Kompost oder Pflanzenerde und was wie einbauen oder mischen für Tomaten, Gurken,Paprika

UweKS57

UweKS57

Mitglied
Hallo liebe Helfer,
ich pflanze nur Tomaten, Paprika und Gurken.
Ich denke, dass ich ein Problem mit dem düngen habe.
Kleine und wenig Früchte und Blüten, die nix werden.
Deshalb möchte ich die Pflanzflächen nun mal so vorbereiten, dass ich nächstes Jahr nicht düngen muss.

Hier bei Kassel verkauft die Kompostieranlage verschiedene Erde und Kompost.
Ich habe die Datenblätter mal beigefügt.
-Mit dem Kompost habe ich ein Problem: Ich weiss ja nicht, wieviel ich mit meiner Erde mischen muss
um nicht vielleicht wieder zu wenig oder zuviel Kalium, Magnesium oder ...im Boden zu haben.
-Also würde ich lieber Pflanzerde kaufen.
Idee: Ich nehme die alte Erde raus und mache dafür die neue gekaufte Pflanzerde dahin.
- Wie tief sollte/müsste ich die alte Erde austauschen? und wie weit um die Pflanzenfläche herum?

@Tubi u.a. könnt ihr mal auf die Datenblätter schauen und mir sagen, ob die Pflanzerden überhaubt geeignet sind?
Das Datenblatt Kompost habe ich auch beigefügt. Aber meine vorhandene Erde kenne ich nicht.

Noch eine Frage: Soll ich im Herbst dieses Jahr vorbereiten oder lieber frisch im nächsten Jahr vor dem Einpflanzen?

Upps-als pdf anhängen ging nicht, weil zu groß:

Screenshot 2022-06-30 at 22-51-03 Kompost.pdf - Kompost.pdf.pngScreenshot 2022-06-30 at 22-51-42 Gartenerde.cdr - Gartenerde.pdf.pngScreenshot 2022-06-30 at 22-52-16 Pflanzerde.cdr - Pflanzerde.pdf.pngScreenshot 2022-06-30 at 22-52-55 Blumenerde.cdr - Blumenerde.pdf.pngScreenshot 2022-06-30 at 22-53-23 Pflanzerde.cdr - Pflanzerde.pdf.pngScreenshot 2022-06-30 at 22-53-53 PreiseKompostundErden012022.cdr - PreiseKompostundErden.pdf.png

Ich würde mich sehr über eure Ratschläge freuen.
 
  • P

    Platero

    Foren-Urgestein
    Mach dir nicht so nen Kopp …..
    Alle drei von dir genannten gehören zu den Starkzehrern. Das heißt, sie brauchen viel Dünger. In welcher Form, ist mehr oder weniger Weltanschauungssache.
    Einzige Regel, in der Phase des Wachstums (Frühjahr) brauchen sie viel Stickstoff. Das kann über Hornspäne, Brennesseljauche, Rinderdungpellets, Kompost oder what ever abgedeckt werden. Zum blühzeitpunkt hin oder zur Fruchtreife, geht die Düngung in Richtung Phosphat/Kalium. Schachtelhalm /Gierschjauche, Urgesteinsmehl, oder gar nix mehr.
    Gurken bekommen eh relativ schnell Mehltau und erschöpfen sich. Müssen also nachgepflanzt werden. Gerne drei bis viermal pro Saison.
     
    D

    DanielaK

    Foren-Urgestein
    P

    Platero

    Foren-Urgestein
    Tja, bei den Gurken ist es bei uns so..... relativ schnelles Wachstum, Fruchtansatz- und Reife, Mehltau....nix mehr. Um da einen ständigen Nachschub hin zu bekommen, pflanzen wir halt ständig nach, schon bevor die erste Generation schlapp macht......
     
  • Tubi

    Tubi

    Foren-Urgestein
    Hallo liebe Helfer,
    ich pflanze nur Tomaten, Paprika und Gurken.
    Ich denke, dass ich ein Problem mit dem düngen habe.
    Kleine und wenig Früchte und Blüten, die nix werden.
    Deshalb möchte ich die Pflanzflächen nun mal so vorbereiten, dass ich nächstes Jahr nicht düngen muss.

    Hier bei Kassel verkauft die Kompostieranlage verschiedene Erde und Kompost.
    Ich habe die Datenblätter mal beigefügt.
    -Mit dem Kompost habe ich ein Problem: Ich weiss ja nicht, wieviel ich mit meiner Erde mischen muss
    um nicht vielleicht wieder zu wenig oder zuviel Kalium, Magnesium oder ...im Boden zu haben.
    -Also würde ich lieber Pflanzerde kaufen.
    Idee: Ich nehme die alte Erde raus und mache dafür die neue gekaufte Pflanzerde dahin.
    - Wie tief sollte/müsste ich die alte Erde austauschen? und wie weit um die Pflanzenfläche herum?

    @Tubi u.a. könnt ihr mal auf die Datenblätter schauen und mir sagen, ob die Pflanzerden überhaubt geeignet sind?
    Das Datenblatt Kompost habe ich auch beigefügt. Aber meine vorhandene Erde kenne ich nicht.

    Noch eine Frage: Soll ich im Herbst dieses Jahr vorbereiten oder lieber frisch im nächsten Jahr vor dem Einpflanzen?

    Upps-als pdf anhängen ging nicht, weil zu groß:

    Den Anhang 714934 betrachtenDen Anhang 714935 betrachtenDen Anhang 714936 betrachtenDen Anhang 714937 betrachtenDen Anhang 714938 betrachtenDen Anhang 714939 betrachten

    Ich würde mich sehr über eure Ratschläge freuen.
    Ich weiß ja nicht, wie Deine aktuelle Erde aussieht. Für Tomaten würde ich von der Komposterde (so 3-5 Liter) ins Pflanzloch geben und Dünger dazu. Sonst würde ich nichts machen. Aber ich kenne Deine Erde nicht.
     
  • S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Ich hole mir aus der Nachbarschaft Pferdemist. Pack das Zeug in 200l Tonnen und lass es ein paar Monate drin. Im Herbst wird es dann in den Beeten untergearbeitet. Im Frühjahr ist dann alles super vorbereitet.
    Der Anhänger ist sogar befüllt und von den Pferdebesitzern. Ich muss ihn zuhause nur leer machen und wieder zurückbringen. Komplett kostenfrei.
     
  • M

    mahatari

    Foren-Urgestein
    In meinem Gewächshaus mache ich große Pflanzlöcher, 2 Hände voll Mistpelletts aus dem Baumarkt und dann wird mit meinem eigenen Kompost aufgefüllt....Das mache ich seit Jahren so....bei mir reicht das aus...
    Zum Pferdemisttransport ist mein Auto ungeeignet....
     
    M19J55

    M19J55

    Mitglied
    Guten Moregn, ich zitiere mal mahatari.....Zum Pferdemisttransport ist mein Auto ungeeignet....
    Ich habe auch nur ein Auto ohne Anhänger. Aber jedes Jahr hole ich mir 6 Säcke mit Pferdeäpppeln vom Reiterhof.
    Rückbank umgeklappt und ab die Fuhre . Das reicht mir immer für ein Jahr. Gruß
     
    Tubi

    Tubi

    Foren-Urgestein
    Ich hole mir aus der Nachbarschaft Pferdemist. Pack das Zeug in 200l Tonnen und lass es ein paar Monate drin. Im Herbst wird es dann in den Beeten untergearbeitet. Im Frühjahr ist dann alles super vorbereitet.
    Der Anhänger ist sogar befüllt und von den Pferdebesitzern. Ich muss ihn zuhause nur leer machen und wieder zurückbringen. Komplett kostenfrei.
    Das ist ja toll! Wie viele Tonnen lagerst Du dann. Wenn ich nur nicht soviel Wasser zum Gießen bräuchte. Ich versuche möglichst alles Wasser einzufangen und umzupumpen. Dazu haben wir auch einige 200 er Tonnen,
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    3 STK. Das reicht... Zumindest für mich...
     
  • P

    Platero

    Foren-Urgestein
    Hallo @Tubi,
    ich hole mir immer (mit dem Fahrrad!) einen Eimer voll Pferdeäppel, ohne Stroh. Direkt von der Weide, wenn diese unbesetzt ist.
    Dann schütte ich diese in eine Bautonne, richte den scharfen Wasserstrahl drauf und fülle die Tonne auf. Ziel ist es, die Äppel möglichst klein zu "schreddern". Das bleibt dann ein paar Tage stehen. Die braune Brühe zapfe ich dann ab und verdünne sie zum giessen. Die Tonne wird wieder aufgefüllt.
    So eine Ladung Äppel reicht auf diese Weise ziemlich lang und steht den Pflanzen sofort zur Verfügung.
    Einziges Ärgernis ist, wenn ein Appel in den Ausguss der Kanne rutscht. Aber dafür gibt es sicher auch Ideen, z.B. ein anderes Gefäss zum Giessen zu verwenden.
    Bei Deiner Menge an Tomaten wirst Du mit Brennessel und Co ja sonst irre!

    Ich giesse damit auch Rosen, Zitronen, Olive (der Tipp stammte von GerdOtto hier). Also alles, was viel Dünger braucht. Geht super.
     
    Tubi

    Tubi

    Foren-Urgestein
    Hallo @Tubi,
    ich hole mir immer (mit dem Fahrrad!) einen Eimer voll Pferdeäppel, ohne Stroh. Direkt von der Weide, wenn diese unbesetzt ist.
    Dann schütte ich diese in eine Bautonne, richte den scharfen Wasserstrahl drauf und fülle die Tonne auf. Ziel ist es, die Äppel möglichst klein zu "schreddern". Das bleibt dann ein paar Tage stehen. Die braune Brühe zapfe ich dann ab und verdünne sie zum giessen. Die Tonne wird wieder aufgefüllt.
    So eine Ladung Äppel reicht auf diese Weise ziemlich lang und steht den Pflanzen sofort zur Verfügung.
    Einziges Ärgernis ist, wenn ein Appel in den Ausguss der Kanne rutscht. Aber dafür gibt es sicher auch Ideen, z.B. ein anderes Gefäss zum Giessen zu verwenden.
    Bei Deiner Menge an Tomaten wirst Du mit Brennessel und Co ja sonst irre!

    Ich giesse damit auch Rosen, Zitronen, Olive (der Tipp stammte von GerdOtto hier). Also alles, was viel Dünger braucht. Geht super.
    Vielen Dank!
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Wie groß ist Dein Garten? Ich brauche ja eigentlich nur für Tomaten, Gurken und Zucchini was. Oder setzt Du das noch ein?
    Und Du verschließt die Tonnen mit Deckel, ja ? Oder lässt Du sie offen/abgedeckt stehen?

    Offen. Ggf mit schnell Kompostpulver. Ich mach das überall mit Ran. Der Boden laugt ja schnell aus.

    Das waren Holzhäcksel 3 oder 4 Jahre...
     

    Anhänge

    UweKS57

    UweKS57

    Mitglied
    Hallo zu später Stunde,
    ich wollte doch nur wissen, ob diese Erden und wenn welche für Tomaten, Gurken und Paprika geeignet ist.
    Welche davon wäre den gut. Ich möchte einfach mal die Erde austauschen.
    Meine ausgelaugte oder vielleicht überdüngte Erde brauche ich zum Löcher füllen im Garten.

    Welche Erde ist gut und hat die Mineralien für Tomaten?

    Und nein, ich möchte keinen Dünger einarbeiten und auch keine Pferdeäpfel oder. ...
    Mit meinen Eltern sind wir früher immer mit einem Eimer den Schafsherden hinterher.
    Nee, darauf habe ich keine Lust mehr.

    Hier bei Kassel verkauft die Kompostieranlage verschiedene Erde und Kompost.
    Ich habe die Datenblätter mal beigefügt.
    -Mit dem Kompost habe ich ein Problem: Ich weiss ja nicht, wieviel ich mit meiner Erde mischen muss
    um nicht vielleicht wieder zu wenig oder zuviel Kalium, Magnesium oder ...im Boden zu haben.
    -Also würde ich lieber Pflanzerde kaufen.
    Idee: Ich nehme die alte Erde raus und mache dafür die neue gekaufte Pflanzerde dahin.
    - Wie tief sollte/müsste ich die alte Erde austauschen? und wie weit um die Pflanzenfläche herum?

    @Tubi u.a. könnt ihr mal auf die Datenblätter schauen und mir sagen, ob die Pflanzerden überhaubt geeignet sind?
    Das Datenblatt Kompost habe ich auch beigefügt. Aber meine vorhandene Erde kenne ich nicht.

    Noch eine Frage: Soll ich im Herbst dieses Jahr vorbereiten oder lieber frisch im nächsten Jahr vor dem Einpflanzen?

    Upps-als pdf anhängen ging nicht, weil zu groß:

    Screenshot 2022-06-30 at 22-51-03 Kompost.pdf - Kompost.pdf.pngScreenshot 2022-06-30 at 22-51-42 Gartenerde.cdr - Gartenerde.pdf.pngScreenshot 2022-06-30 at 22-52-16 Pflanzerde.cdr - Pflanzerde.pdf.pngScreenshot 2022-06-30 at 22-52-55 Blumenerde.cdr - Blumenerde.pdf.pngScreenshot 2022-06-30 at 22-53-23 Pflanzerde.cdr - Pflanzerde.pdf.pngScreenshot 2022-06-30 at 22-53-53 PreiseKompostundErden012022.cdr - PreiseKompostundErden.pdf.png

    Ich würde mich sehr über eure Ratschläge freuen.
     
    Celtis

    Celtis

    Foren-Urgestein
    es ist in jedem Thread das gleiche,
    "das will ich nicht", "darauf habe ich keine Lust", usw.,....das solltest du aber, sonst wird das nichts
    hier geben sich "fast" alle Mühe, dir mit ihren Antworten Hilfe zu geben,
    leider wird davon nichts angenommen,
    zum Thema Kompost, da hattest du ja explizit gefragt,
    es ist total egal, wieviel du davon deiner "Erde" beimischst, es kann für die gefragten Pflanzen nie zuviel sein,
    du kannst sie auch direkt in den Kompost pflanzen, es schadet ihnen nicht
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Foren-Urgestein
    Lieber Uwe, wenn Du wirklich mehr über Deinen Boden wissen willst, dann entnehme Bodenproben und lass eine richtige Untersuchung machen!
    Was willst Du denn ständig Komposterde kaufen! Damit tust Du Deinem Garten nicht immer einen Gefallen. Außerdem hast Du doch selbst einen Komposthaufen. Kannst Du im Herbst alles in Deine Beete einarbeiten.
     
    UweKS57

    UweKS57

    Mitglied
    Mach dir nicht so nen Kopp …..
    Alle drei von dir genannten gehören zu den Starkzehrern. Das heißt, sie brauchen viel Dünger. In welcher Form, ist mehr oder weniger Weltanschauungssache.
    Einzige Regel, in der Phase des Wachstums (Frühjahr) brauchen sie viel Stickstoff. Das kann über Hornspäne, Brennesseljauche, Rinderdungpellets, Kompost oder what ever abgedeckt werden. Zum blühzeitpunkt hin oder zur Fruchtreife, geht die Düngung in Richtung Phosphat/Kalium. Schachtelhalm /Gierschjauche, Urgesteinsmehl, oder gar nix mehr.
    Ich denke, das ist genau die richtige Antwort für mich.

    Ich beginne zu verstehen. Das Problem ist mein Job im Kopf. (Guter Beton für Gebäude x sagt die Norm und wenn er genau so gemischt wird, ist er gut für Gebäude x.
    Im Garten und mit den Pflanzen ist das wohl sehr anders. Eigene Erfahrungen, wie ihr sie habt, muss ich wohl durch probieren herausfinden, um dann irgendwann zu wissen, so und damit ist es prima oder nicht, weil die Pflanzen gut oder nicht gut wachsen.

    es ist total egal, wieviel du davon deiner "Erde" beimischst, es kann für die gefragten Pflanzen nie zuviel sein,
    du kannst sie auch direkt in den Kompost pflanzen, es schadet ihnen nicht
    Daran halte ich mich jetzt mal. Weil ich in diesem Jahr noch keinen eigene Kompost habe,
    kaufe ich mir eben welchen für 3,-€ pro Sack und mische den einfach mal 1 zu 1 mit meinem Boden.
    ...und nächstes Jahr mache ich das dann mit dem eigenem Kompost.


    Kurz noch dazu:
    dann entnehme Bodenproben und lass eine richtige Untersuchung machen!
    So eine Untersuchung durch befreundeten Bodengutachter habe ich kürzlich 14.06.2022 für eine Bepflanzung für einen Kunden beauftragt. 7 Probeentnahmen mit Auswertung und Empfehlungen = 1.895,81 € brutto.
    Das ist keine Option für meine wenigen Tomaten und Gurken.
    Kosten Bodenanalysen.jpg
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Dann solltest du auch zu Beton nochmal lesen. Beton wird mit den Jahren/Jahrzehnten immer härter. Die Norm gibt den Zustand aus nach 28 Tagen. Du willst ja nicht 60 oder 300 Tage warten. Daher braucht der Architekt etc einen Wert zum rechnen.

    Beim Dünger ist es ebenso leicht. "Nur" Stickstoff reicht halt nicht. Der Hornspäne Booster hilft also nicht überall.
    Daher hole ich mir meine Pferdeäpfel. Die Frau macht Anhänger, oder auch Behälter voll. Ob du nun im Baumarkt Erde Holst, oder Pferdeäpfel... Wo ist der Unterschied? Die Pferdeäpfel könnte ich sogar zu Fuss holen. Dafür ist das Düngerpaket umfangreicher als bei Hornspänen oder Erde...
     
    Wasserlinse

    Wasserlinse

    Linserich
    Mitarbeiter
    du kannst sie auch direkt in den Kompost pflanzen, es schadet ihnen nicht
    Ganz so einfach ist es nicht. Direkt in die Komposterde würde ich keine Pflanzen setzen. Der Kompost ist in den meisten Fällen zu scharf für Pflanzenwurzeln.

    Aber wie du selber schreibst:

    Daran halte ich mich jetzt mal. Weil ich in diesem Jahr noch keinen eigene Kompost habe,
    kaufe ich mir eben welchen für 3,-€ pro Sack und mische den einfach mal 1 zu 1 mit meinem Boden.
    ...und nächstes Jahr mache ich das dann mit dem eigenem Kompost.
    Das ist die richtige Einstellung: mische die Erde im 1:1-Verhältnis mit dem Kompost.

    Und ansonsten hat @Platero bereits im Post #2 die wichtigsten Infos gegeben, die du ja auch bereits im Post #18 zitiert hast.

    So sollten deine Tomaten gut gedeihen. 😊
     
    Celtis

    Celtis

    Foren-Urgestein
    Ganz so einfach ist es nicht. Direkt in die Komposterde würde ich keine Pflanzen setzen. Der Kompost ist in den meisten Fällen zu scharf für Pflanzenwurzeln.
    Einspruch,
    das ist genau so, wie ich es geschrieben habe,
    denn ich habe es so gemacht

    Ausserdem gehen hier jedes Jahr direkt auf dem Kompost diverse Pflanzen auf, u.a. auch Tomaten und Kürbisse bzw.
    Kreuzungen aus Kürbis, Zucchini u. Gurke
    das würden sie ja nicht machen, wenn deine Aussage stimmen würde🤔
     
    Wasserlinse

    Wasserlinse

    Linserich
    Mitarbeiter
    Auch wenn du schreibst, du hast es so gemacht, stimmt es trotzdem nicht.

    Du hast schon recht, einige Pflanzen können direkt auf dem Kompost wachsen, aber eben nicht pauschal alle Pflanzen. Daher sollte man immer den Kompost mit Erde mischen, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte.
     
    Celtis

    Celtis

    Foren-Urgestein
    Auch wenn du schreibst, du hast es so gemacht, stimmt es trotzdem nicht.

    Du hast schon recht, einige Pflanzen können direkt auf dem Kompost wachsen, aber eben nicht pauschal alle Pflanzen. Daher sollte man immer den Kompost mit Erde mischen, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte.
    Die Frage des TO bezog sich auf Starkzehrer und NICHT auf "alle Pflanzen"
    Somit habe ich ihm auch genau darauf geantwortet
     
    UweKS57

    UweKS57

    Mitglied
    Das ist die richtige Einstellung: mische die Erde im 1:1-Verhältnis mit dem Kompost.
    Mach dir nicht so nen Kopp …..
    Alle drei von dir genannten gehören zu den Starkzehrern. Das heißt, sie brauchen viel Dünger. In welcher Form, ist mehr oder weniger Weltanschauungssache.
    Genau daran halte ich mich jetzt mal und in 5 Jahren werde ich wissen ob es bei mir funktioniert.
    Pferdeäpfel oder das von den Schafen würde ich auch gern als Dünger nehmen.
    Das bekomme ich aber hier in der Stadt nur mit zuviel Aufwand (für mich):

    Danke.jpg
    an alle lieben Helfer.
     
    P

    Platero

    Foren-Urgestein
    Tierdung gibt es auch in pelletierter Form. Riecht nicht, ist einfach in der Anwendung und relativ preiswert.
    Bei T.Phillips (so ei Billigheimer, weiss nicht, ob es den Deutschlandweit gibt) kosten ein Karton mit 2 kg Rinderdung 5 Euro. Pferdedung Pellets gibt es dort auch. Soweit ich weiss auch Hühner-Pellets.
     
    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

    Foren-Urgestein
    Tierdung gibt es auch in pelletierter Form. Riecht nicht, ist einfach in der Anwendung und relativ preiswert.
    Bei T.Phillips (so ei Billigheimer, weiss nicht, ob es den Deutschlandweit gibt) kosten ein Karton mit 2 kg Rinderdung 5 Euro. Pferdedung Pellets gibt es dort auch. Soweit ich weiss auch Hühner-Pellets.
    Gibt's/ gab es sogar beim Aldi:)
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Gute Pferdeäpfel stinken auch nicht...
     
    P

    Platero

    Foren-Urgestein
    Das ist Definitionssache. Ich fand den Geruch immer heimelig ..... meine Schwester erteilte mir Besuchsverbot, wenn ich direkt aus dem Stall kam......

    Getrocknet (auf der Weide aufgelesen) tun sie das eh nicht.
     
    UweKS57

    UweKS57

    Mitglied
    Frage von Uwe:
    Ich kaufe nun Kompost für 3-€ /100 L beim Kassler Kompostierbetrieb.

    Ich würde den gern Ende September einarbeiten.
    Draussen im Tomatenbeet und dem Blumenbeet und auch im Gewächshaus.
    Ist das ok oder soll ich das erst Anfang 2023 machen?

    Im Gewächshaus gibt es keinen Regen. Macht das die frisch kompostierte Erde vielleicht wieder tot?
     
    P

    Platero

    Foren-Urgestein
    Im Leben nicht würde ich gekauften Kompost an Gemüsepflanzen geben!
    Da hast du dann den Heckenschnitt vom Nachbarn mit der Giftspritze ebenso drin, wie die hoch belastete Bananschale und den Broccolikopf samt Cellophan, weil manche Leute es immer noch nicht kapieren, oder es ihnen egal ist.
    Für Blumenbeete mag es O.K. sein, aber Dein Gemüse hat besseres verdient!
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Foren-Urgestein
    Ich kann nicht verstehen, dass Kleingärtber so auf gekauften Kompost stehen. Im Garten fällen doch genug Abfälle an. Die alle kompostiert ergibt genug Kompost.
    Und auch Pferdemist kann man im Auto transportieren. In Eimer. Eimer in saubere Tüte.
    Auto muss nicht leiden.
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Frage von Uwe:
    Ich kaufe nun Kompost für 3-€ /100 L beim Kassler Kompostierbetrieb.

    Ich würde den gern Ende September einarbeiten.
    Draussen im Tomatenbeet und dem Blumenbeet und auch im Gewächshaus.
    Ist das ok oder soll ich das erst Anfang 2023 machen?

    Im Gewächshaus gibt es keinen Regen. Macht das die frisch kompostierte Erde vielleicht wieder tot?
    Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, aber offensichtlich hast Du ja inzwischen mit dem Kompostieren angefangen. Also ist ja noch ein bisschen Zeit. Vielleicht ist da ja bis Anfang 2023 schon einiges ver- oder angerottet. Ich selbst siebe nicht (zu faul) und grabe (bzw. wühle) im Gemüse(hoch)beet im Frühjahr Laub und Kompost auch halbverrottet unter. Dazu etwas Hornspäne. Funktioniert ganz gut, finde ich.
    Ansonsten kannst Du im nächsten Frühjahr evtl. auch erstmal mit organischem Dünger und Bodenaktivator anfangen.

    Gewächshaus: Hier habe ich ein ähnliches Problem. Da ich hier z.B. wg. Braunfäule und Urlaub nur punktuell und viel über Tröpfchenbewässerung wässere, bin ich mir gar nicht sicher, ob überhaupt genug Bodenleben da ist, um Kompost oder flächig gestreuten organischen Dünger abzubauen.
     
    elis

    elis

    Foren-Urgestein
    Ih bin zwar nicht Heiteck, aber denke ich kann Dir auch antworten. Weil es dann schneller von den Bodenmikroorganismen verwertet wird. Es trocknet dann nicht so aus, als wenn es oben liegt. Die Würmer kommen schneller dran und setzen es schneller um.
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Darf ich fragen warum Du das halbverrottete Material untergräbst statt es einfach liegen zu lassen wo es ist?
    Ja, wie @elis schreibt. Ich habe ja auch "(bzw. wühle)" geschrieben, weil ich eigentlich nicht klassisch umgrabe, sondern zusehe, dass ich das Laub, das ich im Vorherbst auf die Hochbeete sammle und ein paar Eimer Kompost so einarbeite, dass es zu möglichst viel Berührung mit der Erde kommt. So kann ich auch gut Pflanzen und säen. Für kleinere Samen harke ich das noch oberflächlich liegende Grobe zur Seite.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Conya

    Conya

    Foren-Urgestein
    Aha, ja, umgraben mache ich auch nicht, allerdings habe ich immer ne dicke Lage halbgares Kompostmaterial auf den Flächen liegen und weil das von unten immer schön gleichmäßig durchrottet wird mehrmals jährlich oben nachgelegt. So spart man sich das umgraben, stundenlanges Unkraut ziehen und der Boden trocknet nicht so aus.

    LG Conya
     
    Gartentomate

    Gartentomate

    Mitglied
    Für meine Gewächshauskübel bereite ich die Erde immer wieder auf. Da kommt Kompost dazu, die Einstreu aus den Kaninchenställen (gesiebt, haupsächlich Säkespäne und Kacka, macht die Erde locker) so wie etwas organischer Dünger(Hornspäne, Pellets) Damit habe ich dieses Jahr bereits bessere Erträge gehabt als letztes Jahr, kann also nicht so falsch sein.

    Aus dem Kompostwerk hole ich nichts mehr, da war mir zu viel Unkraut drin, aber, wenn man große Mengen braucht, gibts ja wohl kaum eine Alternative. (Alles als Sackware vom Markenhersteller holen ist wohl nur was für Millionäre;) ).
     
    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

    Foren-Urgestein
    Wir haben hier eine Kompostieranlage direkt am Ort, wo wir unser zu vieles Schnittgut hinbringen; wenn ich da genauer hinschau, was da so alles dort landet und auch von den Hilfskräften einfach durchgewunken wird:mad: Kompost von dort würde ich mir nie holen.
    Wir sind aufgrund gesundheitlicher Probleme auch nicht immer so fit, uns dem Kompost so zu widmen, wie früher: dann gibt es halt ab und zu einen Sack Bio-Kompost....
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Foren-Urgestein
    Und Du denket, dass Biokompost besser ist?
    Deinen Glauben möchte ich haben.
     
    UweKS57

    UweKS57

    Mitglied
    Nach Angabe der Kompostieranlage machen die nur geprüften Biokompost.
    Siehe hier: Abfall Kreis Kassel: Kompost und Erden

    Aber warum schreiben die das?

    "Anwendungsvorgaben: Organisches Düngemittel unter Verwendung von tierischen Nebenprodukten - Zugang
    für Nutztiere zu den behandelten Flächen während eines Zeitraumes von 21 Tagen nach der Ausbringung verboten.
    Eine Anwendung auf Dauergrünlandflächen ist nicht zulässig."
     
    P

    Platero

    Foren-Urgestein
    Weil „tierische Nebenprodukte“ im Normalfall „Mist“ ist. Und Pferde nicht auf mit Pferdemist gedüngte Flächen dürfen, Kühe nicht auf die mit Kuhmist, usw. Hat was mit Seuchenprävention und Parasiten-Hygiene zu tun.
     
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