Olivenbaum/Olea europaea überwintern - Erfahrungen mit der Überwinterung 2021 auf einem Balkon

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musikbanker

Neuling
Vorgeschichte
Im Juni 2016 kaufte ich für meine Frau ein mittelgroßes Oliven-Hochstämmchen. Es sollte auf unserem Balkon (4. OG, nicht überdacht, freie Sicht 40 km nach Süden und deshalb recht windig) seinen Platz finden. Vorausschicken will ich noch: Wir wohnen im Süden Niedersachsens, 100 m üNN.
Natürlich hatte ich mich vorher im Internet bezüglich Pflege und Überwinterung informiert und ich dachte, dass ich das schon irgendwie mit einer Verpackung des Kübels und einer dicken Styroporplatte unterm Kübel hinbekomme.
Dann kam der relativ milde Winter 2016/2017, bei dem es lediglich im Januar einige Frostnächte gab. Aus der Erinnerung gab es höchstens 2-3 x Temperaturen bis -5°C.
Dennoch war meine Olive Ende März rappeldürr und braun. Ich schnitt dann in einige Zweige, aber etwas „Grünes“ im Inneren war nicht zu sehen. Dennoch bekam das Bäumchen weiterhin sehr sparsam Wasser und irgendwann im Mai gab es winzige Austriebe am Stamm oberhalb der Erde. Natürlich habe ich es nicht übers Herz gebracht, diese zu entfernen und so langsam sprießte es am Stamm auch weiter oben. Allerdings die Kugel war dahin und ich schnitt sie in den stärkeren Ästen soweit zurück, bis die Rinde grün wurde. Aber auch in der Krone gab es dann im Verlauf des Sommers einige neue Austriebe.
Den noch milderen Winter 2017/2018 verbrachte Olivia in einer der handelsüblichen Schutzhauben und sie überstand ihn problemlos.
Im Winter 2018/2019 gab es nach meiner Erinnerung vielleicht höchstens mal -2°C bei uns. Olivia war natürlich wie im Vorjahr eingepackt. Bereits Mitte März konnte ich den Winterschutz entfernen, aber es waren doch ziemlich viele Blätter mit braunen Rändern vorhanden. Zwar blühte sie im Juni trotzdem ordentlich, es gab auch kleine Oliven, aber die Blattfleckenkrankheit breitete sich immer weiter aus und es waren auch viele punktartige Einstiche zu sehen. Also, sie war einfach nicht gesund.
Und so ging es in den Winter 2019/2020. Da gab es allerdings einige, manchmal zusammenhängende Tage mit schwankenden Temperaturen bis -9°C und dieses Mal verfrachtete ich Olivia dann jeweils ins helle, aber viel zu warme Treppenhaus. Ich hatte mir extra einen großen Untersetzer mit Rollen gekauft und Gummirampen, um über das Profil der Balkontür zu kommen (heben und tragen war mir vom Gewicht her nicht mehr möglich). Das war, wie sich später, zeigte nicht gut! Durch das mehrmalige Wechseln zwischen kaltem Balkon und warmen Treppenhaus platzte der Stamm im unteren Bereich auf und mit der noch vorhandenen Blattfleckenkrankheit vom Vorjahr begann ab April der große Blattabwurf und sie verlor bis Ende Juni fast 60 % des Laubs. Die bereits im Treppenhaus angesetzten Blüten und die daraus entstandenen Fruchtstände fielen natürlich ebenfalls ab.
Ich habe dann viel im Internet recherchiert und tatsächlich gelang es, den Strauch mit Kräftigungsmitteln und Antifungiziden wieder zu sanieren.
Und so ging’s weiter
Die Freude darüber motivierte mich 2020, nach einem besseren Winterschutz Ausschau zu halten. Ein „normales“ Gewächshäuschen kam wegen der geringen Balkonbreite nicht in Betracht. Und so fand ich beim Googeln das Angebot eines Baumarktes für ein mobiles Überwinterungszelt: Grundfläche 1 qm, Höhe 2,5 m, halbrundes Dach, robuste Gitterfolie 150g/qm, eine große aufrollbare Tür und 2 kleine aufrollbare Fenster, Preis etwas über 100 €.
Ich stellte mir dann vor, dass ich mit einem der am Markt angebotenen Pflanzenwärmekabel die Olive im Zelt gut wärmen könnte und damit begann das eigentliche „Abenteuer“ des Winterschutzes:
Ich hatte errechnet, dass für die Olive und den Kübel etwa 18 m Wärmekabel ausreichend wären, aber kein Verkäufer wollte mir verraten, wie viel Wärme ein solches Kabel bei einem Stromverbrauch von 90 Watt/h tatsächlich an die Umwelt abgibt. Da seien zu viele „andere Einflussgrößen“ maßgebend ...
Zur Temperaturregelung solcher Wärmekabel:
Pflanzenwärmekabel werden zum Teil mit fest eingebauten Temperaturreglern angeboten. Da habe ich auch eine Zeitlang hin und her überlegt, mich aber dann für einen externen Temperaturregler entschieden, denn letztlich reicht es ja, wenn im „Zelt“ möglichst konstant eine niedrige Plustemperatur herrscht. Außerdem schienen mir die Regelmöglichkeiten bei einem externen digitalen Thermostat vielfältiger zu sein.
Es war inzwischen Ende Oktober geworden und so kaufte ich Wärmekabel und Thermostat. Natürlich brauchte ich auch ein spritzwassergeschütztes 5 m Verlängerungskabel und eine spritzwassergeschütztes Verteilerkabel, denn in einem "gewärmten" Zelt muss man ja mit Schwitzwasser rechnen.
Da das Elektrokabel permanent an der Außensteckdose angeschlossen ist, suchte ich auch nach einem entsprechenden Wetterschutz für den Stecker in der Außensteckdose. Ich darf aber die Außenfläche des Hauses wegen des Vollwärmeschutzes nicht anbohren (steht zumindest so im Mietvertrag). Letztlich habe ich mir dann aus einer verschließbaren Haushaltswaren-Plastikbox etwas „gebastelt“, das hinter die Verkleidung der Außensteckdose eingeklemmt ist und bei dem diesjährigen strengen Winter sehr gute Dienste leistete.
Zum Zelt:
Bei der Verkaufsbeschreibung im Internet fehlte der Hinweis, dass das Zelt stärkerem Wind nicht standhält und sicherheitshalber vorher abgebaut werden sollte. Das stand erst in der Aufbeschreibung. Ja so ein Krampf! Wir haben natürlich im 4. (und obersten) Geschoß auf dem Eckbalkon ordentliche Windverhältnisse.
Da ich die Hauswand nicht anbohren darf, habe ich mir folgende Lösung ausgedacht. Wir haben 3 schwere Granit-Sonnenschirmständer, die im Winter natürlich unbenutzt auf dem Balkon stehen. Ich kaufte also 3 verzinkte Wasserrohre (2 m lang) mit einem Außendurchmesser von 33 mm und steckte die in die Sonnenschirmständer. Das Zelt baute ich dann in einer Ecke des Balkons auf, wo es vor Nord- und Ost-Winden geschützt ist. Die Ständer platzierte ich an 3 Seiten des Zeltes. Dann besorgte ich mir eine ausreichende Anzahl von Spanngurten, die jeweils mit den Wasserrohren verbunden sind. Zur Beschwerung des Zeltes hatte ich zusätzlich 2 45 kg schwere Betonrandsteine über die Bodenträger des Zeltgerüstes gelegt und von unten entsprechend abgestützt. Diese Konstruktion hat dann tatsächlich den heftigen Sturmböen dieses Winters getrotzt.
Nach den ersten leichten Frostnächten Anfang Dezember wusste ich, dass das gekaufte 18-m-Wärmekabel mit seinen 90 Watt die Innentemperatur im Zelt um etwa gut 2 Grad anhob. Da ahnte ich noch nicht, wie sich dieser Winter entwickeln sollte. Da das aber in jedem Fall zu wenig ist, suchte ich nach weiteren Heizquellen. Ein gekaufter Mini-Ölradiator schied dann leider aus, weil er seine 500 Watt Leistung bereits nach 2 Minuten erreichte und ich ihn danach hätte abschalten müssen (das habe ich natürlich erst nach dem Kauf feststellen können, das verrät einem ja keiner vorher). Es gibt aber auch keine digitale Steuerung, die über den Tagesverlauf pro Stunde mind. 3 Ein-/Ausschaltungen vornimmt. Auch analoge Tag-Zeitschaltuhren haben max. 96 Raster und versorgen damit ein Gerät mind. 15 Minuten lang mit Strom, d.h. der Radiator wäre mindestens 15 Minuten eingeschaltet geblieben und hätte bei der abgegebenen starken Hitze in dieser Zeit Olivia „geröstet“ …
Ich habe es dann mit großen Grablichtern und „Petroleum“-Lampen als zusätzlichen Heizquellen versucht, wobei die „Petroleum“-Lampen (natürlich wird da ein geruchsfreies Lampenöl verwendet) am wirkungsvollsten waren. Der Abstand zu den ersten Olivenzweigen betrug ca. 65 cm und die abgegebene Wärme war sehr pflanzenverträglich. Allerdings konnte das wegen der damit verbundenen Arbeit nur eine Notlösung für besonders strenge Nächte sein.
Da sich das erste Wärmekabel als totaler Flop erwies, habe ich es mit einem Frostschutzkabel für Wasserrohre versucht, die eine höhere Wattzahl pro Meter aufweisen. Ich habe mir ausgerechnet, dass ich für die Olive mit einem 12 m Kabel und 192 Watt über die normale Winterzeit komme. Natürlich brauchte ich dann auch noch einen weiteren spritzwassergeschützten Verteiler, denn die beiden Kabel mussten ja mit dem Thermostat verbunden werden und zusätzlich legte ich mir noch einen ausschaltbaren Zwischenstecker zu, um notfalls das stärker heizende Frostschutzkabel getrennt ausschalten zu können.
Als uns dann im Februar die polare Kaltluft erreichte (mit Minustemperaturen über 20 Grad), hatte die Zeltheizung ihre Bewährungsprobe. In den kältesten Nächten (bis -23°C) brannten 3 Petroleum-Lampen (auf kleiner Flamme - eine Lampenfüllung reichte für über 30 Stunden) und zusammen mit den beiden Heizkabeln fiel die Temperatur im Zelt nicht unter -2°C. Natürlich war es an der Innenseite der Gitterfolie total nass, auch von der oben abgerundeten Decke lief das Kondenswasser seitlich runter, aber das störte nicht weiter, denn der Balkonboden ist mit schweren Betonfliesen belegt, durch die ohnehin Regenwasser abfließen kann. Isolierend wirkten natürlich die hohen Schneemassen auf dem Balkon.
Natürlich muss ich darauf achten, dass rechtzeitig vor einer Sonnenbestrahlung „Fenster und Tür“ der Gitterfolie hochgerollt sind (ich war einmal eine Stunde zu spät dran und da herrschten 36°C im oberen Zeltteil).
Jedenfalls ist Olivia prima über den Winter gekommen und zeigt jetzt (20.3.21) schon in den Blattachseln jede Menge Nachwuchs.
 

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  • G

    Galileo

    Mitglied
    Hallo @musikbanker und willkommen im Forum

    Vielen Dank für Deinen ausführlichen informativen Bericht.
    Bisher waren mir nur die rechteckigen Folien-Gewächshäuser bekannt, die für einzelne große Pflanzen ungeeignet sind. Das von Dir gezeigte Überwinterungszelt ist eine prima Option.
    Auch hatte ich nur die Wasserleitungs-Frostschutzkabel verwendet und schon überlegt auf kostengüstigere Pflanzenheizkabel umzusteigen... Das hat sich, dank Deiner Info, nun erledigt.

    Galileo grüsst

    Mein Lesezeichen: Überwinterungszelt, Frostschutzkabel, Pflanzenheizkabel
     
    Gartenfreund1985

    Gartenfreund1985

    Mitglied
    Hallo Musikbanker

    Du hast viel Liebe und Zeit für deine Olivia investiert, das finde ich toll. :love:

    Wäre so eine Gebläseheizung IPX4 Spritzwassergeschützt eine Alternative für die kalten Nächte?

    Mit 5 C Temperaturwächter eingestellt ist der Stromverbrauch nicht so schlimm vermutlich.
    Bei wirklichen kalten Tagen eventuell über die Hütte eine 2te Luftblasenfolie damit weniger Wärme verloren geht.

    lg
     
    M

    musikbanker

    Neuling
    Hallo Musikbanker

    Du hast viel Liebe und Zeit für deine Olivia investiert, das finde ich toll. :love:

    Wäre so eine Gebläseheizung IPX4 Spritzwassergeschützt eine Alternative für die kalten Nächte?
    (Der Link musste wegen den Forenregeln von mir [musikbanker] entfernt werden)

    Mit 5 C Temperaturwächter eingestellt ist der Stromverbrauch nicht so schlimm vermutlich.
    Bei wirklichen kalten Tagen eventuell über die Hütte eine 2te Luftblasenfolie damit weniger Wärme verloren geht.

    lg
    Hallo Gartenfreund1985,
    was ich nicht schrieb: Ich hatte mir vor dem Öl-Radiator auch einen Mini-Heizkonvektor gekauft. Aber die an solchen Geräten vorhandenen Regler der Heizstufen orientieren sich (zumindest bei den preiswerteren Geräten) immer nur an der Umgebungs-Temperatur. Die Temperatur der abgegebenen Wärme ist aber konstant und sehr sehr warm und da die Grundfläche des Gewächshäuschens nur 1 qm betrug, hätte diese "Heißluft" die Pflanze zu sehr durchströmt. Deshalb hoffte ich ja, mit einem Öl-Radiator ein besseres Ergebnis zu erzielen, was aber auch nicht möglich war (siehe mein Artikel).
    Natürlich hatte ich zusätzlich auch noch einen handelsüblichen 3m hohen Winterschutzsack in petto. Der war für den Fall gedacht, dass meine Wärmeversorgung für die -20°C nicht gereicht hätte und ich im Gewächshäuschen unter -5° gekommen wäre. Aber das ist ja nicht eingetreten.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Hallo @musikbanker
    kannst Du den Titel evt. noch in "erfolgreiche" Überwinterung... ändern?
    Ich freue mich sehr für Dich und die erfolgreiche Überwinterung, fand aber den vielen Text sehr anstrengend zu lesen ohne zu ahnen, wie das Ergebnis aussieht.
    Für Oleanderfans ist es sicher hilfreich, gleich zu wissen, dass die Überwinterung erfolgreich war :D

    Weiterhin viel Freude an dem Baum und liebe Grüße
    Elkevogel
    (die bis auf Zitronengras und Dahlienknollen vor einigen Jahren alle Überwinterungspflanzen abgeschafft hat)
     
  • lutzDD

    lutzDD

    Mitglied
    Hallo, ich finde Du hast dich sehr bemüht, informiert und auch `ne Menge Geld investiert. Das Ergebnis gibt Dir letztendlich Recht aber dennoch hättest Du das einfacher haben können. Ich weiss ja nicht, auf welchen Seiten im Netz Du unterwegs warst, aber in einem Exotenforum z.B. hättest Du viele Infos dazu bekommen. Am einfachsten wäre es mit 2-3 Vliessäcken übereinander (Zwiebelprinzip), Heizkabel und Thermostat gegangen. Dazu noch ein Min-/ Maxthermometer oder, noch besser, Funkwetterstation. Damit kannst Du ganz entspannt von drinnen dein Bäumchen "überwachen". Vliessäcke haben den Vorteil, sie sind athmungsaktiv und es bildet sich kein Kondenswasser. Gruß Lutz
     
    M

    musikbanker

    Neuling
    Am einfachsten wäre es mit 2-3 Vliessäcken übereinander (Zwiebelprinzip), Heizkabel und Thermostat gegangen. Dazu noch ein Min-/ Maxthermometer oder, noch besser, Funkwetterstation. Damit kannst Du ganz entspannt von drinnen dein Bäumchen "überwachen". Vliessäcke haben den Vorteil, sie sind athmungsaktiv und es bildet sich kein Kondenswasser.
    Hallo Lutz,
    danke für Deine Zuschrift.
    Ich habe letzten September umfangreich recherchiert, aber leider keinen Beitrag gefunden, der auf meine Wohnsituation passte. Deshalb habe ich ja jetzt - nachdem der Winter zumindest kalendarisch überstanden ist - meine Erfahrungen nach außen getragen.
    Ein Exotenforum kenne ich von früher, jetzt scheint sein Datenumfang aber ziemlich reduziert zu sein (jedenfalls fand ich keinen einzigen Eintrag zu Oliven)
    Dass Vliessäcke atmungsaktiv und lichtdurchlässig sind, weiß ich natürlich. Deswegen gibt’s ja auch keine Probleme mit Kondenswasser. Aber sie bieten wenig Schutz gegen Regenwasser und das verdunstet im Kübel bei Wintertemperaturen unterhalb von 5°C kaum. Und Staunässe war das Letzte, was ich der Olive zumuten wollte. Ansonsten schütze ich das Bäumchen mit einer Regenschutzabdeckung aus einem 90 cm Kunststoffuntersetzer, den ich so „bearbeitet“ habe, dass er in 2-3 Minuten regendicht installiert ist, aber dafür brauche ich Platz um den Kübel herum. Wäre bestimmt mit den Winterschutzsäcken auch gegangen, aber ich wollte es halt diesen Winter mit dem Gewächshäuschen versuchen und das hat ja auch gut geklappt.
    Was im Gegensatz zu den Vlies-Hauben natürlich Mehrarbeit macht, ist das Belüften, aber dafür steht die Olive hell und bekommt auch durch die dann geöffnete Südseite der Folie sehr gut Licht, ohne dass es im Zelt zu warm wird (dafür sorgt eine ausreichend große Folienöffnung an der Stirnseite ganz oben).
    Eine „Überwachung“ des Olivenbäumchens mit Min-/ Maxthermometer oder Funkwetterstation wäre m.E. eigentlich nicht nötig. Das vorhandene Thermostat ist bei mir so eingestellt, dass bei 1°C automatisch die beiden Wärmekabel Strom bekommen, der dann wieder ausgeschaltet wird, wenn im Innenraum 3°C erreicht sind. Ist es draußen wärmer, erhalten die Heizkabel ohnehin keinen Strom und ein bisschen kühle Luft braucht die Olive auch - schließlich muss sie wissen, dass es noch nicht „Zeit zum Austreiben“ ist.
    Viele Grüße
    musikbanker
     
    G

    Galileo

    Mitglied
    Hallo Musikbanker

    Du hast viel Liebe und Zeit für deine Olivia investiert, das finde ich toll. :love:

    Wäre so eine Gebläseheizung IPX4 Spritzwassergeschützt eine Alternative für die kalten Nächte?
    Mit 5 C Temperaturwächter eingestellt ist der Stromverbrauch nicht so schlimm vermutlich.
    Dieses Gebläse ist für Pflanzen leider ungeeignet.
    In der Beschreibung heisst es "Im Temperaturbereich von 5°C bis + 85°C einstellbar" bedeutet im Umkehrschluss, bis zu 85° heiße Luft wird ausgeblasen und das ist für Pflanzen in unmittelbarer Nähe zu viel.
    Bei geeigneten Heizgeräten ist die Heizspiralen-Temperatur auf 35-38° begrenzt.
     
    M

    musikbanker

    Neuling
    Dieses Gebläse ist für Pflanzen leider ungeeignet.
    In der Beschreibung heisst es "Im Temperaturbereich von 5°C bis + 85°C einstellbar" bedeutet im Umkehrschluss, bis zu 85° heiße Luft wird ausgeblasen und das ist für Pflanzen in unmittelbarer Nähe zu viel.
    Bei geeigneten Heizgeräten ist die Heizspiralen-Temperatur auf 35-38° begrenzt.
    Diese Geräte sind nur für Gewächshäuser sinnvoll, wo ein ausreichend großer Abstand zu den Pflanzen möglich ist. Bei nur einem 1qm Grundfläche im "Zelt-Häuschen" beträgt der Abstand zu den ersten unteren Zweigen des Bäumchens ca. 50 cm, da sind selbst 35° - es ist ja immerhin für die Olive Winterzeit - zu viel.
     
  • lutzDD

    lutzDD

    Mitglied
    Eine „Überwachung“ des Olivenbäumchens mit Min-/ Maxthermometer oder Funkwetterstation wäre m.E. eigentlich nicht nötig
    Das sehe ich nicht ganz so! Solange die Temperaturen im moderaten Bereich bleiben, kein Problem. Was ist aber, wenn es mal richtig kalt wird, so wie teilweise in diesem Winter. Dann schaltet das Thermostat zwar ein aber Du siehst nicht, ob die Heizleistung ausreichend ist oder vielleicht das Heizkabel defekt! Mehrere Tage Dauerfrost mit Temperaturen um die -20° oder darunter, da kann es schon mal eng werden... Ich bekomme über meine Funkwetterstation ein Alarmsignal, wenn eine eingestellte Temperatur unterschritten wird. Auf dem Min-/ Maxthermometer kannst du zumindest in gewissen Abständen vor Ort prüfen, ob alles i.o. ist.
     
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