Mykorrhizapilze für Rosen

  • Ersteller des Themas Gerbrunnerin
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Gerbrunnerin

Gerbrunnerin

Mitglied
Hallo!

Hat jemand Erfahrung mit mykorrhizapilzen? Die gibt's ja auch von David Austin??!
 
  • F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    AW: mykorrhizapilze

    Ich nutze sie seit letztem Jahr und habe gar keine negativen Erfahrungen aber bei vielen Pflanzen das Gefühl, dass sie schneller, besser und kräftiger wachsen / sind.
     
    Lieschen M

    Lieschen M

    Foren-Urgestein
    AW: mykorrhizapilze

    Schließe mich Feiveline an.

    Die Pflanzen wachsen viel besser. Ich benutze es im Verbund mit Bokashi und dem Sud aus dem Bokashieimer. Mache nur gute Erfahrungen.
     
    K

    Kapha

    Guest
    AW: mykorrhizapilze

    Habe sie auch das erste Jahr und meine gezogenen Pflanzen , wie auch im Garten , hatten noch nie so kompakte und tolle Wurzelballen wie dieses Jahr .
     
  • F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    Ne, das von lacara-natur. Daher beziehe ich auch meine gemahlenen Neemsamen und das Neem-Öl.
     
  • Lieschen M

    Lieschen M

    Foren-Urgestein
    Meine Mykorrhizapilze habe ich bei Manufactum gekauft. Es heißt dort Myko aktiv (oder so ähnlich), den Hersteller weiß ich nicht, Schachtel liegt im Garten. Gibt es bestimmt auch anderswo.

    Meine Tomaten sind sowas von gesund und wuchern regelrecht. Ob es wirklich an den Pilzen liegt? Ich dünge auch mit Bokashi.
     
    R

    Rentner

    Guest
    Ich verwende seit über 20 Jahren (bewusst) Mykorrhiza. Aber die Sporen extra zu kaufen, wäre mir niemals in den Sinn gekommen. So etwas gibt es doch gratis.
     
    Hero

    Hero

    Foren-Urgestein
    Hallo Pit!
    Hilf mir mal weiter. Wie kommst Du zu gratis Mykorrhiza?
    LG von Hero
     
    R

    Rentner

    Guest
    Mykorrhiza ist nicht gleich Mykorrhiza.
    Rosen beispielsweise freuen sich eher über Ektomykorrhiza.
    Ektomykorrhiza findet man u.a. in Symbiose mit Kiefern, Birken, Buchen etc.

    Eine Handvoll des jeweiligen Mutterbodens reicht aus, um entsprechende Substrate damit zu impfen. Mykorrhiza vermehrt sich selbst.
    Wo man Kiefern, Birken oder Buchen oder andere Rosengewächse finden kann, weiß hoffentlich jeder.
     
  • Hero

    Hero

    Foren-Urgestein
    Danke! Werd ich ausprobieren. Meine Rosen freuen sich sicher.
    LG von Hero
    Eden Rose fängt schon wieder an zu blühen
     

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    K

    Kapha

    Guest
    Gelöscht
    Da meine Gartebaufirma scheinbar sowieso nix weiss .
     
    Zuletzt bearbeitet:
    T

    Tuffi

    Guest
    Frage in die Runde zur Vorgehensweise:

    Ich streue also das Pilzsubstrat, gekauft oder von Nachbars Birke, an die Rosen. Die Pilze gehen dann eine Symbiose mit den Rosen ein und heften sich an die Wurzeln? Bin ich dann fertig bei diesen Rosen oder muss man das irgendwann wiederholen?

    Viele Grüße
    Tuffi
     
    R

    Rentner

    Guest
    Ein kleiner Exkurs zum Thema Mykorrhiza

    Endomykorrhiza

    Dieser Pilz sitzt in den bzw. wandert in die Zellen der Wurzelrinde.
    Typische Symbiose-Partner sind beispielsweise Stauden, Gräser, Kräuter und sehr selten auch Bäume.

    Ektomykorrhiza

    Der Kamerad umschließt die Saugwurzeln seines Partners.
    Kiefern, Buchen, Birken, Weiden und Rosengewächse (dazu gehört auch die Rosa) sind seine bevorzugten Wirte

    VA-Mykorrhizae (Vesikulär-arbusculäres Mykorrhiza)

    Diese am häufigsten auftretende Mykorrhiza sitzt im Wurzelgewebe und bildet dort sog. Arbuskeln (bäümchenartige Hyphenstrukturen)

    Ericoide Mykorrhiza

    Zu finden bei Moor-, Heidepflanzen und Pflanzen oberhalb der Baumgrenze

    Besonders „schlaue“ Rosen-Tandler mischen ihre Gebinde übrigens mit diversen Endo- und Ektomykorrhiza-Pilzen.

    Da es sich um Wurzelpilze handelt, sollte man darauf achten, dass das Zeug bei der Anwendung auch möglichst mit den Wurzeln in Kontakt treten kann.

    Wer sich wirklich umfassend über Mykorrhiza informieren möchte, sollte sich hier mal umsehen. Sehr interessant auch für Orchideen-Freaks:

    Uni-Hamburg
     
    Gerbrunnerin

    Gerbrunnerin

    Mitglied
    Aber jetzt mal ne Frage...meinen Mama hat eine schöne Birke im Garten und wundert sich aber seit Jahren, dass darunter nichts wächst??? Wieso nicht, wenn da so gute Wachstumspilze sind?
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    Dann hat sie eventuell die falschen Pflanzen dort anzusiedeln versucht? Die zB den Wurzeldruck von Bäumen nicht vertragen oder den Schatten nicht mögen?

    Unter meiner Birke wächst nämlich durchaus was. Eibennachwuchs siedelt sich dort selbständig an, Wildtulpen hab ich erfolgreich gepflanzt, Wildnarzissen sowie diese kleinen blauen Traubenhyazinthen. Von selbst kommen jede Menge Aronstäbe und mehr Efeu, als mir lieb ist, und wie sich die letztes Jahr neu gepflanzte Hosta machen wird, bin ich selbst gespannt, die steht da erstmal testweise. Versuchen will ich's noch mit Leberblümchen und Maiglöckchen.

    Klar, gibt auch "Unkräuter", die rupf ich aus, nachdem ich weiß, wie sie heißen, denn dann kann ich gezielt nach "vernünftigen" (;))Pflanzen mit den gleichen Bedürfnissen suchen. Also meiner bisher noch begrenzten Erfahrung nach herrscht unter einer Birke jedenfalls kein Vakuum. Eingegangen ist allerdings ein Ginster, den vor Zeiten mal irgend ein Gartenlegastheniker dahin gesetzt hatte. :grins:
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    Pit, vielen Dank für Kurzlehrgang und Link, das Thema interessiert mich schon länger, und nun hab ich mal einen Ansatzpunkt. :)
     
    G

    gardener02

    Guest
    Aber jetzt mal ne Frage...meinen Mama hat eine schöne Birke im Garten und wundert sich aber seit Jahren, dass darunter nichts wächst??? Wieso nicht, wenn da so gute Wachstumspilze sind?
    Birken sind flachwurzelnde Bäume, deshalb sind z.B. Staudenbepflanzungen unter ihnen schwierig. Der Baum zieht den Stauden das Wasser ab, man müsste also viel Wässern.
    Das mit den Pilzen finde ich auch interessant. Bei Neupflanzung einer Rose gäbe man dann die "Birkenerde" am Besten ins Pflanzloch, damit die Pilze an die Wurzeln der Rose kämen, richtig so?
     
    A

    Arthur Schüßler

    Neuling
    Alter Thread, aber da ich grade drüber gestolpert bin...
    Ich weiß nicht warum hier das Gerücht rumgeht Rosen seien Ektomykorrhiza-Pflanzen,
    Rosaceae (Rosengewächse), inkl. Rosa, machen im Allgemeinen arbuskuläre ENDO-Mykorrhiza.
    Das gilt auch für Obstarten (Rosaceae) wie Apfel, Birne, Brombeeren, Erdbeeren und Himbeere sowie das Steinobst mit Kirschen, Zwetschge, Pflaume, Mandel, und andere.
     
    Rentner

    Rentner

    Foren-Urgestein
    ...Ich weiß nicht warum hier das Gerücht rumgeht Rosen seien Ektomykorrhiza-Pflanzen,..
    Das Gerücht stammte vom link der zur Uni Hamburg, Fachbereich Biologie führte.
    Dieser link ist mittlerweile tot und mittlerweile weiß ich auch, dass da etwas nicht ganz korrekt war.

    Arthur Schüßler, ich bin tief beeindruckt, den Mykorrhiza-Fachmann schlechthin, hier lesen zu dürfen.
     
    L

    Lauren_

    Guest
    Oh, das ist wirklich toll, dass sich ein Experte und Fachmann die Zeit nimmt, vormals falsch publizierte Irrtümer aufzuklären!
    Ganz herzlichen Dank, @Arthur Schüßler! (y)
     
    H

    hofergarten

    Mitglied
    Macht aber nichts, meinen Rosen hat es nicht geschadet.
    Eigentlich sollte der Pilz auch ÜBERALL in gesunder Erde natürlich vorkommen, (habe ich einmal gelesen).
    Hanf Züchter verwenden diese und andere Pilze und Exzyme usw oft.
    Ich habe einmal nach der Neuanlage, die Flüssig Version
    auf dem ganzen Grund verteilt
    Gibt es auch als Pulver zum eingraben oder Tabletten für das Pflanzloch.
    PREMIUM MYKORRHIZA AUS ÖSTERREICH:
    Wir bieten Mykorrhiza-Produkte für Hobby- und Profianwender in vier unterschiedlichen Arten als Granulat, Pulver für Flüssiglösung (Soluble), Samenimpfstoff und in Tablettenform. Damit sind sämtliche Anwendungsarten abgedeckt.
     
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