Küchenthread: Tipps zum Einlegen, Kochen, Trocknen usw.

  • Ersteller des Themas Knofilinchen
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Tubirubi

Guest
Ah, ich weiß wieder. Die leckere Marmelade bestand aus 1 /2 Hokkaidokürbis, Physalis, gelben, grünen und orangen Tomaten (Tomaten alle reif!) und gepressten Orangensaft.

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  • 00Moni00

    00Moni00

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    Ich habe heute zum Frühstück ein Tomaten - Powidl Glas Marmelade aufgemacht, also das wäre eine Option diese mal auszuprobieren, die schmeckt sehr gut.
     
    Scarlet

    Scarlet

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    Paradeissoße (Tomatensoße):




    ca. 3 kg Paradeiser, vierteln oder in dickere Scheiben schneiden. 4-5 große Zwiebel fein schneiden und in etwas gutem Öl - Olivenöl kommt gut - gut anrösten, so dass der schon etwas Farbe annimmt. Die Paradeiser in den Topf und ebenfalls gut rösten, die lassen aber eh gleich Wasser, würzen mit Salz, Pfeffer bzw. wie man halt nach Geschmack sonst würzt. Ich mach das meist unterschiedlich und habe so gebrauchsfertige Soße. Ich nehme auch mal frische Kräuter dazu, vorrangig Basilikum und lasse die Paradeiser schön weich köcheln, immer gut umrühren, damit nix anbrennt. Wenn die Paradeiser richtig schön weich sind, dann püriere ich das mit dem Pürierstab und das Pürree streiche ich dann durch ein Sieb, so habe ich alle Kerne und Reste der Haut weg und eine feine Soße.


    Mag man das dicker für Ketchup bzw. als Mark haben, dann richtig lange köcheln, so dass ziemlich die Flüssigkeit verkocht und verdampft ist.


    Einkochen dann bei 90 Grad für 30 Minuten.

    Bearbeiten geht ja nicht mehr, daher Ergänzung meinerseits.

    An Gewürzen gebe ich außer Salz, Pfeffer noch Basilikum, Oregano, Thymian, wenn man mag auch ein wenig Estragonkraut dazu, auch eine Spur Rosmarin kommt gut und den Knoblauch hab ich vergessen. Auf 3 kg Paradeiser kommen gut 6 Zehen rein, die werden im Ganzen mitgekocht, wird ja dann eh alles püriert.
     
    T

    Tubirubi

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    Ich gebe noch einen kleinen Anteil Mirabellen oder Zwetschgen ins Ketchup. Dadurch entsteht eine homogene Konsistenz.
     
  • Supernovae

    Supernovae

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    So liebe Leute,
    Wie im Chili-Zöglingsfaden angemerkt erwarte ich eine relativ große Ernte an Lila Luzi und gelber Kirsche.
    Was ich mir noch ganz witzig vorstellen kann ist ein Chilisalz mit den bunten Stadien der Chilis. Dann hab ich aber für die nächsten zehn Jahre das gleiche Salz.

    Was macht ihr noch?

    Ich habe irgendwo von einer Paste gelesen. War das hier?

    Sonst noch Ideen?
     
  • Scarlet

    Scarlet

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    Mit Chillis und deren Verwertung kann ich Dir leider nicht weiterhelfen Supernovae.


    @ Tubirubi:
    Ich lasse das richtig schön einkochen, dass soviel wie möglich an Flüssigkeit verdampft, dann wird das auch schön sämig. Je mehr man es einkochen lässt, desto dicker wird das dann. Ich mag keine Süße in der Paradeissoße, hier gibts ja Menschen, die machen picksüße Paradeissoße, die ist richtig grauslich *ggg*
     
  • jalapa

    jalapa

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    Supernovae, laut Internet hat die Luzi Schärfe 7, ist das richtig?

    Dann würde ich sie kleingehackt beim Kochen verwenden, wenn ich gern Schärfe am Gericht hätte. Spontan fallen mir ein: Pfannengerichte, Salate, Salsas, Kürbissuppe, Guacamole, Pastasoßen auf Tomatenbasis, Chili con Carne, Grillmarinaden. Wenn Du asiatische Nudelsuppen kochst (Pho Bo u.ä.), gehört Chili dort auf jeden Fall auch dazu.

    Ich verwende auch gern eine Chili zum Einlegen von Gurken im Steintopf (zusätzlich zu anderen Gewürzen: Dill, Senfkörner, Pfeffer, Meerrettich, Weinranken, Knoblauch und Zwiebeln)

    Wenn dann noch was übrig bleibt, würde ich die Chilis trocknen für den Winter und gemahlen verwenden wie oben.

    Edit to add: Ich habe neulich auch eine Chili an den Zucchini-Feta-Auflauf geschnibbelt, den Tubi hier gepostet hat. Passte prima.
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Hey jalapa,
    zur Schärfe kann ich noch nichts sagen, da sie sich noch nicht umfärben wollen und die Schärfe ist momentan wenig bis garnicht vorhanden, sie schmecken noch sehr paprikamäßig.

    Mir geht es ein bischen mehr um die Konservierung-Salsa, Hot Sauce und Tomatensoße kann man auch einwecken, richtig? (empfiehlt sich die Anschaffung eines Weckautomaten und Gläser?)

    Klar, Chiliöl wäre auch noch eine Alternative, aber da sollte man doch am Besten das Olivenöl nehmen, richtig? (Was würde an Kräutern denn gut dazu passen?)

    Gurken habe ich mit meinen zwei Pflanzen nicht genügend, dass ich sie einlegen könnte-leider!
     
    jalapa

    jalapa

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    Einlegegurken kaufe ich immer zu, da ich meine Gurken aus dem Garten lieber als grüne Gurken esse. Fertig gekaufte Gewürzgurken mag ich gar nicht - da ist immer so ein komisches Gewürz dran, und wenn man Pech hat, sind sie auch noch so schlabberig von der Konsistenz. Selbst eingelegte Gurken dagegen schmecken genial gut!

    Was die Rezepte für Hot Sauce und Chiliöl betrifft, kann ich keine Tipps geben - ich hatte bisher so wenige, dass ich sie immer frisch verbraucht habe. Ich habe gerade mal bei Pinterest nach "Hot Chili Pepper Recipe" gesucht - da gibt es eine Vielzahl von Vorschlägen.

    Ich bin auch nicht so der Einkocher - ich friere eher ein. Ich weiß aber, dass meine Mama immer im Schnellkochtopf (DDR, Modell Quedlinburg) eingekocht hat. Das ging super. Als Gläser kannst Du gebrauchte Twist-Off Gläser von gekauften Konserven aufheben, dann brauchst Du die nicht extra zu anzuschaffen. Ggf. musst Du aber die Deckel nachkaufen. Ich öffne diese Gläser z. B. immer mit einem Messer, in dem ich seitlich den Rand ein bisschen aufbiege, um Luft ins Vakkuum zu lassen. So verbogene Deckel bekommst Du nie wieder dicht. Da solltest Du besser nachkaufen. Ein Einkochautomat lohnt meiner Meinung nach nur, wenn Du viel einkochst.
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Ah! Du kaufst die Gurken zu!

    Ich habe gerade mal bei Pinterest nach "Hot Chili Pepper Recipe" gesucht - da gibt es eine Vielzahl von Vorschlägen.
    Schon mal ein sehr guter Hinweis!

    Twist-off-Gläser haben wir schon ein paar gesammelt.
    Einkochen kann man ja wohl auch im Backofen, oder im Schnellkochtopf, wie ich gelesen hab. Aber ich habe keinen blassen Schimmer wie das geht-muss ich mich mal schlau lesen...
     
  • jalapa

    jalapa

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    Ich habe dazu einen alten Zeitungsartikel, den ich gern Scannen und Dir als PN zuschicken kann. Muss ich aber raussuchen und Scannen geht dann frühestens morgen, wenn ich den Artikel heute abend schnell finde. (Bin erst spät zu Hause, weil nach der Arbeit beim Spocht...)
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    Olivenöl hat einen Eigengeschmack, deswegen wird für Chiliöl eher Rapsöl empfohlen, da es neutraler schmeckt. Varianten in der Herstellung gibt es verschiedene, indem man frische Chilis darin einlegt (schimmelanfällig), frische auskocht (arbeitsaufwändig, aber schnell) oder getrocknete Schoten mehrere Wochen im Öl einlegt (flott erledigt in der Herstellung, längere Dauer in der Herstellung). In den Chiliforen wird die Verwendung von Pulver empfohlen, weil sich das noch besser verteilt. Anschließend das Öl dann filtern (das dauert wohl ein paar Stunden).

    Einkochen kann man auch im Backofen oder normal im Topf; ein Automat lohnt sich nur, wenn du wirklich vorhast, auch in den nächsten Jahren sehr viel einzukochen.

    Zu Gegrilltem soll angeblich Chili in Honig gut passen, was ich noch nicht machte, mir aber auch gut vorstellen kann: 100 g Chili entkernen und sehr fein hacken, mit 100 g Honig überdecken und im Kühlschrank lagern. Soll mehrere Monate halten.
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Ah...Knofilinchen!
    Stimmt! Rapsöl macht Sinn!

    Chilipulver...die müssen dann aber erst getrocknet werden, mhm? Backofen?

    Zu Gegrilltem soll angeblich Chili in Honig gut passen, was ich noch nicht machte, mir aber auch gut vorstellen kann: 100 g Chili entkernen und sehr fein hacken, mit 100 g Honig überdecken und im Kühlschrank lagern. Soll mehrere Monate halten.
    Feine Idee, so ein Grilllack herzustellen!
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    @ Tubirubi:
    Ich lasse das richtig schön einkochen, dass soviel wie möglich an Flüssigkeit verdampft, dann wird das auch schön sämig. Je mehr man es einkochen lässt, desto dicker wird das dann. Ich mag keine Süße in der Paradeissoße, hier gibts ja Menschen, die machen picksüße Paradeissoße, die ist richtig grauslich *ggg*

    Scarlet, ich habe mich seit paar Jahren an Ketchupkochen versucht, der hatte nie eine homegene Konsistenz und wenn ich es zwei Tage koche. Es teilt sich immer in Wasseranteile und Fruchtanteile, anders als bei gekauftem Ketchup. Bindemittel mag ich nicht. Man könnte höchstens Apfelpektin ranmachen. Ich finde mit der Hand voll Mirabellen oder Zwetschgen wird es echt genial. Aber es ist Geschmacksache.
     
    Scarlet

    Scarlet

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    Scarlet, ich habe mich seit paar Jahren an Ketchupkochen versucht, der hatte nie eine homegene Konsistenz und wenn ich es zwei Tage koche. Es teilt sich immer in Wasseranteile und Fruchtanteile, anders als bei gekauftem Ketchup. Bindemittel mag ich nicht. Man könnte höchstens Apfelpektin ranmachen. Ich finde mit der Hand voll Mirabellen oder Zwetschgen wird es echt genial. Aber es ist Geschmacksache.

    Das ist aber komisch, das Problem hatte ich noch nie, das war immer eine homogene, sämige Masse. Darf ich fragen, aus welchen Sorten Du das machst und wie, vielleicht kommen wir dem Problem auf die Spur. Wobei es ja eh egal ist, wenn es auch geschmacklich für Dich passt mit Mirabellen oder Zwetschken.
     
    Scarlet

    Scarlet

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    Ah! Du kaufst die Gurken zu!

    Schon mal ein sehr guter Hinweis!

    Twist-off-Gläser haben wir schon ein paar gesammelt.
    Einkochen kann man ja wohl auch im Backofen, oder im Schnellkochtopf, wie ich gelesen hab. Aber ich habe keinen blassen Schimmer wie das geht-muss ich mich mal schlau lesen...

    Zum Einkochen noch im Backofen, es braucht halt wirklich sehr viel Strom, dessen sollte man sich bewusst sein. Zum Schnellkochtopf kann ich nix sagen, weil mir das zu gefährlich wäre mit dem Ding. Es ginge auch im normalen Topf, entweder mit Gittereinsatz oder mit einem Tuch am Boden unter den Gläsern.

    Backofen:
    Backrohr auf 180 Grad drehen, Gläser in eine Fettpfanne mit Wasser drinnen stellen und ein Testglas nur mit Wasser dazu. Wenn das Wasser im Testglas blubbert, dann sind 100Grad in den Gläsern erreicht, dann zurückdrehen auf 130 Grad und ab da beginnt die jeweilige Einkochzeit.

    Es ist allerdings nicht sehr ratsam, damit heikles Gemüse, Gurken oder Obst einzukochen, weil es durch die Temperatur zu heiß wird und dann matschig bzw. Fertiggerichte garen da ziemlich nach. Ich hatte ausnahmsweise das mal gemacht, weil mein Pott rappelvoll war und ich fertig werden wollte. Die Linsen mit Knödel waren furchtbar, die Knödel oben wurden richtig braun, mache ich nie wieder. Auch ist es im Backofen nicht gegeben, dass wirklich alles gleiche konstante Temperatur hat und somit hält sich oft auch der Erfolg in Grenzen.

    Ansonsten einen Topf nehmen in entsprechender Größe, entweder man hat so ein Einsatzgitter für den Boden oder nimmt ein Tuch, Handtuch oder so, und legt das auf den Boden, stellt die Gläser rein und und füllt mit Wasser auf, so dass diese zu mind. 3/4 im Wasser stehen. Dann aufheizen auf langsamer Stufe, bis es kocht und ab da zählt die Einkochzeit erst. Aber auch da ist es ein Risiko bei heiklen Sachen, weil man die oft nur mit 75, 80, oder 90 Grad einkocht.
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    Chilipulver...die müssen dann aber erst getrocknet werden, mhm? Backofen?

    Die Chilis bei 60 Grad mehrere Stunden im Backofen trocknen, ja. Oder ein Dörrgerät besorgen. Wenn du vor hast, in den nächsten Jahren viele Chilis anzubauen und ggfs. auch sehr gerne Trockenfrüchte isst, lohnt sich das. Dünnwandige Chilis kannst du auch einfach aufhängen und so trocknen lassen. Das dauert dann halt etwas länger, du kommst aber auch zum Ziel. Ein bisschen Pulver bzw. Chili-Flocken schaden auf Vorrat eh nicht, da man - wenn man scharf mag - immer mal eine Verwendung dafür hat. Eine einfache, elektrische Ein-Mann-Kaffeemühle findet sich auch schon recht günstig und mahlt die Chilis von Flocken bis hin zu sehr feinem Pulver.

    Was Rezepte anbelangt: Magst du denn Zwetschgen/Pflaumen? Dann stelle ich das Rezept ein, wenn ja.
     
    Cathy

    Cathy

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    Habt ihr noch einen Tipp für mich, was ich mit Gurken machen kann? Zum Einlegenbist es zu wenig...für Gurkensalat zu viel;)
    Wie lange kann ich sie wohl liegen lassen?
    lieben Gruß von Cathy
     
    Scarlet

    Scarlet

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    Sind es kleine oder große Gurken und wieviele davon?
    Die Tage hab ich mal wo was aufgeschnappt von Gurkengemüse. Hab das selbst noch nicht ausprobiert, ich schau mich aber mal um nach dem Rezept.
     
    Scarlet

    Scarlet

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    Ich nehme auch alles, was so da ist, sind aber auch gut fleischige Sorten mit dabei immer.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    Hallo,

    wie macht ihr das mit dem einfrieren/konservieren, wenn das tägliche durchpflücken nur ein paar Bohnen oder Erbsen/Zuckerschoten ergibt.

    Z.Zt. packe ich die angefeuchtete Beute in einen Gefrierbeutel und ins Gemüsefach im Kühlschrank.
    2-3 Tage geht das gut. Bis dahin ist Nachschub geerntet und blanchieren macht etwas mehr Sinn.
    Bohnen und Zuckerschoten schmeiße ich gemeinsam in kochende Wasser und trenne sie anschließend.

    Gibt es bessere Vorschläge?

    LG
    Elkevogel
     
    Cathy

    Cathy

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    EHrlich gesagt, habe ich noch nie blanchiert :confused: Ich packe die Bohnen nach dem Säubern in einen Gefrierbeutel und friere es dann sofort ein. Danch packe ich immer wieder was dazu.
    Wen ich die Bohnen brauche, kommen sie ins kochende Wasser und werden verspeist. Immer lecker!

    Übrigens habe ich einen Teil meiner Gurken als Schmorgericht verwendet. Jetzt habe ich noch 6 mittelgroße Gurken, von denen ich noch nicht weiß, wie ich sie verwenden kann. Leider kann man sie nicht so gut lagern wie Zucchinis.
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Elkevogel, Erbsen wurden in unserer Familie auch immer nur aus den Hülsen befreit und so, wie sie sind, eingefroren. Da kann man auch die Gefrierdose weiterbefüllen, bis eine Portion zusammen ist (oder die Dose voll.)
     
    Scarlet

    Scarlet

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    Ich hab zu Salat und Gewürz-/Essiggurken eh schon mal hier geschrieben. Ich hab eine Datei geschrieben mit einer Rezeptsammlung.


    Ich schau mal, ob ich die Datei hier hochgeladen bekomme....
     

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    Elkevogel

    Elkevogel

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    Hallo,
    danke:pa:

    Dann werde ich ab sofort alle Bohnen und die paar Zuckerschoten nur noch kurz abwaschen, abtrocknen und ohne blanchieren gleich in die entsprechenden TK-Tüten verteilen.
    Cool, dass es auch so einfach geht:d:D

    LG
    Elkevogel (die jetzt in die Küche geht und Bohnen unblanchiert einfriert)
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

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    Blanchiert erhalten sie wohl die Farbe besser. Aber probiere es einfach aus, geschmacklich macht's wohl nichts aus.
     
    Scarlet

    Scarlet

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    Ich hab mir diese Arbeit mit blanchieren vor dem Tiefkühlen auch noch nie angetan, ist mir einfach viel zu aufwendig und meine Güte, wenn die ein wenig Farbe lassen, solls gut sein, kann ich damit leben. Schmecken tuts ja deshalb auch gut.


    Edit:
    Ich weiß nicht, ob ich es schon wo geschrieben habe hier.... die Paradeiserernte ist hier in vollem Gange und gestern hab ich verarbeitet zu verschiedenen Gerichten und auch eingekocht. Ich hatte auch so knapp 2 kg Brombeeren und ich wollte nicht extra den Dampfentsafter auch noch aufstellen, weil dann wirds am Herd richtig eng hier mit den großen Töpfen. Also dachte ich mir, ich versuch mal, auf die zwei Töpfe mit Paradeissoße die Brombeeren aufzuteilen und das war eine gute Idee, denn die Soße hat eine Farbe, die ein Traum ist und der Geschmack ist noch viel viel besser dabei.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    Ah! Du kaufst die Gurken zu!

    Schon mal ein sehr guter Hinweis!

    Twist-off-Gläser haben wir schon ein paar gesammelt.
    Einkochen kann man ja wohl auch im Backofen, oder im Schnellkochtopf, wie ich gelesen hab. Aber ich habe keinen blassen Schimmer wie das geht-muss ich mich mal schlau lesen...
    Hallo Supernovae,
    ich habe jetzt nicht geschaut, wie die Rezepte von Pinterest aussehen, aber:

    alles was im Prinzip wie Marmelade im Topf gekocht, quasi kochend in Twist-Off-Gläser abgefüllt, sofort verschlossen und umgedreht wird, ist ohne weiteres Einkochen sehr lange haltbar.
    Egal ob Kürbissuppe, Chutneys oder eben Marmelade.
    Wichtig ist, dass Gläser, Deckel, Schöpfkelle und - empfehlenswert - der Einfülltrichter, absolut super sauber sind.
    Es dürfen beim Verschließen der Gläser wirklich keine Verunreinigungen am Glasrand sein.
    Hier hält sich Tomatenchutney seit 2015 (von 2014 haben wir vor ein paar Wochen das letzte Glas vernichtet. Es wird immer leckerer je älter es wird:p)

    Ein Einfülltrichter ist auf jeden Fall eine sehr hilfreiche und lohnenswerte Anschaffung.
    Meine Schwiema hat über 40 Jahre Marmelade und anderes eingekocht und sich immer über die Kleckerei beim abfüllen geärgert - bis ich ihr so einen Trichter geschenkt habe.

    Wenn Du doch einen Einkochautomaten willst würde ich warten - die gibt es im Frühjahr bei den Discountern in guter Qualität.
    Ich habe einen und ihn außer zum Glühwein bei Festen warmhalten noch nie gebraucht:rolleyes:

    LG
    Elkevogel
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Huhu Elkevogel,
    Vielen Lieben Dank für die guten Tipps.
    Zum supersauber: Machst du die Utensilien in Essigwasser sauber oder reicht es heiß umzuspülen?

    Einen Einfülltrichter habe ich mir letztens gegönnt 😉
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Bei uns in der Familie wird seit Generationen nur heiß ausgespült und schlecht geworden ist eigendlich nie etwas.
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

    Foren-Urgestein
    Eingekochte Dinge halten deutlich länger als Dinge, die man nur heiß abfüllt. Bei letzterem kann sich dazu das Kochgut während des Abfüllens neu "infizieren" - und wenn man noch so sauber arbeitet. Kaum eine Küche dürfte einem sterilen Raum gleichen. Kocht man noch ab, tötet man diese Keime wieder ab. Wer sich also definitiv nichts einfangen möchte und auch nicht alles innerhalb der nächsten zwei Jahre aufessen möchte, sollte durchaus übers Einkochen nachdenken.
     
    Scarlet

    Scarlet

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    Na siehste, ist ja auch nicht viel anders, als ich es mit Zwetschgen oder Mirabellen mache.

    Ja das hat mich ja dann dazu inspiriert :)
    Daher ein Dankeschön an Dich für die Anregung.


    Hallo Supernovae,
    ich habe jetzt nicht geschaut, wie die Rezepte von Pinterest aussehen, aber:

    alles was im Prinzip wie Marmelade im Topf gekocht, quasi kochend in Twist-Off-Gläser abgefüllt, sofort verschlossen und umgedreht wird, ist ohne weiteres Einkochen sehr lange haltbar.
    Egal ob Kürbissuppe, Chutneys oder eben Marmelade.
    Wichtig ist, dass Gläser, Deckel, Schöpfkelle und - empfehlenswert - der Einfülltrichter, absolut super sauber sind.
    Es dürfen beim Verschließen der Gläser wirklich keine Verunreinigungen am Glasrand sein.
    Hier hält sich Tomatenchutney seit 2015 (von 2014 haben wir vor ein paar Wochen das letzte Glas vernichtet. Es wird immer leckerer je älter es wird:p)

    Ein Einfülltrichter ist auf jeden Fall eine sehr hilfreiche und lohnenswerte Anschaffung.
    Meine Schwiema hat über 40 Jahre Marmelade und anderes eingekocht und sich immer über die Kleckerei beim abfüllen geärgert - bis ich ihr so einen Trichter geschenkt habe.

    Wenn Du doch einen Einkochautomaten willst würde ich warten - die gibt es im Frühjahr bei den Discountern in guter Qualität.
    Ich habe einen und ihn außer zum Glühwein bei Festen warmhalten noch nie gebraucht:rolleyes:

    LG
    Elkevogel

    Hehe..... nur mal langsam. Marmelade ist haltbar durch den Zucker, der enthalten ist, Zucker konserviert eben. Alles andere, das man haltbar machen möchte, braucht eben den Einkochvorgang. Da hier zu raten, dass man das nicht einkocht und die Gläser auf den Kopf stellt, ist einfach ein Humbug sondergleichen. Das gesundheitliche Risiko ist enorm, ich sage nur Botulismus. Macht Euch darüber mal schlau und das kann lebensgefährlich sein.


    Auch wenn das bei vielen mal klappt, ein Risiko ist es allemal, daher als Tipp einfach nicht gut und schon gar nicht empfehlenswert.


    Und Gläser dreht man nicht auf den Kopf, das ist eine Unsitte. Es soll sich ja ein Vakuum unterhalb des Deckels bilden und das passiert einfach nicht, wenn das Glas auf dem Deckel steht. Noch dazu lösen sich die Weichmacher aus den TO-Deckeln ins Einkochgut, ein weiteres Gesundheitsrisiko.


    Ich muss mal schauen, ob ich hier irgendwo den Text reinbekomme, ich habe dazu mal einen Artikel geschrieben.

    Eingekochte Dinge halten deutlich länger als Dinge, die man nur heiß abfüllt. Bei letzterem kann sich dazu das Kochgut während des Abfüllens neu "infizieren" - und wenn man noch so sauber arbeitet. Kaum eine Küche dürfte einem sterilen Raum gleichen. Kocht man noch ab, tötet man diese Keime wieder ab. Wer sich also definitiv nichts einfangen möchte und auch nicht alles innerhalb der nächsten zwei Jahre aufessen möchte, sollte durchaus übers Einkochen nachdenken.

    Danke Knofilinchen, genau so ist es nämlich.
     
    aurinko

    aurinko

    Foren-Urgestein
    Zucchini-Schafskäse-Gratin

    Zucchini in 1 cm dicken Ringen, Schafskäse in breiten Stiften
    Beides einfach abwechselnd dachziegelartig auf einem Blech schichten. Salzen und Pfeffern, etwas Olivenöl drüber träufeln. Mit getrockneten Oregano besträuen. Gefrorene Cherrytomaten drüber verteilen. Das Ganze 20 Minuten bei 200 °C überbacken.
    Habe das Rezept heute auch ausprobiert. Schmeckt wirklich sehr lecker.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Hallo,

    mir ist in 15 Jahren kochend heiß abfüllen bei
    Marmelade (viel Zucker)*
    Chutneys und süß-saurer Kürbis (wenig Zucker)
    Kürbissuppe oder Tomatensoße (kein Zucker))
    noch kein einziges Glas schlecht geworden.
    *Marmelade koche ich schon seit 35 Jahren so ein

    Und ich koche die Gläser nicht mal extra aus! Sie werden aus der fertigen, noch heißen Spülmaschine umgehend zugeschraubt ohne Rand oder Innendeckel zu berühren. Befüllt werden sie mit ausgekochtem Edelstahltrichter.

    Die Chutneys sind nach 3 Jahren viel leckerer als gleich nach dem Kochen. Und die geöffneten Gläser halten sich im Kühlschrank problemlos 4 - 6 Monate sofern zur Entnahme ein sauberer Löffel genommen wird.

    Bei Füllungen, die nicht kochend abgefüllt werden - Gurken, Chillis ??.... ist es sicher anders. Das habe ich noch nie gemacht und werde zu gegebener Zeit hier nachlesen oder -fragen, wie das Einkochen funktioniert.
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Marmelade koche ich auch nicht ein, da nehme ich Gelierzucker. Aber alles andere koche ich inzwischen ein, zumindest bis es ein Vakuum zieht.
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

    Foren-Urgestein
    Oft mag es gut gehen und Zucker sowie Essig und auch Salz sind ja auch Helfer, was die Haltbarkeit anbelangt. Deswegen wurden die Fische früher ja in Salzlake gesteckt, Gemüse in Essig eingelegt und Früchte mit Zucker gekocht: weil es dann länger hielt, ohne die Gesundheit zu gefährden. Dennoch, auch wenn bei dir in all den Jahren nie etwas passierte: Botulismus ist da durchaus ein Thema und durchaus ein sehr gefährliches. Machen kann das natürlich jeder wie er möchte, aber ich rate auch jedem, der noch nicht so viel gemacht hat, sich mit dem Thema auseinander zu setzen.

    Was die Weichmacher in den Deckeln anbelangt, so gibt es da teils richtige "Glaubenskriege": die einen sagen so, die anderen anders. Mir persönlich sind sie einfach nach einiger Zeit nicht mehr gut genug zu reinigen, weswegen wir kürzlich auf Weckgläser umstiegen. Die sind samt Gummis, Klammern und ein paar Abdeckdeckeln gar nicht so teuer und lassen sich super reinigen. Dazu sind die verschiedenen Gläser mit den Deckeln kombinierbar und werden nicht jedes Jahr geändert, man bekommt sie entsprechend auch noch in 10 Jahren, sollte was kaputt gehen.
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Ich verwende beides. Twist-off-Gläser und "Weck"-Gläser ("Weck" in Klammern, da ich auch andere Uraltfabrikate bei den Rillengläsern habe). Die Deckel für Twist-Offgläser kaufe ich nach. Und ich hebe auch nur die Gläser auf, die Standartdeckelgrößen haben.
    Für Marmelade und Chutneys finde ich Twist-off besser.
     
    GreenGremlin

    GreenGremlin

    Mitglied
    Fällt jemandem etwas leckeres/haltbares zu Pfirsichen und Nektarinen ein?
    Pfirsich-Thymian Marmelade und Pfirsich-Himbeermarmelade habe ich schon.
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

    Foren-Urgestein
    Ich glaube, im letzten Jahr hatten wir ein Pfirsich-Chutney (vermutlich mit Chili) gemacht. Wenn das ggf. etwas für dich wäre, müsste ich mal genauer nachforschen.
     
    aurinko

    aurinko

    Foren-Urgestein
    Wenn du Platz zum einfrieren hast (alternativ einkochen) kannst du Pfirsich (und oder Nektarinensoße) machen.

    Einfach enthäuten, klein schneiden, weich kochen und mit Flüssigkeit pürieren.

    Die Soße kann man dann zu allen möglichen Desserts als Fruchtspiegel servieren, auf so eine Torte geben http://www.versuchskueche.co/sonnentorte-vanillejoghurtcreme-mit-pfirsichspiegel/ oder einfach mit Naturjoghurt mischen.

    Meine Eltern machen das gerne mit Marillen oder div. Beeren.
     
    GreenGremlin

    GreenGremlin

    Mitglied
    Aurinko
    Oh das klingt lecker.
    Die könnte man sicher auch einkochen, oder?

    Knofi,
    mit Chutneys kann ich irgendwie nichts anfangen, aber danke für die Idee!
     
    Knofilinchen

    Knofilinchen

    Foren-Urgestein
    Früher konnte ich mit Chutneys auch nicht wirklich was anfangen, inzwischen schmecken sie mir ganz gut. Aber ich sah gestern auch: Das war das Pfirsich-Curry-Chutney und das hatte uns nicht wirklich gut geschmeckt. Das Rezept könnte ich also so oder so gar nicht guten Gewissens weitergeben.

    Den Fruchspiegel kannst du auch einkochen, das schrieb Aurinko sogar. ;- )
     
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