Magnetventile verkabeln

R

RaKl

Mitglied
Hallo zusammen,

möchte in Kürze meine Bewässerungssteuerung anschließen. Dazu hätte ich eine Frage bzgl. der Verkabelung der Magnetventile.
Aktuell habe ich 6 Ventile, evtl. wird noch eines hinzukommen.

Zur Verkabelung nutze ich eine 12 adrige Steuerleitung.

Klar ist für mich, dass eine Ader des Magnetventils mit einer Ader der Steuerleitung zusammengeschlossen wird.
Hierfür möchte ich die Klemmverbinder von 3M verwenden.

Wie mache ich das bei der gemeinsamen Leitung (Common). Hier hätte ich gesamt 7 Adern. Die Klemmverbinder sind aber nur für 3 Adern ausgelegt. Gibt es hier größere Klemmverbinder oder eine andere Lösung wie ich die 6 Adern der Ventile mit der einen gemeinsamen der Leitung verbinden kann?

Danke!
 
  • R

    RaKl

    Mitglied
    Was ist das für ein Verbinder mit der orangenen Kappe?
     
  • R

    RaKl

    Mitglied
    Danke für die Info.

    Wenn ich das mit den klemmverbinder n 3M machen möchte, dann benötige ich wohl für die gemeinsame Leitung immer eine Überbrückung von einem zum nächsten Verbinder, korrekt?

    Also gesamt 6 verbinder?
     

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  • T.Tomberg

    T.Tomberg

    Mitglied
    Warum schwierig , wenn es auch einfach geht ;)
    Einfach die GARDENA Leiste für Ventilboxen. Hier die Nummer 15
    76452D54-0265-4474-B8F8-2528C42C27CB.jpeg
    Kostet 6—7 € und Du bist super flexibel und gehst lediglich mit einem 7er Kabel zu Deiner Steuerung.
    Artikel Nummer 1255-00.600.26
    So wird es dann verdrahtet : Am Beispiel zwar mit 2 x 3er Boxen aber wenn man sich die Verknüpfung von der Zweiten weg denkt passt es wieder .
    B0F0DFF0-4BAD-4A9A-9721-D15094150B36.jpeg
     
  • T

    top_gun_de

    Foren-Urgestein
    Der Profi nimmt die Grease Caps von Orbit. Oder er ist Landschaftsgärtner auf Abwegen, dann was anderes. Die 3M Verbinder sind bei stehendem Wasser nicht dicht und halten nicht ganz so lange wie Grease Caps. Die Gardenaleiste sehe ich heute zum ersten Mal. Wie haltbar die ist kann ich nicht sagen. Solange die Box nicht volläuft wird sie ihre Aufgabe erfüllen.

    Wichtig bei der Verkabelung in der Box: Die Kabel zu den Magnetschaltern dürfen kein Wasser in die Litze bekommen. Kriecht das Wasser durch die Litze in die Magnetschalter, sind die Schalter hin. Sie kosten fast soviel wie ein neues Ventil.
     
  • M

    Moister

    Mitglied
    Die Gardena-Klemmleiste ist ja eine stinknormale einreihige Klemmleiste und ein Plastikdeckelchen gegen Spritzwasser.
    Gegen Gammel durch Schwitzwasser hilft das so gut wie gar nicht.
    Da ist als Nachrüstlösung eigentlich jede Verteilerdose aus dem Kfz oder Bootszubehör besser.
    Wenn man nicht der Bastler ist, dann wirklich die Tüllen mit Fett- oder Gelfüllung, wobei man die Verbindung nicht mal so schnell unterbrechen und wieder herstellen kann.

    Dem Bastler bleibt noch ein Eigenbau z.B. mit den spritzwassergeschützten Steckverbindern aus dem Kfz-Bereich.
    Sowohl die Leitungseingänge an den Steckergehäusen als auch die Verbindung zwischen Stecker und Buchse sind mit einem (gelben) Silikonfaltenbalg abgedichtet.
    Vorteil ist, dass man bei Problemen mit der Ansteuerung ruckzuck die Leitung auftrennen (für den Kurzschlußfall) oder umstecken kann (für den Fall dass eine Leitung unterbrochen ist).
    Eine Fehlersuche ist dann wirklich schnell und einfach durchführbar.



     
    G

    GerdOtto

    Mitglied
    Gibt es die Grease Caps von Orbit auch in Deutschland zu kaufen? Habe nur US Versender gefunden.

    Und wozu sind diese weislich grauen Abschluß-Zylinder auf den Telefonleitungen? Wegen Feuchtigkeit?

    Dankbar für jede INFO
    Gerd
     
  • S

    spacestar11

    Mitglied
    ja bei DVS- Beregnung
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
    G

    GerdOtto

    Mitglied
    Ja genau. Ich stelle aktuell meine Bewäserung von Gardena auf Hunter um und habe für die Verbindung eigentlich nur die 3m Klemmverbinder.

    Danke für den Tip zu den Grease Caps von Orbit.
     
    T

    top_gun_de

    Foren-Urgestein
    Die "großen" Grease Tubes sind die optimale Verbindung - eigentlich brauchst Du damit auch keine Verteilerdose, denn in den Verbindern lassen sich dicke und dünne Drähte sicher miteinander verbinden.

    Die großen mit einer Silikongel-Außenhaube sind die optimale Lösung, allerdings schwer zu bekommen. Die sind Pflicht bei sog. 2Wire-Busverkabelung. Dabei nimmt man nur zwei Drähte für -zig Ventile.

    Bei "normalen" Ventilen sind auch die kleineren "Grease Caps" gängig, allerdings schon ein Anzeichen für DIY. Die bekommst Du aus China im 20er-Pack für wenige Euro auf Amazon oder eBay.

    Was ich nicht wieder nehmen würde sind die ScotchLoc-Verbinder vom Mähroboter. 3M-Markenware, aber die dünnen Litzen halten darin nicht gut. Bei mir gab es nach wenigen Wochen einen Wackelkontakt, ausgerechnet auf Common.
     
    M

    Moister

    Mitglied
    Das graue Rohr ist nur ein Gehäuse für die Verbindung der Telefondrähte mit den Litzen des braunen 2adrigen Stromkabels.
    Absolut dicht mit Gummidichtungen in der Doppelmuffe.

    Die 12polige Telefonleitung wird mit einer Kabelverschraubung durch den ersten Deckel geführt. In der Kabelverschraubung ist ebenfalls ein Dichtgummi, die Kabelverschraubung selber ist mit der passenden Mutter im Deckel verschraubt und mit Heißkleber "vergossen".



    Die Einzelleitungen abisoliert und Doppelmuffe draufstecken.



    Im anderen Deckel sind vier Löcher für die 2poligen Stromkabel. Die haben jeweils einen Kabelbinder als Zugentlastung und sind dann ebenfalls mit Heißkleber in den Deckel geklebt, schön viel Heißkleber um es dicht zu bekommen.
    Die inneren Enden sind auf eine Lochstreifenplatine gelötet, die auch mit Heißkleber im Deckel befestigt wird. Die Drähte der Telefonleitung habe ich wie auf dem Bild zweimal durch die Platine gesteckt (als Zugentlastung) und dann auch verlötet. Damit ist der Telefondraht mit der Stromlitze verbunden (anders wäre es eher problematisch den dünneneren Draht mit der dickeren Litze zu verbinden).
    Für die übrigen Telefondrähte ist jede Menge Platz im Rohr.

    Aussen habe ich die Ummantelung des Stromkabels abisoliert, an der Schnittkante rund um beide Litzen Heißkleber und dann einen Schrumpfschlauch drauf. Beim Schrumpfen wird der Heißkleber wieder flüssig und das wird absolut dicht.
    Am Stromkabelende sind die "wasserdichten" Stecker. Für die braucht es auch die dickeren Litzen des Stromkabels weil ein dünneres Kabel die Silikondichtringe der Stecker nicht ausreichend gegen das Steckergehäuse drückt und der Stecker nicht dicht wäre.



    Das "Adapter"gehäuse kann einfach geöffnet werden, dann hat man für eine Fehlersuche Messpunkte für alle Adern um z.B. die Ventilschaltspannung, den Leitungsdurchgang oder auch auf Kurzschluß zu testen.
    Und weil ich nur maximal 8 Adern (4 Ventile; 5 Adern hätten auch gereicht) vom 12adrigen Telefonkabel verwendet habe, habe ich bei einem defekten Kabel noch Ersatz und kann schnell eine andere Leitung auf die Platine löten (und im Unterverteiler der Elektrik das andere Telefonkabelende anklemmen).
    Und wie weiter oben schon geschrieben kann man durch die wassdichten Steckverbindungen schnell mal umstecken um zu checken ob es am Ventil oder an der Zuleitung/Magnetschalter liegt.
     
    G

    GerdOtto

    Mitglied
    Hallo "Moister"

    Respekt du hast damit bestimmt schon viel Erfahrung und diese Lösung sieht wirklich sehr ausgetüftelt /ausgereift aus.
    Offenbar ist das Problem mit den 3M Verbindern das man dann nicht mehr an die Litzen kommt wenn die im Silikon stecken.

    Du hast ja so eine Standard Box, also alles ziemlich eng. Ich habe meine Ventile in mehreren selbst Betonierten Gehäusen und deshalb mehr Platz. Ich überlege jetzt die Verbindungen komplett in so eine Kapsel oder Elektroverteilung zu stecken.

    Aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust das alles auf eine Leiterplatine zu löten. Da stellt sich mir allerdings die Frage;
    Ist es überhaupt nötig das mit Wasserdichten Verbindern zu machen, wenn man die Verbindungen alle in so einem Gehäuse unterbringt? Bildet sich in diesem Gehäuse Feuchtigkeit?
     
    M

    Moister

    Mitglied
    Im Standard-Ventilschacht eine Verteilerdose fest zu montieren kann man tatsächlich vergessen, der wäre irgendwann immer im Weg. Unten im Schacht sind die Wasserablasshähne der einzelnen Stränge und des Druckluftanschlusses, spätestens dann wäre ein festmontiertes Kästchen im Weg. Nur fixieren machte dann auch keinen Sinn.
    Ich dachte auch erst dass ich ein Kästchen montiere und alle Kabelzuleitungen von unten mache damit Tropfwasser, etc drüberlaufen kann aber nicht reinkommt aber das hätte man fest montieren müssen und geschlossen ist mir lieber.
    Im Schacht ist eigentlich immer Feuchtigkeit weil meine Ventilschächte in der Rasenfläche verbaut sind. Wenn es im Sommer heiß ist und nach einem Bewässerungsvorgang frisches, kaltes Brunnenwasser an den Ventilen ansteht, liegt aut den Zuleitungen eine feine Kondensschicht an. Belüftung ist bei den sehr dicht schließenden Deckeln eigentlich Null und ich will auch nicht das beim Beregnen Wasser reinläuft. Von daher muß man zumindest mit Gammel rechnen.
    Das Löten ist eigentlich nur die einfachste Möglichkeit den dünnen Draht mit der Litze zu verbinden. Draht und Litze verdrillen und in einen Gelverbinder stecken halte ich nicht für eine dauerhafte Lösung.
    Wenn man dünne Leitungen wasserdicht in ein Gehäuse führen will gibts dafür halt keine Verschraubungen.

    Ich habe noch ine größere verteilerdose neben der Ventilbox vergraben, die ist zur Verteilung des 40poligen Hauptsteuerkabels aus dem Anbau, in dem der Unterverteiler ist, zu den einzelnen Ventilboxen (40polig auf 3x 12polig). Genauso aufgebaut: Doppelmuffe und zwei Endstopfen. In einem Endstopfen vier Kabelverschraubungen für die Telefonleitungen, innen eine Platine um die Drähte miteinender zu verbinden (am Schluß mit Plastikspray von Kontakt Chemie eingesprüht). Mit den Kabelverschraubungen nach unten ca. 10cm unter der Grasnabe direkt neben einem Ventilschacht eingegraben.
    Für Leute, die gerne für die Ventile ein Stromerdkabel vergraben wollen weil da der Leitungswiderstand kleiner ist: Die längste Kabelverbindung vom Verteilerkasten mit der Ventilsteuerung bis zum Ventilschacht betragt ca. 10m 0,8mm plus 35m 0,6mm (mm-Angabe ist Durchmesserm nicht mm²), also Kupferlänge "einfach" um die 90m.
     
    T

    top_gun_de

    Foren-Urgestein
    Die klassischen Gelverbinder (Wire Nut mit Gelfüllung, gibt es auch ohne) sind eine Lösung, die pro Verbindung nur wenige Handgriffe braucht, und die von Leuten gemacht wird die für zügige und haltbare Montagetätigkeiten ausgebildet sind. Die wollen und sollen nichts löten.

    Die Lösung von Moister macht mehr Aufwand im Aufbau.

    Es sind verschiedene Herangehensweisen, beide funktionieren bis zu einem bestimmten Niveau.

    In einer Ventilbox gibt es einen Normalfall: Kontinuierliche hohe Luftfeuchtigkeit, Tropfenbildung durch Kondenswasser. Dabei dürfen die Kontakte nicht korrodieren und keinen Kurzschluss produzieren.

    Das erfüllen die Lösung mit den einfachen Gelverbindern, und die Lösung von Moister beide gut.

    Es gibt eine "Kür": Im Havariefall kann es passieren dass eine Box geflutet wird - entweder weil sie in starkem Regen absäuft, oder weil Ventile kaputtgehen. Dann hast Du im Extremfall über Stunden oder Tage die Box voll Wasser.

    Den echten Havariefall überstehen nur die teuren Gelverbinder mit Tülle. Die PVC-Box und die AMP-Steckverbinder in der Box von Moister sind für stehendes Wasser nicht dicht genug, es wird Wasser eindringen und Du bekommst Kontaktkorrosion.

    Deshalb ist es völlig richtig, dass Profis mit Wirenuts und mit Geltüllen arbeiten.

    - Ausreichend, dauerhafte Lösung ohne Lötarbeiten:


    - Kommerzielle Lösung, beständig auch bei anhaltender Überflutung:


    Wer nicht von Orbit kaufen möchte, kriegt die baugleich auch von Rain Bird:


    Im Endeffekt sind beides die gleichen Verbinder. Bei Lösung 2 kommt noch eine große Haube drumherum.

    Wer sehen möchte, dass die Chinaware auch aus Sicht der Beregnungshersteller ok ist:

     
    M

    Moister

    Mitglied
    Was das Rohr angeht: Ein Monat im Wassereimer war mir dicht genug!
    Was die Stecker angeht: Die sind im Automobilbereich im Fahrwerksbereich (z.B. ABS-Sensoren) zumindest spritzwasserbeständig, ständiger Kabelbewegung und damit mehr oder weniger Bewegung an den Silikondichtmanschetten (um jede Ader und in der Verbindungsstelle zwischen Buchsen- und Steckergehäuse) und Salzwasser ausgesetzt.
    Sollte der Steckerkontakt dennoch gammeln kostet die Reparatur incl. Material 25Cent (pro Steckerpaar) und 30min meiner Zeit.

    Das krasse Gegenteil: Die Schraubklemme aus Blech in der Gardena-Ventilbox. Hey, das scheint ja auch zu funktionieren!

    Im Prinzip suche ich mir im Internet mögliche Lösungen zusammen und such mir eine aus.
    Der Handwerker die eine, der ohne Zeit eine andere... und ich bau mir eine.

    Eigentlich bist du doch auch ein Bastler, z.B. dein Feuchtigkeitssensor. Deswegen wundert mich dann teilweise wie argumentiert wie "der Profi machts so und so".
    Der Profi im Beregnungssektor hat eventuell nie Löten gelernt und der Kunde will sicher keine 2 Stunden Arbeitslohn zahlen wenn vier Ventile angestöpselt werden sollen.

    Mein Fazit an alle Bewässerungsfreunde da draussen:
    Verwendet einfach die Fetttüllen, es ist für 99,9% aller Forenbesucher mit Sicherheit die einzige Heimwerkerlösung, die zu einem brauchbaren Ergebnis führt.
    (Aber verwendet dann keinesfalls einen Telefondraht, denn das wird eher nichts!)
     
    G

    GerdOtto

    Mitglied
    Danke "Moister" und "Top_Gun_de" für die umfangreichen Erläuterungen, mir ist das Umfeld in dem das Abläuft schon viel klarer (hoffe ich). Ich habe allerdings nur ein Ventilschacht bei dem ich mir nicht sicher bin ob der mal voll laufen wird. Da mache ich das mit den besseren Fetttüllen, aber vielleicht doch in einem Gehäuse. Die anderen 6 Ventilräume sind in Mauern, aber ich glaube da mach ich der Einfachheit halber genauso.

    Das mit der Gardena Leiste in der Ventilbox finde ich ist eine Zumutung. Das so ein Sch.... überhaupt produziert wird.

    Ich habe ein Hunter PHC Steuergerät und die werben doch damit das ein Ventilausfall und auch Kabelprobleme angezeigt werden. Ist das wirklich so? Meins läuft noch nicht.

    Ich habe auch einige Kabel die noch nicht belegt sind und dann also gewechselt werden können. Ich frage deshalb weil ich auch gelesen habe das einige dann die Ventile überprüfen um ein Fehler zu finden. Müsste das Gerät doch anzeigen?
     
    T

    top_gun_de

    Foren-Urgestein
    Was das Rohr angeht: Ein Monat im Wassereimer war mir dicht genug!
    Was die Stecker angeht: Die sind im Automobilbereich im Fahrwerksbereich (z.B. ABS-Sensoren) zumindest spritzwasserbeständig, ständiger Kabelbewegung und damit mehr oder weniger Bewegung an den Silikondichtmanschetten (um jede Ader und in der Verbindungsstelle zwischen Buchsen- und Steckergehäuse) und Salzwasser ausgesetzt.
    Sollte der Steckerkontakt dennoch gammeln kostet die Reparatur incl. Material 25Cent (pro Steckerpaar) und 30min meiner Zeit.

    Das krasse Gegenteil: Die Schraubklemme aus Blech in der Gardena-Ventilbox. Hey, das scheint ja auch zu funktionieren!

    Im Prinzip suche ich mir im Internet mögliche Lösungen zusammen und such mir eine aus.
    Der Handwerker die eine, der ohne Zeit eine andere... und ich bau mir eine.

    Eigentlich bist du doch auch ein Bastler, z.B. dein Feuchtigkeitssensor. Deswegen wundert mich dann teilweise wie argumentiert wie "der Profi machts so und so".
    Der Profi im Beregnungssektor hat eventuell nie Löten gelernt und der Kunde will sicher keine 2 Stunden Arbeitslohn zahlen wenn vier Ventile angestöpselt werden sollen.
    ich glaube, wir müssen zuerst feststellen was primär geschützt werden muss.

    Das ist nicht die Kontaktklemme. Die ist hintendran.

    kritisch ist die gesamte Litze der Kabel zu den Magnetschaltern. In diese Litze darf über die Lebenszeit des Ventiles kein Wasser eindringen. Wenn doch, wird es sehr langsam durch die Kapillarwirkung beim Magnetschalter ankommen, und der korrodiert kaputt. Defekter Magnetschalter = wirtschaftlicher Totalschaden bei Consumerventilen, zudem schwer zu diagnostizieren.

    Die Gelverbinder sind in 30s montiert und halten so lange wie die ganze Installation. Bei 2 Euro ist eine andere Lösung nur besser, wenn der Weg das Ziel ist.
     
    T

    top_gun_de

    Foren-Urgestein
    Danke "Moister" und "Top_Gun_de" für die umfangreichen Erläuterungen, mir ist das Umfeld in dem das Abläuft schon viel klarer (hoffe ich). Ich habe allerdings nur ein Ventilschacht bei dem ich mir nicht sicher bin ob der mal voll laufen wird. Da mache ich das mit den besseren Fetttüllen, aber vielleicht doch in einem Gehäuse. Die anderen 6 Ventilräume sind in Mauern, aber ich glaube da mach ich der Einfachheit halber genauso.

    Ich habe ein Hunter PHC Steuergerät und die werben doch damit das ein Ventilausfall und auch Kabelprobleme angezeigt werden. Ist das wirklich so? Meins läuft noch nicht.

    Ich habe auch einige Kabel die noch nicht belegt sind und dann also gewechselt werden können. Ich frage deshalb weil ich auch gelesen habe das einige dann die Ventile überprüfen um ein Fehler zu finden. Müsste das Gerät doch anzeigen?
    Die PHC (und der HC mit 12 Kanälen) melden in der Tat einen Stromfehler. Das dauert gefühlt eine Minute. Wenn alle Stationen melden, ist es Common, sonst der Draht dieser Station. Sie melden sowohl niedrigen wie auch zu hohen Strom.

    Wenn der Fehler auftritt ,dauert es ca 1 Minute bis die Meldung kommt. Beim normalen Regnerbetrieb völlig ok, beim Basteln würde man es sich schneller wünschen.

    Die Stromprüfung ist im Bereich der Consumercontroller ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal. Bei Rain Bird, Toro, Orbit, Gardena etc gibt es das nicht oder nur in den Geräten für kommerzielle Installationen. Toro kann immerhin noch "Fuse" anzeigen und meint damit einen Kurzschluss.

    Der liebe Parzival hat jetzt übrigens richtig Geld in die Hand genommen und sich einen HCC geleistet, das ist dann Hydrawise für kommerzielle Installationen. 54 Stationen, wahlweise mit klassischer Vergabelung oder mit EZ-Decoder (2 Draht Busverkabelung). HCC ist auch der einzige Controller mit Hydrawise, der es erlaubt zwei Stationen parallel anzusteuern. hCund PHC erlauben nur, zwei Ventile an eine Station zu klemmen - und hoffentlich reicht der Strom.

    Darüber müsste man schon ICC mit zu Centralus wechseln - wer Ambitionen hat mehrere Golfplätze zu betreuen ist da gut aufgehoben.
     
    G

    GerdOtto

    Mitglied
    Die PHC (und der HC mit 12 Kanälen) melden in der Tat einen Stromfehler. Das dauert gefühlt eine Minute. Wenn alle Stationen melden, ist es Common, sonst der Draht dieser Station. Sie melden sowohl niedrigen wie auch zu hohen Strom.

    Wenn der Fehler auftritt ,dauert es ca 1 Minute bis die Meldung kommt. Beim normalen Regnerbetrieb völlig ok, beim Basteln würde man es sich schneller wünschen.
    Danke für die Erläuterungen dann ist das klar. Kann es sein wenn ein Draht keine Verbindung zum Magnetventil hat, das aber nicht als Fehler angezeigt wird?

    Der liebe Parzival hat jetzt übrigens richtig Geld in die Hand genommen und sich einen HCC geleistet, das ist dann Hydrawise für kommerzielle Installationen. 54 Stationen, wahlweise mit klassischer Vergabelung oder mit EZ-Decoder (2 Draht Busverkabelung). HCC ist auch der einzige Controller mit Hydrawise, der es erlaubt zwei Stationen parallel anzusteuern. hCund PHC erlauben nur, zwei Ventile an eine Station zu klemmen - und hoffentlich reicht der Strom.
    Glückwunsch zum Kauf des HCC ich hoffe Du bist damit zufrieden. Diese Bus Technologie ist schon sehr interessant. Funktioniert das eigentlich mit den gleichen Ventilen wie beim PHC?
    Wenn ich das recht verstanden habe, werden codierte Signale an die Ventile gesendet.
    Wenn man bedenkt was man an Kabel einspart, je nach Lage der Ventile wiegt das die Mehrkosten der Bus Technologie doch unter Umständen schnell auf.

    Wenn Du Erfahrungen damit hast, würde mich mal interessieren ob diese Technik anfälliger ist, als die Analoge eines PHC.
     
    T

    top_gun_de

    Foren-Urgestein
    Ein unterbrochenes Kabel wird als "niedriger Strom" gemeldet.

    2-Wire ist preislich ambitioniert, pro Ventil kommt noch ein ca. 100€ teurer Decoder dazu. Die Hersteller geben vor, welche Verbindertechnik zum Einsatz kommt, zusätzlicher Blitzschutz ist vorgschrieben. Empfehlenswert ist noch ein Programmiergerät, das um die tausnd Euro kostet. Insgesamt Technik die kein Privatmann einsetzt. Der HCC kann auch mit Steckmodulen bis zu 54 konventionelle Ventile steuern. Ich habe selbst eine PHC-1200 als externes Modell, reicht für den normalen Hausgarten völlig.
     
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