Projekt Gierschgarten>Familiengarten

heiteck

heiteck

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Hallo Gartenfreunde,

gleich mit meinen ersten Beiträgen möchte ich unsere Gartenplanung vorstellen – in der Hoffnung, dass Ihr Planung und Umsetzung mit Eurer Erfahrung und wertvollen Tipps begleitet. Denn – das sieht man dem Forum gleich an – hier gibt’s richtig viele Leute, die sich richtig gut auskennen.

Titel und Profilbild sind unser Programm:
Nov. 2011 haben wir uns hier im hohen Norden Deutschlands eine Doppelhaushälfte gekauft. Und Bedingung war ein großer Garten, weil wir eigentlich ganz gern an der frischen Luft sind und im Garten rummuckeln, und weil unsere (inzwischen 2) Kinder dort Auslauf haben sollen.
Der Garten ist so ca. 480qm groß (13m breit, ca. 37m lang) und wir haben 5 Nachbargrundstücke. Der Boden ist eher sandig.
In fast allen Ecken wächst Giersch. Zur Gierschbekämpfung haben wir bisher folgende Tipps erhalten (teilweise von den Nachbarn ;-) ):

  1. Essen
    > Giersch-Lasagne kann man zwar essen, schmeckt mir aber nicht so lecker.
  2. Gift
    > Wollen wir nicht – auch wg. der Kinder.
  3. Essigessenz auf die Blätter Pinseln
    > Haben wir noch nicht ausprobiert. Übersäuert der Boden dann nicht auch?
  4. Mit Wurzeln rausreißen und immer wieder nachzupfen
    > Haben wir an einer Stelle probiert (siehe Profilbild) und mit 6) kombiniert.
  5. Beet jahrelang abdecken
    > Haben wir hinter einer Thuja-Hecke mit Umzugskartons gemacht; klappt ganz gut (, außer an den Stellen, wo der Karton Lücken hat).
  6. Immer wieder mit dem Rasenmäher drüber
    > Machen wir, wo Rasenflächen sind ;-). Der Erfolg ist bisher eher mäßig.
  7. Boden Spatentief auskoffern und vor dem Wiederbefüllen die Grube mit Unkrautfolie auslegen.
    > Das werden wir nun an einigen Stellen, wo Beete hinkommen, ausprobieren. Doch unter die Gehölze werden wir wohl eher keine Folie legen, sondern nach dem Auskoffern auf 4) und 6) zurückgreifen.
Hier seht Ihr den Istzustand:

panorama.jpg

Das Bild (etwas komisch, da aus 3 Bildern zusammengesetzt) zeigt gegen Ende der großen Trockenheit, fotografiert aus dem 1. Stock des Hauses. Terrasse unten. Blick Richtung Süden.

Hier noch ne Zeichnung dazu:
jetzt.jpg
(Hier ist Süden rechts.)

Ein paar Details und erste Planungen in den folgenden Beiträgen.
Viele Grüße,
heiteck
 
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  • heiteck

    heiteck

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    So, wir haben uns zur Planung professionelle Hilfe geholt. Bedingungen waren:

    1. Der Garten sollte pflegearm sein. Denn Job, Ehrenamt und Kinder lassen (noch?) leider nicht viel Zeit zum Gärtnern. Und bei sonnigem Wetter fahren wir dann auch noch lieber an den Strand als im Garten zu arbeiten.
    2. Es sollte Platz für die Kinder zum Spielen und für Spielgeräte sein. Auf allzu giftige Pflanzen wollen wir verzichten.
    3. Wenn die Kinder groß sind, wollen wir den Garten leicht umgestalten können (Teich, Gewächshaus, …)
    4. Das Gartengerätehaus und die 3 Apfelbäume wollen wir erhalten.
    5. Den abgestorbenen Kirschbaum eigentlich auch, um eine Ramblerrose daran klettern zu lassen.
    6. Wir wollen gern auch weiterhin von der Terrasse in die Ferne schauen können.
    Hier die erste Version der Planung mit – wie wir finden – einigen guten Ideen.
    plan_ac_v1.jpg

    Eine weitere Version mit besprochenen Änderungen folgt. (Der Kompost passt nicht hinter den Apfelbaum. Der Gartenschuppen soll bleiben – wir hatten uns im Erstgespräch wg. der vielen Schuppen missverstanden. Deshalb wird der Naschgarten verschoben.)

    In Zukunft (große Kinder, mehr Zeit) könnte man das Gemüse nach hinten – wo jetzt der Spielbereich ist – verschieben, die Kräuter könnte man dann auf den Ex-Gemüseplatz anbauen, um Platz für einen Teich zu haben.

    Insgesamt finden wir, dass sich die Profi-Hilfe gelohnt hat. Auch weil wir nebenbei viele weitere Gartentipps bekommen haben. (Außerdem werden die Kosten mit späteren Aufträgen (Pflanzungen und Pflanzen) verrechnet.)
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

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    Hallo,
    Ihr scheint ja richtig viel Giersch zu haben.
    Ich finde gut, dass Ihr kein Gift einsetzen wollt, würde auch nicht viel bringen, denn jedes noch so kleines Wurzelstück treibt. Nur die oberirdische Pflanze, also die Blätter bekämpfen, reicht nicht aus.
    Den Giersch werdet Ihr nicht auf einmal bekämpfen können, aber so nach und nach und ständig ist es schaffbar.
    Also jede Pflanze versuchen mit den Wurzeln rauszuziehen. Immer und immer wieder.
     
    heiteck

    heiteck

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    Und nun noch einige Details:

    ex-kirsche_vonG.JPG
    Diese Ecke gehen wir als erstes an: Hinter die tote Kirsche (auf dem Bild rechts davon) kommt noch ein kleiner Unterstand für Gartenmöbel und Spielzeug. Um Platz für 2 Gemüse-Hochbeete zu schaffen, müssen 1 bis 2 Thujen (vorn im Bild) weg. Die dadurch entstehende braune Seite an der Hecke soll angeblich wieder gut zuwachsen. Wir planen, außerdem eine Clematis montana dranzupflanzen, die dann hoffentlich die Hecke und evtl. Nachbars Wallnussbaum darüber verschönern wird. Vor die Sichtschutzwände könnte man Spalierobst pflanzen. Und ich hätte ja auch gern eine (winterharte) Passionsfrucht. Ob das was wird?

    bauschuppen.JPG
    Der Bau-Schuppen kommt weg. Das geplante Blumenbeet und das Kräuterbeet werden wir wohl aber erst im nächsten Jahr anzulegen schaffen.

    hinten_links.JPG
    Hier hat der neue Nachbar ein paar Schuppen für sein Brennholz hingesetzt. Dahinter (also für uns sichtbar) lagert er alte Möbel, Holzreste usw.. Da der Kompost leider nicht hinter den Apfel passt, werden wir hier einfach die Rotbuchenhecke verlängern.

    Naja, soweit ertmal. Ich freue mich auf Rückmeldungen,
    heiteck.
     
  • scheinfeld

    scheinfeld

    Foren-Urgestein
    Willkommen hier im Forum

    Das mit der Essigpinselei kannst vergessen -der Giersch lacht dich nur aus...das haben wir schon hinter uns....:pa:

    Gruß Sigi
     
  • Heinzenberg

    Heinzenberg

    Mitglied
    Ich hatte richtig viel Giersch im Garten und habe ihn erst ausgebuddelt und danach immer wieder ausgerupft.

    Unsere Kaninchen mögen den sehr, und nun, wo ich welchen gebrauchen könnte, wächst in unserem Garten keiner mehr. Ich muß den bei den Nachbarn schnorren. :grins:

    Jahrelang hatte ich mir zur Regel gemacht, bei jedem Vorbeilaufen immer mehrere Pflänzchen aus der Erde zu ziehen, das hat mich nur ein paar Sekunden aufgehalten, aber auf Dauer war es echt effektiv.

    LG Martina
     
  • heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Danke, Fau B, Sigi, Martina, für Euer Willkommen und Eure Giersch-Tipps. Dazu gibt's ja auch ne Menge hier im Forum zu lesen.

    Wir sind auch sehr an Rückmeldungen bzgl. unserer Gartenplanung interessiert. Aber gemach; wie ich das Forum kenne (vom Mitlesen bisher), kommt da bestimmt bald 'was.

    Gruß,
    heiteck
     
    EvaKa

    EvaKa

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    moin heiteck,
    willkommen in diesem Forum, spannender Garten, der eurige!
    Da habt ihr noch einiges vor und euer Gestaltungsplan gefällt mir richtig gut!
    Es gibt Rambler, die werden 5 m und höher, einen solch' toten Kirschbaum erklettern die mit Begeisterung. Man KÖNNTE auch 2 ransetzen, in unterschiedlichen Farben.... hat eine Bekannte von mir gemacht, schaut super aus.
    Bin mal gespannt auf den Fortschritt in eurem Garten... und wie es eurem Giersch wirkungsvoll an den Kragen gehen wird, ein ziemlich schlimmer "Gartengenosse"!
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Moin Eva,

    Dir auch Danke für's Willkommen.

    Die Planerin und inzwischen auch Gärtnerin unseres Vertrauens hat uns als Ramber "Rosa helenae" empfohlen. Die sei zwar nicht ganz so schnell wie "Bobby James" aber auch starkwüchsig, duftet und im Herbst gibt's schöne Hagebutten. Und wir mögen gern die eher ungefüllten Rosen.

    Gruß, heiteck.
     
    EvaKa

    EvaKa

    Foren-Urgestein
    moin heiteck,
    diese hier soll auch mega-robust sein und Blütenfülle über und über
    https://www.google.de/search?q=pauls+himalaya+musk+rambler&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=TyA4UobDDsPChAeFnYHwBA&ved=0CE0QsAQ&biw=1366&bih=673&dpr=1

    Die von Dir beschriebene "helenae" schaut auch sehr hübsch aus.

    Ich würde z.B. die Paul Himalaya Musk durchaus mit einer andersfarbigen Rambler, z.B. die hier, kombinieren
    https://www.google.de/search?q=pauls+himalaya+musk+rambler&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=TyA4UobDDsPChAeFnYHwBA&ved=0CE0QsAQ&biw=1366&bih=673&dpr=1#q=bleu+magenta+rambler&tbm=isch

    Leider, leider haben wir nicht solch' einen tollen toten Baum, der wäre sonst garantiert schon so besetzt :)

    ... und zum Thema ungefüllte Rosen... in solch' luftiger Höhe wie der Baum groß ist, sieht man evtl. nur noch kleine helle Punkte.... von Blüte ist dann womöglich nicht mehr viel zu erkennen... daher würde ich zu gefüllten tendieren.... ist natürlich Geschmackssache.
     
  • Heinzenberg

    Heinzenberg

    Mitglied
    In dem *Rosen 2013* Thema hatte jemand einen Rambler ( in diesem Fall Bobby James ) an einem toten Baum und hatte geschrieben, dass dieser vorab entrindet wurde, damit sich keine Krankheitsüberträger unter der abgestorbenen Rinde einnisten.

    *Ist-mir-eben-eingefallen*

    LG Martina
     
    tina1

    tina1

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    Ich hätte mal eine Frage. Wie lang ist die untere zu bepflanzdende Reihe?
     
    Donegal

    Donegal

    Foren-Urgestein
    Hallo Heiteck,

    herzlich Willkommen und viel Freude mit Eurem grünen Reich!

    Eure Planung liest sich gut durchdacht, mir fällt direkt nichts ins Auge was Verbesserungspotential hätte :)
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Hallo Eva.
    Paul Himalaya Musk durchaus mit einer andersfarbigen Rambler [...] kombinieren
    Paul's Himalayan Musk und American Pillar waren/sind auch in unserer engeren Wahl. Wg. der Hagebutten steht aber bisher Rosa Helenae an der Spitze. Aber eine Kombi ist ne gute Idee. Dann evtl. Rosa Helenae und American Pillar.

    Gruß,
    heiteck
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Ich hätte mal eine Frage. Wie lang ist die untere zu bepflanzdende Reihe?
    Das ist nicht leicht zu beantworten. (Ich nehme an Du meinest die Büsche planunten, also im Westen?)

    Erstmal kommt der Bauschuppen weg (ca. 6m). Da sollen zwischen Sichtschutz des Nachbarn und Stauden/Kräuter-Beet neue Büsche hin.
    Dann weiter nach rechts/Süden stehen schon Büsche, von denen wir evtl. einige erhalten wollen (z.B. Forsythie, Ranunkelstrauch) - auch ca. 6m.
    Weiter unterm Apfelbaum wächst Kirschlorbeer, an dem ich nicht hänge, den wegzunehmen ich aber noch meine Frau überzeugen muss - ca. 4m.
    Dann folgen 20m Brennesseln/Giersch/Rasen mit eingestreuten Steinhaufen (1 Haufen Pflastersteine, die wir für Rasenkanten aufheben; 1 Haufen Backsteine, die man später für ein Gewächshausfundament verwenden könnte; 1 Haufen Feldsteine, die wir für's Stauden- und Kräuterbeet verwenden werden).

    Dort, wo im Plan (Version1) der Staketen-Zaun (Kreuzchen) gezeichnet ist, planen wir nun doch eher Himmbeeren und der Naschgarten muss, weil wir den Geräteschuppen behalten, auch auf die Westseite umziehen.

    Den geplanten Wechsel zwischen Schneeball und Rispenhortensie, der gleich an der Terrasse beginnt, haben wir in der Gärtnerei gesehen. Sieht gut aus: Wenn die Hortensien blühen, hat der Schneeball rote Früchte. Die kann man sogar zu Gelee verarbeiten.

    Was ist der Hintergrund Deiner Frage?
     
    tina1

    tina1

    Foren-Urgestein
    Also, meine Bedenken waren, daß die Anzahl der geplanten Hortensien und Büsche etwas hoch gewählt ist.
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    8 Büsche auf 12m bis zum Apfelbaum, also ca. 1,5m Pflanzabstand. Welchen Abstand empfiehlst Du?
     
    tina1

    tina1

    Foren-Urgestein
    ???
    Wenn ich meinen Schneeball so sehe, der ist ca.2m breit und die Rispenhortensie auch so 1,5m.
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Hallo Gabi,

    danke auch für Dein Willkommen.

    Habe gerade mal kurz in Deine Gartenvorstellung geschaut. Euer Garten gefällt mir sehr. So einen Bachlauf mit Teich an der Terrasse will ich später auch mal haben, wenn die Kinder größer sind. Die Akeleien gefallen mir sehr gut. Und Hühnerhaltung könnten wir uns auch langfristig vorstellen. (Die zupfen bestimmt auch gern am Giersch.)

    Gruß,
    heiteck
     
    Donegal

    Donegal

    Foren-Urgestein
    Hallo heiteck,

    Habe gerade mal kurz in Deine Gartenvorstellung geschaut. Euer Garten gefällt mir sehr. So einen Bachlauf mit Teich an der Terrasse will ich später auch mal haben, wenn die Kinder größer sind.
    Danke!

    sie benötigen keine Pflege, sind halt manchmal farbliche "Überraschungseier" ;). Ich habe nun gerade alle Samen zusammen gewürfelt und säe sie fürs nächste Jahr aus von daher habe ich keine farblich getrennten Samen mehr.

    Wenn Du nicht allzu enttäuscht wärst, dass aus Samen von vermeintlich blauen Akeleien auch blau/ weiße oder hellblaue Blüten rauskommen können Dir bestimmt User hier aus dem Forum Samen senden.

    Und Hühnerhaltung könnten wir uns auch langfristig vorstellen. (Die zupfen bestimmt auch gern am Giersch.)
    ob sie Giersch mögen dazu habe ich keine Erfahrung. Giersch ist in unserem Garten noch nicht aufgetaucht dafür rupfe ich Unmengen von Hirtentäschelkraut oder Löwenzahn um nur zwei Kulturbegleitpflanzen zu nennen :).
     
    D

    Dunham

    Neuling
    Dann weiter nach rechts/Süden stehen schon Büsche, von denen wir evtl. einige erhalten wollen (z.B. Forsythie, Ranunkelstrauch) - auch ca. 6m.
    Weiter unterm Apfelbaum wächst Kirschlorbeer, an dem ich nicht hänge, den wegzunehmen ich aber noch meine Frau überzeugen muss - ca. 4m.
    Schon lustig wie unterschiedlich alle sein können. Und ich versuche mit allermacht einen Kirschlorbeer (diesen: http://www.terra-pflanzenhandel.de/kirschlorbeer.php)
    in mein Elternhaus als hübsche Gartenhecke zu kriegen und du versuchst deine Frau zu überzeugen euren Kirschlorbeer zu entfernen :) Ich hatte jedenfalls noch nicht so viel Glück bei meiner Mission :mad:
    Ich find die Großartig. Aber bei dir is es ja aus anderen Gründen. Dennoch gerade lustig das zu lesen :)
     
    Zuletzt bearbeitet:
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Ja, Du hast Recht. Am Kirschlorbeer scheiden sich die Geister ähnlich wie am Lebensbaum.

    Wusste gar nicht, dass Kirschlorbeer kompliziert zu halten ist. Bei uns wächst er jedenfalls 3 bis 4m hoch in den Apfelbaum und stört da. Abgeschnitten kann man die langen Ruten aber prima nutzen, einen Zaun zu bauen. Wir wollen hinter dem Kompost ne Art Benjeshecke oder Schwedenzaun basteln, damit die Nachbarn nicht immer neidisch auf unsere Humusfabrik schauen müssen.
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Hallo und herzlich willkommen!

    Ich finde es spannend, daß ihr euren Garten von Grund auf planen könnt - in unserer Familie ist das das letzte Mal zu meinen Kinderzeiten passiert, als wir unseren großen zweiten Garten gekauft haben, da habe ich das nicht so bewußt wahrgenommen. Im Rückblick kann ich aber sagen, viele Dinge, die im Anfang angelegt worden sind, bleiben später bestehen, auch wenn sich die Bedürfnisse verschieben. Also, es lohnt sich, anfangs gründlich zu überlegen, wo was seinen Platz findet, (wie z.B. der Kompost) da seid ihr auf einem guten Weg. Fertig wird ein Garten ja nie, es wird immer etwas geben, was gerade wieder zu tun ist, aber das ist ja auch das Schöne am Gärtnern.
    Deine Auswahlkriterien für die Rose gefallen mir sehr, duftend und mit einfacher Blühte, dazu Hagebutten, in meinen Ohren klingt das nach der perfekten Rose. :)Ich wünsche euch viel Freude im Garten und werde deinen Thread natürlich gerne weiter neugierig verfolgen.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Hallo Pyromella.

    Also, die meisten Hecken und die Apfelbäume bleiben ja. Wir sind ganz froh, dass da auch ein paar ältere Bäume rumstehen. Leider ist die Kirsche im Jahr unseres Einzugs verstorben. Wir wollen eine neue Süßkirsche - wahrscheinlich ca. auf Höhe des Geräteschuppens. Die große Tanne kommt weg. Dann ist auch mehr Platz, den Kompost etwas weiter zu verstecken.

    Gruß,
    heiteck.
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Hinten im Garten habe ich auf Wunsch der Nachbarn im letzten Winter die Lebensbaun-Hecke radikal gekappt. Von 3m auf Augenhöhe:
    thuja_ab1.jpg
    Von Nahem sieht es ziemlich häßlich aus:
    thuja_ab2.jpg
    Das ist der Zustand jetzt nach etwa 10 Monaten.
    Die Nachbarn meinten: "Das wächst schnell wieder zu." Und eine Gärtnerin, die neulich zu Besuch war, meinte das auch, hat aber etwas gestutzt, als sie sich das dann genauer ansah. Naja, "schnell" ist relativ - vielleicht wird's noch 'was ...
     
    EvaKa

    EvaKa

    Foren-Urgestein
    moin heiteck,
    ist so 'ne Sache.... mit solchen Hecken.
    Wurden sie jahrelang nicht zurückgeschnitten, verkahlen sie von innen komplett,
    wie man auf Bild 2 gut sieht.
    Wir haben eine Nachbarin, die auch solch eine Hecke hat, entlang der Grundstücksgrenze....
    GöGa schneidet unsere Seite und obenauf regelmäßig jedes Jahr.... sie läßt ihre Seite wachsen. Dort hat die Hecke mittlerweile eine Breite von gut 1,50 m.... jetzt würde sie sie gern verschmälern... um einen Meter..... kann man vergessen, da würde rein gar nichts mehr wachsen und sie hätte eine "hübsche braune Wand".
    Ich drücke euch die Daumen, dass da noch mal was nachwächst, Geduld werdet ihr ganz sicherlich reichlich haben müssen.
     
    Heinzenberg

    Heinzenberg

    Mitglied
    Wenn es so hässlich bleibt, kannst Du ja immer noch im Frühjahr ungiftige Kletterpflanzen darüber wachsen lassen.

    Winden, Clematis, Ramblerrosen .. :grins: mir würden da genügend hübsche Pflanzen einfallen, die sich da gut machen würden.


    LG Martina
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Da es hinten im Garten ist, können wir uns noch erstmal etwas gedulden. Nur bei viel Schnee ist die offene Mitte etwas ungünstig.
    Vielleicht sollte ich auch hier und da noch etwas (im Grünen) stutzen, um Neuaustriebe anzuregen?
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Mitglied
    Hallo Heiteck,
    Deine Koniferenhecke sieht ja traurig aus.
    Konifiren sind im Wachstum anders als Laubhecken. Sie treiben nicht so einfach an jeder Stelle neu aus.
    Überall, wo Ihr in Bereiche geschnitten habt, in denen die Äste schon eine andere
    Färbung haben, hat die Pflanze ihr Wachstum bereits für immer eingestellt. Man muss beim Schneiden von Koniferen immer in dem Bereich liegen, der noch auf Wachstum ausgelegt ist, also dem neuen Austrieb.
    Aber lass Dich nicht verrückt machen. Ihr seid doch sowieso dabei, den Garten umzugestalten. Und vielleicht trennt Ihr Euch eines Tages von den Koniferen sowieso.
     
    EvaKa

    EvaKa

    Foren-Urgestein
    Hallo Heiteck,
    Deine Koniferenhecke sieht ja traurig aus.
    Konifiren sind im Wachstum anders als Laubhecken. Sie treiben nicht so einfach an jeder Stelle neu aus.
    Überall, wo Ihr in Bereiche geschnitten habt, in denen die Äste schon eine andere
    Färbung haben, hat die Pflanze ihr Wachstum bereits für immer eingestellt. Man muss beim Schneiden von Koniferen immer in dem Bereich liegen, der noch auf Wachstum ausgelegt ist, also dem neuen Austrieb.
    Aber lass Dich nicht verrückt machen. Ihr seid doch sowieso dabei, den Garten umzugestalten. Und vielleicht trennt Ihr Euch eines Tages von den Koniferen sowieso.
    DAS kann ich so nicht ganz bestätigen....
    vor einigen Jahren hatte ich eine Hecke, die so gut 1,50 m hoch war....
    unten auf einer Höhe von gut 35 cm total kahl..... ich wollte die einzelnen Stämme rausreißen.... klappte nicht, da die Hecke ca. 20 Jahre alt war, direkt an die Terrasse gepflanzt und total unter das Terrassenpflaster verwurzelt....
    also habe ich die einzelnen Stämme auf 40 cm rutergekappt, oben hatte es dann noch so Puschel, sah total bescheuert aus....
    Was soll ich sagen, im Frühjahr drauf trieben diese "plöden Stämmchen" doch glatt wieder von unten heraus neu aus.. also aus dem völlig verkahlten unteren Teil der einzelnen Stämmchen. Okay, es hat dann auch noch ein weiteres Jahr gedauert, bis man zu der "Misere" wieder "kleine Hecke" sagen konnte, aber es hat geklappt!!!
    Heute ist es eine kleine 40 - 45 cm hohe dichte Hecke, die die Terrasse vom Hangbeet trennt.
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Eure Planung liest sich gut durchdacht, mir fällt direkt nichts ins Auge was Verbesserungspotential hätte :)
    Hallo Gabi und Mitforanten.

    Wir haben bemerkt, dass dort, wo die Gemüsehochbeete geplant sind, erst so ab ca. 15 Uhr die Sonne scheint. Der Garten geht in Richtung Süd-Süd-West. Auf der anderen Seite - wir könnten uns einen Platz zwischen der Hortensienhecke (Norden) und dem recht niedrigen, kleineren Apfelbaum vorstellen gibt's entsprechend bis ca. 15 Uhr Sonne. (Der geplante Felsenbirne-Hochstamm würde entsprechend wegfallen oder, da sehr licht, nicht so groß Schatten werfen.)

    Was meint Ihr?
     
    Fourdragons

    Fourdragons

    Neuling
    Hallo aus HAmburg.

    Sieht sehr spannend aus. Ich bin 2012 im Sommer mit Brachland gestartet, und habe außer ganz viel giersch auch Schachtelhalm. habe konsequent alles von Hand umgegraben, 3x, und den giersch damit sehr gut in den griff gekriegt. der schachtelhalm und ich werden uns die nächsten 20 jahre ein duell liefern. den krieg ich nie tot, aber auch hier hilft umgraben und stören. gut, dass der im gemüsebeet bereich ist und nicht zwischen den stauden. und sogar bei dem hilft umgraben und wurzeln raus, wo immer es geht :) ich stell heute abend mal fotos von den 15 monaten bei mir rein ;-) so die groben steps. falls du interesse hast. es agb zeiten, da sah da seher nach baustelle denn garten aus ;-) wünsche euch viel durchhaltekraft und spass dabei.
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Hallo aus HAmburg.
    [...] ich stell heute abend mal fotos von den 15 monaten bei mir rein ;-) so die groben steps. falls du interesse hast. es agb zeiten, da sah da seher nach baustelle denn garten aus
    Hallo Nachbar.

    Ja, mach ma. Hört sich interessant an.

    Und wenn Du genau auf unser erstes (Panorama-)Foto schaust, findest Du links hinter der toten Kirsche Topinambur. Da geht's zum Nachbarn rüber ;-) . Wir werden den da wegnehmen und an die Schaukel und Rutsche in den Rasen pflanzen. Wir hoffen ihn dort notfalls mit dem Rasenmäher in Schach halten zu können. Denn eigentlich gefallen die Blumen uns ganz gut.
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Aus dem in #34 genannten Grund haben wir etwas umgeplant:

    plan_ac_v2.jpg

    Wir fänden die Hochbeete auch hinter der Hortensien"hecke" auf der anderen Gartenseite ganz gut aufgehoben. Da gibt's dann Sonne bis 15 Uhr. Wir würden sie auch etwas mehr in die Mitte rücken, so dass der Hortensien-Schneeball-Wechsel dahinter fortlaufen könnte. Der Apfel dahinter ist ja recht niedrig. Der Felsenbirne-Hochstamm (bzw. weidenblättrige Birne) müsste etwas nach Norden weichen. Der Naschgarten würde dann an die Stelle der ursprünglichen Gemüseplanung rutschen. Der kann da ja sowieso nicht bleiben, da wir das Gerätehäuschen behalten wollen.

    Naja, "unsere Gärtnerin" meint, das Gemüse brauche zwar viel Licht, aber nicht notwendigerweise den ganzen Tag volle Sonne. Wir werdden das am Freitag nochmal vor Ort besprechen.
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    So, der olle Schuppen ist weg.
    Dafür liegen da jetzt ein paar ausgebuddelte Koniferen:
    IMGP5670.JPG
    Im Vordergrund ist schon der Platz für die beiden Hochbeete abgesteckt.
    Glaube nicht, dass das ganze Zeug da rein passt ...

    Die Spielgeräte sinnd auch schon aufgebaut:
    IMGP5673.JPG
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Hallo Heiteck,

    da habt ihr ja noch eine Menge vor.
    Aber das wird bestimmt alles ganz wunderschön - zumal ihr euch so viel Gedanken macht (und der Winter sooo lang ist und noch viele neue Ideen entstehen können).

    Wegen der Thujenhecke - so schlimm sieht sie doch gar nicht aus, finde ich.
    Der Austrieb auf beiden Seiten sollte doch irgendwann die Mitte wieder füllen und normalerweise gibt es doch in SH nicht gar so viel Schnee (wie hier :schimpf:)
    Evt. musst du da im Winter die Hauptlast oben runterfegen.

    Zum Kompost und den Wühlmäusen habe ich eben im entsprechenden Fred schon was geschrieben - hier noch eine Ergänzung (wusste nicht, dass du Nachwuchs hast):
    Unsere Kurze war bei der Entleerung grade 6 und sehr neugierig.
    Sie sah die Nester und ich durfte dann in einer "Rettungsaktion" jedes einzelne auf einer Schaufel zum offenen Kompost (ohne Bodengitter) von Nachbars tragen!
    Da ich einfach mal annehme, dass ihr eine solche Möglichkeit nicht habt (ich lebe in einem von Wiesen umgebenen Dorf mit 125 Einwohnern) wäre das ein weiterer Grund, die Wühlmäuse aus dem Kompost fern zu halten.
    Im übrigen wächst hier auch Giersch als würde ich ihn noch Düngen - unter den Kompostern hat er aber ebenso freiwillig aufgegeben wie die Brennnesseln und sogar die Winde.
    Lediglich der Gundermann schiebt manchmal seine Triebe durch die Lüftungsschlitze in die Tonnen.
    Daher meine Empfehlung: unter den Kompostern erstmal mit der Grabegabel den Boden anheben/lockern, Gierschwurzeln entfernen (evt. Erde sieben), engmaschiges Gitter/Hasendraht legen und mit dem Kompostieren loslegen.
    Für die Hochbeete würde ich dieses Prinzip auch anwenden.

    Akelei: falls du Interesse hast hätte ich im Frühjahr jede Menge Sämlinge (Überraschung: blau, blau-weiß, hellblau, zartgelb...), die ansonsten entsorgt werden.
    Und falls im Staudenbeet Frauenmantel gewünscht werden - auch davon habe ich reichlich.

    Ganz viele Grüße in den Norden von
    Elkevogel
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Danke, Elkevogel, für Deine aufmunternden Worte und das Angebot.

    Also, das Staudenbeet wird erst nächstes Jahr was. Und es wird eher blau bis rosa, weniger gelb und rot. Orange finden wir auch schön, kommt aber an andere Stelle. An einer noch anderen Stelle (da, wo der Pilz die Kirsche getötet hat; die kommt nun leider ganz weg) planen wir ein kleines Beet mit Sommerflieder und Rosen, die wir woanders ausgebuddelt haben. Da würde Frauenmantel gut passen. Aber erst 2014.
    Auch auf das Akelei-Angebot komme ich gern zurück. Die kann man ja bestimmt auch erstmal im Topf vorziehen ... ?
     
    Donegal

    Donegal

    Foren-Urgestein
    Hi,

    Hallo Gabi und Mitforanten.

    Wir haben bemerkt, dass dort, wo die Gemüsehochbeete geplant sind, erst so ab ca. 15 Uhr die Sonne scheint. Der Garten geht in Richtung Süd-Süd-West. Auf der anderen Seite - wir könnten uns einen Platz zwischen der Hortensienhecke (Norden) und dem recht niedrigen, kleineren Apfelbaum vorstellen gibt's entsprechend bis ca. 15 Uhr Sonne. (Der geplante Felsenbirne-Hochstamm würde entsprechend wegfallen oder, da sehr licht, nicht so groß Schatten werfen.)

    Was meint Ihr?
    sorry, Ihr habt ja nun schon eine Lösung gefunden - hätte aber auch wenn ich die Frage früher gelesen hätte mangels Erfahrung keine Empfehlung abgeben wollen.
     
    Donegal

    Donegal

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    Hi heiteck,

    Hallo Gabi,

    in unserer Gartenplanung haben wir ja eine Hecke aus Rispenhortensie und Schneeball bzw. Cornelkirsche (ich hoffe, die kann man auch niedrig halten) geplant - so ca. 1,50 m hoch. Ich bin eigentlich nicht so ein Hortensien-Freund, weil mir die Dolden zu massig bzw. klobig sind.
    Deine Eichblatthortensie gefällt mir jedoch ganz gut, weil die Blüten da so einzeln an den Dolden verteilt zu sein scheinen.
    die Blüten der Eichblatthortensie sind eher unauffällig da stimme ich Dir zu. Allerdings ist sie bei uns im Verhältnis zur Vanille fraise oder Limelight schwachwüchsig. Um 1,5 m Höhe zu erreichen benötigt sie bei uns wohl noch ein paar Jahre.

    Der Schneeball wiederum, den wir haben wächst schneller aber möglicherweise ist das von Sorte zu Sorte unterschiedlich.

    Zur Kornelkirsche kann ich nichts sagen, die habe ich dieses Jahr erst gepflanzt und auch freistehend bzw. nicht in einer Hecke.

    Auf einem Bild von borstel2 fand ich die Vanille Fraise (=pinki winki?) eigentlich auch ganz gut. Auf Deinen Bildern sind mit die Dolden dann doch wieder zu rosa und klobig.
    Ich mag die Vanille fraise wegen ihrer Blüten, die am frischen Austrieb blühen ist u. A. bei der Limelight genauso. Bei einigen Hortensien werden die Blütenknospen im Herbst gebildet und blühen dann erst im Folgejahr. In Jahren mit starken und/ oder späten Frösten besteht die Gefahr, dass die Knospen einen Frostschaden erleiden.

    Anscheinend hast Du Dich bei der Hortensien-Auswahl gut informiert. Hast Du noch einen Tipp für mich?
    ehrlich gesagt haben wir die Hortensien nach "Gefallen" im Gartencenter ausgesucht von daher ist es mit Tipps echt schwierig da hilft nur im Netz zu schauen ob die Beschreibungen zu Deinen Vorstellungen passen. Ich habe letztens mal einen informativen Anbieter gefunden, ich schaue mal ob ich den Link noch finde dann sende ich Dir den per PN und Du kannst Dir die verschiedenen Sorten mal ansehen ob Dir was zusagt.
     
    heiteck

    heiteck

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    Hier der Aufbau des Hochbeets, Teil 1:

    Zunächst wurde die Grasnarbe entfernt.
    Die Pfosten (imprägnierte Fichte) wurden in Hülsen gesezt und eingeschlagen.
    Die Querlatten (Lärche) wurden angebracht und alles per Wasserwaage ausgerichtet.
    IMGP5674.JPG
    Die Schalung (Lärche) wurde an die Querlatten geschraubt.
    (Keine Schwarzarbeit)
    IMGP5675.JPG
    Boden-Deckel-Schalung. Innen wurde Teichfolie angenagelt, um das Holz zu schützen.
    IMGP5678.JPG
    Auf die Schalung wurden Latten zum Schutz geschraubt.
    Unter die Schalung wurden Steine gesetzt.
    Außenherum wurde Unkrautvlies verlegt. Da kommt noch Holzhäcksel drauf.
    IMGP5683.JPG
    Jetzt müssen wir das Beet noch befüllen: Schnittgut/Häckselgut, dann Grassoden, evtl. Laub/Grasschnitt und Kompost, oben drauf Pflanzerde (kein Mutterboden, da oft mit "Un"kraut belastet). Im Frühjahr wird noch etwas fertiger Kompost eingearbeitet.
     
    heiteck

    heiteck

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    Ich habe letztens mal einen informativen Anbieter gefunden, ich schaue mal ob ich den Link noch finde dann sende ich Dir den per PN und Du kannst Dir die verschiedenen Sorten mal ansehen ob Dir was zusagt.
    Hallo Gabi. Danke für den Link. Da suchen wir uns mal ein paar schöne aus. Anscheinend blühen Rispen- bzw. Gartenhortensien am diesjährigen Holz.

    (Limelight ist ein Beispiel für eine - für meinen Geschmack - zu "klobige" Blüte.) ;)

    Gruß,
    heiteck.
     
    Donegal

    Donegal

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    Hallo heiteck,

    (Limelight ist ein Beispiel für eine - für meinen Geschmack - zu "klobige" Blüte.) ;)
    Da wird es aber eng beim Angebot ;). Bei der Vanille fraise kann ich die Aussage nachvollziehen, die Limelight allerdings hat wesentlich kleinere Blüten. Ich kann morgen mal schauen zwei Blüten zum Vergleich gegenüber zu stellen. Wenn Du noch kleinere Blüten als bei der Limelight haben möchtest bleibt fast nur die Eichblatthortensie. Die Blüte der Limelight wechselt nicht so auffällig die Farben wie die Vanille fraise. Die Limelight bleibt im eher cremeweiß bis zartgrünen Bereich.
     
    heiteck

    heiteck

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    Ja, ich denke, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Vielleicht an Hand von Bildern:

    Limelight:


    Levana:


    Levana gefällt mir besser, weil die Blüten eher locker an der Rispe/Dolde verteilt sind, statt einen großen Ballen zu bilden, wie bei Limelight.
     
    EvaKa

    EvaKa

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    moin heiteck,
    die Levana ziert auch meinen Garten.
    Steht quasi als "Hausbaumersatz" in einem Beet,
    um die unschöne Ansicht auf einen Schuppen in Nachbar's Garten zu verdecken.
    Yep, Du liest richtig... "Schuppen verdecken".... mit einer Wuchshöhe von bummelig 2,50 m wird sie ganz schön riesig!
    Ich schneide sie im Frühjahr immer so auf 65 - 70 cm runter... das animiert sie richtig gas zu geben und ruckzuck ist sie wieder riesig.
     
    Donegal

    Donegal

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    Hallo heiteck, so kann's gehen :grins:, ich kannte die 'Levana' nicht, habe mir die Beschreibung (und Eva-Marias Antwort) angesehen und nun steht sie auf meiner Liste für mögliche Kandidaten als Neupflanzung/ Ersatz für die Kirschlorbeerhecke.
     
    heiteck

    heiteck

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    Hm, das könnte tatsächlich ein Problem sein. Sie soll ja einerseits von der Terrasse aus gesehen rechts als Hecke zum Nachbargrundstück im Wechsel mit dem gemeinen Schneeball stehen. Da würden aber 1,50 bis 2 m gut reichen. Obwohl der Schneeball wohl ähnlich hoch wird. Gut fände ich auch "Kyushu":
    Den Anhang 359902 betrachten
    Soll auch etwas kleiner und beliebt bei Schmetterlingen sein.

    Andererseits soll eine Hortensienhecke ja auch zwischen Terrasse/Stauden-/Kräuterbeet und Gemüse-Hochbeeten stehen. Da soll sie eigentlich nicht höher als 1,20 m werden. Da würde "Dart's Little Dot" passen:
    Den Anhang 359904 betrachten
    Allerdings ist es an der Stelle eher sonning als halbschattig.

    Gar nicht so einfach ...
     
    heiteck

    heiteck

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    An die vordere Lebensbaum-Hecke habe ich neulich eine Clematis (montana) gepflanzt - in der Hoffnung, dass die sich durch die Hecke rankt und evtl. den Wallnussbaum aus Nachbars Garten mit erwischt. Die Thuja-Zweige habe ich dazu etwas zur Seite gebogen. Das bleibt so, bis die Clematis auch genug Blätter außerhalb der Hecke hat.

    IMGP5709.JPG

    Bin gespannt, ob das was wird...
     
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