Nachtschattengewächse und Krankheiten

Stupsi

Stupsi

Foren-Urgestein
Hallo zusammen, hab folgenden Text im Internet gefunden und würde gern mal darüber reden ob ihr bei euch auch eine "Empfindlichkeit" gegen Nachtschattengewächse entdeckt habt?

Ich habe bei mir bemerkt das ich Kopfschmerzen bekomme wenn ich im Sommer viele Tomatenblätter ohne Handschuhe entferne.
Dachte zuerst ich bilde mir das ein aber nach einem Test mit und ohne Handschuhe ist es eindeutig.
Auch wenn ich viele Tomaten esse bekomm ich leichte Magenschmerzen.

Nun sind die Blätter ja auch wirklich "leicht giftig" aber kann es wirklich sein das man auf das Obst und Gemüse der Nachtschatten auch reagiert?
Enthalten die denn auch noch "Gifte"
Was meint ihr???

DER TEXT:
Nachtschatten gehören zur Familie der Solanaceae (Nachtschattengewächse), die rund 2.000 Arten umfasst. Dazu gehören einige der heutzutage sehr beliebten Gemüsepflanzen, beispielsweise Tomaten, Kartoffeln, alle Arten von Paprika und Auberginen. Blaubeeren, Heidelbeeren, Goji-Beeren und Ashwagandha sind zwar keine echten Nachtschatten, aber dieselben entzündungsauslösenden Alkaloide.

Ein großes Problem, das auf Nachtschatten zurückgeführt wird, ist die Arthritis. Statistische Erhebungen aus einer 2007 bis 2009 durchgeführten Studie zeigen, dass allein in den Vereinigten Staaten 49,9 Millionen Menschen an Arthritis leiden. Einige Forscher nehmen an, dass oft irrtümlich die Diagnose Arthritis gestellt wird, wenn es sich in Wirklichkeit um Nebenwirkungen des Verzehrs von Nachtschatten handelt. Oft bemerken Patienten, die an Arthritis oder einer verwandten Krankheit wie Lupus, Rheumatismus und anderen schmerzhaften Muskel-Skelett-Erkrankungen leiden, dass es ihnen schlechter geht, wenn sie Gemüse aus der Familie der Nachtschattengewächse essen.
Dr. Norman F. Childers, Gründer der Arthritis Nightshades Research Foundation betont: »Nach der Befragung von mehr als 1.400 Freiwilligen über einen Zeitraum von 20 Jahren scheint die Ernährung ein Faktor in der Ätiologie der Arthritis zu sein. Als medizinische Pflanzen sind Solanaceae (Nachtschattengewächse) bei empfindlichen Menschen ein wichtiger verursachender Faktor der Arthritis.«

Der (gar nicht so einfache) Dreimonats-Test
Wenn Sie wissen möchten, ob Nachtschatten auch bei Ihnen negativ wirken, unterwerfen Sie sich dem (gar nicht so einfachen) Dreimonats-Test. Meiden Sie drei Monate lang alle Nachtschatten (deshalb nenne ich den Test »gar nicht so einfach«). Schauen Sie die Nachtschatten-Liste genau an und werden Sie zum aufmerksamen Etikettenleser, denn einige homöopathische, verschreibungspflichtige und rezeptfreie Medikamente und zahlreiche verarbeitete Lebensmittel enthalten Nachtschatten. Bei verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamenten kann es unter Umständen erforderlich sein, mit dem Apotheker zu sprechen oder den Hersteller eines rezeptfreien Mittels anzurufen und nach den Inhaltsstoffen zu fragen.
Nach drei Monaten essen Sie dann wieder Nachtschatten-Gemüse, aber immer nur eine Sorte nach der anderen. Achten Sie genau auf Schmerzen, Steifigkeit, Energieverlust, Kopfschmerzen, Atemprobleme oder andere Symptome. Vielleicht merken Sie – wie viele andere vor Ihnen – dass sich Ihre Gesundheit dramatisch verbessert, wenn Sie Nachtschatten von Ihrem Speisezettel streichen.

Die Liste der Nachtschatten-Pflanzen:
Artischocke
Ashwagandha
Cayennepfeffer
Aubergine
Garten-Heidelbeeren und Blaubeeren (enthalten die entzündungsauslösenden Alkaloide)
Goji-Beeren
Stachelbeeren
Kapstachelbeeren
Okra
Melone
Pepino-Melone (Melonenbirne)
Paprika (alle Sorten, Chili, Cayenne usw.)
Kartoffeln (alle Sorten, AUSGENOMMEN Süßkartoffeln oder Yamswurzel)
Sauerampfer
Homöopathisches »Belladonna«
Tabak
Tamarillo (eine pflaumenartige Frucht aus Peru)
Tomate (alle Sorten einschließlich der Tomatillo)
Sojasauce wird in den USA zumeist mit gentechnisch veränderten (GV-) Sojabohnen hergestellt, die mit der Nachtschattenpflanze Petunia verschnitten werden. Die Gewürze schwarzer und weißer Pfeffer sowie Pfefferkörner sind keine Nachtschatten.
Weitere Inhaltsstoffe und Produkte, die Sie ebenfalls meiden sollten:
Homöopathische Mittel mit Belladonna
Verschreibungspflichtige und rezeptfreie Mittel, die Kartoffelstärke als Füllstoff enthalten (das ist besonders bei Schlafmitteln und muskelentspannenden Mitteln der Fall)
Essbare Blüten: Petunia, Solandra, Jasmin
Atropin und Scopolamin, die in Schlaftabletten verwendet werden
Tropische schmerz- und entzündungshemmende Arzneien mit Capsicum (im Cayennepfeffer)
Backpulver enthält oftmals Kartoffelstärke.
Wodka (wird aus Kartoffeln hergestellt)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • K

    Kapha

    Guest
    Es hat schon etwas ....
    Ich dürfte , getestet durch einen Bluttest , einige dieser Gemüse und Obstsorten nicht oder nur vermindert essen .
    Das aber wegen der Arthrose , Fibromyalgie und Allergien .
    Besonders einige Sorten wie zb Tomaten lassen die Harnsäure stark ansteigen und einige enthalten höheres Histamin welches bei Urtikaria -Patienten unangenehme Reaktionen auslösen kann .i

    Anstatt Sojasauce benutze ich Tamarin .

    Da steht unter "essbare Blüten " Engelstrompete ?
    Das würde ich nicht machen , an ihr sind ALLE teile giftig .
    Auch die anderen sind nicht verzehrbar .

    Da im Forum oftmals nicht genau gelesen wird , finde ich es riskant .:)
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Stupsi

    Stupsi

    Foren-Urgestein
    Stimmt das mit der ET hab ich mal aus dem Artikel genommen.
    Man kann da Tee raus machen das weiß ich ,aber da man bei Überdosierung gefährliche Nebenwirkungen erziehlt....usw..... muss ich ja nicht erwähnen für alle die es wissen ....ist es besser man entfernt es ganz aus dem Bericht.
    Da hast du Recht!

    Allerdings gibt es viele Giftpflanzen/Nachtschatten die in Medikamenten enthalten sind ,da müssten gefährdete Personen dann mal den Beipackzettel genau studieren.
    Ob da auch Engels-und Teufelstrompete drin enthalten sein können weiss ich nicht?
    Vielleicht war es deshalb aufgelistet....
     
    K

    Kapha

    Guest
    Da hast du recht .
    Zum Beispiel ist Digitalis ein wichtiger Bestandteil von Herzmedikamenten .
    Auch die Homöopathie bedient sich Giftpflanzen .
    Doch sollte man mit solchen Pflanzen lieber nicht in eigener Regie experimentieren .
     
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