Kochen für Anfänger

  • Tinchenfurz

    Tinchenfurz

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    Will ich wohl meinen.:rolleyes:

    Ich krieg immer noch so ne Mehlschwitzsauce nicht hin. Der reinste Klump.
     
    tina1

    tina1

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    Ich bin schon wieder beim Backen.
    Es sollten Plätzchen zum Ausstechen werden.
    Leider pampt der Teig auf der Arbeitsfläche, trotz Mehl.
    Nun habe ich extra das große hölzerne Backbrett hervorgekramt. Der (Miß)erfolg ist der Gleiche. Es klebt auch arg am Nudelholz, dem hölzernen:schimpf:
    Der Teig sollte nach der Zubereitung 1 Stunde im Kühlschrank stehen.
    Ob er danach nochmals durchgeknetet werden soll, stand nicht dabei.
    Jedenfalls ohne ihn nochmals zu kneten, ließ er sich nicht ausrollen und bröselte.
    Also nochmals kurz gewalkt, ausgerollt.
    Auch die Förmchen klebten fest.
    Zwei Bleche habe ich so verarbeitet.
    Nun habe ich gelesen, der Teig für Kipfel ist ähnlich, nur das Vanillearoma ist der Unterschied.
    Restteig mit einem Päckchen Vanillezucker durchgeknetet, Kipfel geformt, fertig.
    Bin mal gespannt.
    Meine Mutter meint, eine Art Teig geht nicht für Kipfel und für das Ausstechen mit Förmchen.
    Kipfelteig ist zu weich für die Ausstecherei.
     
  • Roy Bär

    Roy Bär

    Mitglied
    tina meine frau rollt solche teige zwischen frischhaltefolie aus.
    muss ganz gut klappen, höre sie nämlich nicht mehr in der küche schimpfen seid sie das so macht.
     
    tina1

    tina1

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    Irgendwie liegts wohl am Rezept.
    Trotz reichlich Mehl auf der Ausrollfläche, auf dem Nudelholz und an den Pfötchen, klebte der Teig pervers.
    Meine Mutter, die jahrelang als Köchin gearbeitet hat, meinte, es ist unmöglich, Kipfelteig auszurollen. Der wäre zu fettlastig und ist nur mit der Hand zu formen.
     
    Roy Bär

    Roy Bär

    Mitglied
    meine frau macht das auch nur beim einem bestimmten teig, der wohl
    sonst auch überall fest pappt. aber das mit der folie funktionert super.

    immer mehr mehl dazu geben, tut dem gebäck auch nicht gut.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    Warum wird nicht einmal etwas so, wie es soll???
    Eben wollte ich Nuß-Mandelmakronen backen.:D
    Es sollten lt.Rezept ca.80 Stück werden.
    Darfs ein bissel mehr sein? Klaro!
    Es wurden 120 "Kekse".
    Lach, bei mir war genau andersrum:
    80 Kipferl sollten es werden - die Kurze und ich haben es nur auf 60 gebracht.

    Und mein Kipferlteig ließ sich nicht mal zur Rolle formen - so bröselig war er.
    Ergo sind sie groß, nicht schön, aber lecker
    Aus dem Eiweiß habe ich Nuss-Schoko-Taler gemacht:
    http://www.chefkoch.de/rezepte/224371092737309/Schokoladen-Plaetzchen.html
    Die sind supereinfach, sehr lecker und gar nicht auseinander gelaufen.
    Wer es nicht so nussig mag, kann 1 Teil gem. Nüsse auch durch 1 Teil gem. Mandeln ersetzen.

    Tina, das Eiweiß muss richtig steif sein. Am besten in Edelstahlschüssel schlagen, die vorher in der Spülmaschine war. Die Schüssel muss absolut fettfrei und trocken sein.
    Hilft Dir jetzt leider nicht mehr aber nächstes Weihnachten kommt bestimmt:grins::pa:

    Hat hier auf die Schnelle jemand einen einfachen, erprobten Teig für Plätzchen zum ausstechen (früher hießen die "Mürbchen")?
    Die Kurze will morgen noch mal alleine backen während GöGa und ich einkaufen.

    Liebe Grüße
    Elkevogel
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    Will ich wohl meinen.:rolleyes:

    Ich krieg immer noch so ne Mehlschwitzsauce nicht hin. Der reinste Klump.

    Tinchen, dass ist eigentlich einfach:
    mach einfach die Flüssigkeit, die du brauchst, vorher in einem Messbecher (Mikrowelle) oder im Wasserkocher heiß. Bei kalter Flüssigkeit wurde es bei mir auch immer klumpig.
    Messbecher ist bei Fond oder Brühe wichtig, weil Du damit einhändig dosierter/vorsichtiger gießen kannst als aus z.B. einem Topf mit Brühe.
    Und immer nur soviel Flüssigkeit zur Einbrenne (Mehl-Buttermischung) geben, dass sie gebunden ist und dann erst den nächsten Schuss; mit der anderen Hand während des Gießens den Schneebesen schwingen, als würdest Du dafür bezahlt werden.

    Zur Mischung: ca. 40 g Butter langsam schmelzen, ca. 30 g Mehl einrühren (ich nehme dafür auch schon den Schneebesen um langsam warm zu werden - grins)
    Das reicht für 500 ml Soße. Und wenn alle Flüssigkeit eingerührt ist noch ca. 10 Min. köcheln lassen damit der Mehlgeschmack verschwindet.

    Probiere es mal so und berichte.

    Liebe Grüße
    Elkevogel
     
    Katzenfee

    Katzenfee

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    Leider pampt der Teig auf der Arbeitsfläche, trotz Mehl.
    Nun habe ich extra das große hölzerne Backbrett hervorgekramt. Der (Miß)erfolg ist der Gleiche. Es klebt auch arg am Nudelholz, dem hölzernen:schimpf:

    Kipfelteig ist zu weich für die Ausstecherei.

    Diese Festkleberei hat mich auch immer genervt, Tina.
    Deshalb habe ich schon vor Jahren bei sämtlichen Backutensilien auf
    Silikon umgestellt.
    Klappt wunderbar!
    Nichts klebt und man braucht nicht so viel Mehl.

    Weichen Teig kann man schlecht anfassen - den befördere ich nur mit der
    Teigspachtel auf`s Backblech bzw. Backpapier.



    LG Katzenfee
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Ich durfte mich dieses Jahr wieder an dem großen Weihnachtsbraten versuchen. Der Hirsch ist wohl gelungen und war butterzart und lecker. Was mich stört ist, dass mir der schöne Braten, nachdem ich ihn mit dem Elektromesser in Scheiben geschnitten hatte, beim Erwärmen in der Sauce zerfallen ist. Man hätte das Ganze gut mit der Suppenkelle auffüllen können. Gibt es einen Trick, dass die Scheiben heile bleiben? (Ich weiß, das ist nur ein optisches Problem, aber wenn man mal richtig Eindruck schinden will, dann stört es halt.)

    Liebe erfahrene Köchinnen und Köche, wie macht ihr das?

    Liebe Grüße, Pyromella
     
    tina1

    tina1

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    tina1

    tina1

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    @Elkevogel

    Haben heute Keks-Testessen gemacht. Nun, optisch nicht der Renner, meine Oma hätte gesagt, für heimrum gehts-aber SUPERLECKER!!!!

    Das Eiweiß war anfangs so fest, daß man es hätte mit Messer und Gabel essen können, aber durchs Zufügen von Nüssen und Mandeln ist es immer laberiger geworden. Vielleicht habe ich das zu heftig untergerührt.
     
    F

    Floh45

    Neuling
    Cool, vielen Dank für die Tipps! Meine Faru hat das kochen immer für uns erledigt, aber heute ist endlich der Tag gekommen, an welchem ich die Angelegenheit in die Hand nehme :D Mal sehen, obs dann auch schmeckt :D
     
    tina1

    tina1

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    Ich habe zwar keine ****Küche, aber einen total normalen Vanillepudding habe ich bisher immer hinbekommen.
    Letztens kaufte ich eine Packung Vanillepuddingpulver-bestehend aus 4 einzelnen Päckchen.
    Zwei davon habe ich bisher verbraucht. Der erste Pudding wurde klumpig. Na gut, er war zum Hausgebrauch gedacht.
    Heute wollte ich den Pudding als Unterlage für Törtchen mit Johannisbeeren verwenden.
    Genauestens die Anweisung befolgt und das Resultat war wieder in Klumpenbrei.
    Habe noch was retten können, indem ich das Zeug durch das Haarsieb gestrichen habe.
    Aber normal ist das nicht.
    Woran kann das liegen?
     
    Jazz Brazil

    Jazz Brazil

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    Streich das Pulver vor dem In-die-Milch-kippen auch durch ein Sieb. Aus Klümchen werden Klümpchen.
    Ansonsten während des Milchaufkochens mit einem Schneebesen rühren, damit die Milch auch vorher keine Haut bildet.
     
    tina1

    tina1

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    Das Pulver sollte mit etwas kalter Milch und Zucker angerührt werden. Dann sollte die Milch kochen, von der Herdplatte genommen werden, Pulvermix einrühren und wieder zurück auf die Platte, zum "guten Durchkochen."
    Beim Einrühren der Pampe, die glatt und ohne Knümpchen war, fing es an irgendwie zu gellieren. Und das Ganze verstärkte sich noch, als es dann zum Kochen kam.
    Komischer Pudding.
     
    Jazz Brazil

    Jazz Brazil

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    Das Pulver rühr ich meist mit der schon erwärmten Milch an, wenige Eßlöffel, das muß richtig glatt werden.
    Ja, das passiert schon mal bei diesen Fertigpackungen, daß sie gelieren. Den Topf am besten dabei runter vom Feuer. Erstmal schön fein rühren.
    Vielleicht liegt es auch an der Marke.
     
    tina1

    tina1

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    Kann sein, daß es an der Hausmarke von E....a liegt. Die hatte ich das erste und auch das letzte mal.:schimpf: Das nächste Mal kaufe ich wieder die Sorte, die ich sonst hatte. Gab's aber leider dort nicht.
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Hast du vielleicht aus versehen Gelierzucker genommen? :grins:
     
    00Moni00

    00Moni00

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    Ich rühr alle Puddingpulver mit ein paar Eßlöffel Milch an, aber ohne den Zucker, den gebe ich gleich in die Milch hinein.
    Wenn sich die Milch hebt, heißt kocht, weg vom Herd und das Pulver Milchgemisch zügig einrühren, klappt bei mir immer.
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    Das Pulver sollte mit etwas kalter Milch und Zucker angerührt werden. Dann sollte die Milch kochen, von der Herdplatte genommen werden, Pulvermix einrühren und wieder zurück auf die Platte, zum "guten Durchkochen."
    Beim Einrühren der Pampe, die glatt und ohne Knümpchen war, fing es an irgendwie zu gellieren. Und das Ganze verstärkte sich noch, als es dann zum Kochen kam.
    Komischer Pudding.

    Da kann ich nur den Kopf schütteln. Tina, es ist doch kein Kunststück, Pudding zu kochen, sogar steht's noch auf der Packung, wie's geht ... also wenn das nicht geklappt hat, kann das nicht an dir, sondern nur an der Puddingsorte liegen. Ein normaler Mensch kann das nicht vermasseln. Dass muss das Pulver sein.:rolleyes:
    Kauf das bloß nieeee wieder! :d
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Also...ich vermute, dass du den Löffel Pulver in ein Schüsselchen gegeben hast und dann die Milch dazu gabst?!

    Mache das mal anders herum und gebe den kleinen Teil Pulver langsam zu der Milch.
    Erst wenn du eine glatte gelbe Milch hast und die Milch auf der Platte einmal hochgekocht hat, dann den Zucker dort einrühren und die "bunte" Milch langsam mit dem Schneebesen einrühren.
    Unter Rühren noch einmal kurz aufkochen...
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    Hallo Tina,

    am E...a-Pulver kann es nicht liegen. Das ist bei mir auch schon prima glatter Pudding geworden.
    Aber die Doktorenmarke schmeckt definitiv besser:d

    Ansonsten hilft bei Anrühren der Milch-Zucker-Pulver-Mischung so ein feiner Quirl wie er lange zum Milchaufschäumen gepriesen wurde:
    https://www.google.de/search?q=milc...sch&q=hand+milchaufschäumer&spf=1500063866049

    Fürs Milchaufschäumen - naja; zum Soßen klumpenfrei verrühren - super:p
    Ich hab mir dafür extra so ein Teil zugelegt.

    Hat die Milch noch leicht gekocht bzw. war sie "hochgekocht"?
    Beim Einrühren der Puddingmasse immer den Schneebesen schwingen als gäbe es kein Morgen. Und erst wenn alles gut gemixt ist wieder auf die Platte schieben, damit es unter Schneebesen schwingen nochmal kurz aufkocht.

    Wegen der Kekse (Eiweißverwertung - lang ist's her): )bei mir wird der Teig mit Nüssen/Mandeln auch labbrig.
    Optisch etwas hübscher wurde die nächste Ladung, die wir statt mit 2 Löffeln mit Hilfe einer Teigspritze (so ein Silikonbeutel mit Sternchentülle vorne dran)aufs Blech brachten.
    Größe und Form war etwas gleichmäßiger, aber für einen Schönheitspreis hätte es trotzdem nicht gereicht.
    Ist doch egal: Hauptsache lecker und mit Liebe gemacht.

    VG
    Elkevogel
     
    Murmelchen

    Murmelchen

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    Ich habe mich gerade schlappgelacht beim Titel "Kochen für Anfänger" und ich eure Beiträge las :D

    Ich habe meine Mutter damals gefragt, wie man denn Bratäpfel kocht:D
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Siehst du, Murmelchen. Bratäpfel zubereiten habe ich durch zuschauen und essen gelernt. :grins:

    Aber ich kam böse ins Schleudern, als ich nach dem Tod meiner Mutter plötzlich den großen Weihnachtsbraten (Hirsch) zubereiten sollte - da habe ich sowohl euch hier, als auch meine Tanten lange gelöchert, bis zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nie überhaupt einen Braten gemacht. Aber mit Tipps von allen Seiten und der akribisch aufgeschriebenden Rezeptur meiner Lieblingstante wurde der Braten so gut, dass ich seit dem immer das große Weihnachtsessen für die Familie kochen muss.
    In meinem Neffen habe ich mittlerweile einen fähigen Beikoch gefunden und ich gebe mir Mühe, dass er nicht genauso unwissend rausgeht wie ich, die ja auch für meine Mutter immer die Küchenhelferin gespielt habe.
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Hirscheißig eh Hirsch heiß ich :D
    Ist aber auch schon ein Gericht für fortgeschrittene Köche :)
    Nach Rezept ist mir komischerweise noch nie was genau so gelungen wie es bei Muttern schmeckte.
    Meist kommt dann irgendeine Eigenkreation heraus die anders aber gut schmeckt :grins:

    Nur Grünkohl da kann ich machen was ich will der schmeckt immer fade bei mir, den mach ich nicht mehr, dabei esse ich den soooooo gerne :(
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Stupsi, deine Mutter wird, genau wie meine, Rezepte auch nur als grobe Richtschnur genommen haben. ;)

    Ich kannte irgendwann einige Eigenheiten meiner Mutter, z.B. dass in fast jedes Gericht Sojasauce kam, was mir das Nachkochen erleichtert, wenn mir nach Nostalgie-Gerichten ist. Aber auch wenn der Unterschied in der Kochkultur bei mir nicht so groß ist, wie zwischen meiner Mutter und ihrer Mutter: Manches mache ich bewusst anders!
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Hatte sie aber damals um das Original Rezept gebeten, hab auch andere noch gefragt was fehlen könnte aber es klappt bei mir nicht....
    Kann sein das genau eine Zutat fehlt die es richten würde und die sie wirklich vergessen hat......
     
    Rumbleteazer

    Rumbleteazer

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    Nimm mal TK Grünkohl anstatt frischen. Dann schmeckt der auch nicht fad. Dazu noch Kasseler, Pinkel, Mettendchen und Speck.. mmmmmmmmmh

    *aufschreib Grünkohlkaufen*
     
    tina1

    tina1

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    Ich rühr alle Puddingpulver mit ein paar Eßlöffel Milch an, aber ohne den Zucker, den gebe ich gleich in die Milch hinein.
    Wenn sich die Milch hebt, heißt kocht, weg vom Herd und das Pulver Milchgemisch zügig einrühren, klappt bei mir immer.
    @Stupsi
    Gellierzucker habe ich heim, der steht aber bei den Vorräten und nicht in der Küche.

    @ Moni
    So mache ich das auch schon seit 50 Jahren und ist noch nie schief gegangen.
    Dieses Pulver kaufe ich nie wieder.
    Der Pudding hatte eine Konsistenz von irgenwas zwischen Pudding und Götterspeise.:eek:rr:
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Könnte das vielleicht auch am Wetter liegen?
    Wenn man bei so feuchtwarmer Luft was mit Sahnecreme macht, für Kuchen z.Bsp. klumpt das ja auch oder geliert so komisch schon mal wenn die Sahne nicht kalt ist?

    Ich nutze auch oft das billige Pulver, hatte das aber noch nie, nur esse ich Pudding auch lieber im Winter.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    Nimm mal TK Grünkohl anstatt frischen. Dann schmeckt der auch nicht fad. Dazu noch Kasseler, Pinkel, Mettendchen und Speck.. mmmmmmmmmh

    *aufschreib Grünkohlkaufen*
    Hi Rumbleteazer,

    ob Stupsi wohl weiß was Pinkel ist?
    In ihrer Gegend wird Grünkohl eher als Beilagengemüse gegessen - wie bei meinen Schwiegereltern auch:
    Kartoffeln, panierte Schnitzel, Bratwurst, Grünkohl (gerne ohne Fett/Schmalz)....grrrr.

    Und frischer Grünkohl schmeckt so gut wie gefrorener. Nur Dose oder Glas sollte bitte niemals im Topf landen

    @Stupsi,
    versuch mal, den Grünkohl (gefroren) mit Schmalz, Speck und Zwiebeln zu dünsten.
    Also erst Schmalz erhitzen, dann gehackte Zwiebel (scharfe, keine Gemüse- oder rote) glasig dünsten und evt. Schwarte von geräuchertem Bauchspeck auslassen. Den gefr. Grünkohl draufgeben und dann im geschlossenen Topf 1,5 - 2 Stunden bei 140 - 160° in den Backofen. Gelegentlich umrühren und ggf. etwas Wasser zugeben. Salzen, pfeffern und etwas Piment zugeben.
    Geschmacklich prima wäre, ein paar Stück geräucherten Bauchspeck zuzugeben.
    Vegetarisch ohne Schwarte/Speck geht es auch.

    Und versuche es mal mit Piment als Gewürz.
    Ist nicht jedermanns Sache, aber es passt zu Grünkohl und fad oder langweilig ist er danach nicht mehr.
    Falls Du kein Schweineschmalz magst: Gänse-/Entenschmalz ist fast noch leckerer:d

    Ist irgendwie die falsche Jahreszeit für Grünkohlrezepte. Aber gut, er wird jetzt angebaut und da passt das dann schon.

    LG
    Elkevogel
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Hallo Stupsi,
    ich bin grade über Deinen sommerlichen Grünkohlkommentar gestolpert:)
    Magst Du es nicht doch noch mal probieren?:pa:
    Es gibt doch Kilotüten im TK zu kaufen. Das sind fertig gekocht grade mal 3 Portionen und die günstigen Hausmarken sind prima - ich kauf sie seit Jahren.
    Bitte unbedingt drauf achten, dass grob gehackt drauf steht, sonst gibt es Babyspinatkonsistenz:(
    Piment ist wirklich DAS Gewürz bei Grünkohl. Ich kann Dir gern ein Tütchen schicken. Das Zeug hält sich geschmacklich nur gut 1 Jahr; ich brauche viel, aber keine ganze Dose und schmeiße den Rest weg - grr.

    Noch als Ergänzung: die Fleischbeilage unbedingt im Kohl mitgaren:
    Kassler(-kottelet) und/oder Mettenden.
    Mettenden anpicksen, damit sie Geschmack abgeben. Kassler gerne Nacken - Fett ist Geschmacksträger. Aber mager ist auch gut (nehm ich auch - Fett kommt hier vom Schmalz).
    Die Kochzeit würde ich bei 1 KG Kohl mit etwa 1 - 1,5 Std. kalkulieren. Weich sollte der Kohl schon sein und Fleisch und Gewürze brauchen Zeit um ihren Geschmack zu entwickeln und zu verteilen.
    Im Backofen gegart stinkt es kaum nach Kohl in der Wohnung und bei nur 130-140° wird das Fleisch im Kohlbett zart/mürbe und keinesfalls trocken.
    Als Beilage Kartoffeln - mehlige, wenn es gibt, sonst vorwiegend festkochend. Sie können kleingeschnitten im Kohl gegart werden.
    Ich mag das nicht und koche sie, wenn der Kohl im Ofen gar ist, klassisch im Topf. Der Kohl ruht solange bei 70-80°.
    Lecker sind auch Röstkartoffeln aus Glaskartoffeln. Die habe ich mir früher als Single gemacht, wenn ich keine 2-3 lose Kartoffeln bekam. Kräftig braun in Butter anbraten - legger.
    Ach, Du merkst - ich liebe Grünkohl und kann gar nicht verstehen, dass er nichts wird oder fad schmeckt.

    Grünkohl als Smoothie ist lecker, gesund und fettfrei;
    Grünkohl als Beilage ist nicht meins;
    Grünkohl als Hauptgericht auf dem Teller ist nur lecker, wenn alle Bedenken hinsichtlich Fett, Figur, Gesundheit.. gnadenlos beiseite geschmissen werden und nur noch genossen wird.
    Und ein Schnaps sollte auch noch kalt gestellt sein.

    LG vom Fishkopp
    Elkevogel
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    Hihi ... dein fast schon leidenschaftliches Grünkohlplädoyer erheitert mich, und ein Grünkohlfan sagt dem anderen Grünkohlfan danke für den Tipp mit dem Piment. Der kam bisher bei mir nicht rein, wird aber unbedingt gleich morgen ausprobiert, denn morgen ist Einkauftag und Kassler steht schon auf dem Zettel und von der großartigen Kohlwurst des Metzgers im Nachbardorf hab ich immer die eine oder andere eingefroren.

    Dein Post las sich unglaublich appetitanregend! :pa:
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Nur Grünkohl da kann ich machen was ich will der schmeckt immer fade bei mir, den mach ich nicht mehr, dabei esse ich den soooooo gerne :(
    Hallo Stupsi,
    ich hab mich hier grade noch mal durchgelesen und da fiel mir noch was zum Grünkohl ein:
    Kochen, abkühlen lassen und am nächsten Tag aufwärmen kann auch helfen.
    Ich habe letzte Woche 1,5 KG TK-Kohl am Montagabend mit Schmalz, Speckschwarte und selbstgemachter Pinkel in den Ofen gestellt.
    Gewürzt mit Salz und Pfeffer (Piment ist in der selbstgemachten Pinkel, die nach dem garen im Kohl untergemischt wird. Daher mache ich nicht noch zusätzlich Piment an den Kohl.)
    Nach 1,5 St. bei 160° schmeckte es nach quasi nix. Nur leicht bitter.
    Aus dem Ofen genommen, abkühlen lassen, die selbstgemachte Pinkel untergerührt und am Dienstag noch mal mit Kassler, Mettenden und der von Mama gelieferten Oldenburger Pinkel für ne gute Stunde bei 160° in den Ofen - es war so lecker und auch gar nicht mehr bitter.
    Mittwoch aufgewärmt war es noch besser. Und 3 Portionen sind noch eingefroren:grins:

    LG
    Elkevogel
     
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