Kürbisse wachsen nicht weiter - was tun?

Q

quittenhuhn

Mitglied
Hallo!

Auf unserem Kompost habe ich 2 Kürbispflanzen. Die wachsen super, haben viele Blüten, einige kleine Kürbisse (Hokaido`s müssten es sein) ABER....
die Früchte bleiben so klein, wachsen gar nicht. Sie sind etwa so gross wie einen Tischtennisball. Insgesamt stehen an den 2 Pflanzen etwa 6 Früchte. Wachsen die noch? Soll ich die übrigen Blüten vielleicht abmachen damit die vorhandenen Früchten wachsen können? Muss ich die Düngen (auf dem Kompost denke mal eher nicht??) Die erste Frucht steht nun sicher schon seit 4 Wochen, aber gewachsen ist die vielleicht 2mm in der Zeit.....

LG, das Quittenhuhn
 
  • Rhoener55

    Rhoener55

    Foren-Urgestein
    Hi Quittenhuhn,

    ist die Saatgutquelle zuverlässig?

    Die Kürbisse mussen in die letzten 4 Wochen um einiges gewachsen sein! Hokkaidos bleiben zwar klein, aber wir haben überall gutes Wachstumswetter gehabt für alle Pflanzen die sehr hohe Temperaturen nicht benötigen. Meine Buttercups verdoppeln Ihre Größe in etwa 10 Tagen (bis Endgröße erricht wird).

    LG,
    Mark
     
    Q

    quittenhuhn

    Mitglied
    Hey Mark!

    Saatquelle zuverlässig?, kann ich gar nicht sagen. Habe die Samen von einer Freundin bekommen die sie aus ihre eigenen Hokaido`s genommen hat.
    Gerade, nach dem ergiebigen Regen hier, habe ich nochmal ein Blick gewagt. Es steht nun eine Frucht dran die deutlich heller wird als die anderen und die auch deutlich grösser wird.
    Vielleicht muss ich alle Hoffnung auf diese Frucht setzen!?

    LG, das Quittenhuhn
     
    billymoppel

    billymoppel

    Foren-Urgestein
    heller sollte die aber nicht werden, eher dunkler, hokkaidos haben im reifezustand ein kräftiges orange, fast rot....
    bei samengewinnung aus eigenen früchten kann es durchaus sein, dass eine kreuzung vorliegt - kann, muss nicht. halte ich aber nach dem geschilderten für wahrscheinlich. alle kürbisse sind untereiender befruchtbar und wenn bienchen vorher fremd-naschen war.....
     
  • 3fach-Mami

    3fach-Mami

    Mitglied
    Hallo,

    ich habe mit meinem Hokkaido auch so meine Probleme.
    Bisher hat es nur ein Kürbis geschafft, einigermaßen groß zu werden und er verfärbt sich jetzt zu einem dunklen orange.
    Vor ca. 3 Wochen waren da noch ca. 8 winzig kleine Früchte erkennbar, doch leider haben sie sich erst gelb und dann braun verfärbt und sind schließlich abgefallen. Die Blüte ist gar nicht erst zum Blühen gekommen, sondern auch diese hat sich braun verfärbt.
    Woran kann es denn liegen?
    Die Kürbispflanze steht in einem Kübel und wird wöchentlich 1 x gedüngt. Kann es daran liegen, dass es einfach zu nass war (der Kübel hat aber Löcher im Boden, damit das Wasser ablaufen kann)?

    Wäre über einen Tipp von euch sehr dankbar!

    Liebe Grüße
    3fach-Mami
     
  • billymoppel

    billymoppel

    Foren-Urgestein
    das waren mit ziemlicher sicherheit nur die fruchtansätze der weiblichen blüten, die nicht befruchtet worden sind. unbefruchtet fallen sie halt dann irgendwann ab.
    solltest du weiterhin probleme bei der befruchtung haben, solltest du zur handbefruchtung übergehen. bei mir sind die bienen auch zu faul dazu, in die blüten zu kriechen, weil ich eine so schöne terrasse haben und die sich lieber billig am wandelröschen und an den herbstblühenden himbeeren laben, statt hart am kürbis zu arbeiten :D wenn, machen das mal fliege, aber eher nach dem zufallsprinzip und außerdem habe ich immer probs mit dem rapsglanzkäfer, der ganze staubgefäße der männlcieh blüten abfrisst, bevor irgendein anders insekt auf den trichter gekommen ist. viel mehr als 2-3 kürbisse im kübel darf man aber auch nicht erwarten und sollte man der pflanze auch nicht zumuten.
     
  • Rhoener55

    Rhoener55

    Foren-Urgestein
    Hallöchen,

    alles besprochene ist richtig... da muß Du immer den Unterschied zwischen den unbefruchteten Fruchtansatz und die befruchtete Fruchtansatz.

    Abgesehen von Bienenmangel und Rapsglanzkäfer gibt's eine weitere mögliche Problem. Bei hohe Temperaturen (warme Terasse in die volle Sonne??) über 35°C (glaube ich) stirbt das Pollen frühzeitig und es kommt zu Befruchtungsprobleme.

    LG,
    Mark
     
    3fach-Mami

    3fach-Mami

    Mitglied
    Hallo,

    ich glaube nicht, dass mein Kürbis ein Befruchtungsproblem hat, da ich ja eh, wenn denn mal eine weibliche Blüte aufgegangen war, ich mit einem Pinsel das Bienchen spielte, da ich nix dem Zufall überlassen wollte. Aber all die neuegebildeten weiblichen Blüten, die hinten ja diesen dicken Knubbel haben, werden gelb und anschließend braun, noch bevor die Blüte überhaupt aufgeht, sodass man sie bestäuben könnte. Anschließend fällt alles einfach ab.

    Ist das vielleicht ein Zeichen, dass die Erde in dem Kübel zu nass war/ist. Der Kübel ist nicht dachgeschützt, aber er hat unten Löcher drin?
     
    Rhoener55

    Rhoener55

    Foren-Urgestein
    Hi,

    wie groß ist das Kübel? Hast Du nicht nur Löcher, sondern auch eine Dränageschicht drin?

    LG,
    Mark
     
    3fach-Mami

    3fach-Mami

    Mitglied
    Der Kübel hat einen Durchmesser von 40 cm. Wiviel Liter da jetzt rein passen, weiß ich aber leider nicht.
    Der Kübel hat unten Löcher und ich habe ihn damals nur mit Erde gefüllt.

    Am Anfang war mit der Pflanze alles in Ordnung, es ist damals sogar ein zweiter Kürbis gewachsen, auch wurde die Blüte mit einem Pinsel bestäubt. Doch als der Kürbis einen Durchmesser von ca. 4 cm hatte, bekam er auf einmal braune Stellen, die immer größer wurden. Schließlich fiel er einfach ab. So auch bei den mini kleinen weiblichen Blüten mit Fruchtansatz. Schon im Ministatus (sind noch lange nicht so weit, dass sie zu blühen anfangen) beginnen sie gelb und anschließend braun zu werden um letztendlich abzufallen.
     
  • Rhoener55

    Rhoener55

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    40cm Durchmesser ist für Kürbis zuwenig wenn nicht ständig gedüngt wird. Kürbiss sind nicht soooooo der Starkzehrer, aber brauchen schon ausreichend Platz und Nährstoffe.

    Die geschilderte Symptome erinnern an die ganze Zucchini Threads. Ich gehe davon aus daß eine von die diskutierte Ursachen hier auch stimmen soll: 1) beginnende Mehltaubefall oder 2.) Kaliummangel

    Jedenfalls sollen Früchte mit Symptome möglichst schnell von die Pflanze entfernt werden.

    Jetzt kommen wir auch in die Zeit wo Mehltauprophylaxe bei die Kürbiss stattfinden soll. Natronlösung oder Milch/Wasser mix bei bewölkten Himmel (oder in die Dämmerung) spritzen.

    LG,
    Mark
     
    3fach-Mami

    3fach-Mami

    Mitglied
    Ich dünge den Kürbis 1 x wöchentlich und denke dass dies auch ausreichend ist. Mehltau konnte ich bisher an der Kürbispflanze nicht feststellen.

    Naja, dann bleibt es dieses Jahr nur bei einem Hokkaido - nächstes Jahr wird es sicherlich besser!

    Liebe Grüße
    3fach-Mami
     
    3fach-Mami

    3fach-Mami

    Mitglied
    So, nun habe ich heute früh mal meinen Hokkaido fotografiert, damit ihr sehen könnt, was ich meine.

    Auf den ersten beiden Fotos kann man ganz gut sehen, wie die Stengel der abgefallenen Blüten braun sind und abgefault aussehen.
    Gesund sieht irgendwie anders aus!!!

    P1050443.JPG

    P1050444.JPG

    Auf dem dritten Foto (eingekreist) sieht man so eine kleine weibliche Blüte mit Knubbel hintendran, die noch lange nicht am Blühen ist, aber sich schon gelb verfärbt hat und wahrscheinlich die nächsten Tage abfallen wird.

    P1050447.JPG


    Auch der einzige Kürbis, der dran ist, wird gar nicht größer. Er ist ungefähr etwas größer als ein Tennisball. Das einzige, was ich die letzten Tage beobachten konnte ist dass er sich immer mehr orange färbt.

    Also, ist es in dem Kübel vielleicht doch zu feucht/nass gewesen, oder habe ich zu viel gedüngt (1 x pro Woche)?

    Nun habe ich es mit meinem Kürbis gestern gut meinen wollen und habe bevor ich mich im Netz schlau gelesen habe, ihn mit Hornspänen gedüngt. Das heißt, ich habe oben in den Kübel eine Handvoll Hornspäne verteilt und dann mit einer kleinen Harke eingearbeitet.
    Nun weiß ich, dass es ein Langzeitdünger ist und ihm eigentlich gar nix bringt.
    Soll ich die oberste Schicht wieder entfernen und mit neuer Erde auffüllen und wie bisher mit einem flüßigen Dünger 1 x pro Woche düngen?

    Ich finde es schade, dass es bei mir nicht so richtig mit dem Kürbis klappen will, obwohl es am Anfang ganz gut aussah.

    Was würdet ihr denn an meiner Stelle tun??
     
    billymoppel

    billymoppel

    Foren-Urgestein
    hornspäne sind jetzt sowieso nicht so der optimale gemüsedünger....als zusatz schaden sie allerdings wenig....sie sind halt vor allem ein stickstoffdünger, macht schön viel grün (ja, das braucht ein kürbis natürlich auch), reicht aber im kübel nicht.
    wenn du 1x mal pro woche düngst, vermute ich, du nimmst einen flüssigdünger. ist sicher nicht optimal, vor allem nicht bei den regenmengen dieses jahr. im kübel ist das fix wieder ausgeschwemmt. ich würde dir für die zukunft zu einem langzeitdünger raten.
    wenn der kürbis reift, ohne seine größe zu verändern ist das eigentlich ein klares zeichen für eine unterversorgung - wobei ganz so riesig werden die im kübel halt nicht. meine waren im schnitt immer so zw. 500g und 800g.
    dein pflanze scheint auf den fotos nicht kräftig und ziemlich spillrig. sie wirkt nicht wirklich glücklich, abwurf von blüten wäre eine normale folge.
    die kübelgröße sagt mir jetzt wenig, aber 40cm durchmesser denke ich mal, das werden schon 20l volumen sein, das liegt sicher für kürbis am unteren ende, geht aber auch. mit viel dünger.
    und nun ja, für wärmeliebende pflanzen ist das halt auch wirklich kein sommer, es gab eben immer wieder auch recht kalte nächte, die doch mal nahe an der kritischen 10grad-grenze waren - alles zusammen macht halt traurige kübel-kürbisse.
    nach meinen eigenen jahrelangen erfahrungen zeigt die kürbiskultur im kübel auch ziemlich gut die grenzen des kübels auf, genau darauf liegt sie nämlich. die kosten-nutzen-analyse für 3-4 kleine kürbisse pro kübel/pflanze, viel wasser und dünger halte ich für schlecht, zumal man gute suppen-kürbisse (häufig auch bio) mittlerweile wieder fast überall zu kaufen bekommt. da kann man seinen kübel auch für sachen nutzen, die man wirklich taufrisch und hochreif ernten sollte und die man vielleicht auch nicht überall dann in so guter qualität bekommt und die sich auch besser zum naschen eignen. so einiges beerenobst macht richtig spass, aber auch extravagante bohnen vielleicht, wirklich gute tomaten und chili, kräuter....

    bettina, die nun noch mehr himbeeren hat udn chili als neues hobby entdeckt hat
     
    Zuletzt bearbeitet:
    3fach-Mami

    3fach-Mami

    Mitglied
    Danke billymoppel für deine Antwort,

    vielleicht sollte ich 2 x pro Woche düngen.

    Nächstes Jahr werde ich die Kürbispflanzen ins Freiland setzen. Mal sehen, ob es dann besser klappt.

    Liebe Grüße
    3fach-Mami
     
    Atlantic Giant

    Atlantic Giant

    Mitglied
    hornspäne sind jetzt sowieso nicht so der optimale gemüsedünger.... ich würde dir für die zukunft zu einem langzeitdünger raten.
    Zweimal vollkommen richtig!
    Hornspäne bringen jetzt und auf die schnelle garnichts.Wenn auch gut gemeint;)
    Und mit Langzeitdünger kann ich dir nur empfehlen,deinen Kübel(wenn es denn wieder einer werden soll)ausreichend mit organischem Material zu versorgen.Ein Mix aus verschiedenen Erden sowie Hornspäne und etwas Mist,reichen für meine Begriffe vollkommen aus.Der Kürbis ist ja ein Starkzehrer,von daher darf es vom zuletzt genannten ruhig etwas mehr sein.Wichtig ist eben auch hier,keinen frischen Mist verwenden.Besser ist immer gut abgelagerten zu nehmen.
    Viel Glück dafür in der neuen Saison.
    LG AG
     
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