Ich zitiere erst noch mal, Elke: "Wer damit klar kommt, klar, kein Thema," Schlussendlich muss jeder die für ihn richtige Methode finden. Genauso wie bei der Aussaat generell, ob nun auf Vlies, in Anzuchterde, in normaler Erde, im Plastiktopf, im Tontopf, was auch immer. Was für mich gilt, muss nicht für Andere passen - und umgekehrt.
Was das Tauchen anbelangt, so kommt es schlicht darauf an, wie es gemacht wird. Empfohlen wird meines bisherigen Wissens nach bei Chilis das kurze Stellen des Topfs in Wasser, ohne ihn unterzutauchen. Das Wasser soll dabei nur ca. 1 - 2 cm bis unter den Rand gehen. Die Erde wird durch die Kürze leicht feucht und wenn die oberste Schicht noch trocken bleibt, verlieren auch Trauermücken tendenziell das Interesse. Das ist allerdings etwas, das ich nicht als "tauchen" bezeichnen würde. Tauchen ist für mich ein "die gesamte Erde ist unter Wasser". Und genau dieses "alles unter Wasser" würde ich befürchten, rät man jemandem das Tauchen, bzw. selbst wenn das dann nicht passiert, ist die Gefahr groß, dass zu lang gewässert wird. Und dann ist die Erde durch und durch patschnass - ein Paradies für Trauermücken. Und eben auch ein Wechselbad für die Chilis: Mal fast ertränkt, mal kurz vorm Vertrocknen. Es gibt nur wenige Pflanzen, die das mögen.
Aber selbst damit mögen manche Leute gute Erfolge haben, das will ich gar nicht ausschließen. Vielleicht machst auch du es so. Nur ich werde es eben niemandem raten; aus den genannten Gründen.