Maden in der Erde meiner Gurkenpflanze

D

Dinaso

Neuling
Hallo zusammen, gerade angemeldet und schon brauche ich euren Rat.

Ich habe eine Vespergurke im Topf. Meine Nachbarin gab mir den glorreichen Tipp als Dünger gepresste Kuhmist - Pellets zu verwenden. Seit diese Pellets nun in der Erde sind, hab ich lauter kleine weißliche Maden in der Erde.

Weiß jemand Rat was ich dagegen tun kann und ob diese Maden schädlich für die Gurkenpflanze sind? Entwickeln sich daraus Fliegen ?

Besten Dank schon mal im Voraus, Nadine
 
  • N

    nochsower

    Mitglied
    Hallo!
    daraus entwickeln sich Fliegen... Hatte so etwas auch, zwar mit vorfermentierten Maispellets, aber der Effekt kommt sich gleich. Ich hatte nur eine Handvoll unter den Gießbecher gegeben und konnte den Madenbrei so ziemlich einfach wieder herausnehmen. Inwieweit das ungünstig für die Pflanzen ist, konnte ich nur erahnen:
    - Feinwurzeln werden von den Maden mitgefressen
    - Exkremente schädigen Feinwurzeln bzw. sorgen für Fäulnisflora
    - Gestank war mir zuviel
    Wenn die nun flächig verteilt sind, würde ich die oberste Schicht abnehmen und mit neuer Erde auffüllen.
    Liebe Grueße
     
    D

    Dinaso

    Neuling
    Vielen Lieben Dank für deine Antwort! Dann werde ich mich gleich an die Arbeit machen und versuchen den Mist raus zu arbeiten.
     
    P

    Pflanzbert

    Foren-Urgestein
    Meines wissens nach fressen Fliegenmaden nur abgestorbenes Material, und sollten nicht an den Wurzeln nagen.

    Engerlinge (Maden von Käfern) sind da anders, die Fressen die Wurzeln.

    Fliegenmaden werden sogar zur Wundreinigung verwendet (natürlich mit sauberen Maden): https://de.wikipedia.org/wiki/Madentherapie
     
  • D

    Dinaso

    Neuling
    Danke auch dir Pflanzbert, das mit den sauberen Maden zur Wundreinigung kenne ich, da ich in solch einer Abteilung im Krankenhaus arbeite ;-)

    War mir jetzt nur nicht sicher obs evtl. doch schädlich für die Pflanze sein könnte, außerdem möchte ich nicht tausende von Fliegen in meiner Wohnung haben, die Gurke steht nämlich auf meinem Balkon.

    Ich hab jetzt eine gute Schicht Erde abgetragen, sicherlich bekommt man nicht alles raus, ich lasse mich überraschen.

    Jedenfalls hab ich durch die Geschichte nun gelernt nicht nochmal so nen Mist zu machen
     
  • N

    nochsower

    Mitglied
    Also Wurzelschädlinge im eigentlichen Sinn waren sie auf keinen Fall, sie haben eher passiv durch die Ausscheidungen die Feinwurzeln im Bereich des Bechers verbrannt und vielleicht die ein oder andere Feinwurzel, die schon an den Pellets hing, mitverschlungen. Im Beet hätte mich auch nichts daran gestört, aber bei den beengten Verhältnissen Kübel schienen mir die Negativeffekte zu folgenschwer.
     
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