Kantenschneidermesser ... reinigen oder wegwerfen?

Rosabelverde

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#1
Das ist so ein kleines Bosch-Akku-Handgerät für Rasenkanten bzw. mit anderer Klinge für Buchsbäumchen o.ä.. Das Teil ärgert mich schon lange, denn es ist furchtbar lahm geworden. Hab heute versucht, die Messer zu reinigen, weil ich mir dachte, dass der Dreck darauf wohl die Arbeitsleistung bremst, hatte aber nicht viel Erfolg, da keine Ahnung. Auf dem Foto seht ihr das Ergebnis nach einem ausdauernden Versuch mit Spiritus: viel hat's nicht gebracht.



Wie krieg ich die Messer sauber oder geht das gar nicht mehr?

Könnte die laaaangsame Arbeitsweise der Messer auch auf einen evt. lahmenden Akku zurückzuführen sein? Das Gerät ist 5 Jahre alt, wurde aber nur mäßig oft benutzt.
 
  • S

    Swenny

    Guest
    #2
    Könnte die laaaangsame Arbeitsweise der Messer auch auf einen evt. lahmenden Akku zurückzuführen sein?
    Definitiv! Die Akkus der Teile sind ziemlicher Schrott, und die altern auch durch bloßes Rumliegen.

    Reinigen würde ich die Messer, indem ich sie mit WD-40 einsprühe, das eine Stunde einwirken lasse, dann mit Küchenpapier abwische. Dann mit Motoröl vom Rasenmäher, Feinmechaniköl, Fahrradkettenöl oder Nähmaschinenöl - was gerade da ist - etwas ölen, vor allem zwischen den Blättern.

    Aber ich mach Dir nicht viel Hoffnung. Sag mal was auf dem Akku steht.
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    #3
    Danke für deine Antwort! Was auf dem Akku steht, kann ich dir erst morgen sagen, weil ich jetzt in the middle of the night nicht mehr ins Gartenhäuschen latschen mag, wo das Teil wohnt.

    WD-40 hab ich nach dem mehr oder weniger erfolglosen Spiritusversuch noch probiert. Bezüglich Reinigung hat das so gut wie keine Verbesserung gebracht.

    Dass der Akku nichts taugt, hätte ich nicht erwartet. Bosch ist doch kein no-name, wieso machen die solchen Schrott? Bin inzwischen bereit, das Gerät zu entsorgen, aber welches kauf ich mir stattdessen neu? Hast du einen Tip, Swenny? Ich brauch's tatsächlich in erster Linie für Rasenkanten, für rund um meine Bäume/Rosen auf der Wiese, und um meine Kugel-Loniceras in Form zu schneiden.
     
    mikaa

    mikaa

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    #4
    Nicht immer gleich alles in die Tonne kloppen . Löse die Schrauben an den Messern , zerlege diese und entferne erst einmal mechanisch den gröbsten Dreck ( sieht ja furchtbar aus wie Jahre nicht gereinigt ) dann die Flächen schön vorsichtig mit einem Abziehstein o ä glätten und somit auch schon etwas schärfen. Anschließend fein einölen und wieder montieren. Dann mit einem vollem Akku die Schnittleistung prüfen. ggf nach einem Austauschakku schauen ..

    in die Tonne kann das dann immer noch :rolleyes:
     
  • Baby Hübner

    Baby Hübner

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    #5
    Was mikaa sagt.

    Falls du keinen Abziehstein hast funktioniert auch ein Bogen 600er nass Schleifpapier aus dem Baumarkt, dass du Plan auf eine Fliese oder ähnliches legst.
    Ist in der Anschaffung halt erstmal günstiger.

    Viel Erfolg.
     
  • Rosabelverde

    Rosabelverde

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    #6
    Nicht immer gleich alles in die Tonne kloppen . Löse die Schrauben an den Messern , zerlege diese und entferne erst einmal mechanisch den gröbsten Dreck ( sieht ja furchtbar aus wie Jahre nicht gereinigt ) dann die Flächen schön vorsichtig mit einem Abziehstein o ä glätten und somit auch schon etwas schärfen. Anschließend fein einölen und wieder montieren. Dann mit einem vollem Akku die Schnittleistung prüfen. ggf nach einem Austauschakku schauen ..

    in die Tonne kann das dann immer noch :rolleyes:
    Lieber Mikaa, alles, was du sagst, leuchtet mir als vernünftig ein. Ich bin nämlich gar kein In-die-Tonne-Klopper.

    Ja, sieht furchtbar aus und ist in der Tat Jahre nicht gereinigt worden, und zwar warum? Es gibt keine Schrauben an den Messern! Die sind genietet. Man kriegt sie nicht auseinander.

    Ich hab das Teil nicht selbst gekauft, sondern von meinem genervten Nachbarn übernommen. Offenbar gibt es da von ein und derselben Firma völlig unterschiedliche Qualitäten ... ich hab sowas noch nie auseinandergenommen gesehen und konnte mir bisher die Preisunterschiede bei diesen Geräten nicht erklären. Aber jetzt!!!

    Also wenn da nichts weiter zu zerlegen ist, gibt's wohl weiter keine Reinigungsmöglichkeiten?

    Ja, danke, Baby, ich hab keinen Abziehstein, aber Schleifpapier gibt's hier in den verschiedensten Körnungen. Mikaas Verfahren und deine Ergänzung werd ich dann mal an meinen Gartenscheren anwenden, denn die waren teuer und sind herrlich zerlegbar!
     
  • mikaa

    mikaa

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    #7
    Joes

    Joes

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    #8
    Mit neuem Akku wird sie bestimmt wieder flott laufen.
    Und wahrscheinlich können W40 und Lappen
    nicht schaden. :)
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    #9
    Danke, Mikaa, mach ich dann mal so! Hab alle Zutaten dafür im Haus. (Backpulver wär mir in diesem Zusammenhang allerdings nicht in den Sinn gekommen. :))
     
    Pyromella

    Pyromella

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    #10
    Rosabel, nimm statt Backpulver Natron - das ist das gleiche und wird zum Putzen in größeren Abmessungen verkauft (Kaisernatron), das ist dann billiger. Vielleicht wirkt es für dich dann auch nicht mehr so seltsam.
     
  • Rosabelverde

    Rosabelverde

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    #11
    Ts-ts ... dass die Menschen Putzmittel in ihre Kuchen tun ... :rolleyes:

    Aber danke für den Tipp, Pyro! Sicher lässt sich Kaisernatron auch noch anderwärts im Haushalt verwenden, ich geh nachher eh einkaufen und werd was mitbringen. (Und dann mal nachlesen. ;))

    P.S. So, Päckchen Kaisernatron ist da. Man kann es sogar essen oder ein Fußbad damit machen ... hihi, dann werden morgen mal meine Klingen ein Vollbad darin nehmen! :giggle:
     
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    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #12
    Danke für deine Antwort! Was auf dem Akku steht, kann ich dir erst morgen sagen, weil ich jetzt in the middle of the night nicht mehr ins Gartenhäuschen latschen mag, wo das Teil wohnt.

    .....

    Dass der Akku nichts taugt, hätte ich nicht erwartet. Bosch ist doch kein no-name, wieso machen die solchen Schrott? Bin inzwischen bereit, das Gerät zu entsorgen, aber welches kauf ich mir stattdessen neu? Hast du einen Tip, Swenny? Ich brauch's tatsächlich in erster Linie für Rasenkanten, für rund um meine Bäume/Rosen auf der Wiese, und um meine Kugel-Loniceras in Form zu schneiden.
    Akkus sind kälteempfindlich, wenn du die also immer im Gartenhäuschen hast (auch über Winter), sind 5 Jahre ok. Aber dein Nachbar hatte die ja auch schon ...?

    Und ist der Akku an der Bosch nicht fest verbaut (die Einzel-Akkuzellen müsstest du dann umlöten usw., also Gerät öffnen ... ist nicht jedermans Sache)?

    Doch solche kleinen Akku-Hecken-Grasscheren haben einige Hersteller, von Stihl, Makita, Einhell, usw. gäbe es z.B. mit Wechselakku, da könntest du zumindest nach Jahren einfach einen Wechsel-Ersatzakku nachkaufen.
     
    S

    Swenny

    Guest
    #13
    da könntest du zumindest nach Jahren einfach einen Wechsel-Ersatzakku nachkaufen.
    So die Theorie. In der Praxis kannst Du Dir für den Preis eines Original-Ersatzakkus ein neues Gerät kaufen, sofern es den überhaupt noch in dieser Bauform gibt. Und mit Ersatzakkus aus anderen Quellen kannst Du ziemlichen Mist bekommen.

    Ich hab die Technik, um solche Akkus durchzumessen, aber das kann nicht jeder.

    Leider fehlt sowas wie die EU-Ladekabel-Verordnung für Handies bei Elektro-Akku-Geräten. Es müsste eine Standardisierung für diese Geräteakkus geben, so wie es die bei Mono-, Baby-, AA-, AAA-Batterien seit Jahrzehnten gibt. Akkus zwischen Bosch, Makita... müssten baugleich und mit definierten Spannungen (12V, 18V, 24V, 36V) und damit austauschbar sein. Technisch ist das kein Problem, letztlich entscheidet darüber nur die Zellenzahl. Praktisch versucht jeder Hersteller, maximal inkombatibel zu anderen zu sein.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #14
    Der Gedanke Herstelllerübergreifend ein Akkusystem zu etaplieren, ist ja schon etwas gekommen, doch bis jetzt nur bei Exoten .... doch wer weis, was die Zeit so mit sich bringt.
    Ich sehe in den Akkus auch nur Energie, in welcher Maschine die abgerufen werden kann, sollte egal sein, das muss die Elektronik richten - ist dann aber eine Presifrage, die nicht für wenig Geld zu bekommen ist (und bei deinem Gedanke sehe ich das eher nicht?). Doch manche Hersteller bringen es ja nichtmals bei sich selbst hin, Systemkompatibel zu sein.



    So die Theorie. In der Praxis kannst Du Dir für den Preis eines Original-Ersatzakkus ein neues Gerät kaufen, sofern es den überhaupt noch in dieser Bauform gibt. Und mit Ersatzakkus aus anderen Quellen kannst Du ziemlichen Mist bekommen.

    Ich hab die Technik, um solche Akkus durchzumessen, aber das kann nicht jeder.
    Nein, das ist auch Praxis (musst schon den ganzen Satz beachten ...), zumindest sofern du eher langjährige Produkte kaufst, die ich ja extra erwähnt habe!

    Dein Gedanke liegt wohl bei dem billigen Disconter Akku-Zeugs, bei denen meist die Akkus nichtmals 2-3 Jahre halten und ein Ersatzakku nachzukaufen dann nicht lohnt.
    Da sollte einfach jeder mal einen kleinen recourchenschonden Gedanken haben, dass wenn man nur einen Akku tauscht, weniger Müll erzeugt wird als das ganze Set auszutauschen. Und wer sich im vornherein nicht im klaren ist, dass Akkus eben Verschleisteile sind und ca. alle 5-10 Jahre ersetzt werden müssen, darf sich keine Akkumaschinen zulegen.
     
    S

    Swenny

    Guest
    #15
    zumindest sofern du eher langjährige Produkte kaufst, die ich ja extra erwähnt habe!
    Bei Bosch habe ich es über die Jahre oft genug erlebt, dass Akkus in der nächsten Gerätegeneration nicht mehr passen.

    Zum Beispiel wäre es technisch kein Problem, bei einem alten 12V Akkuschrauber die NiCd-Akkus durch einen Akkublock mit 11.1V LiPo zu ersetzen. Da muss man am Schrauber gar nichts ändern und am Akkublock brauchts einen eh vorhandenen Tiefentladeschutz.

    Gibts aber nicht - oder nur als Eigenbau -, wenn Du LiPo willst, dann musst Du einen neuen Schrauber kaufen.

    Freu, der neue LiPo Akkublock von Bosch hat 3 Hilfskontakte. Bestimmt fürs Balancing. Nix da, die sind nur zur Akkuerkennung, Gebalanced wird da gar nichts.

    Und sorry Einhell und langlebig? Nicht Dein Ernst.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #16
    Wo hab ich etwas von langlebig geschrieben, glaub du liest nur das was du willst ... oder kannst du die Wörter langjährig mit langlebig nicht unterscheiden (zumal ich das auf die Möglichkeit der Hersteller-Wechselakkus bezog, die eher eine langjährige Akkuaufnahme pflegen. Aber so ist es halt, wenn manche meinen, Satzfetzen aus dem Kontex zu ziehen)?!

    Und Li-Po Zellen sind nicht in Werkzeugakkus verbaut, wenn dann Li-Ion Zellen. :rolleyes:

    Doch nun gut, um das Thema geht es hier nicht ....
     
    Zuletzt bearbeitet:
    jolantha

    jolantha

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    #17
    Mein Gerät liegt schon im Karton für Elektro-Schrott . Ist mal gerade 3 Jahre alt, und lädt nicht mehr .
    Ladegerät ist in Ordnung, Auseinandernehmen geht nicht. Ist übrigens ein Einhell -Akku Schneider .
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #18
    Hey jolantha, selbiges Problem ....
    Und ist der Akku an der Bosch nicht fest verbaut (die Einzel-Akkuzellen müsstest du dann umlöten usw., also Gerät öffnen ... ist nicht jedermans Sache)?

    Doch solche kleinen Akku-Hecken-Grasscheren haben einige Hersteller, von Stihl, Makita, Einhell, usw. gäbe es z.B. mit Wechselakku, da könntest du zumindest nach Jahren einfach einen Wechsel-Ersatzakku nachkaufen.
    Würde also auch raten, dir nun Geräte mit Wechselakku zu kaufen. ;)
    Z.B. die von Stihl soll eine preislich und qualitative gute 10,8V Gras-Heckenschere sein.
    Nur gibt es davon keine weiteren Akku-Gerätschaften .... bin ja eher immer der Meinung, wenn schon Akkumaschinen, dann auch bitte die Akkus so gut es geht ausnutzen (Li-Akkus altern ja auch ohne genutzt zu werden, je nach Qualität, Selektion und Gebrauch ca. 2-10 Jahre, dann ist meist ein Wechsel nötig).
    Selbst hab ich das Makita System, das 10,8V ist da zwar etwas leichter, doch von dem 18V Akku-Sytem gibt es am meisten Akkumaschinen für meinen ganzen Heimbedarf (also Handwerk und Garten, dazu die 2x18V=36V Maschinen), daher war das meine erste Wahl.
     
    S

    Swenny

    Guest
    #20
    Und Li-Po Zellen sind nicht in Werkzeugakkus verbaut, wenn dann Li-Ion Zellen.
    Du weisst aber schon, dass Li-Ion ein Oberbegriff für verschiedene Arten von Li-Akku-Technologien ist? Li-Po bedeutet nur, dass der Elektrolyt nicht flüssig, sondern als Polymer vorliegt.

    Stihl soll eine preislich und qualitative gute 10,8V Gras-Heckenschere sein
    IMMER schauen, was die Ersatzakkus kosten. Für die Stihl HSA 25 liegt ein 2Ah Akku bei 50-60 Eur. Da sind die gleichen 3 Stück 18650 Rundzellen drin wie bei den Bosch-Akkus für 25 Eur. Und wenn man dann weiss, dass 3 18650er Zellen mit inzwischen 3.5Ah 15 Eur kosten, fragt man sich schon, ob Stihl hier Platingehäuse verbaut oder einfach nur die Kunden verarscht.

    Und IMMER schauen, ob beim Angebot ein Akku dabei ist. Es gibt inzwischen eine Menge "preisgünstige" Geräte, bei denen man den Akku zukaufen muss - und der kostet dann ganz schnell mal soviel wie das Gerät.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #21
    Du weisst aber schon, dass Li-Ion ein Oberbegriff für verschiedene Arten von Li-Akku-Technologien ist? Li-Po bedeutet nur, dass der Elektrolyt nicht flüssig, sondern als Polymer vorliegt.
    Reime dir zusammen was du willst, wenn du das als Oberbegriff deuten wolltest, hättest nur Li-Akku geschrieben. Hast aber Li-Po mit a' 3,7V geschrieben, und die werden nun mal nicht in Werkzeug-Akkus verbaut, basta.


    Da sind die gleichen 3 Stück 18650 Rundzellen drin wie bei den Bosch-Akkus für 25 Eur.
    Hä, wo gibt es die 10,8V Bosch Akku-Gras-Heckenschere auf einmal mit dessen Wechselakku? Poste mal bitte einen Link.


    Die Stihl Ersatzakkus sind klar tuerer, denke da an deren Absatz - zumal Erstazteile immer unterschiedlich im Preis gehandelt werden, eben je nach Hersteller - doch die Entscheidung, wessen Mehrpreis jemand zahlen möchte, kann jeder selbst entscheiden.
    Kenne zumindest kein anderes leichtes und handliches 10,8V Modell mit Wechselakkus und Hecken-Grasscherenblatt im schnellen wechsel, das auch von der Anschaffung noch recht günstig ist (hab es schon mal für 109€ gesehen, inkl. zwei Akkus). Also wer dieses als einzigstes Akkumodell nutzt, finde ich die kleine Stihl nicht so verkehrt.

    Z.B. sind Makita 10,8V Akkus etwas günstiger und die Grasschere schneidet auch besser und wäre auch mein Favorit (wegen größerem Akkusystem), ist aber auch schwerer und der Blattwechsel zur Heckenschere ist beschi..., hab daher sogar schon zwei Maschinen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    S

    Swenny

    Guest
    #22
    wo gibt es die 10,8V Bosch Akku-Gras-Heckenschere auf einmal mit dessen Wechselakku?
    Ich meinte damit die 10.8V (neuerdings 12V) Akkus der Bosch-Schrauber, die ziemlich baugleich zu den kleinen Stihl-Akkus sind - aber natürlich wieder nicht kombatibel. Obwohl da die gleichen Zellen drinstecken.

    Die Bosch 10.8V hat keinen Wechselakku - was schon wieder Mist ist, weil man sonst den baugleichen Akku der Schrauber nehmen könnte. Aber das wäre ja für den Kunden zu einfach. Sowas würde ich definitiv nicht kaufen.

    Da bei Akkugeräten meist der Akku das Teil mit dem größten Verschleiss ist, wäre es eigentlich sinnvoll, den Akku für möglichst viele Geräte nutzen zu können, und dann auszutauschen. Und noch sinnvoller wäre es, das herstellerübergreifend zu machen. Statt dessen versucht jeder Hersteller, maximal inkombatibel zu sein. Fehlt noch, dass die Akkus verdongelt werden wie bei Druckerpatronen, damit man ja nicht "Fremdakkus" einsetzen kann.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #23
    Baust du eigentlich auf die vorigen Beiträge auf oder warum missachtest du die eher?

    Zumindest gibt es doch schon längst Elektronik, bei denen das wechseln der Akku-Zellen nicht mehr einfach möglich ist, siehe Makita 18V Li-Ion Akkus. Wenn da ie Akkuplatine stromlos wird oder 3 Fehlermeldungen eingetreten sind, macht die Elektronik unwiederuflich zu und der Akku lässt sich slebst nach einem Zellentausch nicht mehr über das Makita Ladegerät laden.

    Und ja, welcher Hersteller welche Akkumaschinen mit Wechselakkus für Haus und Garten anbietet, kann dank Internet eigentlich leicht jeder vor dem Kauf eines Akkugerätes tätigen. Doch meist wird das erst nach dem Kauf gemacht, spätestens aber wenn der erste Akkuwechsel ansteht.

    Hab mich z.B. auf ein 18V System festgelegt, (siehe #18), da das einfach das einzigste Akkusystem war, das für Haus, Hof und Garten ein großes Spektrum an kleinen wie auch größeren leistungstarken Akkumaschinen anbietet (2x18V = 36V). Und komme mir nun nicht wieder mit dem Preis, denn alles hat seinen Preis, auch das Leben ... alles in einem Akkusystem zu haben, war mir also wichtig, gerade wegen unnötigen Akku Nachkauf.
    Hab da mittlerweile über 30 Makita Lxt Akkumaschinen und zich 18V Akkus dazu, also von Lampen, Schrauber, über Bohrhammer, Sägen, Schleifmaschinen, Staubsauger, Sensen/Trimmer, Rasenmäher usw. .... vorteil ist, dass wenn schon "Akku", die dann auch übers ganze Jahr ordentlich in Nutzung sind (Li-Akkus halten ja bekanntlich allgemein eh nicht ewig, egal ob in Nutzung oder nicht).
    Gut, für manche Maschinen habe ich auch Akku-Adapter zu anderen Hersteller gebaut, z.B. Heißklebe, Konpressor/Luftpumpe, Tacker, Rutscher, da mir selbst Makita das nicht anbot (Kehrmaschine bin ich am überlegen). Aber so kann ich wenigstens alles mit den selben Makita 18V Akkupacks nutzen.

    Aber wenn man keine leistungsstarke Maschinen benötigt, findet man neben Makita auch andere Hersteller für Haus- und Gartenakkumaschinen, von günstig bis teuer ... z.B. Ryobi hat ein riesiges Sortiment und sind gleich zustellen mit Bosch grün. Oder Einhell, AEG/Ridgid, Black+Decker. Zu den höherpreisigen gehören dann Milwaukee und Dewalt (wobei Dewalt mit 18V54V Akkupacks wieder zwei Packs benötigt würden). Makita liegt eben im guten Mittelfeld.
    Zumindest alles besser als die 80V usw. Baumarktware, bei denen man dann nur ein Akkusystem für den Garten aht ... und viel mehr Leitung haben die dann meist auch nicht.
     
    S

    Swenny

    Guest
    #24
    und der Akku lässt sich slebst nach einem Zellentausch nicht mehr über das Makita Ladegerät laden
    Na super! Und wozu soll das gut sein, ausser den Kunden zu gängeln. Wäre für mich schon ein "not to buy"-Grund.

    Und ja, welcher Hersteller welche Akkumaschinen mit Wechselakkus für Haus und Garten anbietet, kann dank Internet eigentlich leicht jeder vor dem Kauf eines Akkugerätes tätigen.
    Mich würden eher noch so Details wie eingebautes Balancing interessieren. Dazu halten sich die Hersteller aber vornehm zurück.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #25
    Warum "zurück", es bedarf oder verbauen eben nur die wenigsten ein aktives balancen. Bei gut selektierten Hochleistungszellen braucht es auch nichts weiteres, oder eben die Sicherheitsabschaltung. Das man aber bei Discounter- oder NoName Ware kaum finden wird - also immer eine Frage des Preises.


    Na super! Und wozu soll das gut sein, ausser den Kunden zu gängeln. Wäre für mich schon ein "not to buy"-Grund.
    Das hat nunmal mit sicherheitstechnischen Gründen und Haftungsausschluss zu tun und liegt wohl auch an der Art von Frechheit am Kunden ... denn stell dir mal vor, du lötest in den Makita-Akkupack 0815 Li-Zellen rein und auch nicht richtig, dir dann aus irgendwelchen Gründen die Bude abfackelt. Schlechteres Marketing kann man sich nicht wünschen und dem ganzen Klagespuck setzt Makita damit schonmal einen Riegel vor (verkaufen ja wirklich Weltweit). Finde aber mittlerweile, was man so alles liest, das in der heutigen unvorsichtigen Welt nicht mals so verkehrt.
     
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