Micro-Drip-System - was benötige ich?

  • Ersteller des Themas blutegel
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blutegel

blutegel

Mitglied
Hallo,
ich möchte mir mittels Gardena-Micro-Drip-System das tägliche Gießen "erleichtern".

Nun habe ich ein Kräuterbeet, ein Gemüsebeet (Zucini, Paprika) und ein Tomatenbeet.

Welche Sprühdüsen brauche ich da? Sicherlich benötigtigen Schnittlauch und Petersilie andere "Wassermengen" als Tomaten und/oder Zucini?

Ok, es gibt "Tropfer" bei denen kann man die Wassermenge einstellen.

Aber in Verbindung mit einem Bewässerungscomputer (ich wollte den T 1030 nehmen) kann ich ja nur maximal 3 x am Tag für 120 Minuten bewässern.

Das muss dann auch mit eingeplant werden. Wobei man wohl die Option 12h verwenden wird um Mogens und Abends (zwischen 7 und 8 Uhr bzw. 19 und 20 Uhr) zu bewässern.

Also haben wir 2 Zyklen mit maximal 120 Minuten zur Verfügung.

Was für Tropfer und/oder Srüher benötig ich?

Ach ja: Tomatenbeet ca. 5m lang, Gemüsebeet ca. 4m lang und Kräuterbeet 4m lang mal 60 cm breit.

Danke schonmal für die Antworten.
 
  • Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    Moin Blutegel,
    ganz so einfach, wie Du Dir das vorstellst, wird es nicht gehen. Es gibt einen sehr netten Katalog von Gardena, in dem dieses Microdrip System beschrieben wird.
    Zum Gardena Katalog
    Hier kannst Du erst einmal schauen, was es so für Lösungen gibt und wie man sie kombinieren kann.
    Den Wasserbedarf für Deine Pflanzen solltest Du wissen, danach kannst Du Deine Sprüher oder Tropfer wählen und dann zusammenrechnen, wie Du sie versorgen willst.

    Viel Glück
     
    Holzwurm68

    Holzwurm68

    Mitglied
    Hallo Blutegel!

    Habe eben mein Gardena Micro drip Starter Set 1398-20 mit Bewässerungsuhr C14E in Betrieb genommen :):)

    An unserem Neubau ist die Terasse sowieso noch nicht fertig, ich wollte aber meine Tomaten usw. auch automatisch versorgen:eek:

    Jetzt hängen 3 Blumenkästen und 2 Tomaten 2 Paprika und eine Schlangengurke drann.
    Habe aber noch nicht mal die Hälfte des Materials verbraucht.

    Für 2 Blumenkästen habe ich je 2 4 Liter Tropfer genommen, für die Tomaten, Paprika und die Schlangengurke die einstellbaren bis 20 Liter Tropfer.
    Als Programm habe ich mal alle 6 Stunden für 3 Minuten eingestellt, sieht bis jetzt sehr gut aus, abgesehen von dem aktuellen Regen.
    Diese Sachen stehen aber an der Hauswand unterm Dachüberstand, müssten so oder so auch bei Regen gegossen werde.

    Ich will dieses Jahr mal Erfahrungen sammeln, als nächstes die Kräuterecke angehen, wird wohl noch um eine Bodenfeuchtesensor erweitert.. mal schauen.
    Denke so etwas sollte wachsen, deshalb hat mir das Starterset gut gefallen.
    Musst du nur über nen onlineshop kaufen, ist ja im Baumarkt falls überhaupt verfügbar, unbezahlbar.

    Denke aber das du bei denem Projekt mit dem Set auskommen wirst, 60Euro zum Start kann man ausgeben denke ich.

    Gruß

    Thomas
     
    Onza

    Onza

    Mitglied
    Ich persönlich nutze das System von Blumat. Da wird die Wassermenge via Tonfühler zugeteilt. Also ganz individuell nach Bedarf. Für den Privatgarten ideal - finde ich.

    Ulrike
     
  • Holzwurm68

    Holzwurm68

    Mitglied
    Hallo Ulrike,

    Gerade mal durchgelesen, sieht recht vernünftig aus.
    Eine auf die Pflanze abgestimmte Wassermenge ist aber nicht machbar, regelt sich von selbst, soweit ich das verstanden habe.

    Ist aber auch nicht gerade günstig!

    Gruß
    Thomas
     
  • P

    phil1981

    Neuling
    Hi Holzwurm, ich habe das gardena microdrip installiert und es hängen circa 80 Topfpflanzen dran. Aufgrund der verschiedenen Wassermengen die die Pflanzen benötigen habe ich 4 Kreisläufe installiert.
    1. Normale Pflanzen (Zitrus, Bougainvillea Exoten usw)
    2. Balkon (etwas schattiger)
    3. Rasen (abends 6 Minuten)
    4. Wasserlöcher (engelstrompeten, solanum usw)

    Ich benutze 2 Sorten Tropfer, die normalen die im starterset mitgeliefert werden bei Kreis 1. Und die druckregulierbaren bei denen man die Wassermenge pro Pflanze einstellen kann. Das ist praktisch da nicht jede Pflanze gleich viel Wasser braucht.

    Viel Spaß beim aufbauen, ich habe circa 600 EUR für alles hingelegt.
     
  • blutegel

    blutegel

    Mitglied
    Ist es denn nun besser den Hauptstrang mit dem 13mm Rohr zu machen und die Abzweigungen die zu den einzelnen Pflanzen gehen mit dem 4,6mm Rohr oder gleich alles mit dem 4,6mm Rohr? Jetzt mal als Beispiel für mein Kräuterbeet (60cm breit und 3m lang)? Da wollte ich in der Mitte die Hauptader verlegen und dann mit Kreuz- und/oder T-Stücken zu den einzelnen Pflanzen abzweigen (und dann mit regulierbaren Endtropfern arbeiten). Sollte die Hauptader mit dem dicken Rohr gelegt werden oder ist das egal?

    In diesem Zusammenhang gleich noch eine zweite Frage: sind die teureren Tropfer mit Druckausgleich und Selbstreinigung besser und eher zu empfehlen oder tun es die normalen günstigeren Modelle auch?
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Holzwurm68

    Holzwurm68

    Mitglied
    Hi,

    Zu den Druckausgleichtropfern kann ich nichts sagen..

    Denke mal für nen Hauptstrang ist das 13er Rohr besser..

    Les dir aber bitte im Gardena Katalog (auch online als Pdf) die 4 Seiten 2-3 mal durch, dann wird vom Systemaufbau einiges klarer.

    Kannst ja die Erfahrungen auch mal posten.
    Gruss
    Thomas
     
    C

    cody29

    Mitglied
    Den Vorschlag mit dem Katalog kann ich nur weiter empfehlen. Schau hier http://www.gardena.com/brochure/download/files/Gardena/End user Literature/Watering Systems/BWT-Prospekt 2012 47200-42 D.pdf auf Seite 18.

    Wenn Du an Deinem Strang tatsächlich nur die 6mx60cm versorgen willst, könnte auch ein 4,6 mm "Hauptstrang" ausreichen.
    Laut Tabelle in der Broschüre könntest Du mit Basisgerät 2000 und T-förmiger Anordnung des Hauptstrangs z.B. 50 2l Endtropfer installieren.

    Ausbaufähiger wäre sicher der 13mm Hauptstrang. Dadurch kannst Du evtl. auch das Basisgerät 2000 gegen den 1000er austauschen und so Kosten einsparen.
     
    blutegel

    blutegel

    Mitglied
    Schade nur, daß auf Seite 18 u.a. die Angabe zum regulierbaren Endtropfer fehlt. Hier hätte man je nach Einstellung (0-20l) einen Wert angeben können.
     
  • Holzwurm68

    Holzwurm68

    Mitglied
    Ist doch angegeben:cool:
     
    P

    prinzhorn

    Mitglied
    Hi wenn du nur Tropfer an den Strang hängen möchtest dann reicht das 4,6mm Rohr bis ca. 40 Tropfer.

    Sobald aber "Sprüher" ins Spiel kommen z.B.: die Seitenstreifen Düsen oder die 360 Grad Düse kannst du nur noch 2-3 an ein 4,6mm Rohr hängen d.h. du brauchst. das 13mm Rohr, die Sprüher kannst du auch direkt in das 13mm Rohr schrauben und die Tropferdüsen auch.

    Um Kosten zu sparen empfehle ich das 13mm und auch das 4,6mm PE Rohr NICHT bei Gardena zu kaufen.
    PE Rohr 16mm bekommst du 50m ca. für 20€
    Das Gardena 13mm Rohr = ein 16mm Rohr. Gardena misst hier den Innendurchmesser. Sonst sind Außendurchmesser üblich. z.B.: PE Rohr 16mm 25mm 32mm 40mm 50mm.

    Das Basisgerät kannst du dir auch sparen, du benötigst nur einen Druckminderer auf 1,5-2bar falls du mehr Druck anliegen hast. Aber das Basisgerät 1000 hat einen guten Preis und kann mehr als genug versorgen.

    Das Microdrip System hält aber auch mehr als 3 bar aus, nur gehen dann eben eventuell die Verbindungen auf.

    Weiters kannst du viel Kosten sparen indem du z.B.: statt 10 Tropfer 1 Seitenstreifendüse z.B.: in der Mitte der Töpfe plazierst die sprüht bis zu 2-3m nach links und rechts.

    Für mein gesamtes Tomatenbeet habe ich zentral 1x eine 360 Grad Düse am Boden da Tomaten ja kein Wasser von oben mögen. die macht in einem Radius von 1,5-2m alles naß und versorgt ALLE Tomaten.

    Beachten mußt du allerdings das man "Sprüher" und "Topfer" nicht an einem Kreis betreiben kann/sollte. Denn dann nach z.B.: 10min schwimmt alles unter den Sprühern wärend bei den Tropfern noch nicht genügend herrausgekommen ist.

    Also Sprühkreise und Tropferkreise nach Möglichkeit trennen.

    Manchmal geht es sich aber auch an einem Kreis mit Tropfen und Sprühern aus, dann wenn du Pflanzen hast die nur sehr wenig benötigen, oder es mehr oder weniger egal ist wieviel manche Pflanzen wirklich bekommen solange alle irgendetwas bekommen.

    Probieren geht über studieren!

    Nur bitte immer die Möglichkeit zum Trennen mit einplanen wenn z.b. ein Weg unterquert oder Bodenbelag geöffnet werden muß.

    p.s.: Endkappen kannst du auch sparen indem du das PE Rohr umkinkst und mit Gartendraht zusammenbindest. 90 Grad Winkel kann man auch oft durch geschickte Rohrverlegung einsparen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    blutegel

    blutegel

    Mitglied
    Ja, danke für die Antwort.

    Nunja, soooviel kosten z.B. die Endkappen nun auch nicht und eh ich da lang rumbastele nehm ich die schnell zur Hand.

    Bzgl. der Auswahl was man wie wo einsetzt habe ich mich jetzt eher für die Methode jede Pflanze einzeln zu bewässern (also nur mit Tropfern) entschieden. Zum einen werden die Pflanzen so "punktgenau" beregnet, zum anderen macht das ganze ja auch Spaß... Ok im Ganzen gibt man da dann doch schon eine Menge Geld aus.

    Trennmöglichkeiten sind doch jederzeit gegeben:
    einfach mit der Schere aufschneiden und neues Teil einsetzten :cool:

    Aktuell habe ich am Basisgeärt 1000 7 regulierbare Tropfer (0-20L) und 17 druckausgleichende Tropfer mit 2L und alles am 4,6er Rohr.

    @Holzwurm68: ich meine den regulierbaren Reihen- bzw. Endtropfer (Artikelnummer 1391 bzw. 8392) der 0-20 Liter/Stunde abgibt.

    Warum kann ich eigentlich mehr Endtropfer als Reihentropfer verwenden? Ob ich jetzt einen Reihentropfer einsetze oder an ein T-Stück einen Endtropfer setzte müsste doch egal sein? Und ob ich den Endtropfer direkt ins Rohr drehe müsste doch auch egal sein - oder nicht?

    Nach der Tabelle von Seite 18 könnte ich z.B. "nur" 12 Reihentropfer mit 2l/h (am Basisgerät 1000) verwenden. Aktuell habe ich aber (wie oben beschrieben) schon weitaus mehr drannhängen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    P

    prinzhorn

    Mitglied
    Trennmöglichkeiten sind doch jederzeit gegeben:
    einfach mit der Schere aufschneiden und neues Teil einsetzten :cool:
    Ja hoffentlich auch bis zum Wasserhahn bzw. bis zu deinem Magentventil Verteiler oder Bewässerungscomputer/uhr. Oder hast du etwa an jeder Stelle im Garten eine Druckleitung zur Verfügung wo du einen Wasserhahn/Ventil etc. montieren kannst zur Verfügung? (Das wäre wünschenswert haben aber wohl die wenigsten)

    um 2l aufzubringen brauchst du mit den 2l/h Tropfern 60min. mit einem Microdrip Sprüher aber vielleicht nur ca. 5min.
    Diese 2 Typen Bewässerung vertragen sich nunmal wegen der Laufzeiten nicht gut an einem gemeinsamen Ventil/Bewässerungskreis.

    Das eine ist eine Bewässerung nach dem Motto VIEL IN KURZER ZEIT und das andere ist WENIG DAFÜR LANGE.

    Ich habe auch Jahre gebraucht um das anhand der Ergebnisse in meinem Garten zu begreifen.
     
    P

    prinzhorn

    Mitglied
    Sind die Angaben von Gardena so tiefgestapelt?
    Ich weiß nicht was Gardena so schreibt aber wenn das Basisgerät 1000 für
    1000l/h gut sein soll dann gehen da 500 2l/h Tropfer dran oder 250 4l/h Tropfer...

    Aber du darfst dir natürlich gerne alle 20 Tropfer ein neues Basisgerät kaufen
    wenn Gardena das so will.
     
    B

    Bernd_O

    Neuling
    hallo zusammen,

    ich habe mir jetzt das starter set 1399-20 gekauft und möchte dieses jahr noch soviel wie möglich erfahrungen damit sammeln, dass ich nächstes ja mein komplettes beet damit bewässern kann.

    meine frage. wie lange und bei welcher tropfmenge muss ich das wasser laufen lassen um meine tomaten/zucchini/gurken zu bewässern?

    vg
     
    P

    prinzhorn

    Mitglied
    Mit einer Bewässerung verteilst du Wasser, das kann man relativ genau berechnen und gleichmässig über die Fläche verteilen.

    Bei den 2l/h Tropfern kommen wie der Name schon sagt 2l pro Stunde herraus.

    Selbiges bei den Tropfschläuchen die es auch in verschiedenen Durchflußmengen gibt.

    Wieviel Wasser jedoch deine Pflanzen wirklich benötigen ist eine komplizierte Sache und hängt vom Wetter und 1000 anderen Sachen ab, ist also nie 100% vorhersehbar.

    Problem ist auch wenn du einige Planzen weniger oder gar nicht bewässerst weil die "ja eh gut aussehen" heißt das noch lange nicht das die auch weniger brauchen, sondern diese Pflanzen lassen Wurzeln dann dorthin wachsen wo es genug Wasser gibt.
    Klassisches Beispiel: Hecken am Rand von Rasenflächen.

    Wieviel dein Gemüse nun tatsächlich braucht kann ich dir leider nicht sagen, ich weiß nur das Rasen im Hochsommer ca. 10mm Wasser pro Woche braucht.
    d.h. meine Bewässerung die ca. 10mm/h aufbringt muß für die Rasenfläche 1h pro Woche laufen im Hochsommer.
     
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