Neu gepflanzter Baum - Pflege - Giessen - Bodenfeuchte

B

baxino

Mitglied
Ich habe letzten Herbst einen Baum (Elsbeere) gepflanzt. Er ist ca. 8-9 Jahre alt und rund 4m hoch.

Über eine automatische Bewässerungsanlage führe ich 2-3 Mal pro Woche (bei Trockenheit) ca. 50l Wasser zu.

Vom Gefühl her schwächelt der Baum ein wenig, hat vereinzelt gelbe Blätter bekommen und ist nicht so satt belaubt wie in der Baumschule.

Die Bewässerung erfolgt an 2 Punkten über Tropfbewässerung und Erdspiesse, die das Wasser in ca. 70cm Tiefe leiten.

Könnte es sein, dass der Wurzelballen insgesamt zu wenig Wasser bekommt, oder handelt es sich eher um Staunässe.

Ich habe vor der Pflanzung in 1m Tiefe einen Bodenfeuchtesensor eingebaut, welcher einen Wert von 48% Bodenfeuchtigkeit anzeigt. Dies könnte wiederum auf Staunässe hin deuten. Leider kann ich die Werte in dieser Tiefe nicht gut deuten - beim Rasen wären 48% mehr als genug.

Was denkt Ihr? Wie würdet Ihr vorgehen?
 
  • B

    baxino

    Mitglied
    Nach dem Starkregen gestern ist die Bodenfeuchte in der Tiefe auf 58% angestiegen.
     
    Wasserlinse

    Wasserlinse

    Foren-Urgestein
    Jeder Baum muss zuerst wieder neu anwachsen und neue Feinwurzeln bilden. Dass du ihn so liebevoll wässerst, ist also nur gut so. Es wird noch schnell genug wieder trocken werden!
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Und die Bodenfeuchte in der Tiefe fehlt nach dem letzten trockenen Sommer und den schneearmen Winter immer noch - hier zumindest ist der übliche Grundwasserstand noch nicht wieder erreicht:(.
    Daher - Geduld und weiter wässern.

    Und noch eine Idee:
    Wir haben im Frühjahr 2018 eine weidenblättrige Birne aus einem Kübel ausgepflanzt und den ganzen Sommer konsequent gewässert. Sie hat überlebt, nur wenige Zweige sind an den Enden vertrocknet und treiben nicht mehr aus.
    Vor ein paar Wochen mussten wir sie umpflanzen, da eine Umgestaltung ansteht.
    Mit Schrecken haben wir beim ausgraben festgestellt, dass der Ballen sich 2018 kaum "ausgebreitet" hat. Es hatten sich nur ganz wenige neue Feinwurzeln gebildet.
    Trotzdem wir den Ballen aufgelockert, das Pflanzloch großzügig ausgehoben und mit einem Gemisch aus Lehm und Kompost gefüllt haben.
    Vielleicht ist das bei eurer Elsbeere ähnlich? Quasi noch Spätfolgen des trockenen Sommers.

    Viel Glück und Erfolg weiterhin.
    LG
    Elkevogel
     
  • B

    baxino

    Mitglied
    Okay, prima. Danke schon Mal für die Antworten.

    Ich wässere weiter - wenngleich immer die Unmgewissheit mitschwingt, man könnte es zu gut meinen.

    Der letzten Antwort entnehme ich, dass 48% Bodenfeuchte in ca. 1m Tiefe nicht übermäßig feucht sind. Gibt es hierzu Quellen oder Literatur? Wäre schön zu sehen, für welche Bodentiefe, welche Bodenfeuchte optimal ist.
     
  • Winterfalke

    Winterfalke

    Mitglied
    Wir haben vor 3 1/2 Jahren eine kleine Silbertanne umgesetzt. Da war sie schwer lädiert, weil so ein Vollidiot beim Zaunbau die unteren Zweige abgetreten hat. Ich hab sie trotzdem beim Umzug mitgenommen und wieder eingepflanzt. Nur ordentlich eingewässert, aber nicht dauerhaft gegossen. Lange sah sie gar nicht so aus, als würde sie es überlebt haben. Aber dieses Jahr im Frühling hat sie das erste Mal rundherum Spitzen ausgetrieben. Also... gib niemals auf! ;)
     
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