Maus im Garten - Beseitigen?

W

Waldmaus13

Neuling
Liebe Gartenfreunde,
Mein Partner und ich sind im Oktober in ein 3 Jahre leerstehendes Einfamilienhaus am Wald/Feldrand mit großem Garten gezogen. Schon bei der Besichtigung hatten wir bemerkt, dass der Garten viel Arbeit benötigen wird und auch ein Maulwurf eingezogen war. Das Projekt Garten hatten wir für die kommenden Monate geplant. Vorgestern haben wir einen Vogelfutterspender an eine Tanne direkt an unserer Terasse gehängt und relativ schnell beobachtet, wie sich zwei kleine Mäuse Zugang zum Futter verschaffen. Anfangs fand ich es sehr niedlich, habe dann aber durch eine kurze Recherche rausgefunden, dass das Füttern von Mäusen im Garten schnell zur Plage werden kann.
Die Mäuse haben ein Loch direkt neben der Terasse, die Terassentür grenzt zur Küche.
Ich habe nun folgende Fragen und gehofft, dass vielleicht jemand mit etwas Erfahrung im Garten weiterhelfen kann:
- Wir vermuten dass es Gelbhals- oder Waldmäuse sind. Ich habe eine Bild angehangen, ich hoffe man kann etwas erkennen - was vermutet ihr?
- Wie“gefährlich“ wäre es die Tiere hier zu belassen? Neigen die Gelbhalsmäuse/Waldmäuse dazu sich rasant zu vermehren und Häuser zu befallen?
- Falls es ein Risiko gäbe, hätte ich Lebendfallen gekauft und versucht die Mäuse umzusetzen, denkt ihr das funktioniert? Wie weit sollte ich sie von unserem Garten wegsetzen?

Im Internet liest man so vieles und irgendwie bin ich mittlerweile nur noch verwirrt. Manche sagen sofort töten (ich würde wenn dann umsiedeln), andere sagen, solange es keine Wühlmaus ist, ist alles ok und man kann sie lassen…

Tausend Dank im Voraus für Hilfe, Erfahrungen, Tipps!

Liene Grüße,
Waldmaus
 

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  • P

    Platero

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    Hallo,
    erst einmal Glückwunsch zum neuen Haus!
    Du wohnst jetzt am Waldrand und wirst Dich mit der Anwesenheit von allerlei Getier rund ums Haus abfinden müssen. Draussen ist es auch so, dass Schädlinge immer durch die entsprechenden Nützlinge in Schach gehalten werden, so dass es nie zu einer explosionsartigen Vermehrung kommt. Es sei denn, man füttert....
    In diesem Zusammenhang würde ich die Vogelhäuschen überprüfen/austauschen. Sie sollten so konstruiert sein, dass Nager nicht an das Futter kommen.

    Solange die Mäuse Draussen sind, würde ich nichts gegen sie unternehmen, das gehört zur Natur. Vielleicht erledigt auch eine Schleiereule oder Nachbarskatze das Problem für Dich (zumindest eine Zeit lang).
    Anders sähe es aus, wenn die Mäuse ins Innere des Hauses gelängen, dann solltest Du handeln.
     
    jola

    jola

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    Hallo, Waldmaus. Herzlich willkommen hier.
    Da hast Du das gleiche Problem wie ich. Ich wohne ebenfalls am Wald, und hier gibt es alle Arten von Mäusen .
    Nach über 20 Jahren hab ich mich damit abgefunden, und lebe einfach mit ihnen.
    Ich habe nicht festgestellt, daß sich irgendeine Art vollkommen unkontrolliert vermehrt.
    Noch nicht einmal die Wühlmäuse.
    Gift würde ich nicht einsetzen, denn damit bringst Du auch alle Mäusefresser ebenfalls um.
    Sei es Nachbars Katze, den Fuchs aus dem Wald oder die Greifvögel.
    Entweder schlag mich tot Fallen, oder Lebendfalle zum Aussetzen.
    Aber das ist auch nicht gerade erfolgreich, wenn eine Maus ihr Revier verläßt, kommt garantiert irgendein
    Verwandter und zieht bei Dir ein.
    Der Maulwurf fühlt sich ebenfalls bei mir wohl, und die Rocky Mountains, die ich im Garten habe, spüle ich mit dem Gartenschlauch ein.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

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    Auch vom - falls es so etwas überhaupt geben sollte - abgeriegeltesten Futterhaus fallen Reste auf de Boden.
    Und da bedienen sich die Mäuse.
    Gestern konnte ich beim Füttern eine winzig kleine beochachten, die sich eine Erdnuss von der Eichelhäherfütterung geschnappt hatte und damit über den zugefrorenen Teich zu ihrem Winterquartier (unter dem Wasserlauf) schlitterte:)
     
  • 00Moni00

    00Moni00

    Foren-Urgestein
    Ich würde da auch kein Problem sehen solange die sich im Außenbereich aufhalten, ...
     
  • P

    Platero

    Foren-Urgestein
    Schon klar, dass Vögel enorme "Schweine" sind und viel Futter verschwenden, das dann auf den Boden fällt.
    Abgeriegelte Häuschen gibt es nicht, wäre ja auch nicht zielführend. Aber die Häuschen entweder mit glattem Draht in den Baum hängen, oder um den Pfosten eine Manschette aus Blech legen, verhindert den direkten Zugang der Nager IN das Häuschen. Was allein schon wegen der Hygiene des dargebotenen Vogelfutters wichtig ist.
    Denn wie man auf den Fotos von Waldmaus erkennen kann, Mäuse (und auch Ratten :sick:) sind geschickte Kletterer .....
     
  • Celtis

    Celtis

    Foren-Urgestein
    ich würde als erste Maßname die Fütterung einstellen und mich dann um das Mäuseproblem kümmern
     
    Celtis

    Celtis

    Foren-Urgestein
    ja, ich habe das Wort "Vogelkino" hier extra nicht verwendet, den Gedanken hatte ich aber.......
    Füttern am Waldrand halte ich überhaupt nicht für notwendig, jedenfalls nicht ganzjährig, wie es propagiert wird
     
    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

    Foren-Urgestein
    Wir haben hier eine Grenze: draußen dürfen sie,
    drinnen steht die Falle!
    Hätten auch draußen genug zum Fressen.
    Aber: vielleicht ist es ihnen dabei zu kalt......
     
  • W

    Waldmaus13

    Neuling
    Hallo,

    vielen vielen Dank für die lieben und vor allem hilfreichen Antworten! Das hat mich sehr gefreut und dann bin ich jetzt erstmal beruhigt. Das Vogelfutter haben wir direkt umgehängt, ans Dach und eine andere Seite vom Haus, sodass die Mäuse hier hoffentlich erstmal nicht hinkommen. Es tut immer gut zu hören, dass andere in einer ähnlichen Situation sind und es keine Probleme macht. Als Garten Neuling macht man sich vielleicht manchmal zu schnell Sorgen…
    Dann behalten wir die Situation jetzt einfach mal im Auge, stellen die Mäuse Fütterung weiterhin ein und wenn wir das Gefühl haben, es werden mehr, kümmern wir uns ums umsetzen in den Wald.
    Vielen Dank nochmal allen! ☺
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    Den Mäusebestand im Garten zu regulieren überlasse ich meiner Katze, die macht das ganz gut. Aber ich muss schon sagen, die Wühlmäuse, die es hier früher gab, als noch keine Katze hier wohnte, waren schon ziemlich unerfreuliche Mitbewohner. Jetzt, mit Katze, brauche ich hier gar nichts zu machen. Die dürfen sich gern das runtergefallene Vogelfutter nehmen. Vielleicht haben sie deshalb keine Ambitionen, ins Haus umzusiedeln, denn Futter gibt's halt nur draußen.

    Als ich in der Stadt wohnte (mit kleinem Stück Grün hinterm Haus), war das anders: die Mäuse wollten ins Haus und machten sich gern in meiner Erdgeschosswohnung breit, angelockt von ich weiß nicht was? Marzipan. Die liebten Marzipankugeln wie verrückt!

    Damals hab ich mir eine Lebendfalle gekauft und die Tierchen wieder in die Freiheit gesetzt. Die Idee, diese Falle einfach aus dem Fenster zu entleeren, war aber unklug ... selbe Maus am nächsten Tag wieder in der Küche, aber nicht nochmal in derselben Falle. War ein 3wöchiges Theater, bis ich die wieder in der Falle hatte. Bin dann mit dem Stadtbus bis an die Endstation gefahren, um sie freizulassen ... -

    Mäuse sind so süß und so schlau und so ein gutes Katzenfutter ... ich mag die schon ebenso gern wie meine Katz, wenn auch aus anderen Gründen. :giggle:
     
    K

    Kromer

    Mitglied
    Sind keine Katzen in der Nähe?
     
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