Kirschlorbeer roden?

Tubi

Tubi

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wenn ich schreibe, das man mit dem regelmäßigen entfernen von allem grünen jede Pflanze kaputt macht,
ob Bambus, KL oder sogar Jap. Staudenknöterich, dann ist das alles erfolgreich ausprobiert
wer dann glaubt, mit einmaligem schneiden wäre es getan, der irrt natürlich
da muss man immer dabei bleiben und regelmäßig alles aufkommende wieder nachschneiden, bis die Pflanze so erschöpft ist, das nichts mehr nachtreibt, das kann bei besonders hartnäckigen Zeug wie Knöterich mehrere Jahre dauern

es darf natürlich jede(r) auch anderer Meinung sein
Meinst Du. die Methode könnte bei unseren Kirschlorbeer auch noch funktionieren? Und wenn ja, wie oft muss man den im Jahr dann schneiden?
 
  • Taxus Baccata

    Taxus Baccata

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    Ich schließe mich @Supernovae an, es gibt Pflanzen bei denen diese Methode tatsächlich wirkungslos ist.
    Ich kämpfe seit Jahren gegen eine Winde, von der ich oberflächlich ständig akribisch alles entferne (millimetergroße Austriebe).... das interessiert die Winde aber nicht im Geringsten. Wie die tausendköpfige Hydra treibt sie überall neu durch. Photosynthese scheint sie nicht zu benötigen.
    Ich bin inzwischen so weit, dass ich die Erde des Beetes austauschen werde. Dann ist hoffentlich irgendwann Ruhe.
     
    Supernovae

    Supernovae

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    wenn ich schreibe, das man mit dem regelmäßigen entfernen von allem grünen jede Pflanze kaputt macht,
    ob Bambus, KL oder sogar Jap. Staudenknöterich, dann ist das alles erfolgreich ausprobiert
    wer dann glaubt, mit einmaligem schneiden wäre es getan, der irrt natürlich
    da muss man immer dabei bleiben und regelmäßig alles aufkommende wieder nachschneiden, bis die Pflanze so erschöpft ist, das nichts mehr nachtreibt, das kann bei besonders hartnäckigen Zeug wie Knöterich mehrere Jahre dauern

    es darf natürlich jede(r) auch anderer Meinung sein
    Ich bin bei dir, das man seine Erfahrungen macht.

    Mit dem Austrieb abschneiden habe ich nur negative Erfahrungen gemacht.
    Die Wurzeln werden immer stärker und bekommst du dann garnicht mehr raus.
     
    Conya

    Conya

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    Mit der Methode habe ich auch bereits den einen oder anderen KL vernichtet, ich habe sie bodennah gekappt, den Wurzelstock mehrfach gespalten und dann in kurzen Intervallen kontrolliert ob sie austreiben. Anfangs haben sie noch recht zügig ausgetrieben, aber schon nach 3 Monaten kam nur noch wenig nach, man muss aber doch immer wieder mal nachschauen weil die Abstände in denen sie neu treiben mit der Zeit länger werden.

    LG Conya
     
  • Celtis

    Celtis

    Mitglied
    Ich bin bei dir, das man seine Erfahrungen macht.

    Mit dem Austrieb abschneiden habe ich nur negative Erfahrungen gemacht.
    Die Wurzeln werden immer stärker und bekommst du dann garnicht mehr raus.
    einmal abschneiden sieht erst mal gut aus, bringt aber nur kurzfristig Erfolg, wer dann nicht dran bleibt und die "Reaktion" der Pflanze weiter bekämpft, der kann dann natürlich zu einer anderen Meinung kommen;)
    eine Wurzel ohne oberirdischer Versorgung durch Blattgrün kann langfristig nicht überleben
    wer nicht graben will, muss schneiden, schneiden , schneiden,schneiden und wenn nötig nochmal schneiden......oder einmal graben;)
     
  • Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    eine Wurzel ohne oberirdischer Versorgung durch Blattgrün kann langfristig nicht überleben
    Deshalb haben wir seit Jahren keinen Ärger mit dem japanischen Knöterich (den hat vor Jahrzehnten mal ein GaLa-Bauer hier angebracht), weil er nämlich nur direkt am Zaun stehen bleiben kann, und alle weitere Austriebe beim normalen Rasenmähen mitgeschnitten werden. Da treiben zwar immer wieder welche aus, verbreiten sich aber nicht weiter. Und da die Stelle eh immer gemäht wird, ist das in-Schach-Halten kein Extraaufwand.
     
  • Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    @Tubi, spricht was gegen Konyas Methode? Find ich bisher am einleuchtendsten und einfachsten. Wenn du die Wurzel mit raushaben möchtest, wird das nicht ohne Schäden (Beetumrandung!) abgehen. (Deshalb haben wir ja bisher auch die Wurzeln in Ruhe gelassen. Ich bin wirklich gespannt, was die machen, wenn die Wachstumsphase einsetzt.)
     
    Conya

    Conya

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    Wenn ich irgendwo Wurzelstöcke von Gehölzen nicht rausholen kann ohne größeren Flurschaden anzurichten mache ich es so wie beim KL, ich spalte den Wurzelstock mehrfach, so weit möglich entferne ich auch die Rinde und damit vorhandene Augen, zumindest im oberen Bereich. Ein so misshandelter Wurzelstock ist deutlich empfänglicher für Bakterien und/oder Fäulnis, auch Frostschäden und Trockenheit (je nach Jahreszeit) und zerlegt sich dadurch ganz von selbst.

    LG Conya
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Ich bin eigendlich nicht verbissen, aber ich habe den ScheiX im Garten.

    Unser Haus steht seid 1980 und ungefähr so lange steht der KL hier-in ähnlichem Stammumfang wie der von @Tubi

    Die Erfahrung lehrt mich:
    Wenn du nur die Blätter wegnimmst, wird der KL, aus der Wurzel, nur noch stärker.

    @Tubi ich wünsche viel Erfolg aber ich nehme mich jetzt hier raus.
     
    Tubi

    Tubi

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    Danke für alle guten Empfehlungen! :paar:
    Der@sonntagsgärtner hat versprochen, sich darum zu kümmern. Ich werde die gesammelten Info so weitergeben. Mir ist das Ding schon länger ein Dorn im Auge, aber ich bin auch mit vielen anderen Dingen in den Gärten beschäftigt und kümmere mich jetzt erstmal um die Obstbäume.
     
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