Meine ersten Rosen - und alles läuft schief

verbus

verbus

Mitglied
#1
Hallo, ich habe zum ersten Mal (in meinem neuen Garten) zahlreiche Rosen zu pflegen. Kaum hat der Frühling begonnen, ist schon Einiges schief gelaufen. Anscheinend war ich beim Rosenschnitt nicht beherzt genug und habe im März / April zu wenig zurückgeschnitten. Jetzt ziehen auch noch Blattläuse, Ameisen und Rosenblattrollwespen ein. Nun habe ich ein paar längliche Triebe da stehen, die blattnackt sind und viel zu groß herausragen. Die Blattläuse versuche ich mich Laugen loszuwerden, aber so ganz kann ich sie nicht entfernen. Es ist insgesamt ein echt trauriger Anblick :/
Meine Frage: Könnte ich jetzt noch die neuen, befallen Triebe zurückschneiden? Manche haben schon Knospen. Wahrscheinlich bleiben dann dieses Jahr die Rosen aus? Wie Ihr lesen könnt bin ich bei Rosen alles andere als bewandert. Dabei habe ich mich so gefreut! :/
 
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    #2
    Warte doch die Blüten ab und schneide erst nach der Blüte die zu langen Triebe zurück.
    Vielleicht sind das auch Wildtriebe, das siehst du dann an den Blüten.
    Wenn Blattläuse dicht an dicht an den Trieben sitzen fehlt es den Pflanzen vielleicht an Wasser.
    Stelle doch mal Fotos von deinen Rosen ein.
     
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    feiveline

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    #3
    Halt mal die Augen offen ob Du irgendwo Marienkäferlarven siehst und setz sie in die Rosen. So bin ich meine Läuse losgeworden bzw. mittlerweile sind sie schnell wieder weg weil ich durch konsequenten Verzicht auf Pflanzenschutzmittel (inkl. Laugen) ausreichend Marienkäfer und ihre Larven im Garten habe dass evtl. Läuse nach ein paar Tagen wieder verschwunden sind.

    Sollte doch mal eine Pflanze mehr davon haben sprühe ich die Läuse einfach mit Wasser runter.
     
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    verbus

    verbus

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    #4
    ... ich habe schon in Erwägung gezogen, mir Marienkäferlarven zu kaufen (leider sind hier keine Marienkäfer). Soll prima funktionieren und ist sicherlich eine der wirkungsvollsten "Bio-Waffen" gegen Blattläuse.
     
  • Lauren_

    Lauren_

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    #5
    Anscheinend war ich beim Rosenschnitt nicht beherzt genug und habe im März / April zu wenig zurückgeschnitten.
    Ich glaube so geht es am Anfang den allermeisten, die sich an der Rosenpflege versuchen :pa: - bei mir war es auch so.
    Mit der Zeit wird man mutiger und sieht, dass ein beherzter Schnitt die Pflanzen schöner wachsen lässt - aber ist doch okay, lieber etwas zu vorsichtig, als die Pflanze kaputtgeschnitten, man bekommt schon ein Gefühl dafür. :)

    Der Rest klingt nicht so schlimm, und dem Tipp mit den Marienkäfern und dem Abspülen der Läuse schließe ich mich an.


    Hoffentlich sind die Sorten einigermaßen robust und dir bleiben Sternrußtau, Rost und Mehltau & Co. erspart.
    Hast du die Rosen selbst ausgewählt und gesetzt oder vom Vorbesitzer übernommen?

    Fotos wären auf jeden Fall sehr interessant. :)
     
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