Keller undicht feucht

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ralle83

Mitglied
#1
Hallo liebe Gemeinde

Ich habe folgendes Problem jedesmal wenn es viel und lange Regent ist der Keller nass bzw feucht..und am Donnerstag war hier bei uns ein starkes Unwetter mit sehr viel Regen gott sei dank ist da kein Wasser rein gekommen ... Aber jetzt wo es auf gehhört hat drückt das grundwasser langsam aber sicher durch die wände...
So das ich alle paar Stunden wischen gehen kann ..
Meine Frage was kann ich dagegen machen
 
  • C

    CBär

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    #3
    Mietwohnung: Ausziehen oder langer Kampf mit dem Vermieter

    Eigenheim: Wänder außen freischaufeln und abdichten. Alles andere ist halber Kram und nie dicht.
     
    R

    ralle83

    Mitglied
    #4
    Eigenheim .. bj des Hauses um die 50 er Jahre
    Versicherungs ist sodass nicht oder ?? Ich frage nur weil ich kann mich da nicht so aus
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Marmande

    Marmande

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    #5
    Auch eine Elementarschadenversicherung wird dir das Abdichten der Mauer nicht bezahlen. Aufgraben, Drainage legen , eventuell sogar mit Pumpe und die Wände nach einer Trocknung fachmännisch abdichten. Würde das durch eine Firma machen lassen , weil du dann eine Gewährleistung hast.
     
  • R

    ralle83

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    #6
    Ok ja muss ich dann mal schauen wie teuer sowas ist... oder warten bis ich durch ein Unwetter Wasser im Keller habe ;)
     
  • Marmande

    Marmande

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    #7
    Es wird bestimmt teuer. Unser Bruchsteinkeller ist auch feucht, wir haben allerdings keinen Wasseraustritt. Die Feuchtigkeit ist gut für die Lagerung von Äpfeln und Wein.
     
    jolantha

    jolantha

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    #8
    Bei uns ist schon über 30 Jahre immer mal wieder Grundwasser im Keller.
    Wir haben ein Loch in die Betondecke gemacht, Tauchpumpe reingestellt,
    und immer wenn das Wasser kommt, springt die an.
    Jetzt bleibt der Rest des Kellers wenigstens trocken .
     
    T

    thomash

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    #9
    Wir hatten das Problem auch und nach 30min eigenarbeit war das Problem gelöst.

    Grund, die Kellerfenster hatten einen Schacht der so mit Blätter verstopft war, dass das Wasser nicht mehr ablaufen konnte.
    Man hat diesen Schacht nicht gesehen, genau erklären kann ich nicht wie es dort abläuft aber nachdem das Laub raus war läuft das Wasser wieder sauber ab.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #10
    Das Abgraben und Drenaige legen ist immer so leicht gesagt ... wenn es Grundwasser ist, glaub ich weniger, dass man danach einen trockenen Keller hat, denn das Wasser drückt da ja dennoch gegen den Boden usw.
    Aber durchrechnen kann man es sich ja mal lassen und den Fachman hinterfragen.

    Hab auch nur einen Pumpenschacht und gut ist es.
     
  • Gärtnerin1

    Gärtnerin1

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    #11
    Exakt das gleiche Problem hatten wir auch (Mehrfamilienhaus mit Teilkeller).


    Die erste Aktion war, die Abläufe der Regenrinnen zu kontrollieren. Dabei kam heraus, dass die Regenrinnen einfach so im Boden endeten :mad:. Also ordentliche große Sickerschächte angelegt. Immer noch Wassereintritte. Danach die Aussenwände freigelegt und von aussen abgedichtet (ging wegen Teilkeller leider nicht rundum). Dabei gemerkt, dass keineswegs - wie in der Baubeschreibung angegeben - druckwasserfester Beton verarbeitet worden war... Und noch andere Bausünden kamen zum Vorschein (natürlich keine Regressmöglichkeit mehr). Immer noch Wassereintritte :schimpf:.


    Der letzte Versuch war dann, die Wände durch eine Fachfirma verkieseln zu lassen und ausserdem gleichzeitig von innen Spezialplatten anbringen zu lassen, die evtl. noch eintretendes Wasser aufnehmen und dann dosiert wieder abgeben.

    Seitdem ist es trocken, auch nach Starkregen und hohem Grundwasserstand. "Dreimal klopf auf Holz". Das war auch der letzte Versuch, die Firma hatte gesagt, sie könne aufgrund der verwendeten Steine beim Kellerbau nicht für den Erfolg garantieren.

    LG, Ulla
     
    P

    Puglio

    Mitglied
    #12
    Sollte das Wasser durch das Mauerwerk diffundieren, solltest du es zunächst mit einer Kieselsäuresperre versuchen. Das ist die schnellste und am wenigsten aufwändige Lösung. D.h. alle 30 cm ein tiefes Loch bohren und dann mit einem Verkieselungsmittel vollschütten. Genaue Anwendungshinweise stehen im Datenblatt des jeweiligen Herstellers.

    Hat bei meinem ersten Haus ausgezeichnet geholfen. Die Wand war innerhalb recht kurzer Zeit trocken.

    Gruss
    P.
     
    Marmande

    Marmande

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    #13
    Was kostet das pro Meter und wie lange hält das?
    Geht das auch bei Bruchsandstein?
     
    P

    Puglio

    Mitglied
    #14
    Als ich das gemacht habe, kostete die Kieselsäurebehandlung einen Haufen Arbeit und gut 100 DM an Material. Die Wand war ca. 2,5 X 3 m groß. Mein Keller war aus Betonsteinen gebaut. Die erfolgreiche Behandlung hält eigentlich ewig. Die Kieselsäure füllt die winzigen Hohlräume und Risse und wird zu Stein.

    Ob es bei Bruchsandstein hilft, kann ich nicht sagen. Wenn der Sandstein richtig vermauert ist, dürfte es funktionieren. Ist er aber, wie bei meinen Gewölbekellern nicht vermauert, sondern auf Stoß und die Zwischräume mit Lehm ausgefacht, wirst du mit dem Wasser leben müssen. Ich habe dort an tiefster Stelle eine automatische Pumpe hingesetzt, die zuverlässig über einen Niveauschalter für Trockenheit sorgt.

    Ich renoviere nebenher ein altes Bauernhaus, bei dessen Sandsteinwänden werde ich eine Querschnittsversiegelung mittels Flüssigkeit machen, bin also überzeugt davon.

    Wenn du es mit einer Mauerwerksversiegelung versuchen willst, solltest du dich an einen Baustoffhändler mit kompetentem(!) Personal oder direkt an die Hersteller wenden (wobei ich bei der Hotline mancher Firma auch schon sehr negativ ob dessen Inkompetenz überrascht wurde).

    Gruss

    P.
     
    R

    ralle83

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    #16
    Ok vielen dank an alle


    aber bei uns kommt das definitiv durch denn Boden und an denn Wänden wo wohl früher mal was an den Wänden war weil da Risse und zu gemacht worden ist... und da kommt das Wasser her
     
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