Komplett verwirrt

K

Katixx

Neuling
Huhu. ☺

Nachdem wir letztes Jahr eine furchtbar schlechte Ernte hatten, habe ich mir dieses Mal vorgenommen, mich ausreichend zu informieren.
Allerdings bin ich komplett verwirrt, weil man so vieles beachten muss.

Es heißt, man soll seine Beete für Stark-, Mittel- und Frühzehrer unterteilen... Dann gibt es ja aber noch Mischkulturen... Wie soll ich denn die verschiedenen Zehrer im Jahrestakt umziehen lassen, wenn die Mischkulturen teilweise aus verschiedenen Zehrern bestehen? *am Kopf kratz*

Ich kann doch nicht tausend Beete anlegen... (?)

Beispielsweise würden wir von den Starkzehrern gerne folgendes anpflanzen:
- Tomate
- Zucchini
- Gurke
- Mais
- Porree
- Brokkoli

Von den Mittelzehrern wären es folgende:
- Erdbeeren
- Karotten
- Kohlrabi
- Paprika
- Eisbergsalat
- Spinat
(Zwiebeln + Tomaten)

Soll ich nun alle Starkzehrer in ein Beet und alle Mittelzehrer in ein anderes Beet pflanzen? Die vertragen sich doch nicht alle miteinander. (?)
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich entweder auf Mischkulturen oder auf die Pflanzfolge achten kann, sich beides aber irgendwie widerspricht.

Könnte mir vielleicht jemand helfen?
Ich wäre euch wirklich unendlich dankbar.. Mir raucht der Kopf, aber ich möchte auch nichts falsch machen.

Viele Grüße und einen schönen Abend euch allen!
 
  • Pyromella

    Pyromella

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    Hallo Katixx, willkommen im Forum.

    Immer mit der Ruhe. Du hast einen Garten, keinen auf optimalen Ertrag wissenschaftlich ausgerichteten Produktuktionsbetrieb. Mach dir also nicht zuviel Stress.

    Diese Regeln mit guten und schlechten Nachbarn sind relativ zu werten - manche sind auch einfach nur immer wieder abgeschrieben, und so wirklich überprüft hat sie wahrscheinlich lange niemand.

    Das, was ich selbst beobachten konnte ist, dass Möhren sich mit Zwiebeln und Poree als Nachbarn gut wachsen, weil sie sich gegenseitig Möhrenfliege/Poreefliege/Zwiebelfliegen vom Blatt halten.

    Ansonsten mögen die wenigsten Gemüse, wenn sie mehrere Jahre an der gleichen Stelle bleiben, dann sammeln sich die Krankheiten zu leicht an einem Ort. Ein jährlicher Sandortwechsel ist also gut - trotzdem musst du natürlich nicht die Erdbeeren ausbuddeln und umziehen lassen.

    Wie unterschiedlich würdest du denn die Mittel- und Starkzehrer (und womit) düngen wollen? Ich würde mich darauf beschränken, Tomaten, Zucchini und Co eine Schaufel reifen Kompost an die Füße zu kippen, und dann sollte sich ein Salatkopf einen halben Meter weiter nicht unwohl fühlen.

    Ansonsten kannst du auch dir die Pflanzen einfach beim Wachsen ansehen, wer kümmerich wächst, kann dann immer noch Brennnesseljauche/Beinwelljauche/Hornmehl an die Füße bekommen.

    Hast du eine Vorstellung davon, wieso es letztes Jahr nicht so wachsen wollte? Ich hatte bei uns den Eindruck, dass hauptsächlich regelmäßig ausreichend Wasser gefehlt hat.

    Wenn etwas dieses Jahr nicht rund läuft, kannst du bestimmt hier konkrete Ratschläge bekommen, das ist einfacher und zielführender, als jetzt soviel allgemeines zu verfassen.

    Ich wünsche dir eine gute Gartensaison,
    Pyromella
     
    K

    Katixx

    Neuling
    Hallo Pyromella,
    vielen Dank für deine Antwort. :)

    Also ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung... Am Wasser lag es aber meines Erachtens nicht. Wir haben Brokkoli, Salat, Möhren, Gurken, Porree, Erdbeeren und Zucchini angepflanzt.

    Gurken und Porree kamen gar nicht, der Salat sah eher nach Unkraut aus.. Das Einzige, was wirklich gut lief, waren die Zucchini und die Möhren - wobei wir echt große Probleme mit Nacktschnecken hatten/haben. Der Brokkoli hatte teilweise kleine Röschen gebildet, würde dann aber von besagten Schnecken vernichtet und die Erdbeeren fielen erst den Vögeln zum Opfer und dann ebenfalls den Nacktschnecken, wobei eigentlich auch nur eine Sorte getragen hat und das sehr wenig.

    Also meinst du, ich sollte in erster Linie darauf achten, dass ich den verschiedenen Zehrern einen festen Platz zuordne und die dann im Jahrestakt einmal wechseln dürfen?

    Kann ich auch Starkzehrer und Mittelzehrer mischen?

    Hast du noch eine Idee wegen den Nacktschnecken? (und Vögeln?) Die haben meinen Salbei vernichtet und sich sogar von oben in die Möhren gefressen... Meine anderen Kräuter haben auch sehr gelitten und das Schneckenkorn haben sie gefühlt auf dem Weg zum jeweilen Futterziel noch als Stärkung verehrt.


    Einen schönen Samstag dir und vielen Dank!
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Ja, Mittel und Starkzehrer würde ich nicht so streng trennen. (Sicher gibt es andere Gärtner, die das anders handhaben, ich beschreibe jetzt nur, was in unserer Familie funktioniert.)

    Bei Vögeln kannst du noch mit dünnem Vlies arbeiten, oder bogenförmig aus Kaninchendraht einen Schutz basteln.

    Hast du deine Pflanzen vorgezogen, oder hast du an Ort und Stelle gesät? Gurken, Zucchini, Tomaten, Salat und Poree würde ich vorziehen, und wenn es da hakt vielleicht auch Jungpflanzen kaufen. Möhren mögen nicht so gerne umgesetzt werden (obwohl es hier immer wieder Leute gibt, bei denen auch das funktioniert.) Jedenfalls würde ich Möhren an Ort und stelle säen.

    Schnecken sind ein Übel, gegen das die meisten Gärtner kämpfen. Ich komme da eher aus der Richtung der Leute, die regelmäßg absammeln. Ich habe für mich entschieden, dass ich die Nacktschnecken mit einem schnellen, kurzen Schnitt mit der Gartenschere vom Leben zum Tod befördere, weil ich alles andere von heißem Wasser bis Salz und was man sonst noch liest für ziemliche Tierquälerei empfinde. Bei Schneckenkorn sind mir die Kollateralschäden zu groß. Tiegerschnegel und Gehäuseschnecken tun meiner Ernte nichts Böses, wieso sollte ich ihnen dann etwas antun? Wer Schnecken frißt, wie z. B. die Erdkröten, ist natürlich hoch willkommen und wird in unserem Garten immer ein ungestörtes Fleckchen finden. Es dauert, bis sich ein Gleichgewicht in einem Garten einpendelt - und man zahlt einen ziemlichen Tribut an angefressenem Gemüse. Die ultimative Lösung habe ich also nicht, aber wir haben mittlerweile in den meisten Jahren eine Menge Schnecken, bei denen auch noch genug Gemüse für uns durchkommt. (Neben Wühlmäusen, Rehen und wer sonst noch so mitfrisst. Der Familiengarten liegt etwas außerhalb.)

    Wenn du hier mal in die Forensuche gehst, findest du unzählige Threads zum Thema "Was tun gegen Schnecken", da finden zum Teil erbitterte Diskussionen statt - vielleicht müssen wir diese Diskussionnen nicht jedes Mal wieder neu führen. ;)
     
  • K

    Katixx

    Neuling
    Also gegen Vögel hatten wir ein Netz gespannt, aber das war dann natürlich jedes Mal im Weg, wenn man an die Pflanzen wollte. Die Schnecken sind auch meist weiterhin durchgekommen.

    Bei einem Feld von 3.90 x 2.80 wäre so ein Kaninchendraht doch sehr teuer?

    Letztes Jahr habe ich nichts vorgezogen- dieses Jahr drängeln sich allerhand Pflanzen, wie Tomaten, Paprika und Porree, auf meinen Fensterbänken.
    Die Tomaten funktionieren bisher gut, aber bei der Paprika bin ich verunsichert, weil ich gelesen habe, dass diese erst bei ca. 25 °C keimt und anschließend ca. 22 °C zum wachsen haben soll..

    Wegen der Nacktschnecken wühle ich mich mal hier durch, danke. :)
     
  • Chrisel

    Chrisel

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    Katixx,

    Erdbeere kannst du auf einem Beet lassen. Mache immer mal wieder Ableger von den Altpflanzen ab und ersetze diese. Zwischen den Erdbeeren kannst du gut Knoblauch stecken, die Beeren schmecken dann intensiver.

    Tomaten kannst du jahrelang auf dem selben Platz lassen. Bring immer mal wieder frische Erde oder Kompost drauf und gut.
     
  • Gartenfreund1985

    Gartenfreund1985

    Mitglied
    Zu den Schnecken, ich hab in einen Youtubevideo gesehen das Schafwolle, natur, ungewaschen wenn man sie zwischen den Pflanzen legt sehr gut gegen Schnecken helfen soll, den Geruch sollen sie garnicht gern mögen.
    Zudem ein guter Schutz gegen Verdunstung.

    Werde das heuer mal versuchen und berichten ob es klappt.
     
    K

    Katixx

    Neuling
    Vielen Dank für Eure Tipps. :)
    Das mit der Schafwolle klingt interessant - wir hatten letztes Jahr Stroh, aber gegen die Schnecken hat das nicht geholfen.

    Eben beim Umtopfen habe ich bei meiner Avocado (und letztens auch bei einer Paprikapflanze) kleine dunkle Würmer gefunden. Sie sind beinahe schwarz mit einem Stich rot/lila. (?)

    Vielleicht weiß ja jemand von euch, was das für Dinger sind und ob sie nutzen oder eher schaden. (Wie Regenwürmer sehen sie eigentlich nicht aus) IMG_20210313_193815.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Pyromella

    Pyromella

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    Ich würde den Wurm für einen Verwandten des Regenwurms, für einen Kompostwurm halten.
     
    K

    Katixx

    Neuling
    Also kein Problem, dass er da ist?
     
  • Chrisel

    Chrisel

    Foren-Urgestein
    Nein.

    Wenn du deine nächsten Bilder aber als Miniaturansichten reinsetzen könntest, könnten mehr User schauen.
    Alle haben nämlich so ein tolles Netz, um diese Größe aufzumachen.
     
    Chrisel

    Chrisel

    Foren-Urgestein
    Wenn du Miniatur reinstellst können wir es mit draufklicken noch größer machen. ;):)
     
    K

    Katixx

    Neuling
    Guten Abend. :)
    Als ich eben an meiner Weintraube vorbei ging, fiel mir wieder ein, dass sie letztes Jahr nicht getragen hat und auch recht wenig Blätter hatte. Teilweise bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob sie noch lebt. Wie seht ihr das?

    IMG_20210314_114806.jpgIMG_20210314_114840.jpgIMG_20210314_114827.jpg

    Meine Brombeere ist seit letztem Jahr auch sehr groß geworden - getragen hat sie aber ebenfalls kaum. Es waren vielleicht sechs Beeren, wenn überhaupt.

    IMG_20210314_114916.jpg

    Ich habe sie nicht geschnitten.. Liegt es vielleicht daran? Leider kenne ich mich allgemein noch nicht so wirklich aus.. Ich habe gehört, dass man die Zweige zurückschneiden sollen, die getragen haben. Ist das so korrekt?

    Meine Himbeere hatte ebenfalls nichts, entwickelt sich aber jetzt schon ganz gut. Außerdem hat sie sich auch ordentlich vermehrt, was mich sehr freut. IMG_20210314_114849.jpgIMG_20210314_113758.jpg
    Auf Empfehlung der Mitarbeiter im Garten Marktplatz, habe ich sie 2019 weit nach unten geschnitten - der Teil hat sich seitdem nicht mehr gerührt und ist vermutlich tot...

    Muss ich eigentlich die welken Blätter der Beeren absammeln, wenn diese nicht abfallen?

    Ich würde mich freuen, wenn ihr ein paar Ratschläge habt. :) Danke schonmal im Voraus.
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Zum Rebschnitt sollen sich User äußern, die da Ahnung von haben, z.B. @Sandor 2 , mir fehlt die eigene Erfahrung in diesem Fall.

    Brombeeren sollte man im Frühjahr die Triebe abschneiden, die im Jahr davor getragen habe. Es wird gerne ein ziemliches Gewirr. Mein Vater bindet die Ruten immer in einem Jahr nach rechts, im anderen nach links, um die alten und jungen Triebe unterscheiden zu können. Ansonsten kannst du dich auch hier mal durchlesen:



    Himbeeren (also jetzt die einmal tragenden Sommerhimbeeren) schneidet man die Triebe, die getragen haben, kurz nach der Ernte runter. Was dann schon an jungen Trieben steht oder kurz nachher hochtreibt, dass sind die Ruten, die im kommenden Jahr tragen werden. Die lässt man natürlich wachsen und bindet sie hoch.
     
    Knuffel

    Knuffel

    Mitglied
    Himbeeren (also jetzt die einmal tragenden Sommerhimbeeren) schneidet man die Triebe, die getragen haben, kurz nach der Ernte runter. Was dann schon an jungen Trieben steht oder kurz nachher hochtreibt, dass sind die Ruten, die im kommenden Jahr tragen werden. Die lässt man natürlich wachsen und bindet sie hoch.
    Die Neutriebe von letztem Jahr (die diesjährigen Fruchtruten) solltest du jetzt auf ca. 0,5 bis 1 m zurück schneiden.
    Nicht scheu sein, oberhalb dieser Länge werden schon kleine Knospen oder gar kleine Blätter sein. Unterhalb aber auch und die stärkst du damit.

    Nach dem Tragen siehst du dann gut den Unterschied zwischen den Neutrieben (grün) und den abgetragenen Fruchtruten (braun).
    Wir Pyromella geschrieben hat, die abgetragenen Fruchtruten dann bodeneben raus schneiden. So kann die Pflanze den Sommer über ihre ganze Kraft in die neuen Triebe stecken.

    Wenn du 2-mal-tragenede Sorten hast ist es genau das gleiche. Der einzige Unterschied ist, dass die Jungruten im Spätjahr nicht einfach "nur" wachsen und Kraft sammeln, sondern schon das erste Mal tragen.
     
    K

    Katixx

    Neuling
    Guten Morgen ihr zwei und vielen Dank für eure Ratschläge.

    Ich habe die Brom- und Himbeeren nun soweit zurück geschnitten, nur bei einem Teil der Brombeere bin ich mir unsicher.
    IMG_20210317_100743.jpgIMG_20210317_100728.jpg

    Soll ich die jeweiligen markierten Bereiche auch komplett wegschneiden?

    Ich habe nur eine Brombeere, aber relativ viele Himbeeren. Die meisten davon sind erst letztes Jahr als Jungpflanzen eingesetzt worden und dementsprechend noch sehr klein. (Haben auch noch nicht getragen) Die habe ich jetzt komplett in Ruhe gelassen. (?)

    Übrigens habe ich im Garten das hier gefunden:
    IMG_20210317_092634.jpg

    Weiß jemand, was das ist? Ich schätze mal Unkraut - dementsprechend würde ich es dann auch entfernen, aber die genaue Bezeichnung interessiert mich schon.

    Unsere Johannisbeeren haben beide letztes Jahr keine Früchte geboten - sie sind auch noch sehr klein, ich habe dort nichts verändert. Die meiner Großmutter sahen immer aus wie kleine Bäumchen. (Also die Früchte wuchsen relativ weit oben, am Ende des Stammes) Ist das richtig so, sie erstmal wachsen zu lassen?

    Habt einen guten Start in den Tag und bis bald. ☺
     
    G

    Galileo

    Mitglied
    Ich finde das Himbeeren schneiden ist nicht mehr so einfach, wie das mal war.

    Der Grundsatz, die Ruten der Sommer-Himbeeren nach der Fruchtabnahme wegzuschneiden, da sie nur am diesjährig gewachsenen Holz (Ruten) tragen stimmt nach wie vor. Doch was mach ich, wenn die Pflanze unbekümmert weiter blüht und Früchte ausreift... wie bei mir im vergangenen Jahr.
    Himbeeren_Herbst Aug Ende< gelb Golden Everest 1-jährig_01.jpg Himbeeren_Herbst Aug< Blissy 1-jährig_01.jpg
    Es gibt mittlerweile Züchtungen der Sommer-Himbeere z. B. ’Autumn Bliss‘ und ´Golden Everest’, die ab August und dann bis zum einsetzenden Frost blühen und Früchte produzieren.

    Danach hatte es geregnet oder ich keine Zeit, deshalb habe ich diese jetzt erst geschnitten.

    Der andere Grundsatz, abgetragene Ruten der Herbst-Himbeeren im Frühjahr, vor dem Ausrieb zu entfernen und die neu gewachsenen stehen zu lassen, weil sich daran die Blütenansätze für dieses Jahr entwickeln, passt auch.
    Nur muss man/frau wissen, welcher Art meine Himbeersorte entstammt, denn der Zeitpunkt der Fruchtreife sagt darüber nicht viel aus.
    Dass sollte man beim Kauf erfragen oder nachlesen, sofern man/frau den SortenNamen kennt.
    Rechtschreibung
     
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    Knuffel

    Knuffel

    Mitglied
    Es gibt mittlerweile Züchtungen der Sommer-Himbeere z. B. ’Autumn Bliss‘ und ´Golden Everest’, die ab August und dann bis zum einsetzenden Frost blühen und Früchte produzieren.
    Das meinte ich mit 2-mal-tragenden.
    Ich habe sowohl gelbe als auch rote (Sorten müsste ich zu Hause nach schauen). Die tragen an den Jungtrieben vom letzten Jahr im Frühsommer und würden dann auch weiter wachsen und noch mal tragen.
    Allerdings tragen sie dann auch schon im Herbst an den Jungtrieben aus dem aktuellen Jahr.
    Deswegen soll man auch bei diesen Sorten die alten Ruten nach der Ernte im Sommer raus nehmen, damit die ganze Kraft in die Jungtriebe gehen kann. Im letzten Herbst hatte ich bis Ende November große gelbe Himbeeren.


    Ich habe die Brom- und Himbeeren nun soweit zurück geschnitten, nur bei einem Teil der Brombeere bin ich mir unsicher.
    Den Anhang 669390 betrachtenDen Anhang 669391 betrachten

    Soll ich die jeweiligen markierten Bereiche auch komplett wegschneiden?

    Ich habe nur eine Brombeere, aber relativ viele Himbeeren. Die meisten davon sind erst letztes Jahr als Jungpflanzen eingesetzt worden und dementsprechend noch sehr klein. (Haben auch noch nicht getragen) Die habe ich jetzt komplett in Ruhe gelassen. (?)
    Zu Brombeeren kann ich leider nicht viel sagen. Allerdings sieht der Trieb oben nicht mehr so gesund und abgerissen, statt geschnitten aus. Also zumindest das sollte weg, so was ausgefranstes ist immer ein Einfalltor für Krankheiten.

    Die jungen Himbeeren vom letzten Jahr einfach mal in Ruhe lassen, das passt .
     
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    Beates-Garten

    Beates-Garten

    Foren-Urgestein
    Ich habe bei meinen Brombeeren immer die braunen Triebe bodennah weggeschnitten, das waren die Triebe, die im vergangenen Jahr getragen haben. Das erkennst Du auf deinen Fotos sehr gut und hast Du auch richtig markiert. Die grünen Triebe sind die Triebe, die sich im vergangenen entwickelt haben und die dann dieses Jahr Früchte bilden werden. Diese grünen Triebe (teilweise bis 3 m lang) habe ich immer auf ca. 1,50 m eingekürzt. Dadurch bilden sich viele Seitentriebe und Du hast etwas mehr Früchte
     
    K

    Katixx

    Neuling
    Nur muss man/frau wissen, welcher Art meine Himbeersorte entstammt, denn der Zeitpunkt der Fruchtreife sagt darüber nicht viel aus.
    Dass sollte man beim Kauf erfragen oder nachlesen, sofern man/frau den SortenNamen kennt.
    Rechtschreibung
    Das Problem habe ich auch gerade... Ich weiß leider überhaupt nicht, ob wir Sommer- oder Herbsthimbeeren oder sogar beides haben.. Die Sorte kenne ich ebenso wenig.

    Zu Brombeeren kann ich leider nicht viel sagen. Allerdings sieht der Trieb oben nicht mehr so gesund und abgerissen, statt geschnitten aus. Also zumindest das sollte weg, so was ausgefranstes ist immer ein Einfalltor für Krankheiten.



    Die jungen Himbeeren vom letzten Jahr einfach mal in Ruhe lassen, das passt .
    Vielen Dank für den Hinweis - ich kümmere mich umgehend darum. :)
    (Bzw. kümmere mich nicht, bzgl. der Himbeeren)
     
    K

    Katixx

    Neuling
    Huhu, ihr Lieben!
    Ich bin ganz deprimiert - meine Tomatensetzlinge lassen die Blätter hängen. :(
    IMG_20210408_153832.jpgIMG_20210408_153827.jpg
    Ich habe sie schon vor einiger Zeit gesät und bisher wuchsen sie prächtig - ich war richtig happy, weil mein Daumen normalerweise nicht so grün ist.. Und jetzt das. Die Blätter fallen auch teilweise ab oder/und werden gelblich.
    Weiß hier jemand einen Rat?

    Liebe Grüße und euch allen einen schönen, restlichen Tag.
     
    Marmande

    Marmande

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    Die Erde sieht recht trocken aus. Diese Hölzer habe ich früher auch benutzt. Es nützt wenig. Entweder die Pflanzen werden was oder eben nicht. Stützen bringen es nicht.
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    Mir sind auch ein paar kaputt gegangen. Die Sonne auf der Terrasse war einfach zu viel. Im Moment ist es aber für Freiluftaufenthalte eh zu kalt.
     
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