Mondkalender und Vorkeimen

G

Griän

Neuling
Hallo zusammen

Ich gärtnere auf meinen beiden Balkonen (soweit möglich) nach dem Mondkalender. Da ich bisher alles direkt aussäte (ohne jegliche Vorbehandlung) war das einfach handzuhaben. Nun möchte ich dieses Jahr einigen Samen vorab ein Wasserbad gönnen resp. andere auch vorkeimen lassen.

Meine Frage ist nun wie ihr das handhabt? (Wer ebenfalls nach Mondkalender gärtnert :) Beginnt ihr an Fruchttagen mit dem Vorkeimen oder sollten dann die vorbehandelten/gekeimten Samen in die Erde? Bei Wasserbad über Nacht ginge das ja noch. Aber wie handhabt ihr das beim Vorkeimen - was ja unterschiedlich lange dauern kann?

Herzlichen Dank für Infos zu Erfahrungen Eurerseits :)
 
  • Chrisel

    Chrisel

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    Vielleicht hilft dir das.

     
    G

    Griän

    Neuling
    Ähmm, nein, in keinster Weise - es geht mir wirklich nur um diese eine konkrete Frage.
    Danke dennoch.
     
    Eisenkraut

    Eisenkraut

    Mitglied
    Hallo, ich gärtnere seit Jahren in meinem großen Garten nach dem Mondkalender., auch wenn das nicht imner möglich ist aus Termingründen. Es ist ein großer Unterschied, welchen Kalender man/frau dafür hernimmt. Es handelt sich dabei ja um die Planeten, die vor den Tierkreisregionen stehen. Es gibt die esoterischen Kalender, wo die Tierkreis -bilder jeweils alle gleich groß in ihre Ausmassen mit 30 Grad angegeben sind,(in früheren Zeiten konnte man die einzellnen Tierkreisregionen noch nicht ausmessen; man konnte sie aber mit blossem Auge immerschon sehen)- und es gibt die naturwissenschaftlich fundierten Kalender, wo die Tierkreisregionen in Ihren Ausmassen (astronomisch ausgemessen) verschieden groß angegeben sind, so wie sie halt in der Natur sind. So kommen die unnterschiedlichen Datenangaben zustande. Ich verwende den Maria-Thun Aussaattagekalender. Maria Thun wurde über 90 Jahre alt u. hat lebenslänglich über das Thema geforscht u. Vorträge gehalten. Die Nachkommen führen ihr Werk weiter.
    Und nun zum Vorkeimen:
    Ich suche mir den richtigen Termin der entsprechenden Pflanzen aus, u. lege die Samen in einer Schale mit bewässertem Fliesspapiert aus, mit einer dünnen Plastikfolie darüber, dass die Feuchtigkeit erhalten bleibt. Abgedeckt mit Zeitungspapier. Das Vorkeimen müßte am wärmsten Platz in der Wohnung erfolgen, und vor dem Temin sein, damit dann die gekeimten Pflänzchen zum richtigen Zeitpunkt in die Erde kommen. Ich lasse vor allem große Samen, wie Bohnen, Kürbiss-Gewächse, Tomaten usw. zum Vorkeimen , damit die Blindänger mir nicht den wertvollen warmen Platz weg nehmen. Lichtkeimer natürlich nicht mit Papier abdecken, sie brauchen ja das Licht zum Keimen. Aber das sind meist winzige Samen. Und bei Kaltkeimern läßt man ja das kleine Aussaatkistchen in der Kälte an einem geschützten Platz stehen , u. nimmt im April das Kistchen in die Wärme, dass die kältebehandelten Samen keimen können. Wie lange die Samen zum Keimen brauchen, ist Erfahrungssache,- u. das in die Erde bringen ist dabei das Wichtigste.Man kann dabei ruhig mal Fehler machen,- man merkt das dann schon am Ergebnis,- u. im nächsten Jahr macht man es dann besser!
    Viel Erfolg,- Eisenkraut
     
  • G

    Griän

    Neuling
    Hallo Eisenkraut, herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort - half mir sehr.

    Wie handhabst Du es wenn ein Samen zB viel früher / später gekeimt ist und er eigentlich an einem "ungünstigen" Tag in die Erde sollte … wartest Du dann mit dem in die Erde bringen bis "günstig" oder setzt Du ihn dennoch sofort / ungünstig?
     
  • Eisenkraut

    Eisenkraut

    Mitglied
    Ich warte, bis der Mond im entsprechenden Tierkreis-Sternbild ist,- vermeide dann auch die ungünstgien Tage. Da ich zum Vorkeimen fast imnmer dickere Samen verwende,enthalten die Samen soviel Nahrung, dass man ruhig etwas warten kann. Nur nehme ich dann das Zeitungspapier ab, damit Licht zu den gekeimte Samen kann. Dann wird das erste Keimblatt schlagartig grün. Zum richtigen Zeitpunkt in die Erde gelegt, wirkt der gesamte Kosmos (Elementarwirkungen) auf das junge Pflänzchen ein u. in Verbindung mit Wasserstoff, Kohlenstoff, wenig Stickstoff u. den Mineralien (= Saatbeet) kann das junge Pflänzchen sich entwickeln.
     
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