Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehler

S

Stevieboy

Mitglied
#1
Hallo,
wie der Titel schon sagt, plane ich derzeit eine Bewässerungsanlage. Irgendwie stecke ich jetzt aber fest bzw. bin total verunsichert und sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Aber der Reihe nach.
Bei der Planung der Anlage bin ich anhand Unterlagen von Hunter vorgegangen. Auch die Ermittlung der Betriebsdaten erfolgte nach den genannten Unterlagen.
Es gibt dort eine Tabelle, welche verschiedene statische Drücke und Fließdrücke mit zur Verfügung stehenden Wassermengen zeigt. Die Tabelle startet mit einem statischen Druck von 2,0bar und einem Fließdruck von 1,7bar ... insofern gehe ich davon aus, dass selbst bei diesen Rahmenbedingungen der Betrieb einer Bewässerungsanlage prinzipiell möglich ist, oder warum sollte man das dann in der Tabelle aufführen?

Hunter empfielt aber einen Druck von 2,8bar für den optimale Betrieb (ich nehme an, dass das der Fließdruck ist).

Soweit, sogut. Wie sieht es aber bei mir aus.
An der Zapfstelle liegt ein statischer Druck von 3,5 - 3,7bar an (schwankt je nach Tageszeit) und wurde mit einem Meßgerät gemessen. 3,5 -3,7 bar, das sollte doch reichen, dachte ich mir, somit habe ich mich weiter damit befasst.
Nachdem ich mich weiter mit der Materie beschäftigt habe, fand ich es sinnvoll mit Sprühdüsengehäuse von Hunter zu planen, welche den Druck auf 2,1bar reduzieren.

Um die zur Verfügung stehende Wassermenge zu ermitteln, habe ich am Meßgerät, welches an der Zapfstelle hängt, den Kugelhahn soweit geöffnet / geschlossen, dass ein Fließdruck von etwa 2,1bar anliegt (mehr kommt ja sowieso am Kopf nicht an, wegen dem Gehäuse).

Nach mehreren Messungen an verschieden Tagen und Zeiten habe ich den Durchfluss bzw. die zur Verfügung stehende Wassermenge ermittelt.
Der unterste Wert liegt bei 550 Liter pro Stunde und der höchste bei 620 Liter. Bei voll geöffnetem Kugelhahn sind es etwa 1700 Liter.
Wie auch immer, ich habe nun ausgehend vom untersten Wert (also 550 Liter) und der Daten der Regnerköpfe (MP-Rotatoren) Bewässerungskreise und deren Anzahl bestimmt. Für mich alles schlüssig, dachte ich mir. Die Planung somit abgeschlossen und das Projekt bereit zur Umsetzung.
Aber lieber noch mal ein paar Tage sacken lassen.

Ich weiß nicht, was mich geritten hat, aber letzte Woche habe ich mir dann überlegt, die Bewässerungsplanung dann doch noch mal einem Profi zu übergeben.
Als der bei meiner Anfrage von den rund 3,5 bar statischen Druck gelesen hat, hat er aber gleich abgewunken.
Bei diesem Druck sei der Betrieb einer Bewässerung nicht möglich. Man würde mindestens 3,5bar Fließdruck benötigen.

Jetzt bin ich natürlich bzgl. meiner Planung total irritiert und auch was die Infos aus den Unterlagen von Hunter angeht.
Immerhin taucht dort in einer Tabelle ein Fließdruck von lediglich 1,7bar mit einem statischen Druck von 2bar mit entsprechend weniger zur Verfügung stehendem Wasser. Die von mir bei mir ermittelten Betriebsdaten sind dann doch noch mal ein wenig höher, auch wenn sie nicht ideal sind.

Jetzt Frage ich mich, ob ich bei der Ermittlung der Betriebsdaten etwas grundlegend falsch gemacht habe und wie hoch denn der statische Druck sein muss, damit man eine Bewässerung betreiben kann.

Falls ihr sachdienliche Hinweise habt oder mir auf die Sprünge helfen könnt, wo ich den Denkfehler habe oder ob ich richtig vorgegangen bin ... her damit.

Danke schonmal.

Gruß ... Stevieboy
 
  • T

    top_gun_de

    Mitglied
    #2
    AW: Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehle

    Ich sehe zwei Gründe, warum der Profi absagt:

    A} Der Druck kurz vor dem Hahn kommt nicht am Regner an. Du hast noch Leitungsverluste an Ventil, Filter, Leitungen und Fittingen. Für eine Planung auf Basis von 2,8 Bar am Sprenger sehe ich 3,5 dynamisch an der Verteilung auch als richtig an. Für 2,1 Bar könnte er knapp 3 Bar annehmen, dann hast Du aber auch kaum noch Wasser.

    B) die von dir genannte Wasser,enge von 550l bei 2,1 Bar reicht nicht mal für einen MP3000 bei 360°. Wie viele Kreise soll der Mensch dir da zusammenbauen?

    ist ein Brunnenbei dir bezahlbar und genehmigungsfrei?
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    #3
    AW: Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehle

    Hallo top_gun_de,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Klar ein MP3000 im Vollkreis würde nicht funktionieren, sehe ich ein. Der würde bei mir aber auch gar nicht zum Einsatz kommen, bei der Wurfweite. Ich würde damit alles mögliche bewässern inklusive große Teile beim Nachbarn (der MP3000 hat immerhin eine Wurfweite von 8,2m bei 2 bar ... das macht über mehr als 16m im Durchmesser), wenn "ich" den mit dem benötigten Volumen bedienen könnte, was ja aber nicht der Fall ist. Aber das wenigste würde dahin kommen, wo es hin soll.

    Wir reden hier auch nicht über ein Fußballfeld, welches bewässert werden soll. Wir sprechen von einem HausGartenRasen mit knapp 100qm unterteilt in 2 getrennte Bereiche.

    Der kleinere Teil ist vom Rest durch ein Pflanzbeet und einen gepflasterten Weg abgetrennt.
    Der Rest der Rasenfläche ist ziemlich verwinkelt. Große Wurfweiten lassen sich nach meinem Dafürhalten da nicht sinnvoll realisieren. Aufgrund der "Verwinklung" würde man zuviel Wasser dahin spritzen, wo es nicht gebraucht wird.

    Ich habe in meiner Planung die Rotatoren MP800SR, MP1000 und MP2000 sowie MP Seitenstreifen verwendet.

    Die meißten MP800 - MP2000 Rotatoren würden lediglich einen Viertelkreis beregnen, wenige einen Halbkreis. Ein Vollkreis ist gar nicht dabei. Da sprechen wir also von 40-150 Liter pro Stunde und nicht von 720 Liter wie beim MP3000 im Vollkreis.

    Die MP800 sollen lt. Hunter aufgrund der Niederschlagsmenge in einen sep. Kreis. Das habe ich auch so geplant. Die würden den oben genannten abgetrennten Teil bewässern. Da würden dann zusammen 300l/h durchlaufen bei 2 bar lt. Tabelle von Hunter. Liegt also unter den 550l die ich ermittelt habe.

    Für die MP Seitenstreifen, welche tatsächlich einen Seitenstreifen beregnen sollen, habe ich ebenfalls einen sep. Kreis geplant, welcher 490l/h benötigen würde.

    Die restlichen MP1000 und MP2000 habe ich in weitere 2 Kreise unterteilt. Jeder dieser Kreise würde ca. 400l/h benötigen.

    Viele Regner müsste ich noch etwas eindrosseln (lt. Hunter Katalog kann man das ja bis zu 25%), damit die nicht über ihr Ziel hinaus schießen bei 2 bar Druck. Da würde dann also gegebenenfalls der eine oder andere Liter/h weniger duchlaufen.

    Die o.g. Liter/h sind also die lt. Hunter Tabelle max. Durchflussmengen ohne das ein Regner gedrosselt ist und damit habe ich geplant.

    Damit wäre meine Rasenfläche bewässert.
    Insgesamt wären das Rund 1600 l/h Durchfluss. Wie beschrieben, würde das 4 Kreise werden.

    Jetzt zurück zu meiner Frage im Eröffnungspost: Habe ich bei der Ermittlung der verfügbaren Wassermenge von 550l bei 2,1 bar Fließdruck etwas grundlegendes falsch gemacht?
    Wenn nicht, was spricht dagegen das zu realisieren?
     
    Zuletzt bearbeitet:
    T

    top_gun_de

    Mitglied
    #4
    AW: Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehle

    Wie ich schon schrieb: 2,1 Bar Fließdruck am Kugelventil sind nicht 2,1 Bar Fließdruck am Sprinkler. Dort wird es weniger sein und nicht reichen.
     
  • merls

    merls

    Mitglied
    #5
    AW: Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehle

    Wieviel Bar hast du Fließdruck wenn du den Hahn voll öffnest und wieviel l/h kommen dann raus.

    Kleines Beispiel meine Pumpe schafft 3600 l/h bei 2,7bar Fließdruck und voll offenem 3/4Zoll Schlauch.

    Nun habe ich an die Pumpe ein 1Zoll T-Stück geschraubt und 2* 3/4Zoll Schläuche mit Schlauchtüllen angebracht.
    (Messung wieviel Fließdruck und l/h bei 2*mal 3/4 Zollschlauch im Eimer rumkommen hab ich noch nicht geschafft)

    An Jedem 3/4 Zoll Schlauch hängen 3*Rainbird 5004 mit ner 2,0er Düse und ein 1800 mit 18er He-Van Düse.
    Das macht 6*5004er mit je 400l/h und 2* 18er He-Van mit ebenfalls etwa 400l/h
    Alle Regner kommen raus und sprengen gleichmäßig.

    Soll Heissen dreh den Hahn voll auf und schau was an Durchfluss und Fließdruck raus kommt. Damit planst du.
    Denn wenn du mal die Stränge ausgereizt hast kommt am letzten Regner eh nicht mehr wahnsinnig viel Druck an da bist du froh um jedes bisschen das du vorher noch hattest. Und wenn du 2 oder 3 Stränge gleichzeitig Regnen lassen kannst um so besser.

    3,5Bar Statischer Druck ist im Haus absoluter Standard aber meist regelbar. Soweit ich weiss kommen von den Wasserwerken 5-6Bar an die direkt nach dem Hausanschluss durch einen Druckminderer auf etwa 3,5bar gesenkt werden.
    Soll Heissen du könntest dir auch einen Abzweig vor dem Druckminderer einbauen lassen und den auf deinen Aussenhahn legen.
    Das machste dann gleich mit ner 1Zoll Leitung und nem 1Zoll Hahn und ner Gartenwasseruhr zahlst keine Abwassergebühr und hast wahrscheinlich auch noch 3000l/h bei 3-4Bar Fließdruck zur Verfügung.

    Einfach mal beim Klemptner Nachfragen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • S

    Stevieboy

    Mitglied
    #6
    AW: Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehle

    Hallo Merls,

    vielen Dank für Deine Ausführungen.
    Am Druckminderer habe ich geschaut, der ist (leider) schon vollständig geöffnet. Am Druckmesser im Keller bekomme ich 3,8 bar angezeigt. Im Garten die 3,5 bar (statisch).
    Ich habe aber inzwischen Info vom Wasserwerk, das bei uns der Druck erhöht werden soll (im Jahr 2020). Sind wohl irgendwie Baumaßnahmen am "Wasserbehälter" für den Ort geplant, welchen dann einen höheren Druck ermöglichen.

    Ich glaube bis dahin muss ich das Projekt erstmal auf Eis legen, bzw. kann mir in der zwischenzeit eine dickere Leitung vom Keller nach außen ziehen.

    Gruß ... Stevieboy
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • merls

    merls

    Mitglied
    #7
    AW: Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehle

    Warum auf Eis legen?
    Deine Planung ist doch gut soweit. und wenn du auf 1600l/h kommst könntest du je nach Druckverlust und Leitungslänge auch alle 4 Kreise
    gleichzeitig laufen lassen. Wenn nicht alle 4 Kreise gleichgzeitig laufen who cares, dann lässt du halt 2 und 2 rennen.
    Der Bewässerugscomputer macht das genau so wie du das Programmierst.

    Ne Dickere Leitung vom Keller nach aussen schaded natürlich nie :) UNd Parzival hatte auch noch eine guten Tip.
    Wenn du mit ner 3/4Zoll Leitung durch den Keller gehst schau das du nen 1Zoll Wasserhahn dran baust oder bauen lässt.
    Dann hast du die Maximal mögliche Durchgangsmenge nachm Wasserhahn.

    Einzig die Druckminderung am Wasserhahn solltest du weglassen und mit dem maximal verfügbaren Druck in deine Verteilung gehen.

    Wenn du Druckregelbare Magnetventile nimmst kannst du nämlich den Druck pro Kreis noch fein einstellen und somit die Durchflussraten pro Strang verändern. Wenn du dabei keine Düsen pro Strang mischst sollten die auch ziemlich gleich sprühen.

    Ich sehe also keinen Grund warum du deine Bewässerung nicht bauen können solltest.

    und wenn du doch irgendwann mal überlegst einen Brunnen anzuschaffen kannst du dem Brunnenbauer genau sagen:
    hör mal ich brauch ne Brunnenleistung von mindestens 1700l/h denn damit läuft mein System

    Also ran ans Werk und einfach mal angefangen. Oberirdisch aufgebaut und getestet. Wenns läuft Eingraben und gut ist.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    #8
    AW: Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehle

    Hallo Torsten,

    danke für Deine ermutigenden Worte.

    Ein Kollege von mir hat letztes Jahr eine Bewässerungsanlage gebaut und hat noch ein paar "Reste", welche er mir nächste Woche mal mitbringt.
    Es fehlt zwar dann noch Material, aber den Rest, um zumindest einen Kreis aufbauen zu können, werde ich mir bestellen. Damit bleiben die Kosten des "Versuchsballons" knapp unter 100,- Euro.

    Je nachdem, wie dieser Versuch ausfällt, entscheide ich dann wie es weiter geht.

    Gruß ... Stevieboy
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    #9
    AW: Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehle

    Hallo,
    da bin ich wieder.
    Warnung, wird ein bisschen länger. Hoffe es ist einigermaßen "lesbar".

    Heute Morgen kam mein Kollege überraschend vorbei, und hat mir das gebracht, was er noch hatte, was aber deutlich weniger war als ursprünglich angenommen. Leider war das wichtigste nicht dabei: Eine "dicke" Versorgungsleitung.
    Auch der "Kram" den ich noch für den Versuch bestellt habe kam heute an.
    Bis auf die „dicke“ Leitung“ war dann alles vorhanden, was für den Test benötigt wird.

    Was soll‘s, habe ich mir gedacht. Dann baue ich den Versuch halt nur mit einer ½ Zoll Hauptleitung auf, davon habe ich mehr als genug. Zur Verwendung kamen auch noch der eine oder andere Gardena Schlauchverbinder, welchen den Querschnitt ja noch mal verschlimmern … sind also mehr als besch....eidene Versuchsumstände.

    Dadurch, dass vom Kollegen auch ein paar mehr Sprühdüsengehäuse und Rotatoren da waren, wollte ich den Versuch auch gleich größer aufbauen als ich ursprünglich geplant hatte.

    Ist halt ein Versuchsballon unter erschwerten Bedingungen und wenn es scheitert, dann richtig.

    Also habe ich den Versuch am späten Vormittag aufgebaut.

    Beschreibung meine Versuchsanordnung:
    Jeweils 5 Hunter Sprühdüsengehäuse (mit Druckminderer auf 2,1 bar) und MP800SR Rotatoren.

    Durch die mir noch zur Verfügung stehenden Gehäuse habe ich den Bewässerungskreis vergrößert, und zwar um weitere 3 Gehäuse (ohne Druckminderer) und folgenden Rotatoren: MP Seitenstreifen, MP Corner und MP2000, auch genau in dieser Reihenfolge nach den MP800SRs.

    Alle Gehäuse wurden mit einem ½ Zoll Gartenschlauch verbunden.
    Vor den jeweiligen Gehäusen habe ich den Schlauch durchgeschnitten und wieder mit einem ½ Zoll T-Verbinder verbunden. An den Gehäusen sind Winkel angeschraubt, über welche sie mit der Versorgungsleitung verbunden werden. Hier kam dann ein 35-40cm Stück ½ Zoll Schlauch zum Einsatz.
    Die Schraubwinkel habe ich nicht mal abgedichtet, wissend, das ich hier wahrscheinlich Verluste haben werde.

    Um noch brauchbar lange Gartenschlauchstücke am Ende des Tests zu haben, wurde die Versorgungsleitung entsprechend lang … und das alles mit ½ Zoll.

    Alle Gehäuse mit Rotatoren (immerhin insgesamt 8 an der Zahl) waren in Reihe geschaltet über eine Länge von knapp über 22m. Reihenschaltung ... also genau so, wie man es nicht machen sollte … aber wenn schon schlechte Bedingungen, dann richtig schlechte Bedingungen. Schauen wir mal, ob Rotatoren ausfahren, wenn ja wie viele und ab wo nicht mehr.
    Kann irgendwie gar nicht funktionieren, also Wasser Marsch.

    Um es jetzt kurz zu machen:
    DER VERSUCH WAR EIN VOLLER ERFOLG!!

    Alle 8 Regner sind einer nach dem anderen raus gefahren … und das ohne zu zucken. Alle Regner, vom Ersten bis zum Letzten.

    Nach einer groben Einstellung (Winkel und Wurfweite) habe ich das Wasser abgestellt und die Leitung noch mal entleert.
    Danach das Wasser wieder eingeschaltet und sowohl den Druck an der Zapfstelle sowie die Regner beobachtet. Der Druck an der Zapfstelle ist (erwartungsgemäß) natürlich stark abgesunken, auf ca. 1,2 bar am Anfang, aber stetig wieder gestiegen, bis der letzte Regner ausgefahren war.

    Ich habe diesen Versuch dann ca. 30 Minuten laufen lassen und mal an der Wasseruhr gecheckt, wieviel da durch läuft und auch den Fließdruck an der Zapfstelle im Auge behalten.

    Innerhalb von 15 Minuten sind 150 Liter durchgelaufen. Das kommt dann auch in etwa hin, mit dem was ich in meinem Eingangspost mal geschrieben habe.

    Der Fließdruck an der Zapfstelle unterlag leichten Schwankungen ... 2,1 - 2,3 bar (der unterste Wert war, wenn die Waschmaschine Wasser geholt hat).
    Da ich davon ausgegangen bin, dass ich den ja bei meiner Reihenschaltung nicht mehr am letzten Gehäuse haben werde, habe ich mal speziell die Wurfweiten unter diesen Bedingungen des MP Seitenstreifen und MP2000 gemessen.
    Beide übertrafen die in der Hunter Tabelle angegebenen Werte. Der MP2000 ist mit einer Wurfweite von 5,2m bei 2,1 bar und 180 Grad angegeben, hat aber stetig knapp unter 6m geworfen. Das kommt in etwa hin, da der Aufbau ja überirdisch war und die Gehäuse dadurch höher gestanden haben ist die Wurfweite natürlich größer. Das gleiche Bild hat sich bei MP Seitenstreifen gezeigt.

    Zusammenfassung und Fazit (speziell auf mein Projekt bezogen) und in loser Reihenfolge:

    - unter diesen schlechten Bedingungen (½ Zoll Versorgungsleitung, Gardena Verbinder) hat trotzdem alles so funktioniert, wie es sollte (was ich nicht erwartet hatte)

    - die Wurfweiten wurden unter diesen Bedingungen erreicht (was ich ebenfalls nicht erwartet hatte)

    - alle 8 Regner sind anstandlos ausgefahren (auch nicht erwartet)

    - die längste Bewässerungsleitung / der längste Bewässerungskreis wird nach meiner Planung „lediglich“ 18m sein; der Versuchsaufbau war mit 22m rund 22% länger

    - der Versuchsaufbau hatte 8 Rotatoren in einem Kreis, bei meiner Planung hat jeder Kreis weniger

    - der Druckverlust in der Versorgungsleitung wird durch Verwendung einer dickeren Versorgungsleitung geringer werden, was am Ende sicherlich nicht schaden wird

    - der Hauptanschluss wird nicht mehr über Gardena Verbinder erfolgen, sondern mit größtmöglichem Durchmesser (was auch besser sein wird)

    - der Versuchsaufbau war komplett in Reihe geschaltet; der tatsächliche Aufbau wird wie von Hunter empfohlen sein

    - keine Abdichtung der Schraubverbinder (vermutlich dadurch geringer Verlust an den Gehäusen), wird beim "echten" Aufbau abgedichtet wie empfohlen

    - der Versuchsaufbau hat lt. Tabellen 450 Liter pro Stunde benötigt und hat funktioniert

    - der „größte“ Kreis in meiner Planung benötigt 490 Liter; da mein Versuch mit 450l pro Stunde ohne Probleme funktioniert hat gehe ich davon aus, dass die 490 Liter auch noch funktionieren werden, gerade im Hinblick darauf, dass sich die Betriebsbedingungen im Vergleich zum Testaufbau verbessern werden

    - alle anderen Kreise in meiner Planung benötigen weniger Wasser pro Stunden als in diesem Versuch


    Am Ende stellt sich mir aber immer noch die Frage, warum „der Profi“ oder offensichtlich "die Profis" direkt abwinken und sagen „keine Chance“.
    Nachdem was ich heute ausprobiert habe, werde ich das Projekt realisieren.
    Mich juckt es nicht, dass ich für die bescheidene Rasenfläche von ca 100qm vier Bewässerungskreise benötige.
    Klar, andere benötigen für größere Flächen mit besseren Bedingungen weniger.

    Mir geht es aber primär um die (Frei-) Zeit die ich gewinne. Meinen derzeitigen Gardena Aquazoom muss ich auch vier mal nach gewissen Zeiten um- und einstellen, bis ich alles bewässert habe. Das nervt und bedeutet für mich, ich kann in dieser Zeit nicht aus dem Haus, weil ich ja in 40min oder 60min, je nachdem welche Zone gerade beregnet wird umstellen muss. Und das entfällt komplett bei einer automatiesierten Bewässerung, bei der der Reihe nach die Kreise durchgeschaltet werden.

    So, das war's für heute. Wenn ich fertig bin und alles läuft, schreib ich nochmal was, wird aber dauern.

    Gruß ... Stevieboy
     
    Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    #10
    AW: Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehle

    Lieber Stevieboy!

    Da gratuliere ich Dir zu Deinem erfolgversprechenden Test. Ein toller Bericht!
    Ich denke, genau so tastet man sich an sein Projekt mit knappen Ressourcen heran.
    Dass der Fließdruck beim Neustart erst einmal zusammenbricht, ist kein verwunderliches Phänomen.
    Bis das System vollgelaufen ist und die Aufsteiger oben sind, ist das ja wie „Hahn offen“ ohne Last.

    Um den „Profi“ zu retten… ja, bei mir liegen kurz hinter der Pumpe bei jedem Kreis 3,5 – 3,8 BAR an.
    Ich weiß das nicht von jedem Kreis, aber mein aller erster Bewässerungsstrang, an dem ich jetzt über die Jahre viel getüftelt habe, weist am Ende (natürlich alles seriell verbaut) noch knapp zwei BAR aus
    Insofern kann ich das Abwinken des Mannes einordnen.

    Viel Glück
     
  • merls

    merls

    Mitglied
    #11
    AW: Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehle

    Hallo Stevieboy,
    toller Bericht! Ich sagte ja nicht gleich aufgeben. Ich denke das du Dein System locker hinbekommst.
    Versuch dennoch bevor du weiter planst den Wasseranschluss im Keller zu verbessern und nen größeren Aussenhahn zu setzen.
    Das spart dir vieleicht 1-2 Kreise und du kannst mehr Fläche aufeinmal bewässern. Je Einfacher die ganze Installation desto weniger Fehlerquellen und weniger Material.
    Und es bricht nicht gleich alles zusammen nur weil du eben noch mit nem Schlauchaufroller irgendwelche Kübel gießen willst.
    Weiter so! Bin gespannt auf dein Endergebnis :)
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    #12
    Hallo zusammen,

    so, seit meinem letzten Beitrag ist viel Zeit vergangen, und in dieser Zeit hat sich auch eine ganze Menge getan. Der Bericht ist auch wieder länger ... sorry.

    Das Ergebnis nehme ich auch wie in meinem Bericht über den Versuchsaufbau vorweg.
    Ich habe das Projekt erfolgreich umgesetzt und die Bewässerungsanlage funktioniert so, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Arbeiten an der Bewässerung sind zum aktuell Zeitpunkt weitestgehend abgeschlossen.

    Ich habe praktisch direkt nach meinem letzten Beitrag mit der Umsetzung begonnen. Das Ausschachten der Gräben für die Hauptwasserleitung hat leider mehr Zeit in Anspruch genommen, als eingeplant. Die Erdarbeiten habe ich manuell per Spaten durchgeführt ... der Boden war wegen der Trockenheit wie Beton (habe lehmigen Boden im Garten) und dadurch der Aushub schwierig. Ich bin auch ein wenig tiefer mit den Leitungen gegangen, als 30cm.

    Material:
    Insgesamt habe ich 21 Regner verbaut ... klar, sind für die kleine Fläche von ca. 100-110qm relativ viele. Ich hatte ja schon in einem anderen Beitrag angedeutet, dass die Rasenfläche "verwinkelt" ist, und ich daher (selbst wenn der Wasserdruck, bzw. die verfügbare Wassermenge es zulassen würde) nicht mit großen Wurfweiten arbeiten kann. Daher die Verwendung von vielen MP-Rotatoren mit kurzen Reichweiten. "Stärkere" MP Rotatoren hätten zu viel Wasser an Stellen geworfen, wo es überhaupt nicht gebraucht werden würde.

    Zum Einsatz sind gekommen: 8 x MP-1000, 5 x MP-2000, 2 x MP-Corner, jeweils 1 x MP-Seitenstreifen links/rechts, 4 x MP-Seitenstreifen, alle in 2,1 bar Sprühgehäusen.
    Als Hauptwasserleitung habe ich durchgängig ein 3/4 Zoll Rohr genommen. Die "Verrohrung" im Ventilkasten besteht aus 1 Zoll Verbindungen.
    Insgesamt habe ich etwas mehr als 160 Meter Hauptwasserleitung verlegt.

    Neben den 4 Bewässerungskreisen für den Rasen, habe ich noch 2 Hecken mit "angeschlossen". Da sie unterschiedlich stark der Sonne und dem Wind ausgesetzt sind, habe ich sie auch an 2 getrennte Ventile gehängt, um die Wassermenge bedarfsgerechter zu dosieren.
    Zusätzlich habe ich auch noch 2 Blindleitungen in 2 Kiesbeete verlegt. Die Pflanzen dort möchte ich auch noch in die Bewässerung integrieren, aber das werde ich erst im nächsten Jahr umsetzen. Wichtig ist, dass die Haupwasserleitungen schon da liegen und somit die Grundvoraussetzung geschaffen ist.

    Wer jetzt mitgezählt hat, kommt auf insgesamt 8 Bewässerungskreise. Somit habe ich einen relativ großen Ventilkasten für 8 Ventile und eine entsprechende Steuerung (Hunter X-Core 801 Indoor (hängt in der Garage)) benötigt. Zusätzlich habe ich mir noch den Sensor Hunter Solar Sync "gegönnt".
    Die Ventile sind auch von Hunter (Typ habe ich gerade nicht im Kopf), an denen man auch noch den Ausgangsdruck regulieren kann. Praktisch, da die Bewässerung der Hecken über einen bereits vorher verlegten Perlschlauch erfolgt, und diese optimal mit einem Druck zwischen 0,6bar und max. 1,5 bar funktionieren.

    Für das komplette Material habe ich ca. 1450,- € bezahlt, wobei ich 2 Gehäuse mehr gekauft als gebraucht habe. Auch von dem Kleinmaterial (Klemmverbinder, Anschlußstücke Hauptwasserleitung-Gehäuse usw.) habe ich noch jeweils 2 mehr bestellt, als ich nach meiner Planung gebraucht hätte. Habe jetzt also noch Restmaterial von rund 50,-€ da liegen. Aber lieber so, als anders. Ich mag es nicht, wenn mir zwischendrin das Material ausgeht, die Baustelle daher pausieren muss und ich ewig Zeit verliere, weil ich dann irgendwo sehr viel teurere Einzelteile kaufen oder auf Lieferung warten muss. Time ist schließlich auch Money ;-).
    Da die Kosten für das Kleinmaterial überschaubar sind, habe ich also lieber mehr eingekauft.

    Umsetzung:
    Obwohl ich noch einmal durch Optimierung 2 "Regner" aus meiner ursprünglichen Planung herausnehmen konnte (ursprünglich waren es 23 Rotatoren), habe ich es bei 4 Bewässerungskreisen für den Rasen belassen. Ich konnte so jeden dieser Bewässerungskreise unter 400l runter drücken, was mir im Hinblick auf die bei mir vorhandenen grenzwertigen Rahmenbedingungen zumindest nicht falsch erschien.

    Um den Druckverlust in der Hauptwasserleitung so gering wie es nur irgendwie möglich ist zu halten, habe ich die Gräben so ausgeschachtet, dass ich die Leitung ohne 90 Grad Winkel sondern in Bögen verlegen konnte. Klar, da wo man ein T-Stück oder Abzweig braucht, geht es halt nicht anders, aber ich denke ihr versteht was ich meine.

    Auch habe ich jeden Graben, ausgehend vom Ventilkasten, mit einem leichten Gefälle zum letzten Gehäuse im jeweiligen Bewässerungskreis erstellt. Ich wollte einfach sichergehen, das zu keiner Zeit Wasser entgegen der Einspeisung, also wieder Richtung Ventilkasten, drückt und ich somit gegebenenfalls wieder ein wenig Druck im Kreis verliere. Ausserdem wird eventuelles Restwasser nach dem Ausblasen der Leitungen vor dem Winter an das Ende des Bewässerungskreises fließen und somit tiefer liegen, was in der kalten Jahreszeit sicher nicht von Nachteil ist.
    Auf selbst entleerende Ventile am Ende der Kreise habe ich bewusst verzichtet, da ich zum einen sowieso einen Kompressor habe, welchen ich für das Ausblasen verwenden kann und weil ich nicht vor jeder Bewässerung im Sommer erstmal die Leitungen wieder neu füllen lassen möchte.

    Nachdem ich meinen ersten Bewässerungskreis fertig verlegt und die Sprühgehäuse positioniert hatte wollte ich diesen natürlich auch gleich mal testen. Dieser Kreis benötigt nach meinen Berechnungen knapp 390 Liter und ist auch gleichzeitig der, welcher den größten Wasserdurchsatz hat ... die anderen 3 Kreise liegen zwischen 5 und 20 Liter drunter.

    Zunächst habe ich auf die Sprühgehäuse Blinddeckel aufgeschraubt, das Wasser angestellt, das entsprechende Ventil im Ventilschacht manuell aufgedreht und die Blinddeckel vom ersten bis zum letzten Gehäuse nacheinander einzeln leicht aufgedreht, damit die Luft aus dem Kreis entweichen kann. Sobald das Wasser im Gehäuse war, den Blinddeckel wieder zugedreht und am nächsten Gehäuse das gleiche gemacht, bis ich quasi überall habe Wasser drin stehen gehabt.

    Ich habe das ganze dann ca. eine Stunde unter Druck so stehen lassen und dann alle Verbindungen auf Dichtigkeit geprüft. So war ich noch in der Lage, eine kleine Leckage an einer Verbindung zu beseitigen.
    Nachdem alles dicht war, habe ich die Blinddeckel entfernt und die Spülaufsätze montiert. Mein Puls ging dann schon ein wenig hoch :).

    Also Wasser wieder Marsch. Aus den Aufsätzen ist kräftig Wasser gesprudelt, aber die Aufsteiger sind nicht hoch gekommen. In dem Moment wurde es mir gar nicht besser und habe schon gedacht "oje, was ist das los. Klappt es am Ende doch nicht?"

    Naja, nach dem Spülen habe ich dann die entsprechenden Rotatoren montiert und das Wasser wieder aufgedreht. Diesmal sind alle Aufsteiger ohne zu "zucken" raus gekommen. Erleichterung!!.
    Habe dann noch schnell die benötigten Winkel und Wurfweiten, welche ich an den jeweiligen Rotatoren benötige grob eingestellt (das war 'ne Dusche) und mir das "Schauspiel" dann ein paar Minuten angeschaut. Ich war mit dem Ergebnis zufrieden.

    Bei den Kreisen 2-4 bin ich praktisch gleich vorgegangen und auch hier hat alles so funktioniert, wie ich es mir erhofft und geplant habe. Alle Regner in allen Kreisen erreichen die benötigten Wurfweiten, um eine Kopf-zu-Kopf-Bewässerung durchzuführen und somit eine "nahtlose" Bewässerung der Fläche zu gewährleisten.

    Zur Probe und um meinen "Spieltrieb" zu befriedigen habe ich auch mal manuell 2 und 3 Kreise gleichzeitig laufen lassen.
    Natürlich sind die Wurfweiten bei 3 Kreisen extrem eingebrochen und diese Betriebsart somit absolut ungeeignet für den praktische Gebrauch bei mir. Aber das war mir ja auch klar. Immerhin sind aber immer alle Aufsteiger hochgekommen.

    Beim Betrieb von 2 Kreisen gleichzeitig allerdings, war die Wurfweite der Köpfe so, dass sich ein paar gegenseitig noch erreicht haben ein paar andere aber nicht. Ich vermute daher, wenn ich einen der 4 Kreise aufgelöst und die Rotatoren entsprechend auf die 3 anderen Kreise verteilt hätte, hätte die Rasenfläche eventuell auch mit einem Kreis weniger bewässert werden können.

    Wie auch immer, da ich von Anfang an noch 2 Hecken direkt in die Bewäserung integrieren und auch die Voraussetzung für die beiden Kiesbeete treffen wollte, hätte ich auf jeden Fall ein Ventilkasten für 8 Ventile und eine entsprechende Steuerung anschaffen müssen.
    Am Ende hätte ich da nicht viel an Materialkosten einsparen können, da die Anzahl der Sprühgehäuse und Rotatoren gleich geblieben wären. "Ein paar Meter" Hauptwasserleitung und ein Ventil weniger hätte das eingespart. Überschlägig in Summe nicht mal 60,-€.

    Jetzt habe ich noch ein paar Restarbeiten zu erledigen.
    Die Gräben sind noch nicht alle wieder vollständig verfüllt, dass kommt jetzt in den nächsten Tagen.
    Die beiden erwähnten Leitungen in die Kiesbeete ... nächstes Jahr.
    Beseitigung von Kollateralschäden ... da wo die Gräben nahe an Wegen/Terrassen verlaufen sind, ist die Betonschürze leider zum Teil gebrochen. Da hat offensichtlich zu lange der Erdgegendruck gefehlt. Wird eventuell noch dieses Jahr gemacht. Mal schauen wie es zeitlich passt. Es steht aktuell noch ein anderes Projekt im Garten an, welches für mich eine höhere Prio hat.
    Umgraben des Rasens und Neuanlage ... nächstes Jahr .. der Grund ist, dass wir im Frühjahr leider den Befall von Wiesenschnacken-Larven feststellen mussten und unser Rasen in großen Teilen abgestorben ist. Zusätzlich haben wir unsere Buchshecke entfernt und durch Eiben (männliche Bechereibe) ersetzt. Da hat der Rest des Rasen auch noch mal schwer gelitten, da die neue Hecke aus entsprechend großen Pflanzen bestanden hat (eine ca. 250 kg) welche wir über den Rasen gerollt haben. Da ist jetzt auch noch mal ein Rest zu machen (das ist die o.g. priorisierte Arbeit, da ein kleiner Teil der alten Hecke noch steht und dieses Jahr noch weg soll. Die neuen Bäumchen werden demnächst geliefert.) Wie auch immer, die Neuanlage des Rasens hatte ich dieses Jahr im Frühjahr beschlossen und daher kam dann auch der Gedanke, vorher eine Bewässerung einzubauen.

    Fazit: Es war und bleibt ein Gartenjahr mit viel und harter Arbeit.
    Die Bewässerung läuft und ich bin echt froh, dass ich das Projekt entgegen der Expertenmeinungen umgesetzt habe. Der nächste Sommer kann also kommen, in dem ich mich nicht mehr um die Bewässerung kümmern werden muss. Der wird dann auch wieder mit mehr Freizeit und weniger harten Gartenprojekten genossen.
    :)

    Vielen dank an alle, die meine Ausführungen verfolgt / gelesen haben und viel Erfolg bei Euren Projekten im Garten, welche das auch sein mögen.

    Gruß ... Stefan
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    #13
    Lieber Stevieboy!

    Das ist ja eine großartige Projektbeschreibung! 21 Regner auf 100 m²? Das ist fein geplant und Du hattest ja auch nicht die größte Wassermenge im Rücken.

    Jetzt würde mich ja brennend interessieren, ob das System so „funktioniert“. Also, ob Du auch den Sommer 2019 geruhsam im Schaukelstuhl beobachten konntest, dass bspw. die Streifendüsen den Erwartungen gerecht werden.
    Du hast auch diese Corner Düsen verwendet, die nicht gleich jeder mit Winkeln und Ecken auf der eigenen Scholle im Fokus hat. Wie gut funktionieren die?

    Niemand schreibt hier mal klar und deutlich, wie sich diese Rotator Düsen schlagen, wenn sie ein paar Jahre so richtig Dienst verrichten mußten. Verschmutzung von außen ist so ein Thema.

    Dass RB Uni Sys Gehäuse nichts taugen, war mir eigentlich klar. Dass sie aber am Zaun (an Steinpfeilern in Rohrschellen befestigt – also ohne jeden Erdkontakt), nach drei/vier Jahren ihre mechanischen Qualitäten des Versinkens nach dem Betrieb einbüßen, überrascht mich dann doch.
    Die Rotatoren verrichten bei mir ohne Erdkontakt tadellosen Dienst. Mit der bekannten Einschränkung, dass die 180° Modelle bei 90° die gewünschte Wurfweite haben, aber bei 0° und 180° nicht die fraglichen 7,50m liefern.

    Du hast Deine Anlage „abgedrückt“? Vorbildlich! Aber nicht den Druckabfall gemessen? Ich war da immer etwas lässiger, weil kleine „Undichtheiten“ schließlich auch der Bewässerung dienten.

    Dein Fazit Mitte oder Ende 2019 wäre eine wunderbare Ergänzung dieser tollen Projektbeschreibung.

    Viel Glück für die Ansaat der neuen „Wiese“. Günstige Optionen für das Gelingen scheinen gegeben zu sein.
     
    T

    ThomasCologne

    Neuling
    #14
    Hallo Stefan,

    klingt echt sehr interessant. Beim Lesen sind mir zwei Punkte aufgefallen, die mich mal näher interessieren würden da ich momentan in der Planung stecke und guten Rat gebrauchen kann.

    Zum Einsatz sind gekommen: 8 x MP-1000, 5 x MP-2000, 2 x MP-Corner, jeweils 1 x MP-Seitenstreifen links/rechts, 4 x MP-Seitenstreifen, alle in 2,1 bar Sprühgehäusen.
    Worin besteht der Unterschied zu dem MP-Corner und einem MP1000 auf 90° ? Wenn ich die Datentabelle vergleiche, sind sie fast gleichwertig. Oder geht es wirklich nur um <90° ??

    Zudem suche ich vergeblich nach Niederschlagsmengen für die MP-Seitenstreifen SS-530 und SS-918 als einsatz für einen 3m breiten und 15m langen Seitenstreifen. Als dritte Alternative würde ich an unserem Seitenstreifen die MP800 einsetzen. Allerdings bräuchte ich bei der MP800-Variante 12 Regner, bei dem SS-918 der 2,70x5,50m schaffen soll, nur 7 Regner.
    Die Variante SS-530 mit 1,50x9,10m ist schon fast uninteressant, da ich dafür schon 9 Stück bräuchte.


    Um den Druckverlust in der Hauptwasserleitung so gering wie es nur irgendwie möglich ist zu halten, habe ich die Gräben so ausgeschachtet, dass ich die Leitung ohne 90 Grad Winkel sondern in Bögen verlegen konnte.
    Welche Leitung hast du genutzt? Also eine PE-HD oder PE-LD. Ich meine beide sind zur Gartenbewässerung tauglich und preislich machen sie ja auch keinen/minimalen Unterschied.
    Vorteil bei der LD sehe ich einfach darin, dass sie sich einfacher "um Ecken" biegen lässt. Nachteile wären natürlich Steine im Boden oder der böse böse Spaten. Aber kann man eine 32mm PEHD "um die Ecke" biegen? Denn um in die Garage (zur Verteilung) zu kommen, muss ich durch ein 150er KG mit 2x45° Bögen.


    Gruß,
    Thomas
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    #15
    Jetzt würde mich ja brennend interessieren, ob das System so „funktioniert“. Also, ob Du auch den Sommer 2019 geruhsam im Schaukelstuhl beobachten konntest, dass bspw. die Streifendüsen den Erwartungen gerecht werden.
    Wie gut das ganze System und im speziellen die Streifendüsen funktionieren werden kann ich natürlich erst sagen, wenn der "Regelbetrieb" aufgenommen wird.
    Im Testbetrieb hat zumindest alles soweit gut ausgesehen und ich sehe im Moment keinen Grund, warum es im Normalbetrieb nicht so sein sollte.
    Klar, die Feineinstellung fehlt noch. Habe ja nur eine grobe Einstellung vorgenommen. Viele Rotatoren werfen beispielsweise noch deutlich zu weit, kann ich aber noch auf die benötigte Weite reduzieren. . Das mach ich aber erst im nächsten Jahr.

    Aber ich werde mir einen Termin im Kalender setzen und gerne berichten :) .

    Du hast auch diese Corner Düsen verwendet, die nicht gleich jeder mit Winkeln und Ecken auf der eigenen Scholle im Fokus hat. Wie gut funktionieren die?
    Gilt das gleiche wie mit den Streifendüsen. Kann ich natürlich erst sagen, wenn der Regelbetrieb läuft.
    Da ich vorher noch nie eine Bewässerung gebaut habe, bin ich hier eben strickt den Infos aus den Unterlagen von Hunter gefolgt.
    Die besagen, dass man bei der Auslegung der Bewässerung zuerst die großen Flächen mit den "normalen" Rotatoren abdecken und auf die Kopf-an-Kopf Ausrichtung achten soll. Die Flächen, die dann noch übrig sind, könne man dann mit dem MP Corner abdecken, da der keinen Gegenspieler benötigt, wie all die anderen Rotatoren.


    Du hast Deine Anlage „abgedrückt“? Vorbildlich! Aber nicht den Druckabfall gemessen? Ich war da immer etwas lässiger, weil kleine „Undichtheiten“ schließlich auch der Bewässerung dienten.
    Nein, den Druckabfall habe ich tatsächlich nicht gemessen. Als ich sicher war, dass alles dicht ist und gesehen habe, dass es funktioniert, habe ich um erhlich zu sein an so etwas gar nicht gedacht. Das wäre natürlich das Tüpfelchen auf dem i gewesen.


    Dein Fazit Mitte oder Ende 2019 wäre eine wunderbare Ergänzung dieser tollen Projektbeschreibung.
    Kalendereintrag für nächstes Jahr Herbstanfang ist gemacht :)


    Viel Glück für die Ansaat der neuen „Wiese“. Günstige Optionen für das Gelingen scheinen gegeben zu sein.
    Danke.
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    #16
    Worin besteht der Unterschied zu dem MP-Corner und einem MP1000 auf 90° ? Wenn ich die Datentabelle vergleiche, sind sie fast gleichwertig. Oder geht es wirklich nur um <90° ??
    Hallo Thomas,
    vom Sprühbild unterscheiden die sich meiner Ansicht nach nicht wirklich voneinander. Zumindest konnte ich optisch keinen gravierenden Unterschied erkennen.
    Ein Vorteil ist natürlich, dass er unter 90 Grad eingestellt werden kann.
    Der wesentlichere Unterschied ist meiner Ansicht nach tatsächlich die Niederschlagsmenge.
    Der MP1000 hat eine deutlich geringere Niederschlagsmenge als der MPCorner. Zum Vergleich bei 2,8bar und 90 Grad: MP1000 hat 0,8 l/min und der MPCorner 1,44 l/min. Legt man das noch auf den Quadratmeter um, ist das schon eine Nummer.
    Daher kommt der MP Corner meiner Ansicht nach auch ohne Gegenspieler aus, da er einen höheren Niederschlag hat und darf auch in den gleichen Bewässerungskreis verbaut werden wie alle anderen Rotatoren. Beim MP800SR empfiehlt Hunter ganz klar, die nicht mit anderen Typen in einem Kreis zu kombinieren.

    Etwas unschlüssig war ich anfangs mit der Positionierung der MPCorner. Prinzipiell haben die (so zumindest mein Eindruck) das gleiche "Problem" wie die anderen Rotatoren auch, nämlich das nicht genug Niederschlag im direkt Umkreis des Rotators nieder geht.
    Daher habe ich mich entschlossen, sie in die "Fläche" zu positionieren. Das bedeutet, dass sie im Wurfbereich von 2 anderen Rotatoren stehen und der MPCorner selbst als einziger Rotator die Ecke abdeckt und zwar so, dass er in die Ecke sprüht und nicht aus der Ecke heraus.
    Somit wird im direkten Umkreis des MPCorner genug Niederschlag von den anderen Beiden kommen und aufgrund des höheren Durchsatzes der MPCorner selbst auch genug Niederschlag in die Ecken, die nur von den MPCs berieselt werden.
    Das schien mir so irgendwie am sinnvollsten.

    Zudem suche ich vergeblich nach Niederschlagsmengen für die MP-Seitenstreifen SS-530 und SS-918 als einsatz für einen 3m breiten und 15m langen Seitenstreifen. Als dritte Alternative würde ich an unserem Seitenstreifen die MP800 einsetzen. Allerdings bräuchte ich bei der MP800-Variante 12 Regner, bei dem SS-918 der 2,70x5,50m schaffen soll, nur 7 Regner.
    Die Variante SS-530 mit 1,50x9,10m ist schon fast uninteressant, da ich dafür schon 9 Stück bräuchte.
    Leider kann ich auch nicht mit der Niederschlagsmenge dienen.
    Ich habe vor, jeden Kreis im praktischen Betrieb auszumessen, wieviel da runter kommt. Ich werde (allerdings auch erst im nächsten Jahr) ein oder zwei Dosen innerhalb des Kreises positionieren und so den tatsächlichen Niederschlag bestimmen. Damit kann ich dann den Bewässerungscomputer mit der entprechend Beregnungsdauer pro Kreis einstellen. Ist vielleicht nicht professionell, aber führt denke ich zum Ziel.

    Welche Leitung hast du genutzt? Also eine PE-HD oder PE-LD. Ich meine beide sind zur Gartenbewässerung tauglich und preislich machen sie ja auch keinen/minimalen Unterschied.
    Vorteil bei der LD sehe ich einfach darin, dass sie sich einfacher "um Ecken" biegen lässt. Nachteile wären natürlich Steine im Boden oder der böse böse Spaten. Aber kann man eine 32mm PEHD "um die Ecke" biegen? Denn um in die Garage (zur Verteilung) zu kommen, muss ich durch ein 150er KG mit 2x45° Bögen.
    Ich habe PE-HD genommen und hatte mit der 3/4 Zoll Leitung keine Probleme gehabt, die zu biegen ... die kommen ja praktisch gebogen an, da sie aufgerollt sind. Da hat man Anfangs eher Probleme, die Rohre gerade in den Graben zu legen. Man sollte das mit dem Biegen aber auch nicht übertreiben, denn dann knicken die Rohre ab.
    Ich habe die Rollen daher vor der Verlegung zwei Tage lang ausgerollt und das Rohr über das Grundstück gelegt, an einigen Stellen mit einem Pflasterstein beschwert, damit das Rohr so liegen bleibt. Nach zwei Tagen ist das Rohr auch ohne Steine gerade liegen geblieben und hat sich nicht mehr von selbst eingerollt.
    Ein 32mm Rohr ist natürlich noch mal "starrer". Aber ich denke, dass mit einem größeren Radius auch dieses so verlegt werden kann, dass man viele "echte" 90Grad Winkel einsparen können sollte.

    Gruß .. .Stefan
     
    T

    ThomasCologne

    Neuling
    #17
    Hi Stefan,

    Cool und Danke für deine Antworten.

    Der MP1000 hat eine deutlich geringere Niederschlagsmenge als der MPCorner. Zum Vergleich bei 2,8bar und 90 Grad: MP1000 hat 0,8 l/min und der MPCorner 1,44 l/min.
    Der MP1000 ja, aber bei dem MP2000 schaut das schon wieder anders aus. Der hat 1,63 bei 90°. Da scheint der Vorteil wirklich darin zu liegen, dass er <90° kann und die anderen nicht. Ätschebätsch ... ;-))
    Aber das mit den 800er nicht mischen ist mir glatt untergegangen. Da muss ich nochmal aufpassen!
    Besten Dank!

    Leider kann ich auch nicht mit der Niederschlagsmenge dienen.
    Ja, hab ich mir fast gedacht. Mich wundert es nur, dass in den Datenblättern nichts angegeben wird. Das muss doch irgend einen Grund haben, warum ausgerechnet bei den Seitendingern keine Angabe stehen?!?!


    PE-HD genommen und hatte mit der 3/4 Zoll Leitung keine Probleme gehabt
    Ich möchte glaube auch lieber HD einsetzen. Bei der Dimensionierung bin ich mir allerdings noch unschlüssig. Weißt du, ob es ein Nachteil sein KÖNNTE, eine Nummer größer einzusetzen als eigentlich erforderlich?
    Denn die bei mir größte Zone schluckt knapp 16l/min. Die 25mm geht wohl schon bis 50l/min. Geht also dicke durch eine 25er.
    Aber was ist in 5 Jahren? Will ich da den Nachbarn ärgern und hänge nen G995 in die Richtung seiner Eingangstür?? Dafür benötige ich VIEL Wasser ;-))
    Ne, Spaß beiseite: Rechnerisch müsste ich dicke mit einer 25mm Leitung hinkommen. Aber könnte es dennoch einen (hydraulischen) Nachteil haben, eine 32er zu legen?
    Oder ist das einfach zu konservativ gedacht??

    Gruß,
    Thomas
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    #18
    Der MP1000 ja, aber bei dem MP2000 schaut das schon wieder anders aus. Der hat 1,63 bei 90°. Da scheint der Vorteil wirklich darin zu liegen, dass er <90° kann und die anderen nicht. Ätschebätsch ... ;-))
    Hallo Thomas,

    aufpassen! Der MP2000 wirft weiter und deckt dadurch eine größere Fläche ab als der MP1000.
    Um die annähernd gleiche Niederschlagsmenge auf den Quadratmeter wie der MP1000 zu haben, muss da natürlich mehr durchlaufen.
    Der MPCorner hat im Vergleich zum MP2000 zwar einen geringeren Durchfluss, da er ab auch nur einen kleineren Radius wirft, hat er dennoch eine höhere Niederschlagsmenge auf den Quadratmeter.


    Aber das mit den 800er nicht mischen ist mir glatt untergegangen. Da muss ich nochmal aufpassen!
    Besten Dank!
    Kommt daher, dass die MP800er auch eine höhere Niederschlagsmenge auf den Quadratmeter haben als die anderen MP Rotatatoren.


    Ja, hab ich mir fast gedacht. Mich wundert es nur, dass in den Datenblättern nichts angegeben wird. Das muss doch irgend einen Grund haben, warum ausgerechnet bei den Seitendingern keine Angabe stehen?!?!
    Frag doch mal direkt bei Hunter nach.

    Ne, Spaß beiseite: Rechnerisch müsste ich dicke mit einer 25mm Leitung hinkommen. Aber könnte es dennoch einen (hydraulischen) Nachteil haben, eine 32er zu legen?
    Oder ist das einfach zu konservativ gedacht??
    Mein Studium ist schon länger her, um das durchrechnen und beurteilen zu können. Wenn Du aber schon durchgerechnet hast, dass eine 25mm Leitung reicht, warum mehr?

    Gruß ... Stefan
     
    Zuletzt bearbeitet:
    T

    ThomasCologne

    Neuling
    #19
    Na für den Nachbarn in 5-10 Jahren ;-)

    Mein Studium ist schon länger her, um das durchrechnen und beurteilen zu können.
    Hab ich dabei etwas nicht beachtet? Hört sich gerade komplizierter an. Denn ich habe angenommen:

    Summe Durchflussmengen der Regner aus einer Zone < max Durchflussmenge der entsprechenden Leitung

    Dabei besagt:
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    #20
    Na für den Nachbarn in 5-10 Jahren ;-)


    Hab ich dabei etwas nicht beachtet? Hört sich gerade komplizierter an. Denn ich habe angenommen:

    Summe Durchflussmengen der Regner aus einer Zone < max Durchflussmenge der entsprechenden Leitung

    Dabei besagt:
    Den Anhang 605528 betrachten
    Ich habe eben mal kurz in Deinen "Faden" geschaut. Du hast ja richtig "Bums" bzgl. der Wassermenge ... im Gegensatz zu mir.
    Und wegen dem Durchmesser der Hauptwasserleitung: Wenn das Planungsbüro meint, dass 25mm reichen, warum mehr? ... naja, bei mir hat ein Planungsbüro gesagt: No way. Nicht möglich ohne Brunnen oder sonstige andere nette Spielereien, welche die Kosten in die Höhe getrieben hätten. Aber sie läuft nun doch an der "normalen" Gartenzapfstelle ... habe inzwischen sogar einen 2-stündigen Probelauf erfolgreich absolviert und somit keinen Grund, an der Funktion zu zweifeln.

    Aber zurück zu Deiner Frage:
    Ich bin kein Fachmann, sondern nur jemand, der sich mit dem Thema und den eigenen Rahmenbedingungen beschäftigt hat. Ich persönlich sehe keinen Nachteil (ausser höhere Kosten), wenn Du eine 32mm (1 Zoll) Leitung nimmst. Neben dem Rohr das teurer ist, sind dann halt auch die Klemmverbinder teurer.

    Gruß ... Stefan
     
    T

    ThomasCologne

    Neuling
    #21
    Wenn das Planungsbüro meint, dass 25mm reichen, warum mehr?
    Mhh ... der Planung von denen traue ich nicht so ganz. Aber das steht nochmal auf einem anderen Blatt.

    Auf die 32mm wollte ich gehen, um zukunftssicher zu sein. Da unser Garten noch nicht wirklich angelegt ist, kann durchaus noch was dazu kommen. Und falls es keine Nachteile für die jetztige Bestückung gibt, überlegte ich halt gleich eine 32mm rein zu legen.

    Muss ich mir nochmal durch den kopf gehen lassen.

    Gruß,
    Thomas
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    #22
    Mhh ... der Planung von denen traue ich nicht so ganz. Aber das steht nochmal auf einem anderen Blatt.

    Auf die 32mm wollte ich gehen, um zukunftssicher zu sein. Da unser Garten noch nicht wirklich angelegt ist, kann durchaus noch was dazu kommen. Und falls es keine Nachteile für die jetztige Bestückung gibt, überlegte ich halt gleich eine 32mm rein zu legen.

    Muss ich mir nochmal durch den kopf gehen lassen.

    Gruß,
    Thomas

    Wenn Du bereits vorhandene Bewässerugskreise eventuell erweitern möchtest, und dann ein höherer Durchfluss gebraucht wird, würde ich wahrscheinlich aus dem Bauch raus 32mm nehmen.

    Ich habe bei mir überall nur 3/4 Zoll gelegt, auch die beiden Blindleitungen die im Moment im Kiesbeet enden. Da das eigene Kreise sind, brauche ich (unabhängig davon ob so viel Wasser zur Verfügung steht oder nicht) nicht darauf zu achten, ob die Leitung selbst noch mehr schaffen würde.

    Gruß ... Stefan
     
  • Verwandte Themen


    Top Bottom