Meine wird wohl bald unter der Brücke enden.
Tina, das ist doch Quatsch!

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Zukunftsängste in allen Ehren... aber ich bin tatsächlich der Ansicht, dass man denen entgegen wirken kann. Für mich ist das eine Frage der sachlichen (!) Auseinandersetzung mit den aktuellen Gegebenheiten, z.B. über welche finanziellen Mittel verfüge ich? Von woher kommt das Geld? Gibt es stille Reserven? Habe ich die Möglichkeit, irgendwie für ein gleichmäßiges Einkommen zu sorgen? Ob das durch (Neben-)Jobs, Vermietungen, Geldanlagen o.ä. kommt, hängt freilich vom einzelnen ab.
Wie lebe ich gerade? Kann ich das auch die nächsten 20 Jahre noch so durchhalten? Kann ich was daran verändern, Stichwort Konsumverhalten? Wo kann ich Allianzen aufbauen? Mir fallen da so winzige Kleinigkeiten ein wie Car-sharing oder sogar die Tageszeitung mit dem Nachbarn zu teilen...
Welche Möglichkeiten habe ich, mit meine Gesundheit zu erhalten? Und ich meine dabei keineswegs nur die rein körperliche Gesundheit, sondern auch die geistige und seelische. Was und vor allem
wer tut mir gut?
Weißt du, Tina, ich für meinen Teil bin da ziemlich pragmatisch.
Ich glaube, man kann
alles schaffen, wenn man halbwegs gesund ist und liebe Menschen um sich rum hat. Finanzielle Engpässe sind ebenfalls zu schaffen, in D muss niemand verhungern. Das Problem ist ja oftmals nicht das mangelnde Geld, sondern die fehlende Bereitschaft, sich mit genau dieser Tatsache auseinanderzusetzen.
Sehr hilfreich ist in diesem Zusammenhang der sogenannte Gelassenheitsspruch von Friedrich Christoph Oettinger:
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Den Ausdruck "Gott gebe mir" kann man freilich auch durch "Ich wünsche mir" ersetzen.
Kopf hoch. Tina, wird schon!

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