Krautfäule bei Kartoffeln!

Fini

Fini

Foren-Urgestein
hom ... Globolie gegen Krautfäule?

versteh mich nicht falsch, ich bin eine die sehr viel hält von Globolies und auch viele wehewechen damit behandelt und ich glaub auch, mich darin im laufe der Jahre schon sehr gut auszukennen ...

aber für Pflanzen?:d


müßte man testen und zwar zwei nebeneinander ... die eine kriegts die andere nicht und dann schaun obs nützt, ansonsten glaub ich das wirklich kaum ...
 
  • Tosca

    Tosca

    Mitglied
    Fini, an Diener Stelle würde ich wirklich auf Kartoffeln für einige Zeit verzichten.

    Gurken, Melonen, Kürbisse ist das eine Alternative?

    HG
    Eva-Maria:confused:
     
    Fini

    Fini

    Foren-Urgestein
    Tosca .. das Gespräch hatten wir schon eine Seite vorher :grins::grins:

    und Globolies sind Homöopathische Zuckerkügelchen die mit der Information der Heilpflanzen über Tage beschossen werden. Ich glaub fest daran, und heile sämtliche Wehwechen meiner Kids und mir damit aus ...
     
  • T

    Tuffi

    Guest
    Die Krautfäule ist keine bodenbürtige Krankheit. Dauersporen spielen überhaupt keine Rolle bei der Infektion. Krautfäule geht immer entweder von Pflanzgut aus, das schon latent infiziert ist, oder von Durchwuchskartoffeln, also solchen, die man bei der Ernte vergessen hat und auch die Krankheit in sich tragen. Deshalb kann man sehr wohl auch nach einem starken Krautfäulejahr im nächsten Jahr wieder ohne Probleme Kartoffeln oder Tomaten anbauen.

    Ich habe es auf Seite 1 als erste Antwort schon geschrieben: von Kartoffeln die Befallen sind, das Laub entfernen und 2 Wochen in Ruhe lassen, trockenes Wetter abwarten und dann ernten. Dann sind die meisten Kartoffeln die eine Knolleninfektion haben schon am verfaulen und die anderen kann man ohne sie zu infizieren (Infektion geht vom Laub aus, denn die Krautfäulesporen überleben nur auf lebendem Gewebe) ernten.
    Dann ist waschen unnötig. Ich halte es sogar für kontraproduktiv, da man da befallene und nicht befallene Kartoffeln zusammen durchs Wasser zieht und so die Sporen schön überträgt.

    Viele Grüße von Tuffi
     
  • Fini

    Fini

    Foren-Urgestein
    Tuffi, ich hab heuer die ERfahrung machen müssen, dass sich die Kartoffeln sehr wohl im Keller gegenseitig anstecken ... ich hab die Kartoffeln durchgesehen, und da waren nur einige befallen ... als ich nach 14 Tagen in den Keller kam waren beinahe ALLE faul oder befallen .. grad mal 5 Kilo konnte ich retten ...
     
  • Tosca

    Tosca

    Mitglied
    Fini,
    Deine Erfahrungan möchte ich nicht haben und ich leide mit Dir furchtbar. Zu dem habe ich auch Angst um meine Kartoffeln.
    Das sind meine ersten Kartoffeln in der Erde. Im Eimer hatte ich letztes Jahr welche, das war eine null Ernte.
    In diesem Jahr hat es super gelkapt, nun habe ich jetzt Angst dass wir es nicht schafen die aufzuessen und die anfangen zu faulen.

    Durchschauen kann ich die schlecht. Es sind einfach zu viele. zu dem habe ich noch welche die ich später in die Erde getan habe, die sind noch draußen.

    HG
    Eva-Maria
     
    Fini

    Fini

    Foren-Urgestein
    gehst halt alle zwei Tage in den Keller und sortierst die Faulen raus :)
     
    Sunfreak

    Sunfreak

    Moderator
    Mitarbeiter
    @ Fini

    Oft haben die Knollen bzw. Früchte (bei Tomaten) den Pilz bereits insich. Man sieht ihn optisch nur nicht.

    Grüßle, Michi
     
    Fini

    Fini

    Foren-Urgestein
    oder das wirds gewesen sein ... egal wie ... sind alle hin ... :(
     
  • T

    Tuffi

    Guest
    Tuffi, ich hab heuer die ERfahrung machen müssen, dass sich die Kartoffeln sehr wohl im Keller gegenseitig anstecken ... ich hab die Kartoffeln durchgesehen, und da waren nur einige befallen ... als ich nach 14 Tagen in den Keller kam waren beinahe ALLE faul oder befallen .. grad mal 5 Kilo konnte ich retten ...
    Die Kartoffeln stecken sich im Keller in so kurzer Zeit nicht gegenseitig an, die waren schon infiziert als sie noch in der Erde waren. Wenn man das Laub ab macht und noch 14 Tage wartet, dann sind fast alle der Knollen die befallen sind schon am verfaulen und man hat die Sauerei nicht im Keller.

    Viele Grüße von Tuffi
     
    Tosca

    Tosca

    Mitglied
    gehst halt alle zwei Tage in den Keller und sortierst die Faulen raus :)
    Ich freue mich schon drauf. es sind "nur ca. 170 kg"

    kann nur hoffen, dass ich die zeitlich geerntet habe. Die Blätter waren befallen , nicht aber die Stengel.

    Die die stärke befallen waren habe ich gleich in extra Eimer getan. Die essen wir jetzt als erste.

    HG
    Eva-Maria :confused:
     
    Tosca

    Tosca

    Mitglied
    Die Kartoffeln stecken sich im Keller in so kurzer Zeit nicht gegenseitig an, die waren schon infiziert als sie noch in der Erde waren. Wenn man das Laub ab macht und noch 14 Tage wartet, dann sind fast alle der Knollen die befallen sind schon am verfaulen und man hat die Sauerei nicht im Keller.

    Viele Grüße von Tuffi
    Tuffi,
    ich werde im nächsten Jahr so machen wie Du sagst, mit den 14 Tagen.

    HG
    Eva-Maria
     
    T

    Tuffi

    Guest
    Tuffi,
    ich werde im nächsten Jahr so machen wie Du sagst, mit den 14 Tagen.

    HG
    Eva-Maria
    Ich erkläre es nochmals warum das mit den 14 Tagen Sinn macht.

    1. verfaulen die meisten befallenen Knollen noch im Boden
    2. sind 14 Tage nachdem das Laub vom Feld entfernt ist, keine infektiösen Sporen mehr da sind mit denen die Kartoffelknollen bei der Ernte infiziert werden könnten. Grund: die Krautfäule ist nur in lebendem Gewebe lebensfähig, die Sporen sind außerhalb vom lebendem Gewebe nicht lange infektiös, sie sterben ab. Dauersporen spielen keine Rolle in der Praxis.
    3. Trockenes Wetter bei der Ernte abwarten wenn es geht, lieber noch länger im Boden lassen als nass ernten, auch das senkt das Infektionsrisiko bei der Ernte weiter.
    4. die Kartofelknollen reifen während der 14 Tage noch aus, ihre Schale verkorkt und wird robuster. Auch ein Kriterium damit bei der Ernte eine Infektion unwahrscheinlicher wird. Außerdem steigert es die Lagerfähigkeit.

    Ich habe gestern das Laub von meinen Kartoffeln entfernt und auch das Unkraut komplett aus der Fläche geholt. Jetzt kann der Boden gut abtrocknen. Ich denke die Ernte wird gut. Wir hatten genügend Niederschläge dieses Jahr.

    Viele Grüße von Tuffi
     
    Fini

    Fini

    Foren-Urgestein
    super Tuffi!

    danke für die Tips! :pa:
     
    Fini

    Fini

    Foren-Urgestein
    freilich hats was ... aber wenn wie bei mir, nur ein Haufen ARbeit überbleibt, dann ist das wirklich zum Heulen ...

    Kartoffeln kommen mir nächstes Jahr nicht mehr in den Garten ....
     
    Tosca

    Tosca

    Mitglied
    also ich werde im nächste Jahr mit Sicherheit Kartoffeln anbauen, und die Ernte mache ich wie oben beschrieben. Danke dafür.

    HG
    Eva-Maria
     
    Tosca

    Tosca

    Mitglied
    Immer wieder gerne Fini. Ohne Erfolg macht der Kartoffelanbau keinen Spaß, aber wenn man schön ernten kann, und einem so ein Grundnahrungsmittel regelrecht entgegen kullert, dann ist das wirklich eine unglaubliche Erfahrung. Mich begeistert der Kartoffelanbau jedes Jahr aufs Neue. Das hat was.

    Tuffi
    Tuffe,

    Deine Pflanzkartoffeln kaufst Du jedes Jahr oder nimmst Du die vom letzten Jahr?

    HG
    Eva-Maria
     
    T

    Tuffi

    Guest
    Hallo Tosca,

    nein, ich kaufe nicht jedes Jahr neue Pflanzkartoffeln. Ich denke so alle 4-5 Jahre erneuere ich die Sorten wieder. Ich denke dass Viren schuld sind an der Degeneration der Sorten. Man könnte da zwar auch gegensteuern, aber das ist mir der Aufwand nicht wert.

    Tuffi
     
    Tosca

    Tosca

    Mitglied
    Danke Tuffi,

    meine Bamberger Hörnchen und Trüffel- Kartoffel sind noch in der Erde. Habe heute durch Zufall ein Loch in der Erde entdeckt - Mäuse!!!!

    Also werde ich Morgen die aus der Erde nehmen. Und ich habe mir so sehr vorgenommen Deine Tips zu befolgen. Mit den Mäusen geht das wohl schlecht.
     
  • Ähnliche Themen

    Top Bottom