A
Apisticus
Guest
AW: Pilze im Rasen
geht doch im Schbämmän sein treeet ok
Apisticus, der dem Schbämmän sein Pilz sehn will
geht doch im Schbämmän sein treeet ok
Apisticus, der dem Schbämmän sein Pilz sehn will
Zick hier net rum Schnucki (jaja ich nenn dich schon wieder so)Ihr seids echt doof!![]()
Ich werd's dem Regengott da droben ausrichten lassen!Außerdem natürlich den Wasserhaushalt überprüfen, nicht täglich wässern, sondern höchstens zwei mal die Woche, dafür dann richtig viel Wasser geben.
ich verspüre gerade so ein zucken in meinen fingern...Wehe einer von den Mods erdreistet sich, den Späm hier zu löschen, zu verschieben oder sonst was damit anzustellen!
Tono... der euch für Eure "Kommentare" ...hmmm naja.. oder was es eben ist ... liebt
![]()
ich verspüre gerade so ein zucken in meinen fingern...![]()
HalloChemische Mittel zur Bekämpfung dieser Pilze sind in Privatgärten nicht mehr zugelassen, so dass es im Moment keine Fungizide gibt um dieser Problematik auf chemischem Wege zu begegnen. Die Firma Schwab Rollrasen bietet mit ihren homöopathischen Pflanzenstärkungsmitteln Blatt-Aktiv und Wurzel-Aktiv seit einiger Zeit eine Möglichkeit Pilzen im Rasen auf rein biologische Art zu begegnen.
bei der 3er-Gruppe handelt es sich um den Wiesenstaubbecher (Vascellum pratense), ein typischer Vertreter in Wiesen und Grünanlagen in Parks und Gärten. Die Fruchtkörper bestehen aus einem kurzen, sterilen Stielbereich. Die kugeligen Bereiche darüber zerfallen bei Reife zu braunem Sporenpulver.Insgesamt wachsen gerade 7 Stück. Den "Dreier" und einen einzelnen lasse ich mal weiter wachsen, es sei denn die Aufnahmen reichen schon aus. Ach und eine Pilzsorte habe ich noch zusätzlich entdeckt, aber eben nur diesen einen.
bei den Pilzen handelt es sich sehr wahrscheinlich um den Heudüngerling/ Heuschnittpilz (Panaeolina foenisecii), ein häufiger Vertreter in Wiesen, Gärten und Parkanlagen. Schön sind auf einem der Fotos die fleckigen Lamellen/ Blätter auf der Hutunterseite zu erkennen.Die Sammlung vom Bild im Anhang ist die gewachsene Menge seit gut 2 Wochen. Es sind immer die selben Pilze, keine andere Sorte.
Bild eins ist unsere "riesige" Rasenflächeca. 50 qm
Bild zwei alle Pilze die in den letzten gut zwei Wochen gewachsen sind, frisch raus gerupft.
den Pilz auf den ersten beiden Bildern kann ich leider nicht bestimmen - infrage kommen ein Ackerling (Agrocybe spec.), Faserling (Psathyrella spec.) oder Mistpilz (Bolbitius spec.) Auf den zwei folgenden Bildern ist der Halbkugelige/ Rauhstielige Ackerling (Agrocybe pediades) zu sehen. Das letzte Bild zeigt wieder Heudüngerlinge/ Heuschnittpilze (Panaeolina foenisecii).die pilze treten nur auf, wenn es, so wie jetzt dauernd regnet und es ständig feucht ist.
das sind Spitzmorcheln (Morchella elata s.l) und noch dazu sehr gute Speisepilze. Rindenmulch ist ihr Sekundärstandort. Wild findet man sie vorwiegend in Fichten- selten auch in Tannenwäldern auf kalkhaltigen Böden. Typisch sind die "Hüte" mit den Wabenstrukturen. Ähnlich sind Frühjahrslocheln, die zur selben Zeit im Rindemulch wachsen können - wild findet man sie unter Kiefern, mit denen sie in Symbiose leben. Die giftigen Lorcheln kann man durch die hirnartig gewundenen Hüte gut von den morcheln mit ihrer grubigen Wabenstruktur unterscheiden.So, jetzt auch von mir was Pilziges:
Aufgetreten sind die ersten im April 2008, und zwar immer dort, wo Rindenmulch gestreut war, sowohl im Rindenmulch als auch im angrenzenden Rasen
Die 2 ersten Bilder zeigen wieder Heudüngerlinge/ Heuschnittpilze (Panaeolina foenisecii). Auf den beiden nächsten Bildern meine ich das Milchweiße Samthäubchen (Conocybe lactea) zu erkennen, bin mir aber nicht 100%ig sicher.Die kleinen Pilze sind erst jetzt in dieser Woche aufgetreten.
Rasen sind etwa 500 qm, der Befall ist ganz vereinzelt, richtiges Übersichtsfoto ist schlecht möglich, aber hier Teilbereiche mit ungefährer Befallmarkierung
mit Champignons liegst Du richtig. Entweder es handelt sich um die von niwashi vermuteten Wiesenchampignons (Agaricus campestris) oder um Zweisporige Champignons/ Zuchtchampignons (A. bisporus) - mit dem Mikroskop wäre es ein Leichtes, die beiden Arten zu unterscheiden (letztere bildet an den Ständern jeweils nur 2 Sporen während die andere Art auch 4-sporige Basidien aufweist). Übrigens könnte der Pilz durchaus ein Überlebender des Pilzbeets sein. In freier Wildbahn kann man beide Arten in Wiesen finden.Äußerlich wirken sie wie Champignons. In der nähe war vor zig Jahren mal ein "Pilzbeet" aber ich glaub nicht das es noch was damit zu tun hat.
die Pilze auf den ersten 3 Fotos sind Halbkugelige Ackerlinge (Agrocybe pediades). Auf den letzten beiden Fotos ist das Milchweiße Samthäubchen (Conocybe lactea) zu sehen.Die Fruchtkörper auf den Bildern sind 2 Tage da, incl. Stiel ca. 8 cm hoch.
auf 100m² ca. 6 Stück.
Rasen ist Rollrasen, angelegt Mitte April.
Pilze kamen schon im Mai, immer nach kräftiger Wässerung.
Verteilung: Unregelmäßig, hier mal einer, da mal einer.
den Grund für die dunkelgrüne Verfärbung des Rasens hat niwashi bereits geliefert. Hexenringe entstehen übrigens, weil sich das Pilzgeflecht kreisförmig ausbreitet (sofern keine Hindernisse im Weg sind). Gleichzeitig stirbt das Mycel in der Mitte/ innen ab, nachdem dort die toten Pflanzenreste zersetzt sind. Mycelien bilden nahezu ausschließlich an ihren Rändern Fruchtkörper zur Verbreitung ihrer Art mittels Sporen.Wenn man den Hexenring im Original sieht, dann ist der Ring dunkelgrün, aber nur da, wo die Pilze wachsen.
Woher der Pilz kommt ist einfach zu beantworten: Zwei verschiedengeschlechtliche Sporen sind über die Luft gelandet, keimten aus, haben sich vereinigt und produzieren jetzt bei passenden Bedingungen Fruchtkörper zur Vermehrung. Bei den Pilzen handelt es sich übrigens um den Nelken-/ Feldschwindling (Marasmius oreades). Die Fruchtkörper haben die Eigenschaft, bei Trockenheit zu verschrumpeln und bei Regenfällen wieder in Originalgröße aufzuquellen. Das Prozedere halten die Frk. mehrmals aus, ehe sie zugrunde gehen - anders als das Pilzgeflecht im Boden. Der Pilz hat sich also optimal auf Wiesen- und Rasen-Standorte angepasst.Ich weiß nicht woher er auf einmal kommt.
Der Rasen ist 17 Jahre alt, wird regelmäßig geschnitten und gedüngt.
Seit 2 Jahren auch vertikutiert.
da Pilze Feuchtigkeit benötigen, um Fruchtkörper auszubilden, verwundert das Wachstum nicht. Bei Deinen Pilzen könnte es sich um Faserlinge handeln (Psathyrella spec.) - eine genauere Bestimmung ist per Bild nicht möglich.also ich habe nochmals unsere Pilze fotografiert. Das Gebiet war ehemals Moorboden, wurde Mitte der 60-iger Jahren trockengelegt. Der Rasen wurde vor 2 Jahren neu angelegt. Dort wo die Pilze wachsen, ist der Untergrund immer noch sehr nass.
auf den ersten beiden Fotos hast Du einen Weichritterling (Melanoleuca spec.) abgelichtet, aufgrund des kurzen Stiels käme der Kurzstielige Weichritterling (M. brevipes) infrage. Leider lassen sich nur wenige Vertreter dieser Gattung ohne mikroskopische Untersuchung bestimmen - der abgebildete Pilz gehört nicht dazu.die Pilze auf den Bildern stehen nicht direkt im Rasen, wüßte ich doch gern was ich da habe. (Bild 2 ist der selbe wie auf Bild 1, nur nah dran)
bei Deinen Rasenbewohnern tippe ich auf einen Vertreter der Gattung Rötlinge (Entoloma spec.) Um meinen Verdacht zu erhärten, kannst Du einen Sporenpulverabdruck anfertigen. Dazu "erntest" Du ein paar Fruchtkörper, trennst die Stiele von den Hüten und legst die Kappen mit den nach unten gerichteten Lamellen/ Blättern auf ein Stück weißes Papier. Anschließend gibst Du auf die Hüte jeweils einen Wassertropfen und deckst das Ganze mit einem Glas oder einer Schüssel ab - so entsteht ein feuchtes Mikroklima. Jetzt heißt es: Abwarten - am besten über Nacht. Dann entfernst Du die Abdeckung und die ausgelegten Pilzhüte. Auf dem papier sollten jetzt die Abdrücke des Sporenpulvers zu sehen sein. Kennzeichnend für Rötlinge ist Sporenpulver mit einer rötlichbraunen Farbe - daher auch ihr Name. Sollte am nächsten Morgen noch kein Abdruck vorhanden sein, einfach noch eine Nacht lang warten. Aber in der Regel sporen Rötlinge gleich in der ersten Nacht aus.vielleicht kannst Du mir ja auch bei meinen den Namen verraten?
da kann ich leider keinen Tipp abgeben, da die Pilze unscharf abgelichtet wurden. Fotografiere bei Gelegenheit noch einmal und fokussiere dabei auf die Pilze. Am besten mit Stativ und ohne Blitz. Falls Du dennoch mit Blitzlicht fotografieren willst, stelle eine negative Belichtungskorrektur ein, um eine Überbelichtung/ Überstrahlung zu vermeiden. Nur als Anhaltspunkt: Bei meiner Kompaktkamera (Olympus C-5060 Wide Zoom) hatte sich ein Wert von -0,7 als brauchbar erwiesen. Alternativ kannst Du auch die Intensität des Blitz verringern, sofern Deine Kamera diese Funktion unterstützt.Hallöchen
Diese Pilze wuchsen in der Nähe von Mönchengladbach (D) im Rollrasen, der jetzt 4 Wochen liegt.
Dank der anfänglichen guten künstlichen Bewässerung und der letztlich andauernden natürlichen Bewässerung spriessen diese ganz gut.
Das wird schon wieder....
Die Bilder der Fruchtkörper erinnern stark an den Heudüngerling/ Heuschnittpilz (Panaeolina foenisecii), eine häufige Art auf Rasen.Aber bitte, hier sind Bilder.
Hallo Mo,
bei Deinen Rasenbewohnern tippe ich auf einen Vertreter der Gattung Rötlinge (Entoloma spec.) Um meinen Verdacht zu erhärten, kannst Du einen Sporenpulverabdruck anfertigen. Dazu "erntest" Du ....
... Aber das können wir diskutieren, nachdem Du die Sporenpulverabdrucke angefertigt und die Farbe des Spp. ermittelt hast.
Gruß, Andreas


Hallo Mo
Schneid mal ein Stück von dem Pilz ab. Er sieht aus wie ein Waldegerling, dann müßte er sich allerdings rot färben. Wenn er`s ist: wäre essbar.
LG Katzenfee