"Meine" Ulmen

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Lieschen M

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Unmittelbar vor meinem Garten stehen zwei Ulmen, die ca. 12-15 Jahre alt sind.

In diesem Jahr ist mit aufgefallen, dass sie weniger Laub haben als in den vergangenen Jahren. Dafür hatten sie wesentlich mehr Blüten. Die ganze Wiese liegt jetzt voller geflügelter plattgedrückter Nüßchen.

Aber das war es nicht, was ich schreiben wollte.

Heute habe ich nun entdeckt, dass viele Blätter voller Gallen und auch einige Blätter eingerollt sind.

Habe mal Fotos gemacht.

Meine Frage nun: Sind diese Gallen für den Baum schädlich? Wenn ja, was kann ich tun?

Was ist in den eingerollten Blättern? Dazu die gleichen beiden Fragen.

Mein Garten ist ca. 10 m von den Bäumen entfernt.
 

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  • Lieschen M

    Lieschen M

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    Muß den Thread mal wiederbeleben.

    Ob es an den Gallen lag, mag ich nicht glauben, aber die eine Ulme ist schon in den letzten Jahren nicht so gut gewachsen wie die andere und seit ungefähr 2 werden in rasantem Tempo die Blätterbraun und trocken. Sie fallen nicht ab, sondern bleiben am Baum.

    Hoffentlich steckt sie die ander nicht an. Wenn ich wieder zuhause bin, werde ich mal im Rathaus anrufen.

    Ob es sich bei diesem Blättersterben um die Ulmenkrankeit handelt. Steht es evtl. Mit den Gallen in Verbindung?
     
    Lieschen M

    Lieschen M

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    Die Ulme steht auf der Fällliste. Dort steht sie seit meinem letzten Anruf vor 5 Wochen.

    Nein, sie steckt die nebenstehende nicht an. Die Käfer bleiben wo sie sind, bzw. auch auf der anderen sind Käfer. Ulmen werden in Deutschland nicht mehr alt - so die Mitarbeiterin heute im Amt, als ich nachfragte, ob sie das zugesagte Fällen vergessen habe.

    Inzwischen hat die Ulme nicht ein Blatt mehr. Dafür kommen reichlich Vögel, u.a. ein Specht, der seit Tagen auf der gleichen Stelle an einem Baumast herumpickt.

    Leider ist es so hoch und von anderen Zweigen verdeckt, dass ich ihn nicht fotografieren kann.

    Schade, daß Ulmen nicht alt werden.
     
  • Lieschen M

    Lieschen M

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    Man muß das Fahrrad ja nicht zweimal erfinden. ;)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ulmensterben

    Während vor der Einschleppung des Ulmensplintkäfers Ulmen 400 Jahre alt werden konnten, erreichen sie jetzt kaum noch das 40. Jahr.

    Die vor meinem Garten wurde vor 15 Jahren als schon recht großer Baum gepflanzt. Ich schätze mal so zwischen 10 und 15 Jahre alt wird sie gewesen sein.

    Die gleich danebenstehende ist genauso alt, aber inzwischen viel größer als die jetzt abgestorbene. Hat m.E. aber auch schon Schäden.
     
  • G

    gardener02

    Guest
    Danke für den Link, hatte da grad keine Zeit zum Suchen!;)

    Dann bin ich mal froh, dass ich keine Bergulme in meinem Garten habe. Ich hoffe doch, mein Exemplar überlebt mich deutlich!
     
  • Lieschen M

    Lieschen M

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    Welche Ulme steht bei dir?

    Hier, zwei Gärten weiter steht eine Goldulme. Die sieht auch nicht wirklich gut aus. :(

    Aber es soll ja auch Sorten geben, die nicht anfällig sind.
     
    G

    gardener02

    Guest
  • Lieschen M

    Lieschen M

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    Interessant, was ich über deine Ulmen gefunden habe:

    http://www.ulmen-handbuch.de/handbuch/ulmus/u_glabra_horizontalis.html

    Auch wenn die gepfopft werden, sollte man an der Stelle lieber keine Ulme mehr pflanzen.

    Wir werden (Nachbarn gemeinsam mit Gemeinde) eine Walnuß setzen. Wir haben da schon eine gesehen. Dann haben auch die Eichelhäher und Eichkätzchen was davon. Nebenan steht schon eine alte, riesige, gesunde Eiche.
     
    G

    gardener02

    Guest
    Interessant, was ich über deine Ulmen gefunden habe:

    Man sieht sie auch bei uns eher selten. Soweit ich das beurteilen kann ist sie gepropft und ich hoffe nicht, dass ich da irgendeinmal was anderes pflanzen muss. Ich hoffe, die bleibt einfach in meiner Lebenszeit.

    Wir werden (Nachbarn gemeinsam mit Gemeinde) eine Walnuß setzen.

    So einen Zögling soll ich auch noch kriegen, von einem älteren, bekannten Ehepaar. Die werden ja sehr gross, diese Bäume. Mal schaun`,wo ich den noch unterbringe. Und etwas fragwürdig ist auch, ob eine Walnuss es in unserem Boden schafft...
     
    Lieschen M

    Lieschen M

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    Ich habe in meinem Kleingarten eine Walnuß, deren Hauptwurzel ich nach Bonsai-Art gekappt habe, als sie etwas höher als 1 m war. Das ist jetzt 15 Jahre her.

    Jetzt ist der Baum ca. 2,50 m hoch, schön breit und hatte heuer die ersten drei Nüsse.

    Was habt ihr für Erde?
     
    Lieschen M

    Lieschen M

    Foren-Urgestein
    Glaube ich nicht.

    Bin nun kein Baumexperte. Habe aber einige Zeit in einer Gegend mit schwerem Lehmboden gewohnt (BaWü). Dort standen sowohl auf den Wiesen am Fluß (Jagst, Kocher) als auch an den Hängen der Hügel in den Feldern die herrlichsten Walnußbäume.
     
    Okolyt

    Okolyt

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    Lehmig-tonige Erde. Ich habe mal gehört, das mögen Walnussbäume nicht besonders?
    Dem ist nicht so.
    Bei uns ist auch ziemlich lehmiger Boden und ein Nachbar hat ein richtiges Prachtexemplar von Walnussbaum.

    Außerdem habe ich das hier gefunden:
    Die Ansprüche der Walnuss an das Substrat sind schon etwas geringer. In erster Linie benötigt der Baum einen tiefgründigen Standort, an dem lehmiges Substrat oder Tonboden vorherrscht.
    Quelle: gartendialog.de
     
    G

    gardener02

    Guest
    Außerdem habe ich das hier gefunden:
    Die Ansprüche der Walnuss an das Substrat sind schon etwas geringer. In erster Linie benötigt der Baum einen tiefgründigen Standort, an dem lehmiges Substrat oder Tonboden vorherrscht.
    Quelle: gartendialog.de

    Danke!
    Und an was sind die Ansprüche höher, wenn an das Substrat geringer?:confused:
    Werde mich wohl noch ein bisschen Einlesen müssen, bevor der kleine Walnussbaum in die Erde kommt.
     
    Okolyt

    Okolyt

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    An dem Standort an sich, er möchte frei und luftig stehen, sonst zickt er rum.... :D
     
    Okolyt

    Okolyt

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    Schon mal über einen Amber nachgedacht?
     
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