximieren. Dann mal schauen, was die Wurfweiten der Rotatoren dazu "sagen". Bei einem Kreis kann ich unter Annahme der höhren Durchflussmengen meine theoretisch zu Verfügung stehende Wassermenge überschreiten. Da müssten die Wurfweiten ja dann irgendwann einbrechen. Da ich ausschließlich 2,1bar Gehäuse verwendet habe, ist das Ergebnis dann natürlich nicht allgemeingültig.

    ... Stefan
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    #3
    Hallo,

    wollte den Faden für diejenigen die es interessiert noch zu Ende bringen.
    Wie in obigen Beitrag angedeutet, habe ich Rotatoren mit hohen Wasserduchsatz alle mal in einen Kreis montiert. Damit konnte ich die bei mir ermittelte und zur Verfügung stehende Wassermenge deutlich übertreffen.

    Habe die Rotatoren zunächst alle auf den kleinstmöglichen Winkel eingestellt und dann einen nach dem anderen auf den größtmöglichen Winkel erhöht. Als die Wurfweiten dann angefangen haben einzubrechen, habe ich mal durchgerechnet, wieviel Wasser da jetzt gemäß den beiden Tabellen durchlaufen sollte.

    Um das jetzt nicht in die länge zu ziehen: Gemäß meinem Test und der mir zur Verfügung stehende Wassermenge liegt die Tabelle mit den niedrigeren Werten näher an der Wahrheit.
    Wenn dem nicht so wäre, würde mein Wasseranschluss deutlich mehr hergeben, als zum Messzeitpunkt ... seit dem hat sich aber am Anschluß und am Druck nichts geändert.

    Für die, welche sowieso genug Wasser zur Verfügung haben, ist die Erkenntnis relativ unerheblich. Bei denen mit geringem Wasserduchsatz (wie bei mir) ist es von gößerer Bedeutung.

    Gruß ... Stefan
     
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