Lavendel wird braun - Hundepipi als Ursache? Tipps?

G

grau

Neuling
Ich habe mein Vorgartenbeet neu gestaltet mit 2 Amberbäumen Granit Bank und verschiedenen Lavendel Pflanzen. das Beet ist nicht eingezäunt. ich habe in den letzten 4 Wochen schon 2 pflanzen ausgetauscht, die werden braun und welk anscheinend lassen Hundebesitzer ihre 4beiner ihr Geschäft dahin machen. hat jemand einen Tipp für mich?
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  • Supernovae

    Supernovae

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    Bist du dir sicher, dass Hunde daran machen?

    ...Ich würde dir empfehlen das Nummernschild unkenntlich zu machen!
     
    M19J55

    M19J55

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    Nabend,also ich nehme jetzt mal die Hunde in Schutz.(Es kann natürlich sein, das es wirklich welche waren...)

    Deine Gestaltung ist leider nicht optimal. sprich - Pflanzenunfreundlich-
    Eine Pflanze und noch Bäume (ein Amber kann bis zu 20 Meter hoch werden!!!!! ) brauchen auch die Möglichkeit in die Tiefe zu gelangen.
    Weiterhin sehe ich ,das Du keinen sogenannten Pflanzring um die Bäume gemacht hast. Ein Pflanzring ist eine Erdeumrandung und sogenannte Gießrinne.
    Ich sehe viele Steine und kann mir vorstellen ,das unter diesen Steinen vielleicht noch Folie gegen Unkraut gelegt wurde. Dann wurde dort bestimmt auch noch der Boden verdichtet.
    Ein weiteres großes Problem für Pflanzen etc. sind Steine. Die heizen sich bei hohen Temperaturen auf und geben Hitze ab. Somit verbrennen sie noch das das Pflanzgut.
    Nicht böse sein, aber Du hast viele Fehler gemacht. Gruß
     
    Rumbleteazer

    Rumbleteazer

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    Das ist halt die heutige "Gärtnerei". Steine sind "In" alles muss verdichtet werden und mit Steinen angehübscht werden. Nutzen für die Natur? Null!. Arbeitsaufwand? Keiner. Hin und wieder mal wässern und das bisschen Unkraut, das mittels Windflug angesiedelt ist, abzupfen.

    Sorry, aber so funkt das nicht.
     
  • Rumbleteazer

    Rumbleteazer

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    Und ja, solch ein Arrangement zieht jeden Hund, Katze und Mader an, um zu markieren. Kein Strauch, Busch oder eine Grasnarbe gibt Anlass ,sein Revier vorher zu markieren. Da bleibt halt nur das "eine" Grün an der Hauswand.

    Ist das auch unter Steinen begraben, ist das Problem gelöst und die 4 beiner erleichtern/markieren am nächsten Lichtmasten.

    ..Ich würde dir empfehlen das Nummernschild unkenntlich zu machen!
    Ich würde Dir empfehlen, den Pflaster zu entfernen und durch Erde und Pflanzen zu ersetzen.

    Nichts für ungut, aber solche Gärten kann ich nicht ab!
     
  • F

    Fini

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    Wieso stellst du nicht statt der Pflanzen so Steintröge hin und setzt da was rein?
    Kann mir so Betontröge vorstellen mit teils stehenden und teils hängenden Blüten

    Ich kann mir auch vorstellen, dass das da so nix wird
     
  • verbus

    verbus

    Mitglied
    @grau Am Lavendel schnuppern? Eine ammoniakig-miefige Urinnote ist nicht wirklich zu "überriechen". Sollte das nicht die Ursache sein: Wo hast Du den Lavendel gekauft? Viele Schnellzüchtungen - z.B. von Discountern - sind nicht sehr robust. Letztes Jahr habe ich bestimmt 6-8 kleine Lavendelpflanzen wegschmeissen müssen, sie sind - wie bei Dir - sehr schnell vertrocknet. Dann habe ich Samen und 2 große Lavendelpflanzen im Fachhandel geholt. Das hat funktioniert, der Lavendel wächst, gedeiht und blüht (endlich).

    Das ist halt die heutige "Gärtnerei". Steine sind "In" alles muss verdichtet werden und mit Steinen angehübscht werden. Nutzen für die Natur? Null!. Arbeitsaufwand? Keiner.
    Ich teile Deine Ansichten und auch die Frustration über den "modernen Gartentrend". Allerdings: Arbeitsaufwand keiner? Das ist ein Irrglauben. Pflegeleichter ist die "Kies-Thuja-Königsmischung" keineswegs. In meinem Garten sind nur wenige Eckchen mit Kies angelegt und die bringen mich am meisten zum Schwitzen. Das Unkrautzupfen gestaltet sich dort viel schwieriger als im Beet, die Blätter und Blüten kleben fest wie bolle und hätte ich den Anspruch, alles "schön sauber" zu halten, müsste ich ständig mit dem Hochdruckreiniger ran. (Was allerdings dort gut gedeiht, ist der Lavendel. Insofern ist die Standortauswahl der OT dafür nicht falsch)
    Kürzlich habe ich einen schönen Artikel darüber gelesen, der im Grunde zusammenfasst, was ich gerne dazu schreiben würde: Blütenreiche Vorgärten statt trister Schotterbeete (gartenflora.de)
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Rumbleteazer

    Rumbleteazer

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    Allerdings: Arbeitsaufwand keiner? Das ist ein Irrglauben.
    Wir sind inzwischen zwar total vom eigentlichem Thema abgewichen, aber nix desto trotz... wenn ich zur Ortsansässigen Post gehe, komme ich an 3 Gärten dieser Art vorbei. Das erste Jahr sah es ja noch... naja... aus. Aber in den Folgejahren wurden die einst weissen Steine gräulich, es wächst Moos, Laubbaum Sämlinge und tausende von Mückenlarven in den Gartenteichen.
     
    verbus

    verbus

    Mitglied
    Wir sind tatsächlich ein wenig abgedriftet. In meinem früheren Wohnort wurde es von Jahr zu Jahr mehr. Super öde. Ich glaube, dass wir im Umkreis von 2 km die einzigen waren, die noch einen Naturgarten hatten.
    @Wasserlinse Ja, ich würde auch graus Eingangsbereich nicht dazu zählen. Bei uns sieht es vor der Haustür auch ein wenig so aus, der Garten ist wiederum wilder und natürlicher.
     
  • Rentner

    Rentner

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    Es ist heftig, wie man mit Unterstellungen, Vermutungen und vor allen Dingen ohne genaue Kenntnis der Beschaffenheit des Untergrundes, das hier gezeigte Vorgärtchen in der Luft zerreißt.

    So vergrault man User, Glückwunsch!
     
    verbus

    verbus

    Mitglied
    Ja, fand ich auch zu hart, @grau hat freundlich gefragt und hat eine freundliche Antwort verdient. Und wir wissen einfach zu wenig, um alles über einen Kamm zu scheren.
    (Auch wenn ich grundsätzlich die Meinung zu "tristen Schotterbeeten" teile.)
     
    Rentner

    Rentner

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    Das Problem hat ja der Lavendel, der aus irgendeinem Grund braun wird und deswegen auch schon ausgetauscht werden musste.
    Wenn man überlegt wo Lavendel urprünglich herkommt und unter welchen Standortbedingungen (steinig, kiesig, sandig) gedeiht, dann hat @grau alles richtig gemacht.

    Der Amberbaum wird übrigens in München (Arnulfpark) in Schotter gehalten. Dort hat man auch keinen Unterschied gegenüber Bäumen festgestellt, die in "handelsüblicher" Erde stehen. Das Geheimnis liegt in der Versorgung der Pflanzen. Eine passende Versorgung mit Humin- und Fulvosäuren (z.B. Kompostkonzentrat wie Lignohumax AM) und eine einmalige Impfung bei der Bepflanzung mit Mykorrhiza lassen den Baum bestens gedeihen (im Vergleich sogar besser als an den sonst üblichen Gartenstandorten).

    Dass sich der gezeigte Schotter aufheizen soll und die Pflanzen verbrennt, halte ich für ein Gerücht erster Güte. Da müssten meine 120 Bonsai (Schotter, Splitt, Lava) längst in Asche liegen.

    Die Vermutung, dass dort irgendeine Substanz (was auch immer) eingebracht wurde/wird, die den Pflanzen nicht bekommt ist durchaus möglich.
    Könnte ja auch einer dieser Schottergegner sein. :cool:
     
    verbus

    verbus

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    Für den Lavendel ist der Standort sogar recht gut, wie das mit den Bäumen ausschaut, kann ich nicht beurteilen ... Ich würde gar nicht so weit gehen, an "eingebrachte Substanzen" zu denken. (Das würde sich sehr wahrscheinlich auch an den Bäumen zeigen.) Die Lavendelpflanzen sind klein, genau solche wollten bei mir und vielen anderen, die ich gefragt habe, nicht anwachsen. Vielleicht ist es schlichtweg ein Qualitäts-/Züchtungsproblem.
    @grau Als Tipp: Wurmhumus hilft sehr gut, vor allem, wenn man Pflanzen neu einsetzt. Das hat schon viele meiner Pflanzen durch die schwierige Anfangs- und Anwachsphase gebracht. (Einfach großzügig in die Erde beimischen, empfehlenswert ist z.B. Terraverm)
     
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