Geologisch und morphologisch befindet sich das Untersuchungsgebiet im Grenzbereich zwischen der Barnim-Hochfläche und dem Berliner Urstromtal [U1]. Im untersuchten Gebiet werden Sande der Weichselkaltzeit von den Ablagerungen einer kleinen nacheiszeitlichen Rinne überlagert, in deren Altwasserläufen dünne Lagen von Mudden und verschwemmtem Torfen abgelagert wurden.
Die Bodenabfolge in dem Bereich laut einer Bohrung/Stichprobe Bodengutachten von oben nach unten:
1. 20cm Aufgefüllten bzw. umgelagerter Mutterboden mit geringen Beimengungen von Sanden braun
2. 10cm aufgefüllter Mutterboden mit leichten Beimengungen von Bauschutt / Ziegel
3. 85 cm Mutterboden/Mudden, in cm-Lagen Mittelsand, stark feinsandig, braun und gelb
4. ab 1.15m unter GOK: Mittelsand und Feinsand, hellbeige, in mm-Lagen org. Beimengungen, vereinzelt Pflanzenfasern und Altholz Kf-Wert: 1,05 x 10-4 m/s. Diese Sande können damit als „stark durchlässig“ klassifiziert werden.