Hunter Rotatoren drehen sich nicht (Dringend)

J

Jens85

Mitglied
Hallo,
wir haben derzeit ziemliche Diskussionen mit unseren Handwerkern bezüglich der Bewässerung. Und ich benötige wirklich dringen Rat/Hilfe...

Wir haben eine Hunter Bewässerung verbauen lassen, statischer Druck = 3.6 (Trinkwasser/Extra Gartenleitung), insgesammt 11 Kreise mit maximal 3 Rotatoren (800qm verwinkelte Rasenfläche).

Jetzt dreht sich pro Kreis mindestens ein Rotator nicht oder nur sporatisch. Manchmal geht es auch, es liegen aber keine Druckschankungen vor). Um Exemplarisch einen Kreis zu nennen welcher dieses Problem hat:

Leitungslänge ca. 30 Meter insgesammt. Erster Rotator nach 20 Meter. Verbaut wurden 3 MP3000 (90 Grad, 180 Grad und 90 Grad). Die Leitung ist durchgänig mit einem Winkel. Das System hat ein Masterventil und wird von einer 1 1/4 Zoll Leitung aus dem Keller gespeißt. Aus baulichen Gründen musste zwischen dem Verteilerkasten und der Gartenleitung ein 3/4 Zoll flex Schlach montiert werden (länge ca 40 cm).

Folgendes Phänomen: Wenn ich auf die Rotatoren im Betrieb fest drücke dann drehen sie sich danach bis die Leitung abgeschaltet wird. Bei einem hat es geholfen den Rotator abzuschrauben und wieder neu zu montieren.

Das ergibt für mich alles wenig Sinn... bei 3.6 bar sollten doch 2.1 bar am Rotator ankommen und daher sollte dieser sich doch auch drehen.

Welche Fehlerquellen kann es hier geben oder übersehe ich etwas?

VG Jens
 
  • Faxe59

    Faxe59

    Mitglied
    Hallo Jens
    Die 3,6 Bar sind statischer Druck?
    Wieviel Menge hast du bei 3,5 Bar Fliesdruck oder wurde der nie gemessen.?
    Bei den vielen Kreisen kommen beachtliche Leitungslängen zusammen.
    Hat die Fachfirma die Anlage verbaut?
    Bitte Infos bezüglich Fliesdruckmessung.
    LG Herbert
     
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Leg mal nen dicken Ziegelstein oder eine Gehwegplatte oder ähnlich schweres auf den letzten Regner im Strang
    bevor du den betroffenen Strang anschaltest. Schau ob die beiden verbleibenden sich normal drehen.
    Dann nimmst du einen betroffenen Strang und legst mal die Platte auf einen der Regner die normal funktionieren und schaust ob sich der nicht drehende Rotator plötzlich dreht. Das kann durchaus mal kurz dauern. Auch mal Strang aus und wieder einschalten mit der Platte drauf.

    Ich behaupte mal aus dem Bauch heraus das zu wenig Druck an den Rotatoren ankommt. 3,6Bar statischer Druck ist nicht viel. Da läuft ein strohhalm dicker Wasserstrahl raus und dein Druck bricht auf 2Bar zusammen.

    Die mp3000 haben in deiner Zusammenstellung bei 2Bar was wirklich den minimaldruck für sauberes Arbeiten darstellt fast 700l/h Verbrauch.

    Dreh mal deinen wasserhahn ohne das was angeschlossen ist so weit auf das du eien 10l Eimer in 30sec gefüllt bekommst. Dann schau mal was noch an Druck auf dem Manometer steht. Das ist dein Fließdruck bei der aktuell verbauten Abnahme. Das werden kaum mehr als 2 Bar sein. Bis die dann durch die langen Leitungen, die Magnetventile durch sind und beim Regner ankommen is davon nix mehr übrig und für den letzten wirds kaum noch reichen.
     
    Kusselin

    Kusselin

    Mitglied
    Welche Ventile hast du verbaut...hast du hoffentlich die druckgeregelten ProPrays verbaut bei dieser Dimension?

    Den Fehler habe ich auch gemacht.....so kannst du sicher sein das das Ventil die 2,8bar einregelt.
    Gruss
     
  • J

    Jens85

    Mitglied
    Vielen Dank für die schnellen Antworten, ist etwas heikel, da der neue Rollrasen schon pützen hat und stellen die eben nich nass werden.

    Die 3,7 bar sind der statische druck, kein fließdruck. Der Durchlfuss liegt bei mind 1600 l/h.

    Ich habe heute früh die MP Rotatoren ausgebaut eingeregelt eingestellt hat nicht geholfen. Als nächstes habe ich das Masterventil ausgebaut da es ja auch noch mal 0,2 bar oder so weg nimmt...

    Naja, es war eine "Fachfirma" ich habe schon von anfangan bemängelt, dass man vielleicht die Druckregulierenden ProSpray einbauen sollte... jetzt umbauen ist schwierig. Der Rasen is so gut angewachsen, dass ich diesen eigentlich nicht mehr anheben möchte.

    Es scheint tatsächlich ein Druckproblem zu sein.

    Das Kuriose ist aber, und dass verstehe ich nicht.... ein Strang endet mit einem 360 Grad rotator.... der dreht wie ne eins, der Rotator davor ist 90 Grad und da kommt eigentlich gar nichts raus und der erste in der Reihe ist ein 180 Grad der wieder super funktioniert.

    In einem Anderen Strang sind ein 90 ein 180 und ein 90 (in der reihenfolge) es dreht sich nur der 180...


    Hilft es auf MP2000 umzusteigen? D.h. nehmen die nicht soviel druck weg?

    Ich befürchte halt auch, dass der Druck grenzwertig ist und da jede kleinigkeit probleme macht...


    Ganz kurios ist auch, bis Mittwoch ging alles und von jetzt auf gleich nicht mehr. (Der Druck wird elektronisch aufgezeichnet daher kann ich Druckschankungen in der Leitung ausschließen).



    VG
     
  • J

    Jens85

    Mitglied
    BTW.: Gibt es eine Möglichkeit zur Druckerhöhung? Wenn ich mir sowas hier hole kann ich damit wirklich den Druck erhöhen?

    dvs-beregnung.de/trinkwasser-trennstation-set-plug-rain-eco-din-1717

    Leider findet man meist selbstaugende Pumpen zur Druckerhöhung. Die würden mir aber das wasser aus der Hausinstallation saugen befürchte ich.... gibt es hier irgend etwas im Bereich 800 bis 1000 Euro?

    Wäre zwar wieder ärgerlich soviel geld auzugeben aber egal. Wenn es hilft ist es halt so...
     
  • Kusselin

    Kusselin

    Mitglied
    Nein die ProSprays mit Druckregulierung regeln eigentlich den Druck dann konstant naxh unten sodass du nur noch 2,8bar hast
     
    M

    Moister

    Mitglied
    11 Kreise... muss ja ein Vermögen gekostet haben! Um so ärgerlich wenn es nicht geht.

    Die teuren druckgeregelten PRS Düsen bringen dir erstmal auch nicht wenn der Druck zu gering ist. Mit denen kannst du die Reichweite bei zu hohem Druck nur gezielt reduzieren.

    Masterventil: Schau mal ob das ein Modell mit Durchflußregelung ist. Wenn die nicht ganz offen ist sind alle Kreise betroffen!
    Das natürlich auch bei allen anderen Ventilen checken.
    Es ist natürlich nur immer ein Ventil (ein Kreis) eingeschaltet oder? Du mußtest dafür dann auch eine etwas größere Steuerung haben. Bei 11 Kreisen gehen alle davon aus dass jeweils nur einer in Betrieb ist!
    Oder hast du da was vergessen mitzuteilen?

    Leg dir schnell den Hunter MP-Adapter samt Manometer (leider finde ich nicht welches Anschlußgewinde das haben muß, ich schätze 1/2") zu. Nur damit kannst du den Druck an den einzelnen (Problem-)düsen checken.

    Wenn das Problem durch Druck am Grenzbereich geht kannst du auch folgendes probieren: Dreh die Sektorengröße auf Minimum. Dadurch wird die Wassermenge reduziert und der Druck erhöht. Dadurch kannst du checken ob bei geringerer Wassermenge die Aufsteiger hochfahren.
    Da verstellen/einstellen geht mit dem Hunter MPStick wesentlich schöner als nur mit dem orangenen Teil. Zusätzlich brauchst man ein Kunststoffrohr (ich hab eins aus der Elektroinstallation genommen).

    GGfs könnte die Speiseleitung für die Bewässerung vor dem Hauswasserdruckminderer verbaut werden um höheren Druck zu erreichen.

    Wenn es eine Firma geplant und verbaut hat hast du wahrscheinlich ein Angebot mit Leistungsbeschreibung, eine Rechnung und Recht auf ordentliche Ausführung. Das was du beschreibst ist ein erheblicher Mangel. Ab einem bestimmten Punkt solltest du schriftlich mit der Firma kommunizieren, sonst hast du später nichts in der Hand.
     
    J

    Jens85

    Mitglied
    Wir hatten schon derart viel Ärger rund um den Hausbau... das Problem ist, hört sich blöd an aber die Firma ist zwar willig alles nachzubessern aber wohl nicht in der Lage da was richtig zu machen.

    Den Adapter besorge ich mir morgen...

    Das Masterventil ist ohne Durchflussregelung...

    Das zieht sich jetzt schon 2 Monate... und ja war nicht billig. :-(
     
    Faxe59

    Faxe59

    Mitglied
    1600l/h bei 3,6 Bar statisch?
    Du musst dir vorstellen das die 1600l bei ca. 0,5 Bar quasi drucklos ins Freie fliesen.
    Schätze mal bei eingedrosseltem Querschnitt auf 3,5 Bar bleibt da vielleicht die Hälfte an Menge über. Damit 3 3000er zu betreiben kann nicht funktionieren.
    Ich würde die Menge bei 3,5 Bar messen und dann die Firma damit konfrontieren.
    Mit welchen Daten haben die geplant?
    LG Herbert
     
  • J

    Jens85

    Mitglied
    Hab jetzt mal den Radius etwas verkleinert und die Abedeckung...jetzt dreht der strang wieder... Hmm...

    Daher noch mal die Frage, gibt es eine Druckerhöhungsanlage die mir nicht das Wasser aus der Hausleitung saugt?
     
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Wird das Gartenwasser vor oder nach dem Druckminderer im Haus abgegriffen?
    Falls nach dem Druckminderer würde ich den einfach mal auf 4 -4,5Bar hochdrehen.

    Besser wäre nachtürlich wenn das Gartenwasser für die Beregnungsanlage vor dem Druckminderer abgegriffen wird.
    Der Hauptwasseranschluss hat meistens deutlich mehr Druck um Drukschwankungen innerhalb der Häuser zu verhindern und um etwaige Rückflüsse ins System zu vermeiden. Oft kommt Das Wasser mit 6-7Bar ins haus und wird dort auf 3,5-4Bar gemindert.
    Mit den 6bar statischen Druck sollten deine Probleme behoben sein.
    Umbauen kann das dein Sani vor Ort.

    Alternativ in den Beregnung Abzweig eine Druckerhöhungspumpe einzubauen.
    Sowas macht man in Hochhäuser um auch im 12. Stock noch genügend Druck zu haben.

    Ansonste kann ich dir noch meine bereits 100male empfohlene IBC Container mit Trinkwassernachspeisung mit ner ordentlichen Kreiselpumpe die aus dem IBC saugt, als Hauptlieferant für die Beregnungsanlage empfehlen.
    Mit der kannst du dann problemlos 2-3 Kreise deiner Beregnung gleichzeitig laufen lassen während der Wasserhahn mit 1600l/h den IBC Nachspeist.

    Sowas gibt es auch als Systemtrenner mit kleineren Behältern für den etwa 3fachen Preis :)
     
    M

    Moister

    Mitglied
    Hab jetzt mal den Radius etwas verkleinert und die Abedeckung...jetzt dreht der strang wieder... Hmm...

    Daher noch mal die Frage, gibt es eine Druckerhöhungsanlage die mir nicht das Wasser aus der Hausleitung saugt?
    Dann lief der Kreis mal gerade so noch am Limit und jetzt, mit ein bisserl Verschleiß und Kalk, geht es nicht mehr.

    Am einfachsten und günstigsten: Druckminderer vom Hausanschluß weiter aufdrehen. (Ich würde das aber vorher mit dem Installateur abklären, nicht dass da was anderes in Mitleidenschaft gezogen wird).

    Wenn du den Manometer-Adapter hast:
    Mach dir einen Plan der Kreise und der Düsen.
    Markier dir im Plan die Düsen, die nicht funktionieren und mess den Druck.
    Dreh ein paar (oder alle) zu dass sie gehen und notiere dir wieder den Druck.
    Dann hast du was der Druck mindestens steigen müßte damit es funktioniert. In der Praxis sollte da noch 0,2 bis 0,3bar zusätzlich draufkommen (kommt drauf an wie ihr die täglichen Druckschwankungen mitbekommt wenn z.B. die Nachbarschaft Rasensprengt oder wenn bei euch im Haus die Badewanne eingelassen wird.
     
    J

    Jens85

    Mitglied
    Hallo, nochmal danke für euere schnellen Antworten... die Gartenleitung wird direkt hinter der Wasseruhr abgezweigt, vor Druckminderer und Filter. An der Gartenleitung hängt noch eine seperate wasseruhr und ein Druckwächter... dieser Zeigt konstant 3,5 bar statisch. Leider ist der Druck bei uns von seiten des Versorgers nicht höher als 3,8 bar.

    Mein problem mit einer Druckerhöhungspumpe ist etwas, saugt diese nicht auch das Wasser aus meiner Hausleitung? Oder wie funktioniert eine normalsaugende Pumpe, kann mir das nicht so vorstellen, diese hat ja nur einen 1 Liter tank und mehr Druck ist auch mehr Durchfluss irgendwo...

    Du wirst lachen IBC Container das hatte ich auch vor. einen 500 Liter Container und daran eine Pumpe anschließen. Jedoch müsste ich das Ding in den Technikraum stellen. Und ich habe etwas Angst, dass da mal was ausläuft....

    Hmm... Wir haben noch eine Zisterne aber die ist voll mit Schmutzwasser und hat aus baulichen Gründen eine andere Funktion.
     
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Ich bin kein Sanitätsfachmann aber von der Grundidee her:

    Klar wird die Druckerhöhungspumpe aus der Hauswasserleitung gespeist.
    Dieser Wert ist quasi eine Konstante.
    Das ist das vorhandene Wasservolumen was zur Verfügung steht.
    Die Druckerhöhungspumpe reduziert nun diese Wassermenge zugunsten des Fließdrucks.

    Du hast zwar etwas weniger Wassermenge nach der Druckerhöhung die du abnehmen kannst, aber einen höheren Druck der dazu führt das du beim Regner mehr Druck übrig hast. Natürlich kann der Strang dabei nicht mehr den gleichen Wasserverbrauch haben wie vorher.

    Mit einem Puffer wie einem IBC Container ist die Konstante Plötzlich weg und ich habe eine nahezu beliebige Zulaufmenge, nämlich das Volumen des Tanks.
    Hierraus bedient sich dann die Pumpe soviel sie braucht.

    Der Vorteil dabei ist, das der Wasserdruck der Nachfüllung völlig egal ist der kann auch 0,5Bar sein, Hauptsache viel Wasser pro Minute.

    Aber auch hier wird schnell klar, wenn die Pumpe nun mit einem höheren Druck am Ausgang Arbeitet als die des Wasserversorgers, so kann der Tank nicht genauso schnell gefüllt werden wie die Abnehmer ihn leeren würden.
    Aber durch die 1000L Puffer gewinnst du eine Zeitspanne X die sich aus der Differenz des zusätzlichen Wasserbedarfs für die benötigte Druckerhöhung ergibt mit der der Tank schneller entleert wird.

    Deine Sorge im Technikraum kann ich verstehen, Glaube jedoch das sie unbegründet ist.
    Absichern kannst du das mit nem Wasserpegelschalter und ner flach saugenden Schmutzwasser/Tauchpumpe die im Falle eines Lecks an der tiefsten Stelle des Technikraumes sitzt und das Wasser in den Kanal oder nach draussen Pumpt.

    Um das komplett zu umgehen... den 1000L IBC Tank mit Holz verkleiden und nach draussen verlagern? Irgend eine ungenutzte Ecke findet sich fast überall. Und mit umgedrehten Europaletten verkleidet und mit Blumenkästen versehen ist das echt schick. (Hauptsache Lichtdicht gegen Algenbildung)
     
    J

    Jens85

    Mitglied
    Naja, wir hätten ein Gerätehaus da könnte man den Tank rein stellen... Wie gesagt, die Idee hat ich von anfang an. Dachte aber immer, ich hätte was übersehen.

    Ich denk da mal drüber nach kurz überschlagen sollten 800 Liter Speicher ausreichen, damit der ganze Garten ohne unterbrechung bewässert werden kann.

    Wir haben im Technikraum zur not eh einen Auslauf durch die Hebeanlage (Grundstück liegt am Hang oder ehr im Fels)...
     
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Die 800L IBC sind halt etwas schmaler aber auch nicht so gängig. die 1000L bekommt man häufiger für 60€ in den Kleinanzeigen. Die gibts wie Sand am Meer :)

    Viel Erfolg, bin gespannt auf deine Berichte was du herausgefunden hast und wie für welche Lösung du dich entschieden hast letztendlich.
     
    J

    Jens85

    Mitglied
    Bespreche das mal mit meiner Frau. Gebe aber auf jeden Fall rückmeldung. eigentlich bin ich von der Bewässerung wirklich begeistert... Besonders die Hunter App finde ich recht gut. Und das ganze Grundstück per hand bewässern oder mit Sprenklern... das macht man wohl nur ein Jahr dannach hat man keine Lust mehr ;-)

    Vielen Dank schon mal für die Hilfe
     
    Kusselin

    Kusselin

    Mitglied
    Hi, was meinst du mit der Hunter App? Die hydrowise app?
     
    J

    Jens85

    Mitglied
    Ja genau... obwohl ich wieder zweifel an dem ganzen.... gestern ging es als ich das Masterventil ausgebaut und etwas an der Zuleitung geändert habe. Heute geht es im selben setting wieder nicht...

    kann es sein, dass 0,1 bar den unterschied macht ob sich die rotatoren gar nicht drehen oder doch?
     
    Testus

    Testus

    Neuling
    Was mich stutzig macht ist die Zisterne voller Schmutzwasser...
    Eigentlich dient die doch dazu, das Regenwasser zu sammeln und zu nutzen. Hier eine Trinkwassernachspeisung mit Überwachung dran, dazu eine Tauchpumpe, Anschluss an die Beregnungsverteilung und Du bist alle Sorgen los.
    Man kann das natürlich auch. it IBC.-Container nachbauen, aber wozu?
     
    J

    Jens85

    Mitglied
    Naja... wie erwähnt, wir haben in den Hang gebaut... die Zistern dient als übergang zum regenwasserkanal (Ausnahmegenehmigung) Da läuft die Drainage ums haus, von der einfahrt und vom Hang rein... Also alles dreckiges wasser was umständlich gefiltert werden müsste... da hätte ich angst, das mir alles verstopft irgendwann... Auch ist diese leider 50 Meter entfernt von der Bewässerungsverteilung... da wäre ein container deutlich billiger... Einfach graben buddeln ist da leider nicht :-(
     
    Kusselin

    Kusselin

    Mitglied
    Ich habe auch dasProblem das sichein MP 3500 nicht richtig dreht..habe eigentlich über3bar an diesemStrang..die anderen Rotatoren drehen sich...komisch oder? Ev. Werde ich an diesem Ventil mal das teuere Druckgeregelte ProSpray einbauen mit der Hoffnung das es geht? Ev bekommt dasVentil zuviel Druck ab?

    Das liegt an sovielen Faktoren..Beim einen drehen sie sich nicht beim anderen kommen Sie nicht hoch....
    Gruss
     
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Da die Spec der MP Rotatoren bis 3,8Bar geht halte ich Fließdrücke bis 3,5Bar für ausgeschlossen das Problem nicht drehender Rotatoren zu sein.

    Habt ihr mal alle Eure Düsen abgeschraubt, die Filter gereinigt und wieder aufgeschraubt?
    Ich war erstaunt wieviel sand ich nach 2 Saisons trotz 120Mesh filter in den Filtern gefunden habe und das noch völlig ohne ein Problem zu beobachten.

    Und ja manchmal sind es bereits kleine Schwächen die ein komplettes System ausbremsen. Irgendwo ist halt der break even Point und um den herum kommt es zu Problemen. Wenn du einen Regner pro Strang zudrehst und dann plötzlich keine Probleme mehr hast weisst du das es schlicht am Druck liegt.
     
    J

    Jens85

    Mitglied
    Heute habe ich mal mit einigen Installateuren bzw. Pumpenherstellern geredet... das ganze ist wohl komplexer als gedacht.

    Eine Vermutung habe ich noch. An den 11er (inzwischen 12er) Verteiler ist u.a. eine einzollleitung angeschloßen welche 3 Rotatoren eine Ebene höher (+4 Meter) speißt. Die rotatoren gehen ... was komisch ist.... Jetzt ist mir aber aufgefallen, dass sobald ich die Zuleitung bzw. das MV mir aus dem Verteiler viel wasser entgegen kommt trotz geschloßener Ventile und der Ganze Verteiler vibriert... Klar eine 40 Meter 1 Zoll leitung auf 4 Meter höhe ansteigend da wird druck generiert...

    Ich hatte schon früher mal den Verdacht geäußert, dass dadurch ein Starker gegendurck im Verteiler aufgebaut wird wodurch dynamische Druck zu den Rotatoren verringert wird. Die erklärung war damals, dass die Ventile schließen sobald von der Zuleitung her auch Druck aufgebaut wird... Jedoch musste ich vor 4 Tagen von der 1 Zoll leitung einen Rotator weg nehmen welcher etwas tiefer lag und dadurch immer ausgelaufen ist...

    Daher die Frage, kann es sein, dass der Druck aus der besagten Leitung das System ausbremst oder sind die Ventile tatsächlcih druckneutral geschloßen sobald von der Zuleitung her auch gegendruck anliegt...
     
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Ich würde sagen das das nicht sein kann. 4m Höhenunterschied sind 0,4Bar die durch die Wassersäule maximal an Druck an der Ausgangsseite des Ventils anliegen kann (durch das Gewicht des Wassers). Solange da der Statische Druck von der Eingangsseite anliegt, so ist das Ventil geschlossen.

    Das kannst du vollständig ausschliessen indem du ein Kugelventil hinter den Ausgangs schraubst wo die 40m mit 4m Höhenanstieg abgehen. Das zugedreht hast du keinen Druck mehr der irgend eine Rolle spielen könnte.
    sind deine Probleme dann weg... Rückschlagventil hinter den Ausgang des 40m Stranges bauen damit das wasser schlicht nicht zurück kann. Sowas ist bei großen Höhenunterschiedengenerell sinnvoll.

    Das auslaufen des Rotators kannst du mit einem Gehäuse das ein Auslaufsperrventil drin hat weg bekommen.
    Die Rainbird 1800er Serie mit SAM hält bis 4,2meter Höhenunterschied dicht.
    - Eingebautes Auslaufsperrventil SAM bei Typenreihe 1804-SAM, 1804-SAM-PRS, 1806-SAM, 1806-SAM-PRS,1812-SAM und 1812-SAM-PRS bleibt bei bis zu 4,2 m Höhenunterschied geschlossen. Ideal für Grünflächen oder Blumenbeete in Hanglagen oder in hügeligem Gelände
     
    T

    top_gun_de

    Guest
    Ich hake mal spät ein: Die Druckerhöhungspumpe zieht kein Wasser aus der Hauswasserleitung. Du hast einfach schlechten Druck in den Hauswasserhähnen, wenn Du während der laufenden Beregnung einen Hahn öffnest. Das ist mit oder ohne Zusatzpumpe der Fall. Eine Grundfos JP-5 dürfte hier schon reichen und kostet nicht die Welt. Oder such dir was vom Billigheimer. :)
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Klar eine 40 Meter 1 Zoll leitung auf 4 Meter höhe
    Ich habe eine andere Vermutung. Der Dreck den du eben in der Leitung zum Regner schiebst, der kommt bei 4m nicht mehr an. Und 4 Rotatoren verursachen nur eine geringe Fliessgeschwindigkeit...

    Ich habe meine gesäubert, in Essig eingelegt und 3x gespült. Es kam trotz Filter und Filter der Rotatoren feiner Sand aus den Dingern...
     
    J

    Jens85

    Mitglied
    Tatsächlich haben wir uns jetzt aus verschiedenen Gründen dafür entschieden eine Pumpe mit Ausgleichsbehälter zu installieren. Wohl eine Grundfos Scala 2 mit 300 Liter Behälter. Denn können wir komplett verstecken. Mal schauen ob 300 Liter reichen. Hmm...
     
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Solange deine Wasserabnahme nicht mehr verbraucht ist als deine offene Trinkwasserleitung her gibt wird das kein Problem sein.
     
    J

    Jens85

    Mitglied
    Auf dem papier sollte funktionieren... gerade so ;-)

    Noch eine Frage zu dem Wassertank... das wasser steht zwischen den Bewässerungsphasen teilweise mehr als 24 Stunden im Tank ohne Bewegung. Da bilden sich natürlich allerhand Bakterien etc... habt Ihr eine Belüftung am Tank und gibt es einen Trick damit das Wasser länger eine gute qualität hat oder ist das dem Rasen eh egal? ;-)
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Machst du Tee draus?

    Egal!
     
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    @SebDob no comment...

    @Jens85
    Das größte Problem ist nicht das stehen lassen für ein paar Tage, sondern die Sonneneinstrahlung der die IBC's ausgesetzt sind. In einer Zisterne im Boden steht das Wasser auch Tage oder Wochenlang ohne Probleme.
    Daher kauf dir für den Container ein Thermohaube. Diese sind UV undurchlässig und schützen vorallem kleinere Tanks vor übermäßiger Erwärmung. Du kannst auch einen lichtdichten Holzkasten drum herum bauen das geht genauso. Hauptsache lichtundurchlässig.

    Hatte vorher keine Haube und nach 2-3 Tagen immer lustig grünes Wasser und dauernd verstopfte Filter
    und Ablagerungen in den Leitungen.
    Seit ich ne Haube drüber habe ist das Wasser glasklar und keinerlei Algen und co.

    Es macht also absolut Sinn dafür zu sorgen das das Wasser keine Algen bildet oder umkippt.
     
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