Mausfallen-Anekdote:

Eisenkraut

Eisenkraut

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Von einem Gartenfreund habe ich eine tolle Mausfalle bekommen: Die ist aus Edelstahl, ca 40 vm langes Rohr, hat unten 2 gegenüberliegende Öffnungen, ist mit einer sehr straffen Feder ausgestattet, die man oben anspannen muß, damit die Öffnungen bei leichtem Druck von der Maus, wenn sie durch den Gang krabbelt und so in die Falle geht, mit Wucht dichtmacht. Meist ist der Mauskopf dann eingeklemmt, u. die Maus ist dann tot. Man braucht keinen Köder hineinlegen, sondern die Falle einfach in den Gang stecken.
Kostet ca €30.--, die Ausgabe lohnt sich total, wenn man rundherum Wiese hat, und somit vorprogrammierte Mäuseplage.
Nun die kleine Anekdote: Da letzhin die gefangene Maus noch warm war, legte ich sie auf den Gartenweg samt Falle -die Maus hätte vielleicht noch gelebt u. wäre mir dann wieder entwischt. Dort vergaß ich sie leider, und am nächsten Tag war die Falle samt Maus verschwunden. Vermutlich hat ein Fuchs sie mitgenommen. Wir haben im nahen Wald einen großen Fuchsbau. Natürlich habe ich nach der Falle gesucht,- u. leider nicht gefunden, weder auf den Wiesen noch am Fuchsbau. Von meinem Gartlerfreund habe ich sofort wieder eine neu Falle geholt, denn der hat sie auf Vorrat, weil sie so sicher sind.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • Pyromella

    Pyromella

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    Na, dann hoffe ich mal, dass der Fuchs, oder wer sonst die Falle weggeschleppt hat, die Maus zum Fressen raus bekommen hat und nicht jetzt irgendwo im Wald zwar kein Köter ( :LOL: sorry Eisenkraut) aber ein Fuchs oder ein Teil von ihm in der Falle klemmt.

    Was mich etwas wundert, ist die Länge der Falle. Unsere Schermausgänge führen jedenfalls nie so lange geradeaus, dass man eine 40 cm lange gerade Falle in einen Gang eingebaut bekäme.
     
    Hero

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    Diese Mausefalle steckt man senkrecht in die Erde.
    Eisenkraut hat geschrieben, daß unten zwei gegenüberliegende Öffnungen sind. Durch diese läuft die Maus durch, wenn sie kann.
     
  • Pyromella

    Pyromella

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    Sorry, das hatte ich so nicht auf dem Schirm, ich kannte bisher nur die Röhrenfallen, für die man ein gerades Gangstück in Länge der Röhre braucht.
     
  • Opitzel

    Opitzel

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    Wühlmäuse sind so intelligent und so groß wie Ratten. Ich habe sie viele Jahre bekämpft und war ihnen meist unterlegen. Diese Kreaturen haben unzählige Male Gartenfreuden zerstört und allen möglichen geschäftstüchtigen Empfehlungen getrotzt.
    Erst der Einzug des Mähroboters beendete die inoffizielle Herrschaft über meinen Garten, zumindest unter seinem Arbeitsbereich, d.h. innerhalb seiner Begrenzungskabel.
    Auch die Feldmäuse, die von vielen Usern aufgrund ihrer z.T. großen Baueingänge mit Wühlmäusen verwechselt werden, und die Maulwürfe reagieren empfindlich auf die elektronischen Signale der Roboter.
    Zu den Fallen: Die Wühlmäuse tappen ganz selten unter großem Hunger hinein, Eisenkrauts Falle messe ich leider keine Erfolgswahrscheinlichkeit zu.
    Übrigens wuchsen bei mir heuer erstmals "unbeachtete" Tochterzwiebelchen wieder zu blühfähigen Tulpen heran. Im Herbst werde ich also wieder Tulpen pflanzen. und die Kaiserkronen waren jetzt auch wieder da!
     
  • Lauren_

    Lauren_

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    Herzlichen Dank für den Bericht, Opitzel! (y)
    Wenn beim Mähroboter berücksichtigt wird, dass er keine Nachtschicht schiebt (wegen der Igel) gefällt mir so eine Vertreibe-Lösung tausendmal besser als eine Falle, die Tiere tötet.
    Sehr schön, dass sich deine Tulpenbestände und Kaiserkronen wieder erholen.
     
    Eisenkraut

    Eisenkraut

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    Lieber Opitzel,- die von mir beschriebene Falle ist irklich sehr sicher, u. ich habe bis jetzt jede Maus in kurzer Zeit gefangen. Deshalb akzeptiere ich auch den relativ hohen Preis. Was den Mäh-Roboter betrifft, hätte ich zu grne einen. Aber mein Gelände ist zu weitläufig u. zu kompliziert mit Treppen, 2 Teichen, 3 Gewächshäusern , einer großen Kräuterspirale u. etlichen Ställen, dass die Abgrenzungen für mich ein zu großer Aufwand bedeuten würde. Momentan stehen noch Haus-Renovierungsarbeiten an, sodass ich dieses Thema noch hintanstellen muß.
    Aber der Neben-Efekt als Mäusevertreiber ist beachtenswert. Man sagt ja auch "Der fleißige Gärtner hat keine Mäuse", weil er ständig im Garten herumwerkelt . Grüsse v. Eisenkraut
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Weil ein Mähroboter tatsächlich die Anpassung des Geländes und der Gartenstruktur erfordert, ist er sicher nicht überall einsetzbar, Eisenkraut.
    Da die Schaffung der Voraussetzungen für ein reibungsloses Funktionieren recht aufwändig ist,
    würde ich persönlich das auch nicht wiederholen wollen. Da bin ich nicht mehr jung genug.
    Natürlich freue ich mich jetzt über den fleißigen Helfer, der mir die Erhaltung meines Gartens ermöglicht, samt der angedeuteten "Nebeneffekte.
    Bei Mausefallen verwende ich die primitiven Schlagfallen, weil sie die eingedrungenen Feldmäuse ohne Qualen töten.
    Bei den sensiblen und intelligenten Wühlmäusen versagten bei mir alle Systeme oder sie zogen schneller nach, als ich sie bekämpfen konnte.
    Daher ist der "Robby" bei mir mit Aufatmen verbunden.
     
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