Keine Regenwürmer im Garten - ist das normal?

Jazz Brazil

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Daß ein Kitz nicht nur "schmecken" muß? :augenrollen:
 
  • Herr Hübner

    Herr Hübner

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    @hofergarten
    Ich empfinde deinen vorangegangenen Beitrag als Polemik und bin ein wenig fasziniert, von den Schlüssen die du ziehst.

    Magst du das vielleicht ein wenig näher erläutern?
    Wegen meiner auch in einem eigenen Thread oder per PN.
     
    H

    hofergarten

    Mitglied
    Ich versuche nur Tiere zu Essen denen es in ihrem kurzen Leben gut ging. Kaufe mein Fleisch nur Regional, meist beim Bauern oder Fleischhacker.
    Ein Rehkitz den harten Winter durchmachen lassen, nur um es dann im Frühjahr zu schießen finde ich nicht okay!
    Mein Onkel war Jagdaufsicht Organ und Förster und Fischerei-Recht-Halter eines Flusses.
    Ohne Zufütterung würden viele Rehe im Winter Hunger leiden und die Knospen der Bäume fressen, was dann ein Desaster für viele andere Waldbewohner wird.
    Wölfe holen sich auch die Alten und schwachen, die Natur ist manchmal grausam

    Die Jäger Füttern die Rehe und das Wild im Winter an gewisse Plätze und im Frühjahr wenn das Wild wieder dort Futter und Salz Lecksteine erwartet, sitzt der Jäger mit der Flinte im Hochstand.
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    Das, mein Herr, ist Quatsch.
     
  • H

    hofergarten

    Mitglied
    Ist es nicht, begründe mal? Wir haben jetzt wieder Wölfe in meiner Region! Die holen jetzt die Rehkitze ab.
    Ich war oft beim Füttern dabei.
    Seite 8: Eine gute Feistbildung bei im November/Dezember erlegten Rehen ist Beweis für eine ausgewogene, wiederkäuergerechte Fütterung; ein Feistmangel gibt Hinweis für chronische Pansenübersäuerung (zu viel Kraftfutter) bzw. hohen innerartlichen Stress an Fütterungen
    https://www.ooeljv.at/wp-content/uploads/2014/05/Wildfütterung-handout-OÖ-2014.pdf
     
  • mikaa

    mikaa

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  • Herr Hübner

    Herr Hübner

    Foren-Urgestein
    Bei uns zum Beispiel ist das 'Füttern' von Wild im Wald streng verboten und wird mit empfindlichen Geldstrafen belegt.
    Mit Ausnahme der "Notzeit".

    Mitunter mit allen Konsequenzen.
    Vor Weihnachten wird um einiges mehr an Rehwild erlegt als im restlichen Jagdjahr.
    Schonzeit für Rehwild ist bei uns von Mitte Januar bis Mai.
    Warum?
    Damit sich das Reh zurückziehen kann.
    Bei Schmalreh und Ricke entwickeln sich die Föten, sie brauchen Ruhe.

    Was du meinst sind Kirrungen.
    Ja, sie dienen mitunter dazu, das Wild an den Ansitz zu locken.
    Warum?
    Weil du als Jäger für deine Pacht einen Abschussplan bekommst, den du erfüllen musst. Ansonsten kostet es Geld für dich.

    Da es für das Wild im Wald immer ungemütlicher wird durch Freizeitaktivitäten, Waldarbeiter und den Rückgang von Lebensraum, ist es für den Jäger in diesem Fall besser das Wild von einem Punkt zu bejagen, von dem er Entfernung und Windrichtung richtig erkennen kann.
    Außerdem stört kein Unterholz.
    Ich kenne kaum einen, der das so macht.

    Mit der Flinte bejagt hier niemand Rehe...
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    Bei uns darf Rehwild wenn nur mit kräuterreichem Heu gefüttert werden, kein Kraftfutter.
    Aber das ist auch von Land zu Land unterschiedlich.
     
    H

    hofergarten

    Mitglied
    In meiner Region Oberösterreich- Mühlviertel wird je nach Nahrungsangebot zugefüttert.
    Wie in dem Link oben beschrieben ist es, pro und kontra Fütterung.
    In meiner Region haben sich die Tierschützer über die Abschüsse von Reh Kitz beschwert, also werden die Kitz durch den Winter gefüttert und dann geschossen. Jetzt wo wieder Wölfe die Natur regeln, wird weniger Wild geschossen, die Wölfe pfeifen auf das was Tierfreunde sagen.

    Der Thread hier hinkt ja auch, da werden im Winter nur die Vögel gefüttert und dann wundern sich manche wo den die Insekten und Würmer geblieben sind. Die ganzen Hauskatzen töten die Hasen Jungen im Bau, Katzen sind brutale Monster.
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

    Foren-Urgestein
    Wie sind denn die Schonzeiten bei euch?

    Über Katzen mag ich nicht reden.
     
  • mikaa

    mikaa

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    Oberösterreich Schonzeit für Geis und Kitz Januar bis August
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

    Foren-Urgestein
    Ich hab mir jetzt die Schonzeiten Verordnung von euch angesehen. Von Mitte August bis Dezember dürfen Kitze doch bejagt werden.
    Ergibt ja auch Sinn.
    Nur vor dem Winter kann ich mir ein Bild vom Zustand des Wildes machen.
     
    H

    hofergarten

    Mitglied
    Ich Jage nicht, ich war als Kind mit meinem Onkel jagen, jetzt werde ich 43, ist schon etwas Zeit vergangen.
    Will mich nicht im Jägerlatein verirren. Wie lange ist man den Kitz? 4 Monate oder? Schonzeit für 1er gibt es in OÖ nicht. Kann aber sein das ich hier etwas vermische, muss da erst nachfragen.
    Zur Wilderei: In Österreich darf der Jäger auf den Wilderer schießen :) Das Jagdrecht ist noch aus der Monarchie.
    Wilderei zahlt sich auch nicht aus, der Wildpreis ist am Boden.
     
    T

    (>Tiarella<)

    Guest
    Langsam krieg ich echt das Kotzen. Die Katze, das böse, allesfressende Monster. Wenn Katzen so brutale Monster sind, die alles fressen, was ihnen vor die Flinte kommt, wieso fressen bei uns die Vögel (von denen wir hier trotz mehrerer Katzen mehr als reichlich haben) am Futterhaus völlig ungeniert weiter, wenn eine der Miezen angedackelt kommt? Wieso schimpfen die Amseln nur kurz, bevor sie weiter nach Würmern das Laub durchsuchen? Wieso haben wir jedes Jahr (!) junge Hasen (die übrigens nicht in einem Bau hocken) im Garten? Und was ist so schlimm daran, wenn sie hin und wieder mal einen alten, kranken (das sind dann übrigens auch die Vögel, die sie ja ach so böswillig "totspielen" und dann liegenlassen; das nennt sich Instinkt und schützt die Katze davor, vergiftete oder kranke Beutetiere zu fressen) oder unerfahrenen Jungvogel fangen? Das ist nichts weiter als ein Teil der natürlichen Selektion und hält die Bestände gesund. Wenn der Mensch die Wildkatzen nicht so sehr reduziert hätte, würden die das machen. Sind Wildkatzen dann also auch böse und brutale Monster? Nein, sind sie nicht. Sie sind genau wie Hauskatzen ein Teil der Natur. Und die Natur ist nunmal grausam. Da wird nunmal getötet und gefressen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.

    Btw: Hier werden Kitze im Herbst geschossen und die Futterplätze dienen den Jägern in erster Linie dazu, um kranke, verletzte, alte oder überzählige Tiere auszusortieren. Dient der Gesundhaltung der Bestände.
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    @(>Tiarella<)
    Nur weil du das immer wieder behauptest, macht es das nicht wahr.
    Auch dein Birnen mit Äpfeln Vergleich amüsiert mich sehr.
    Wildkatze als Einzelgänger mit Revier vergleichen mit unzähligen Hauskatzen auf engstem Raum.
    Herzlichen Glückwunsch, das schafft nicht jeder.

    Deinen letzten Absatz hingegen mag ich vorbehaltlos zustimmen.
     
    T

    (>Tiarella<)

    Guest
    @Baby Hübner
    Dann füge zur Wildkatze halt noch Hermelin, Sperber und andere Raubtiere hinzu, die der Mensch soweit reduziert hat, dass sie bedroht sind und deswegen als Fressfeinde ausfallen.

    Und nur weil es dir nicht gefällt, heißt es noch lange nicht, dass es deswegen unwahr wäre. Was ich schrieb, hab ich hier nun schon seit Jahrzehnten beobachten können.
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    Und schon wieder vergleichst du heimische Wildtiere von geringer Konzentration mit einer vom Menschen aus Jux und dollerei in die Freiheit entlassene Art, die er zu seinem Amüsement hält.
    Was soll das?
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Darf ich daran erinnern, dass es hier mal ursprünglich um die Förderung des Kompostwurms ging?

    Vielleicht diskutieren wir die ganzen anderen Tiere, ihre Auswirkungen auf das Ökosystem und so weiter und so fort mal getrennt davon - aber nicht hier? Das führt sonst ein bischen arg weit weg von der Ursprungsfrage.
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    Habe verstanden o7
    \[T]/
     
    Hero

    Hero

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    Ich komme jetzt zu den Regenwürmern zurück!
    Seit es bei uns mehrmals schön geregnet hat, sind in den Beeten, auf dem Rasen und den Wegen unzählige
    Wurmhäufchen zu sehen (und von den Wegen zu kehren). Der Bestand hat sich also vom heißen und trockenen Sommer erholt. Ich lasse viel Laub in den Beeten liegen, damit genügend Futter zu holen ist.
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    Danke, ich verzichte. Mir ist das echt zu doof.
    Ja, war's mir auch.
    Aber jeder hat eine Antwort verdient, auch oder gerade, wenn er Quatsch schreibt.
    Erwarte ich von meinem Gegenüber auch, wenn mein Blödsinn zu stark wird.

    Meine Beobachtungen decken sich mit denen Heros.
    Habe ein wenig graben müssen und stieß dabei in der feuchten Erde tatsächlich auf 'normal' viele Würmer.
     
    H

    hofergarten

    Mitglied
    Erbitterter Streit um Wildtier-Fütterungen - Servus TV

    Ein hin und her, in meiner Region haben wir alle Schneefreien Täler verbaut, das Wild kann hier im Winter keine freie Wiese finden. Ich hab Jäger gefragt, viele Meinungen.
    Kein Wild = kein Wolf, war auch ein "Argument"

    PS: Im Anschluss war die Sendung: Talk im Hangar.
    Experten sprachen und waren sich auch nicht einig :)
    Die Fichten Monokultur in meiner Region (Mühlviertel Hochficht) war sicher ein Fehler,
    Monokultur ist unnatürlich und jetzt ein Dilemma, viel Wild ist diesen Winter grausam verendet.
    In dem Bericht wird auch gesagt ein Gerichtsurteil hat bestätigt, an vielen Futterstellen und in Winter-gattern wurde Wild geschossen.
     
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    verbus

    verbus

    Foren-Urgestein
    Nochmal zu den Regenwürmern: Sie sind wieder da. In Massen. Der Kompost wird in Rekordzeit zersetzt (was vielleicht auch an kiloweise Kaffeesatz liegt :)
    Und das Mastjahr zeigt sich nun an unserem Amselbestand, der wieder deutlich zugelegt hat. Sie haben sich den ganzen Winter über (u.a.) von unseren Heckenbeeren ernährt. Stare besuchen uns regelmäßig.
    Unsere Walnüsse waren sehr hart, aber nicht taub.
    Molche haben wir nur noch wenige, Frösche und Kröten keine mehr.
     
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