Moin rspecht.
Freut mich, daß Dir meine Bilder gefallen.
Ja, es sind beides Projektionslinsen, was aber ja den Zweck erfüllt. Sie müssen nur gescheit adaptiert werden, damit die Kamera keinen Schaden nimmt. Ich habe eine Canon 7D Mark II, mit einem M42 Adapter kann ich das Helicoid (eine Makroschnecke) anschließen.
Das Helicoid ist quasi ein stufenlos verstellbarer Zwischenring, den man nicht auswechseln muß.
Und jetzt beginnen meine Schwierigkeiten. Ich habe zwar einen T2-Adapter für das Helicoid, aber das Diaplan paßt nicht drauf, ebenso das Kinon. Das Diaplan hab ich mal wieder mit schwarzem Isolierband auf den T2-Adapter verklebt. Hält bombenfest.
Will ich das Kinon benutzen, setze ich es lose in das Helicoid ein, das bietet einen gewissen Abstand zum Spiegel der Kamera. Das funktioniert, aber ich muß es festhalten. Ist also keine Dauerlösung.
Das Diaplan ist ein 100mm mit Blende 2.8.
Ich verstehe die Frage nicht ganz, was ich mit der Brennweite erreichen will? Kürzere Brennweite ist zwar immer etwas schöner, aber nichtsdestotrotz gelingen ja Fotos. Durch die Makroschnecke erreiche ich schöne Nahaufnahmen.
Das Diaplan ist wie beim berüchtigten Trioplan 100 ähnlich aufgebaut, und zwar nach Prinzip des Cooke-Triplet.
Das Kinon ist ebenfalls ein Triplet-Objektiv, ich habe es mit der 50mm Brennweite (f=5cm). Du hast wahrscheinlich im Kopf, daß die Projektoren selbst 16mm Filmprojektoren sind.
Hier mal zwei Fotos.