Komposthaufen

E

EMBI

Mitglied
Hallo!

Kann mir wer grundlegendes zum Komposthaufen empfehlen, am besten aus eigener Erfahrung!

Wir möchten sehr gern selber einen bauen, es stellt sich nur die Frage, wie groß dieser sein soll. Am besten sind ja gleich 2, damit einer reifen kann, während der neue angelegt/befüllt wird, oder?

Meine fragen - welche "schichten" sind notwendig? Oder ists ganz unkompliziert? Also einfach küchenabfälle rein, gesamter rasenschnitt, wenn man eben mäht, und im herbst blätter (außer vom nussbaum).

Ich würds gern so einfach und praktisch wie möglich halten.

Was darf nicht hinein, von küchenabfällen vor allem? fleisch soweit ich weiß. wie siehst mit zb zitronenschalen und co aus, verrotten die auch problemlos?

Wie lange braucht so ein komposthaufen, bis man die erde verwenden kann? (damit das schneller geht, würd ich mir einen eher kleineren, dafür halt eher 2,3 vorstellen, ist das gut?)

Wie dick streut man die erde dann auf gemüse und blumenbeet, oder streut man die nicht drauf, sondern grabt sie unter?

So ich hoffe, alle fragen sind mir eingefallen, würde mich wirklich sehr über antworten freuen, vor allem mal die größe ist interessant, würden gerne bald einen bauen.
Ist aus holz ok, oder verrottet dass durch die abfälle dann mit?

liebe grüße
martina
 
  • Rhoener55

    Rhoener55

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    Hi Martina,

    Komposthaufen wäre 2 schon besser, jeweils so groß das in einen Jahr voll wird. Ich habe 2 Stück im Kreisform (Durchmesser ca. 1 m, Höhe ca 1,20m). Baue selber Hochbeete, daher werden meine Kompost eher vernachlässigt (da alles in die neue Hochbeete reinkommt).

    Schichten muß man nicht, wenn viel Rasenschnitt hinzukommt dann besser angedörrt und verteilt. Es kommt alles drauf außer Nussbaum/Eiche/Kastanienblätter sowie Fleisch und Essensreste. Küchenabfall in jeder Form (inkl. Kaffeesatz/Teereste) kann auf's Kompost.

    Wenn Kompost soweit fertig dann wird gesiebt, alles was nich verrottet ist kommt auf's andere Komposthaufen zum weiterverotten. Das gesiebt Kompost 2-4 cm dick auf die Beete und oberflächlich einarbeiten und gut ist's.

    SG,
    Mark
     
    Piroschka72

    Piroschka72

    Mitglied
    Hallo,
    da habe ich wohl einen großen Fehler gemacht. Habe den Kompost ohne sieben untergemischt. Tja, jetzt ist es zu spät.:(
    Wo bekommt man denn so ein Sieb her?
    LG
     
    gurki

    gurki

    Mitglied
    Hallo Martina,

    ich kann mich Mark da anschließen, ich habe auch zwei Komposter aus so Holzlatten ca. 1mx1mx1m. Zusätzlich habe ich noch einen Schnellkomposter aus Plastik für die schweren Fälle, also z. B. Wurzelunkräuter wie Quecken, Winden oder Löwenzahn, die auf den Offenen Kompostern manchmal überleben. Wenn ich einen der Holzkomposter leer habe kommt der Inhalt des Schnellkomposters dann nochmal ganz unten rein.
    Übrigens grabe ich meinen Kompost im Herbst unter. Dann braucht man auch nicht unbedingt auszusieben.

    grüße von Dirk
     
  • Rhoener55

    Rhoener55

    Foren-Urgestein
    Hallo,
    da habe ich wohl einen großen Fehler gemacht. Habe den Kompost ohne sieben untergemischt. Tja, jetzt ist es zu spät.:(
    Wo bekommt man denn so ein Sieb her?
    LG
    Hi Piroschka,

    Ist kein grosses Fehler, passieren tut nichts. Durchsieben sortiert halt die groberen unverottetes Material zurück zwecks Rückführung auf'm Komposthaufen. Viele Leute wollen halt die Beete recht sauberhalten (ohne Ästchen oder sowas). Wenn Du willst kannst Du mit'm Rechen das groben Material zusammenharken und wieder auf'm Kompost, kannst aber auch das Zeug auf'm Beet liegenlassen (verottet halt langsamer).

    Kannst auch beim Schrotti oder Baufirma nach Gerüststege gucken. Denletzt vom Gerüstbauer für mein Schwager bekommen, zwar leicht verbogen aber für den Zweck noch immer OK.

    SG,
    Mark
     
  • Ursula

    Ursula

    Mitglied
    Hallo,
    da habe ich wohl einen großen Fehler gemacht. Habe den Kompost ohne sieben untergemischt. Tja, jetzt ist es zu spät.:(

    LG
    Ist sicher kein Fehler, wir sieben den Kompost nie.
    Wir haben drei Komposter, einen in den wir reinwerfen, einer der ruht aber noch nicht fertig ist und einer der nur noch über den Winter ruht und schon so gut wie fertig ist.
    Wir setzten den Kompost jedes Frühjahr und jeden Herbst um, so daß das Ganze wieder gut durchgemischt wird. Wichtig ist, daß zwischen die Abfälle immer wieder Erde eingebracht wird (das geschieht dadurch, daß man ja ab und zu etwas umtopft, oder im Frühjahr die Erde aus den Vorziehkästen oder im Herbst die Erde aus den Blumenkästen die man wegräumt). Der dritte Kompost hat nur noch wenige grobe Teile, die ich dann per Hand großzügig aussortiere, wenn ich die Kästen befülle. Auf den Beeten stört ein klein bißchen gröberes Material ja sowieso nicht.
    Was nicht drauf darf hat Rhoener schon geschrieben. Wir selbst geben auch keinen Grasschnitt rein, da unser Garten so groß ist, daß wir genügend anderes Materail haben.

    Lb. Grüße Ursula
     
    E

    EMBI

    Mitglied
    Ich glaube, mir gefällt die variante von 3-en auch am besten, aber ob wir so viel abfall haben? Ich hab ja keine erfahrung damit, aber ich weiß nicht... blätter hab ich nur von einem kleinen apfelbaum und einem weidenbaum.
    Küchenabfall natürlich, aber ob das so viel wird?

    Grasschnitt haben wir bisher meist liegenlassen, zum einen gleich als dünger/schutz für den rasen und einfacher ists auch.

    Was bleibt dann noch ... hmmm

    Aja, im winter heizen wir zeitweise mit holz. die asche ist sehr gut hab ich mal wo gelesen - soll ich die im winter dann einfach so draufschmeißen?

    Umsetzen heißt durchmischen, durchrühren, oder? Wie macht ihr das? 2 mal im jahr reicht? Das klingt dann nicht so wild.

    Für balkonblumen, wieviel komposterde verwendet ihr da? Also im verhältnis zu normaler erde?

    Muss man im winter irgendwas beachten, gehört der komposthaufen abgedeckt, oder sonst etwas?

    Ists egal, was als unterste schicht kommt, soll da drunter normale wiese sein oder erde?

    Habt ihr selbstgebaute komposter, und vielleicht ein foto davon? Wir überlegen noch, wie wir das am besten machen, damit man dann auch recht bequem die erde entnehmen kann.

    danke schon mal !!

    lg martina
     
    G

    gartenmaus1951

    Mitglied
    hallo,
    ich habe einen Kunststoffkompostbehälter und bin sehr zufrieden damit. Da mein Elternhaus ein ehemaliger Bauernhof am Dorfrand ist, war es wichtig, dass er nicht für Mäuse & Co. zugänglich ist. Das ist bei dem geschlossenen Kunststoffbehälter auch der Fall, auch die Bodenplatte ist gerade mal für Regenwürmer, Asseln usw. durchlässig.
    Befüllen sollte man ihn zuunterst erstmal mit dünnen Ästen und anderem Grobmaterial, damit Luft von unten bzw. seitlich drankommt. Darüber kann dann alles mögliche wie schon oben beschrieben drauf. Bei Grasschnitt sollte etwas Grobmaterial wie eben auch Äste, Pflanzenstengel, Kartoffelschalen,etc. druntergemischt werden,über die einzelnen Schichten immer wieder mal Düngelkalk oder Kalkstickstoff (wegen der Schnecken, die kriechen nämlich auch gerne rein und legen ihre Eier dort ab) und wieder mal Erde drüber. Geht auch gut, wenn man die Erde aus Blumentöpfen und -kästen (samt Pflanzenresten) drübergibt. Kaffeesatz bzw. die ganzen Filter ist besonders gut, da das die Regenwürmer anlockt, für die Kaffeesatz eine besondere Delikatesse ist.
    Außerdem gibt es noch von Gardena in Raiffeisenmärkten, Garten- oder Baumärkten Kompostsäcke. Das sind Kunststoffsäcke, die wie die Lochfolie gelocht sind, aber schwarz. Ist ganz günstig, wenn der Garten oder die Fläche nicht am Wohnhaus liegt und man nur die anfallenden Abfälle des Gartens oder Grundstücks kompostieren will. Ich habe bei den Herbstaufräumarbeiten in dem Garten, der außerhalb des Hofraums liegt (ca. 200 m entfernt am Dorfausgang) einen solchen Sack in Gebrauch, bei einem freien Beet habe ich eine kleine Mulde ca. 15 cm tief frei gemacht, etwas Kalkstickstoff wegen der Schnecken drauf, ein paar dünne Ästchen, z.B. das Erbsenreisig darüber und darauf den Sack gelegt, Bohnenkraut, Erbsenkraut, Laub und alles was so an Gemüseabfällen dort anfiel, rein, etwas Erde dazu und dann die Öffnung zugedreht und einen Stein drauf. Dann kann das bis zum Frühjahr schön verrotten. Unkräuter lasse ich weg, die habe ich zusammengerecht und werde sie demnächst, wenn es trocken ist, mit dem Gasbrenner in Rauch aufgehen lassen (ohne den Nachbarn zu ärgern).
    Rasenschnitt kann - wenn er kurz angewelkt ist - auch als Mulchmaterial unter Sträucher usw. aufgebracht werden, ist ein guter Dünger und hält die Erde schön feucht.
    Den Komposter aus Kunststoff gibt es übrigens auch von der Fa. Neudorff, einfach mal dort in die Website schauen. Ansonsten eben auch in Bau- oder Gartenmärkten, Raiffeisenmärkten etc.
    Noch einen Tipp aus einem "Großvaters Gartentipps und -tricks"-Buch: Um eine schnelle Verrottung zu erzeugen, soll ein Würfel Hefe mit 500 g Zucker und 10 l lauwarmem Wasser verrührt werden, ca. 1 Stunde stehen lassen und über den Kompost gießen. Habs selbst noch nicht probiert, werde es aber mal ausprobieren.
     
    Rhoener55

    Rhoener55

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    Hi,

    @martina - Holzasche kann auch direkt auf die Beete (bzw um Büsche & Baume) gestreut werden, aber nur solange nur Holz verbrannt wird. Wenn Kohle mitverbrannt wird dann ist die Asche als Dünger ungeeignet und muß entsorgt werden.

    Wenn Du unsicher bist wieviel Kompostmaterial anfällt, dann halt mit 1 Komposthaufen anfangen. Kompost durchmischen ist ein kann, aber kein muß.

    SG,
    Mark
     
  • Ursula

    Ursula

    Mitglied
    Umsetzen heißt durchmischen, durchrühren, oder? Wie macht ihr das? 2 mal im jahr reicht? Das klingt dann nicht so wild.

    Für balkonblumen, wieviel komposterde verwendet ihr da? Also im verhältnis zu normaler erde?

    Muss man im winter irgendwas beachten, gehört der komposthaufen abgedeckt, oder sonst etwas?

    Ists egal, was als unterste schicht kommt, soll da drunter normale wiese sein oder erde?

    Habt ihr selbstgebaute komposter, und vielleicht ein foto davon? Wir überlegen noch, wie wir das am besten machen, damit man dann auch recht bequem die erde entnehmen kann.

    lg martina
    Hallo Martina,
    mein Mann macht das mit der Mistgabel, das ist deshalb praktisch, weil sich damit jede Gabel voll schön locker umwerfen läßt. Ja, wie bereits gesagt, im Frühjahr und im Herbst nach dem Häckseln

    Für die Balkonblumen nehme ich 2/3 Komposterde und 1/3 billige Blumenerde.

    Abdecken ist nicht gut, der Kompost muß immer wieder naß werden

    Der Kompost muß Bodenkontakt haben, also nicht auf eine gepflasterte Fläche stellen

    Düngekalk und Kalkstickstoff in geringer Menge dazwischen geht, aber nicht zu viel, da dies nicht nur die Schneckeneier sondern auch die Regenwürmer killt und diese sind ja für den Kompost ganz wichtig.
    An den Regenwürmern kann man auch erkennen, ob der Kompost schon ganz reif ist. Sind keine oder fast keine Regenwürmer mehr drin, ist er fertig

    Unser Komposter sind aus Holz und selbstgebaut. Die vorderen Bretter lassen sich entnehmen, damit man ihn gut umsetzen kann. Anbei ein Bild

    Lb. Grüße von Ursula
     

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    Mulchwurm

    Mulchwurm

    Mitglied
    Hallo,

    hab eine günstige Lösung im Form von Einwegpaletten (nehmt nicht solche mit Preßholz-
    ecken wie auf dem Bild) gefunden.
    Werden sie mit Gewindeschrauben oder ähnlichem verbunden, sind sie sogar klappbar.

    Diese Paletten kosten meist nix, und da ihre Lebensdauer begrenzt ist, dienen sie dann immer noch als Brennholz.


    meint
    Euer Mulchwurm
     

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    K

    Kirschblüte111

    Mitglied
    Hallo zusammen, eine Frage warum darf man kein NUssbaumlaub rein in den Komposst? Hab im Garten Wallnuss und Kastanienbaum.
     
    P

    pere

    Guest
    ich bin nicht ganz sicher, aber ich ich glaube, Nussbaumblätter verroten schlecht, bzw. langsam.

    Liebe Grüße
    Petra, die aber alles auf den Kompost wirft, außer natürlich Gekochtes
     
    -neugier-

    -neugier-

    Foren-Urgestein
    Werden sie mit Gewindeschrauben oder ähnlichem verbunden, sind sie sogar klappbar.
    hallo mulchwurm,

    du hast ja immer tolle ideen...kompliment.;)

    aber das mit den schrauben oder ähnlichem musst du mir bitte näher erklären.:)
    damit man's oder besser dann *ich* hochklappen kann.
    das mit den palletten habe ich schon gemacht und würde es sooo
    gerne hochklappen können.:D

    tut mir ja echt leid, dass ich dich nu wieder von deinem winterschlaf abhalte,
    aber über ne antwort würde ich mich schon seeehr freuen.:cool:

    liebe grüße von kathi
     
    Rhoener55

    Rhoener55

    Foren-Urgestein
    Hallo,

    @kirschblüte111 - weil Nußbaumblätter (und auch andere Teile vom Baum) Stoffe enthalten die für andere Pflanzen Wachstumshemmend wirken. Wenn Du in die Natur schaust, siehst Du das die Nachbarpflanzen in unmittelbare Nähe zu Nußbäume schlechter wachsen (wenn überhaupt) als die Pflanzen weiter weg. Deswegen ist der Nußbaum in der heutige Forstwirtschaft i.d.R. unerwünscht.

    SG,
    Mark
     
    G

    gartenmaus1951

    Mitglied
    AW: Komposthaufen und Kompostsäcke

    hallo Martina,
    bezüglich der Kompostsäcke:

    ich habe am Wochenende nochmal auf der Tüte, in dem die Säcke drin waren,nach dem Hersteller der Kompostsäcke geschaut: es heißt nicht Gardena, sondern Garda und hatte sie seinerzeit in einem Raiffeisenmarkt gekauft. Am besten mal bei diesen Märkten oder Genossenschaften nachsehen -fragen oder im Gartenmarkt, Baumarkt o.ä.
    Die Größe war ca. 400 l (aber den sollte man dann nicht tragen sondern mit der Schubkarre zu dem "Hauptkompost" fahren oder später daneben stellen).

    Gruß Inge
     
    K

    Kirschblüte111

    Mitglied
    Hallo,

    @kirschblüte111 - weil Nußbaumblätter (und auch andere Teile vom Baum) Stoffe enthalten die für andere Pflanzen Wachstumshemmend wirken. Wenn Du in die Natur schaust, siehst Du das die Nachbarpflanzen in unmittelbare Nähe zu Nußbäume schlechter wachsen (wenn überhaupt) als die Pflanzen weiter weg. Deswegen ist der Nußbaum in der heutige Forstwirtschaft i.d.R. unerwünscht.

    SG,
    Mark
    Tja was soll ich den mit den Nussbaumblätter dann machen? Darf man die einfach ins Wald raus fahren und da verteilen oder so weil verbrenen oder so ist nicht grade umweltbewusst.
     
    Rhoener55

    Rhoener55

    Foren-Urgestein
    Hi,

    folgenden Alternative stehen zur Auswahl:

    1. Warten bis die Herbststürme das Laub woanders hingeweht hat.
    2. Ins Kompost ein bisschen beimischen
    3. Mehr ins Kompost mit Kalkung
    4. Ab ins Grünabfall (da spielt de Mischung keine Rolle bei der Menge an verschiedene Biomasse). Dies ist meine persönliche Lösung für den Nussbaumlaub aus'm Hausgarten.

    SG,
    Mark
     
    Mulchwurm

    Mulchwurm

    Mitglied
    Sorry kathi,

    hab Deine Frage wegen Winterschlaf erst heut gefunden.

    Hab oben alles mit einer Zwinge zusammengepresst und durchgebohrt.
    Ein passend gekürzter Gewindestab, 2 Scheiben, und 2 Muttern - fertig war das
    Klappscharnier.

    Im mittlerem Bereich würgte ich je eine lange Holzschraube mit nem Schraubenschlüssel
    rein - diese entferne ich vor dem Hochklappen immer - damit es unten nicht auseinander
    treibt.

    Sicher geht es auch besser
    meint der Mulchwurm
    der jetzt auch seine Tomatensäcke wieder eingebracht hat.
     
    birkenlinde

    birkenlinde

    Mitglied
    Und wenns geht den Kompost nicht so wie der Vorbesitzer meines Gartens machen:
    Er verrottet einfach nicht! Ich hab in der Not erstmal nen zweiten Haufen angesetzt und mal schaufelnderweise geforscht - Tatsache, der gute Mann legte eine paar große Bleche drunter :D
     
    -neugier-

    -neugier-

    Foren-Urgestein
    hallo mulchwurm,

    vielen dank für deine schnelle antwort.

    ich hoffe, ich habe dich nicht aus dem schlaf gerissen.

    du erklärst das ja echt ganz toll, aber *el blondie* versteht doch so manches nicht.
    könntest du von diesem klappscharnier und dem gewindedingsbums vielleicht
    auch noch ein foto zeigen? wenn ich das nicht sehe, steh ich wie'n ochs vor'm berg.



    liebe grüße von kathi:cool:
    (die dich um deine massen an kompost beneidet)
     
    Gartentante

    Gartentante

    Mitglied
    Hallo ihr lieben,

    wir haben jetzt einen Kompost. Der ist jetzt fast voll. Jetzt brauch ich ja noch einen 2ten Kompost, damit ich das umkompostieren kann. Also ich wollte euch eigentllich nur fragen ob ich das richtig verstanden habe mit den kompostieren


    Also wenn mein 1.Kompost voll ist.Nehme ich eine Schaufel oder Gabel und schichte das in den leeren 2. Kompost. Ist der voll , lasse ich den ruhen und tue die neuen Abfälle in den jetzt leeren (1.Kompost) rein. Der 2. Kompost verrotet jetzt vor sich hin und dann wird das Erde und ich muss die Erde durch sieben und dann auf die Beete, oder? Der 2te ist dann leer und ich kann den ersten Kompost wieder umschichten und das ganze beginnt von neuen?? Oder?

    Ich habe davon absolut keine Ahnung und ich möchte es gerne verstehen und wissen was da auf mich jetzt zu kommt.

    Habe ich das so richtig geschildert und richtig verstanden?

    LG Von Sarah die noch so viel lernen will
     
    R

    Rapunzel

    Neuling
    Hallo Gartentante,
    Du brauchst den Kompost nicht umschichten. Da Du ja sowieso einen zweiten angelegt hast, lass den ersten einfach in Ruhe und sorge dafür, dass er feucht und schattig steht.(z.b.Kürbis neben den Kompost pflanzen und die Ranken nach oben leiten.:eek:Den Rest erledigen die kleinen Krabbeltiere für dich.:cool:
    Wenn du die Gatenabfälle schön klein schneidest, brauchst du eigentlich kein Sieb benutzen. :p
    Wir haben einen Komposter aus Holzlatten, da schrauben wir im Frühling die unteren ab, und schaufeln den guten Humus raus. Dann bis 5 cm auf die Beete streuen, aber !!!nicht!!! untergraben. Schade um den guten Dünger!:)

    Viel Erfolg
    Simone
     
    Erdbohrer

    Erdbohrer

    Mitglied
    Hallo Sarah

    Du mußt deinen Kompost nicht von Haufen zu Haufen tragen. Die Pflanzenreste werden hauptsächlich in den mittleren, bis unteren Schichten von den Erdbewohnern verarbeitet.
    Das obere Deckmaterial bleibt unberührt. Durch´s umschichten wird das Kompostmaterial "umgerührt".
    Das unberührte Deckmaterial kommt nach unten/mittig und Erde nach oben. So kann das Deckmaterial auch verrotten. Eine Möglichkeit hast du allerdings:
    Wenn dein erster Komposthaufen voll ist, nehme die oberste Schicht, bis zur ersten Vererdung ab und fülle den zweiten damit ganz unten. So hast du schon eine gute Startgrundlage. Den vererdeten Kompost, des ersten Haufen´s, kannst du schon voll nutzen.
    Kompost in Blumenkästen oder Töpfe würde ich nicht verwenden. Du nimmst unweigerlich auch Regenwürmer mit.
    Regenwürmer ernähren sich von Pflanzenresten. Sie ziehen nachts die Reste in den Boden um sie zu zersetzen. In einem Topf oder Kasten, fallen wenig bis gar keine Pflanzenreste an. So ist der Wurm gezwungen sich an deinen Pflanzenwurzeln zu vergreifen und das macht er auch. Kümmerwuchs ist die Folge.

    Ich hoffe etwas geholfen zu haben.

    Gruß
    Andy
     
    Gartentante

    Gartentante

    Mitglied
    Vielen Dank für eueren Rat! Das hat mich auf alle Fälle weiter gebracht.
    Ich glaube ich werde es so machen wie Erdbohrer es schrieb.Ist für mich wohl am einfachsten.
    Irgendwie klingt das jetzt logisch in meinem Kopf.Vorher war ich immer noch etwas verwirrt was ich mit den 2ten Komposter sollte usw.und warum umschichten etc.
    Klingt eigentlich ganz einfach:rolleyes:

    Es scheint ja echt viele Varianten zu geben.

    @Rapunzel: Die Erde tu ich auf die Beete bzw. mein Beet bevor ich aussäe oder?
     
    A

    Amiga

    Mitglied
    Hallo alle

    eure Kompostratschläge sind recht gut, und so funzt es auch. Wenn ein Haufen ewig nicht verrottet, liegt es vielleicht am fehlenden Umsetzen. Je öfter Kompost umgeschaufelt wird, desto schneller verrottet er.
    Ich biete den Schrebergärtnern meiner Anlage an, die "Abfälle" bei mir abzuladen, denn sonst würden sie sie nach meiner Beobachtung auf den Müll schaffen. Das ist einfach schade. Und so wird mein Komposthaufen alljährlich im Herbst schon an die zwei Meter hoch. Das ist wegen dem Bodendruck, der durch das Gewicht entsteht zu hoch. So bin ich dazu übergegangen, nicht nur einmal im Jahr umzuschaufeln, sondern zweimal. Ich habe drei Kompostplätze und setze den frischen Haufen hin und her und danach auf den dritten Platz (im Sommer), wo er dann vollends bis zum Frühling vererdet. Ich nehme aber im Herbst schon davon Grobkompost und bringe ihn unter Sträucher, Obstbäume und Blumen, im Frühling tue ich den Rest dann auf die Gemüsebeete.
    Grobes Holz sammle ich weg und schmeiße es als Starter auf den frischen Haufen.

    Grundsätzlich ist zu sagen, alles Material sorgsam im Garten zusammensammeln und auf den Kompost damit, man hat ja meistens zu wenig Material, vor allem, wenn man mulcht.
    Damit Heißrotte entsteht, in der Unkrautsamen und Pilze vergehen, muss Stickstoff in den Kompost. Ich gebe Hasenmist dazu, weil ich den kriegen kann oder gieße unverdünnte Jauche aus Wurzelunkräutern, besser natürlich Brennnesseln, drüber. So setze ich den neuen Kompost im Mai auf. Er bekommt das alte Sammelgut vom Winter über, zusammen mit frischer Grünmasse z.B. aus Heckenschnitt (Liguster oder Buche), wovon zu dieser Jahreszeit ganz viel anfällt. Alles gut durchmischen, Altes und Frisches, Grobes und Feines, Feuchtes und Trockenes, dazwischen immer wieder mal eine Hand voll Steinmehl streuen und ganz wichtig Meeralgenkalk oder Seetang, das gute alte Meerwunder, das es ja jetzt wieder gibt. Und wie gesagt, Mist oder Jauche als Stickstofffutter.

    So kann man morgens und abends eine Dampfwolke über dem Kompost sehen, das heißt es sind mindestens 70° drin, ich hab das mal mit einem ausgedienten Einkochthermometer gemessen. Die Hitze hält sich gut 3 Tage lang. Während der folgenden Monate bis zum Wintereinbruch stocke ich den Haufen mit allem auf, was anfällt, zwischendurch streue ich den gesammtelten Holzhäcksel vom Obstbaumschnitt. Da ich so viel Material auch von den anderen Gärtnern kriege bin ich dazu übergegangen, diesen Haufen noch einmal umzusetzen, er fällt so schneller zusammen.

    Bei Wintereinbruch ist dann gut, es passiert sowieso nicht mehr viel wegen der Kälte und ich schließe ab, decke mit einer Strohschicht oder sogar Folie ab. Danach sammle ich auf einem kleinen Platz alles, was bis zum folgenden Mai anfällt ungeschichtet einfach so. Wenn ich dann die Hecke schneide beginnt das Spiel von Neuem. Vorher habe ich aber den großen heiß verrotteten Haufen auf den dritten Platz gesetzt. Da ist jetzt schon viel Erde drin. Alles kann in langsamer Rotte dann vollends vererden. Auf den so frei gewordenen Platz dann eben das Sammelgut zusammen mit frischer Grünmasse wie oben beschrieben. Der Kreislauf hat sich geschlossen und bewährt.

    Ich habe offene Komposte, nur hinten und an den Seiten mit einem Lattengerüst gehalten, zwischen den einzelnen Haufen stelle ich als Trennung ein Gitter oder einen Lattenzaun ein, frei beweglich, eben dort, wo der nächste Haufen beginnt. Vorne bleiben die Haufen offen, so kann ich auch gut ran.

    Viel Erfolg beim Komposteln
    Amiga grüßt
     
    Erdbohrer

    Erdbohrer

    Mitglied
    Hört sich bei Amiga an, als hätte sie fast eine Kompostieranlage. Es braucht allerdings einen gewissen Platzbedarf.
    Für Kleinstgärten gehen auch 2 Thermokomposter mit hoher Literzahl.
    Ich selber habe zwei davon und bin zwei mal im Jahr am Erde schaufeln. Grobes und unvererdetes Material kommt immer gleich in den leeren Komposter. Immer im Wechsel. Nur im Winter füllen sich beide recht schnell.

    Gruß
    Andy
     
    A

    Amiga

    Mitglied
    hallo Erdbohrer

    mein Kompostplatz ist ungefähr 8qm groß.

    Grüßles
     
    Gartenmaunz

    Gartenmaunz

    Neuling
    Auch hier meinen Senf dazu geben kann....

    also ich hab erst im Sommer letztes Jahr einenKomposter hier her bekommen. Denn bin ja uch erst im Oktober letztes Jahr zu meinem Verlobten gezogen und der hatte noch keinen Thermokomposter.
    Leider hat sich meiner auch recht schnell gefüllt gehabt und ich hatte ihn leider etwas falsch geschichtet.
    Doch diesen März hab ich mir mal die Mühe gemacht und ihn komplett ausgeschaufel/ausgeleert und ihn neu geschichtet.
    Jetzt funtzt auch bei mir die Sache ziemlich gut mit dem kompostieren wie mir scheint.

    Gartenmaunz


    Zum kleinen Bildchen: Hier sieht man unseren Komposter den ich erst umgeschichtet hatte. Daneben ist mein selbst konstruiertes Bambusgerüst wo Hedra helix hochwachsen soll. Ausserdem mein neuer Pflanztisch den mir mein Verlobter gebaut hat (darunter liegen schon meine Anzuchtschalen für meine Setzlinge. Ausserdem noch unser alter Grill aus dem ich noch ein Miniatur Hochbeet machen werde. weiß bloß noch nicht, welches Kraut ich daran anbaue......irgendeine Kräuterpflanze vermtulich.)
     

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    Gartentante

    Gartentante

    Mitglied
    @Petra: Vielen lieben Dank! Nächstes Wochenende will ich mit Radieschen etc. anfangen.Da werde ich dann wohl auch mal den Kompost umschichten etc. und schauen ob sich da überhaupt schon Erde gebildet hat. Habe vorhin mal geschaut. Es sieht ganz unten alles ziemlich matschig aus:D:eek:
     
    Hibiscus77

    Hibiscus77

    Mitglied
    Hallo, bin nach all den Beiträgen grade etwas verwirrt. Warum schichtet man denn einen Kompost um? Muss dazu schreiben, ich habe nur zwei Thermokomposter, einen für leicht und einen für schwer verrottendes Material und dachte, das funktioniert nach dem Motto oben rein unten wieder raus? Oder gilt das Umschichten nur für offenen Kompost?
    Noch eine andere Frage: einer meiner Thermokomposter ist innen total trocken, sollte es da nicht eigentlich reinregnen? Soll ich ihn gießen bzw bei Regen mal offen lassen? Braucht doch Feucjtigkeit zum Verrotten?
    Lg!
     
    N

    niwashi

    Guest
    gilt für die konventionellen Komposthaufen!

    niwi, der alles offen hat ...
     
    Erdbohrer

    Erdbohrer

    Mitglied
    @ Hibiscus77

    Ohne Feuchtigkeit geht nichts. Stroh kannst du ja auch ewig am Dachboden lagern.

    Ich habe ja auch zwei Komposter, die unterschiedlich befüllt werden.
    Ist der Erste voll, fange ich mit dem Zweiten an. Nach einer gewissen Zeit, nehme ich die oberste Schicht (bis zur Erde), des ersten Komposters, ab und schichte sie in den Zweiten.
    Jetzt hab ich die Erde zu Verfügung und der erste Komposter ist leer. Durch´s Umschichten geht die Verrottung wesentlich schneller, weil du Sauerstoff unterbringst und die Bodenlebewesen schneller arbeiten können.

    Ich mach diese Methode ja nur, weil ich immer viel Kompost brauche und nicht warten will.

    Gruß
    Andy
     
    P

    pere

    Guest
    Hallo,

    ich schichte im Moment nicht um, sondern buddel mich unten zu dem reifen Kompost durch.

    Liebe Grüße
    Petra, die grad keinen Platz für den nächsten Haufen hat
     
    Hibiscus77

    Hibiscus77

    Mitglied
    Scheint dann wohl ein Konstruktionsfehler dieses Komposters zu sein...
    Werd also mal wässern. Toll, ausgerechnet der, bei dem die "härteren"Fälle drin sind hat kein Wasser reingelassen, grummel! Muss man ja auch erstmal merken.
     
    M

    Mary_

    Mitglied
    Hallo Hibiskus,

    in meinen Thermokomposter regnet es auch nicht hinein - ich glaube, das ist so völlig normal und kein Konstruktionsfehler.

    LG
     
    A

    Amiga

    Mitglied
    Hallo alle

    wenn es in einen Komposter nicht hineinregnet, muss man gießen. Wie Erdbohrer sagte, es muss auch immer genug Sauerstoff vorhanden sein, sonst geht mit der Verrottung gar nix, das Ganze vertrocknet, sihe Stroh aufm Dachboden.

    Man kann auch einen Pfahl in die Mitte einstellen und wenn befüllt ist, den Pfahl herausziehen. So hat man einen Lüftungskamin.

    Umschichten, sooft man kann/will. Das Durcheinanderwerfen der Bestandteile dient der schnelleren Verrottung ebenso.

    Kompost heißt das Zusammengesetzte. Also Grobes und Feines, Trockenes und Feuchtes, ach hab ich ja oben schon gesagt.

    Das Innere eines Kompostes soll wie ein ausgedrückter Schwamm sein, also nicht triefend nass (Fäulnis) und nicht trocken (Schimmel) sondern gerade gut feucht.

    Ich finde Thermokomposter zwar platzsparend, aber ist mir zu umständlich beim Umsetzen. Außerdem hab ich keine Kontrolle. Ich bohre immer mal gerne zwischendurch, um die Würmer und das andere Kleingetier zu sehen, und die Feuchtigkeit zu kontrollieren.

    Amiga grüßt
     
    D

    demi667

    Neuling
    ich hab da auch noch eine frage...

    wie steht es mit vertrockneten pflanzenteilen? also zb. trockenes laub, vertrocknetes gras, stroh? dürfen/sollen die mit auf den kompost? wie stehts mit astschnitt/wurzeln (bis so ca. 2cm dicke)? ich bilde mir ein, irgendwo gelesen zu haben, daß man so zeuch auf den kompost hauen kann, vorausgesetzt, es wird vorher durch den häcksler gehauen und mit "frischem" material vermischt... stimmt das oder ist`s ein märchen? sollte man grasschnitt und unkraut generell vorher häckseln?

    mehrere leute haben mir gesagt: "einfach alles auf nen haufen und abwarten". hm... bin noch etwas ratlos.

    achja, was das aufkommende volumen angeht... ich rede von dutzenden großen säcken zu kompostierendes material. säcke so wie die ganz, ganz großen blauen mülltüten. und ja, dutzende. plural. ist kein tippfehler.
     
    G

    gartenmaus1951

    Mitglied
    hallo,
    ein Tipp zur Verwendung von vielem Kompostmaterial: baue ein Hügelbeet von einem Teil davon: Äste und sonstigen Strauchschnitt ganz unten - auf Hasendraht wegen Wühlmäuse und Co., dann die anderen groben Sachen drüber, z.B. die Wurzeln und Äste etc. gehäckselt drüber und dann abwechselnd feuchte und trockene Sachen von den Seiten kegelförmig drauf, Kalkstickstoff drüberstreuen wegen besserem Verrotten, evtl. halbfertigen und dann fertigen Kompost und dann Gartenerde drüber, sodaß ein länglicher Hügel (wie ein Deich) entsteht. Der kann dann bepflanzt werden, die wärmebrauchenden Pflanzen oben (Paprika, Tomaten u.ä.) und die mehr Feuchtigkeit brauchen, wie Kohl usw. unten. Hatte letztes Jahr auf dem Hügelbeet Wachsbrechbohnen, sind gewachsen wie der Teufel. Dazwischen auch Ringelblumen, Tagetes usw. Schau mal bei Google unter Hügelbeeten nach oder in verschiedenen Gartenbücher. Auf dem "Gipfel" eine Art Rinne formen und da die Anlage durchfeuchten.
    Ansonsten, wie oben beim Hügelbeet: das ganz Grobe nach unten und das andere darüber gut durchmischen, Kalk oder Kalkstickstoff dazu (oder Kompostbeschleuniger), Erde drüber und erst mal abwarten. Aber dazu auch mal in Bücher oder bei den anderen Forumskollegen nachschauen.
    Mein Hügelbeet vom letzten Jahr war dieses Jahr wunderbarer Humus/Kompost geworden, die Äste waren nur angerottet und die habe ich im Hochbeet wieder mit auf die erste Schicht geworfen.
     
    Mulchwurm

    Mulchwurm

    Mitglied
    Alles richtig, aber eben wie immer, seufzt
    der Mulchwurm, der ohne technische Hilfe
    keine echte Gartenbefriedigung findet.

    Da wird doch ab und an so eine Art Drehtrommel angeboten, diese ist zu füllen und dannn immer mal zu drehen mit dem Ergebnis, die gute Komposterde ist in wenigen Tagen verwendungsreif. Und das ohne das lästige Umsetzen.
    Oder ist das wieder mal so ein Superangebot, was nur dem Verkäufer hilft?
    Hat da jemand Erfahrungen damit und wenn ja, welche?

    Das fragt der putzmuntere Mulchwurm
     
    Rhoener55

    Rhoener55

    Foren-Urgestein
    Hallo,

    Drehtrommel sind eher zum aussieben (Trennung von groben Teile/fertig verrottete Kompost) geeignet. Kompostierung dauert seine Zeit, Thermokomposter beschleinigen diese Zeit weil Temperatur und Feuchtigkeit hochgehalten wird.

    SG,
    Mark
     
    K

    Kröte

    Neuling
    Hallo erstmal und schon mal danke, für die Fragen, die schon vorab beantwortet sind.
    Dennoch bleiben mir Fragen :
    Zuerst zur Erklärung ; Ich habe jetzt seit ein paar Monaten erst Garten und steh vor vielen vielen Fragen und Arbeit. Ich hab quasi Null Erfahrung mit dem Ganzen.
    Als ich hier kaufte, stand so ein Kompost Dinges (aus Kunststoff) da, der war etwa halb voll. In den Monaten, wo ich nun hier wohne habe ich allerlei drauf geschmissen (und wie ich hier nachlesen konnte, war wohl nichts gravierend falsches darunter).
    Heute wollte ich dann mal sehen ob da denn was brauchbares dabei ist und bin ziemlich erschrocken, wieviele Ameisen da drin rum sausen.
    Ist das nun normal? Oder schlecht? Ist das brauchbar? Was mach ich nun mit dem Zeug ?
    Ich hab hier im Forum auch ein bisschen über Ameisen vertreiben gelesen, doch sind es erstens echt viele und zweitens, ist das vertreiben doch auch nur eine Lösung auf Zeit oder andere Orte (???)
    Da hier auch die Feuchtigkeit, zum Thema kam. Ist eine 2. Frage. Dieser Kunstoffbehälter ist ja abgedeckt. Soll ich denn weiter abgedeckt lassen ?
    Danke für Eure Antworten.
     
    Gecko

    Gecko

    Löschmann
    Mitarbeiter
    Hallo Krötentier,

    vergiss die Ameisen!
    Wenn dein Kompost schon halbwegs nach Erde aussieht, siebst Du ihn einfach durch (oder auch nicht) und verwendest ihn im Garten.
    Wenn nicht, kannst Du ihn auch umschichten, um die Verrottung zu beschleunigen.

    Grüsse
    Stefan, der nix von diesen Plastik-Kompost-Ufos hält...
     
    tina

    tina

    Mitglied
    Ja, Stefan,

    aber: wenn er bei Einzug schon da ist, ist er da. Und als Gartenanfänger ist man dann froh. Und nach einigen Jahren kann man damit auch um. Meiner ist jetzt 8 Jahre in Gebrauch und ich komme wunderbar damit zurecht.:cool::cool::cool:

    LG, Tina.
     
    S

    sowikus

    Neuling
    Hallo alle zusammen!!!
    bin ganz neu hier.:D
    Ich hab eine Frage: darf auf den Komposthaufen Nadelholz drauf? oder ist es eher schlecht? :confused:
     
    N

    niwashi

    Guest
    verrottet langsam - nicht zu empfehlen

    niwashi, der das im Grünschnittcontainer entsorgt ...
     
    Erdbohrer

    Erdbohrer

    Mitglied
    Alle Holzarten säuern den Boden an und verrotten sehr langsam. Nadelholz und Eiche noch langsamer. Beim Nadelholz bremst das Harz die Verrottung und bei der Eiche die Gerbsäure.
    Also weg mit dem Holz vom Kompost, außer du hast 3-5 Jahre Zeit (bei kleinen Stücken).

    Gruß
    Andy
     
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