Kompost-Düngung für Rosen

bonifatius

bonifatius

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ich schreibe das mal hier bei den Rosen, in der Hoffnung, das Hero das liest.
Eine Forumsbekannte, Besitzerin eines Rosenparks mit weit mehr als 1000 Rosen, hatte mal geschrieben, dass man mit SRT befallene Blätter nicht unbedingt aufsammeln muss wenn man nicht gut dran kommt, es reicht auch wenn man sie in die Erde einarbeitet, da stirbt dann der Pilz ab.
Ich hab mir dann gedacht, wenn der Pilz in der Erde abstirbt muss er doch auch in dem zu Erde gewordenen Kompost abgestorben sein. Also hab ich alles in den Komposter geschmissen. Jetzt bin ich dabei den Kompost zu sieben, hab aber doch bedenken ob ich meinen Rosen den Kompost geben kann, hab noch genug andere Pflanzen die sich drüber freuen aber in diesem Jahr ist es so viel, dass ich jede Rose mit einer Schaufel Kompost bedienen könnte.

Würdet ihr das machen?, oder lieber für Obst, Gemüse und Stauden verwenden.

Hermann
 
  • Eisenkraut

    Eisenkraut

    Mitglied
    AW: Kompostdüngung für Rosen,

    Ich bin gespannt, was andere Forumsmitglieder zu Deiner Frage sagen.
    Da ich EM (Effektive Mikroorganismen) verwende, u. diese auch in meinen Kompost, bzw. in den Bokaschi-Eimer gebe, würde ich die Blätter nicht absammeln. Die EM ernähren sich ja von organischer Masse, d. h. sie fressen die destruktiven Stoffe auf. Das ist ja in einem guten Kompost auch der Fall, wernn eine Vielzahl der organischen Stoffe, z. B. auch wenn man Pflanzenkohle u. Steinmehl dem Kompost beimengt. Ich habe sogar ausschließlich mit Braunfäule befallene Blätter in meinen Bokaschi-Eimer gegeben,Dieses fertige Bokaschi habe ich dann unter meinen Kompost gemengt. Eisenkraut
     
    Hero

    Hero

    Foren-Urgestein
    Zu dieser Frage muß ich ehrlich sagen, daß ich die Rosenblätter unter den Rosen entferne und in den Biomüll gebe.
    Es sind einfach zu viele, um sie in den Boden einzuarbeiten und auch für den Kompost ist mir die Menge zuviel.
    Letzte Woche habe ich einen Anhänger, der zur Hälfte mit Rosenblättern gefüllt war, auf den Häckselplatz gefahren.
    Wichtig ist auf jeden Fall, die nach dem Schnitt an den Pflanzen verbliebenen Blätter sauber abzuzupfen. Aber auch hier muß man Unterschiede machen.
    Manchen Bodendeckerrosen sind jetzt noch voll belaubt. Dort die Blätter zu entfernen, dauert einfach zu lange.
    Zu guter Letzt: Ich kann es einfach nicht sehen, wenn überall in den Beeten die alten Blätter von den Rosen und auch die vom Apfelbaum herumliegen und die
    jetzt aufblühenden Schneeglöckchen, Winterlinge und die treibenden Tulpen und Narzissen beeinträchtigen.
    Die an den Blättern anhaftenden Pilzsporen werden im Kompost unschädlich gemacht.
     
    bonifatius

    bonifatius

    Foren-Urgestein
    Also kann ich den fertigen Kompost an den Rosen verteilen. Ich war bis jetzt unschlüssig ob ich das Laub schon aus den Beeten rausnehme, ich lasse es immer als Frostschutz liegen, mal sehen, wenn das Wetter über Karneval mitspielt werde ich es auch raus nehmen, starken Frost werden wir hier am Niederrhein sicher nicht mehr bekommen.

    Hermann
     
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