Nachbaukrankheit- mögliche Massnahmen

G

gardener02

Guest
Hallo zusammen

Geplant ist eigentlich, u.a. Rosen nach entferntem Weissdorn zu pflanzen. Beides sind sie Rosengewächse, von daher vermutlich nicht ideal, was den Boden betrifft. Aber vielleicht ein bisschen besser, als wenn es Rose auf Rose wäre?

Den Rat mit dem Auswechseln des Bodens kenne ich und möchte ich, wenn immer möglich, vermeiden (sonst werde ich in der Ecke gar nicht mehr fertig.)

Gelesen, dass sich Untermischen von Kompost positiv auf den Boden auswirken soll. Gibt es noch andere, relativ einfach zu machende Massnahmen, die das Auswechseln des Bodens ersparen würden?
Hat jemand schon Erfahrungen gemacht in diese Richtung?
 
  • T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Ich würde mir mal nicht zuviel Gedanken darum machen.

    Deine Denkweise ist zwar vollkommen richtig, aber fast alle Beeren und Früchte in unserem Garten sind Rosengewächse. Ein Nachbau von Rosengewächse auf Rosengewächse führt nur selten zu Problemen zumindestens nach meiner Erfahrung der dies schon öfters gemacht hat.
     
    jola

    jola

    Foren-Urgestein
    Uschi,
    ich würde mir da auch nicht so viel Gedanken machen.
    Wenn Du die Möglichkeit hast, an Pferdeäppel zu kommen, würde ich die mit
    drunter buddeln.
    Dann ist wieder genug Dünger im Boden .
     
    G

    gardener02

    Guest
    Ich würde mir mal nicht zuviel Gedanken darum machen.

    Nun ja, was soll ich sagen, danke für den Versuch der gedanklichen Entlastung!:grins:;)

    Ein Nachbau von Rosengewächse auf Rosengewächse führt nur selten zu Problemen

    Hm..., ich bleibe trotzdem skeptisch.
    Bei mir steht eine Rose neben einem kleinen Birnbaum. Beim Kauf meinte die Dame aus der Rosenschule, Boden auswechseln bei Pflanzung, weil Birne halt auch ein Rosengewächs ist. War mir vorher gar nicht bewusst, dass dies eine Rolle spielt.
    Habe den Boden ausgetauscht, so gut es eben ging. Die Rose wächst trotzdem nicht top, was natürlich auch eine andere Ursache haben könnte.

    Pferdeäpfel muss ich schauen ob ich kriege, Bodenaufbesserung mach`ich auf jeden Fall. Werde noch ein bisschen suchen, ob ich weitere Hinweise finde.
     
  • G

    gardener02

    Guest
    Wuchsdepressionen, verursacht durch Bodenmüdigkeit, sind gerade bei Rosengewächsen im Nachbau häufig zu beobachten.


    Das hat mir ein Gärtner gestern in der Baumschule bestätigt.
    Und ich habe mich für die "Ausweichstrategie" entschieden: Keine Rosengewächse auf den alten Standort der Weissdorne, wenn doch, mit genügend Abstand pflanzen.
    Und weil ein Rambler halt direkt an den Zaun muss und ich die Rose nicht mickern sehen will, werde ich dort wohl oder übel...graben und Erde ersetzen (Empfehlung war, Breite 80 cm, Tiefe 50 cm).
     
  • D

    Dobifan

    Mitglied
    Wir haben hier den Boden tatsächlich ein wenig ausgetauscht. Aber zugegeben - nicht übermässig. Ich habe das Pflanzloch gebuddelt. (50x50x50cm) Dann den Erdhaushub zur Hälfte wo anders hingebracht und die andere Hälfte mit Pflanzerde gemischt. Dahinein die neue Rose gesetzt und außerdem in den ersten Beiden Jahren immer Tagetes drumherum. (Gut gegen Nematoden).

    Die eine Rose, die diesen Standort hat ist nicht schlechter, kränker oder kleiner als ihre anderen 11 Kumpane. (Alle im gleichen Jahr gepflanzt.) Eine ist schwächlich und kränklich und kommt nicht in die Gänge. Aber da - stand vorher kein Rosengewächs...:-(
     
    G

    gardener02

    Guest
    Eine ist schwächlich und kränklich und kommt nicht in die Gänge. Aber da - stand vorher kein Rosengewächs...:-(

    Ich habe auch so eine, Dobifan. Und an was es genau liegt...?
    Nach zwei Standjahren wird sie jetzt baldmöglichst verpflanzt. Wenn eine Rose, die mal 2m hoch werden sollte auf 40 cm rumdümpelt kann ja was nicht stimmen. Zudem soll sie, laut Beschreibungen, robust sein.
    Manchmal kann`s wohl aber auch an der Sorte liegen, oder am Standort, zu viel, zu wenig Sonne, Wurzelkonkurrenz, oder, oder, oder...?:rolleyes:;)
     
    D

    Dobifan

    Mitglied
    Tja, keine Ahnung.. bei mir stehen ja 12 Kletterrosen in Reihe am Zaun und bilden eine schöne Hecke. Gepflanzt habe ich sie ... hm... 2011 im zeitigen Frühjahr mein ich. Jedenfalls.. eine kommt nicht recht. Sie hat nur noch einen Trieb. Wird also weniger statt mehr und an dem einen Trieb - eine Blüte. Ich weiß auch nicht recht. Andererseits möchte ich zwischen den Rosen nicht buddeln um sie auszumachen, die Erde zu tauschen und eine neue zu setzen, weil ich Angst habe, dass ich ihre Nachbarinnen im Wurzelwerk beschädige. Irgendwie.. fällt die kleine Mickertante auch kaum mehr auf. Die anderen sind ihr längst davongewachsen. Am Standort kann es also an sich nicht liegen, ein ADR Siegel hat sie auch, Krankheiten sind an sich auch nicht wirklich zu finden.

    Schade eigentlich. Und ich weiß nicht was ich mit ihr machen soll. Von daher mache ich schon seit 2011 - Nichts. :D
     
    Mo9

    Mo9

    Foren-Urgestein
    Ich habe bei einer verkümmerten Rose, die ich übernommen hab, selbst angesetzten Kuhdung genommen,
    hat ja nicht jeder die Wiese vor Ort, da kann man auch diese Kuhdungpellets nehmen, das kann wahre Wunder bewirken...

    LG
    Mo
     
  • D

    Dobifan

    Mitglied
    Danke für den Tipp! Den Versuch werde ich auf jeden Fall wagen...:) Kuhdungpellets habe ich hier schon beim Raiffaisenmarkt gesehen.
     
    R

    Rentner

    Guest
    Bodenmüdigkeit muss nicht zwangsläufig auf einen Nährstoffmangel hinweisen.
    Nematoden und andere Schädlinge, ein veränderter pH-Wert, Wurzelausscheidungen der jeweiligen Pflanzen usw. können einzeln oder in Kombination ebenso ursächlich infrage kommen.
     
    G

    gardener02

    Guest
    Was ich mir noch bestellt habe ist so ein Mykorrizha Granulat, das gut sein soll für die Entwicklung der Wurzeln. (war leider in CH nicht erhältlich, warum?) In einem gelesenen Artikel zum Thema Nachbauprobleme wurde das Präparat erwähnt.
    Davon kriegen dann aber alle Rosen was ab.
     
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