Quellstein > (Spiel-)Bachlauf > Wasserbecken

heiteck

heiteck

Mitglied
#1
Hallo.

Nun wollen wir auch 'mal mit unserem Wasserprojekt beginnen. Und dazu stellen sich viele Fragen, die ich teils hier im Forum oder anderen Foren bereits beantwortet finde, teils jedoch auch nicht. Zusätzlich informiere ich mich aus Katalog und Website von NaturaGart und sonst im weltweitem Netz.

Wir planen einen Quellstein mit anschließendem Bachlauf (ca. 4m) in ein Wasserbecken an der Terrasse. Bachlauf und Wasserbecken sollen recht formel werden. Der Bachlauf soll zunächst von den Kindern zum Spielen und Matschen genutzt werden (>stabil). Dann hat das Becken erstmal Auffangfunktion und wird abgedeckt (z.B. mit einem Stabmattenzaunelement). Später (wenn die Kinder alle schwimmen können und auch nicht mehr mit Matsche spielen) soll der Bachlauf zwar formel bleiben, jedoch mit Pflanzen aufgehübscht werden. Das Becken brauchen wir dann nicht mehr abzudecken.

Hier drei grobe Planungsbilder:

(a) zunächst mit Sandkiste am Spielbach, Auffangbecken abgedeckt


(b) später Bachlauf durch Prärie- und Kräuterbeet


(c) bearbeitetes Bld vom Gartenausschnitt (Sandkiste wird versetzt)



Erste Frage: Pumpe und Schlauch

Hier sind meine Quellen NaturaGart und Oase. Für einen Bachlauf braucht man lt. Oase 2 * Breite in cm, also für 30cm Breite 60l/Min bzw. 3600 l/h. Dazu kommen Druckverlust durch den Schlauch (Länge und Durchmesser) und Pumphöhe, z.B. bei 5m 1,5"-Schlauch 0,15 mWS + 1m Förderhöhe. Dann kann man an Hand der Kennlinien herausfinden, welche Mengenleistung die Pumpe haben sollte. NaturaGart verweist auch auf Sicherheitsbestimmungen und empfiehlt 12V-Pumpen für Teiche, an denen Kinder spielen. Also Pumpenbeispiele:
  • NaturaGart NG 3500 SKS: 58 l/min, in 1m Höhe 39 l/min, 2"-Anschluss an Druckseite, 30 Watt, 12 V, ausstattbar mit Saug-Vorfilter zum Kleintierschutz, 270 €
  • Oase AquaMax Eco Premium 4000: 67 l/min, in 1m Höhe ca. 58 l/min, 1,5"-Anschluss an Druckseite, 35 Watt, 220-240V (Frostschutz, Trockenlaufschutz, Blockierschutz, Grobschmutzförderung), 290 €
  • Oase Aquarius Universal Premium Eco 3000: 50 l/min, in 1m Höhe ca. 35 l/min, 1"-Anschluss an Druckseite, 40 Watt, 220-240 V (Frostschutz, Filterkorb), 200 €
  • Oase AquaMax Eco Classic 3500: 60 l/min, in 1m Höhe ca. 30 l/min, 1,5"-Anschluss an Druckseite, 45 Watt, 220-240V (Trockenlaufschutz, Grobschmutzförderung), 180 €
Auch für Quellsteine gibt es bei Oase die einfache Formel 1 * Durchmesser des Steins (Ich verstehe das als Förderhöhe.) In unserem Fall also auch so 60 l/min; passt.
Aber: Unser Gartenschlauch stößt so ca. 20 l/min aus und gefühlt reicht mir das für einen Quellstein. Auch der Bachlauf braucht nicht soo zu sprudeln.

Was meint Ihr denn so? Habt Ihr Tipps, Erfahrungen? Reicht auch ne kleinere Pumpe?
Aus Sicherheitsgründen tendiere ich zur 12-V- Pumpe. Wie wichtig sind aber Frostschutz, Trockenlaufschutz in ca 80cm Tiefe? SOnst noch was zu beachten?

... fragt heiteck.

PS: weitere Fragen (Folie, Beton etc) folgen
 
  • Rommi

    Rommi

    Mitglied
    #2
    Hallo Heiteck herzlich Willkommen,

    die Idee ist gut nur wird es mit dem Wasser nicht so toll werden, ich meine nicht den Wasserfluss, sondern das Wasser wird sich durch die Matschepampe in ein grünes etwas verwandeln sprich Algen werden sich bilden.

    Dann hab ich noch ein paar Fragen:
    Wie groß länge und Breite und wie Tief wird das Waserbecken = Wasserinhalt?
    Wie groß Durchmesser ist das Auffangbecken? Tiefe sind ca. 80 cm

    Ich würde auch die 12 Volt Pumpe von NG nehmen, zum Frostschutz würde ich Dir raten die Pumpe den Winter über aus dem Auffangbecken raus zu nehmen, ist sicherer da Du die Pumpe auf keinen Fall direkt auf den Boden des Becken stellen solltest, am besten auf einen Ziegelstein stellen. Bitte die Pumpe dann in einem Wassergefüllten Eimer lagern so werden die Gummidichtungen nicht spröde.

    Dann würde ich Dir raten das Wasser das wieder zum formellen Becken gepumt wird, durch einen Filter mit UVC-Lampe laufen zu lassen um wenigsten die Verschmutzungen/Nährstoffeintrag durch den Sand raus zu filtern. Da ja keine Pflanzen rein kommen, die ja normalerweise die Nährstoffe aus dem Wasser aufnehmen, etwas ab zu fangen.

    Das mit dem Gartenschlauch ist mir jetzt nicht ganz klar, habt Ihr das damit ausprobiert oder wie kommst Du darauf :confused:

    Beim Gartenschlauch ist der Reibungsverlust emens, also nicht zu vergleichen mit einem entsprechenden 1,5 Zoll Schlauch. Ihr habt immerhin 4 m Bachlauf und den 1 m hochen Sprudelstein, da brauchts schon etwas Pumpenleistung, denn je geringer der Schlauchquerschnitt ist umso mehr braucht die Pumpe Strom, denn die muss ja das Wasser durch den zu kleinen Schlauch pressen.

    Kurz gesagt 12 V Pumpe, zusätzlich einen Filter und Querschnitt entsprechende Schläuche, Pumpe vorm Winter frostfrei lagern.

    Leider bin ich die nächsten Tage weg und kann Dir deswegen nicht gleich Antworten auf deine evtl. Fragen, aber es gibt einige hier die Dir bestimmt gerne weiter helfen.;)

    VG
    Rommi
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    #3
    Hallo Rommi,

    Hallo Heiteck herzlich Willkommen,

    die Idee ist gut nur wird es mit dem Wasser nicht so toll werden, ich meine nicht den Wasserfluss, sondern das Wasser wird sich durch die Matschepampe in ein grünes etwas verwandeln sprich Algen werden sich bilden.

    Dann würde ich Dir raten das Wasser das wieder zum formellen Becken gepumt wird, durch einen Filter mit UVC-Lampe laufen zu lassen um wenigsten die Verschmutzungen/Nährstoffeintrag durch den Sand raus zu filtern. Da ja keine Pflanzen rein kommen, die ja normalerweise die Nährstoffe aus dem Wasser aufnehmen, etwas ab zu fangen.
    Oh ja, danke für den Hinweis. Das habe ich mal zu bedenken angefangen aber wieder vergessen.
    Eine UVC-Lampe möchte ich wegen Anschaffungs- und Betriebskosten vermeiden.

    Am Ende soll es in dem Becken auch Pflanzen geben. Hier ein Update der Zeichnung:



    Wir möchten gern auf der Terrasse sitzend die Beine ins Wasser baumeln lassen, ohne dass wir da zu viel in Matsche und Gestrüpp treten. Es können also gern (kurze) Unterwasserpflanzen am Boden wachsen (tieferes Becken?). Gegenüber und rechts können in Zonen von 40cm Tiefe und 20cm Tiefe Pflanzen wachsen. Und eine Seerose könnte die Oberfläche etwas beschatten.

    Größe insgesamt: 2 x 1,5 m², ca. 1600 Liter.

    Für die Zeit mit Spielbach kommen folgende Varianten in betracht:

    a) Provisorische Auffangschale, z.B. Mörtelkübel (mit 90l wahrscheinlich etwas klein), der abgedeckt wird ... Blumenkübel drauf. Das Wasser kann man dann mal öfter austauschen.

    b) Bereits das große Becken anlegen und mit Holz abdecken > eine erweiterte Terasse mit Blumenkübeln.
    >>> Meinst Du, dann bleiben die Algen weg? Oder fault das dann eher noch?

    c) Großes Becken (wie für später geplant) mit Pflanzen, evtl. Starkzehrer wie Hechtkraut, Pfeilblatt, Zebrasimse, Brunnenkresse, Wasserpest. Abdecken mit Doppelstabmattenzaunelement, durch das die Pflanzen wachsen. Wartungszugang hereinschneiden.
    >>> Meinst Du, die Pflanzen schaffen es, den Nährstoffeintrag durch das Spielen mit Sand (und wohl auch etwas Erde) zu verbrauchen, so dass nicht so viele Algen wachsen?

    Den Matsch, der aus dem Bach bis zum Auffangbecken kommt, habe ich vor in einer Schale unter der Mündung aufzufangen - evtl. mit Stoffbarrieren bis zur Wasseroberfläche, durch die das Wasser fließen kann, die aber den Sand aufhalten.

    Viele Grüße,
    heiteck.
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    #4
    Zur Pumpe:

    Habe gestern bei NG angerufen. Der Mitarbeiter meinte, mindestens die NG 3500 (30 l/min bei 1 m Höhe und 1,5"-Schlauch) oder gar 6500 (66 l/min) solle es werden. Mal solle das aber am Echtfall ersteinmal "auslitern", also wenn der Rest fertig ist...

    Nachmittags hab ich einen Test mit einem provisorischen 15 cm breiten Bachlauf mit 14 l/min aus dem Gartenschlauch mit Gießbrause gamacht. Ergebnis: 30 l/min bei 30cm Bachlaufbreite scheint für mich ok.
     
  • H

    hofergarten

    Mitglied
    #5
    Ich verwende einen EHEIM 450E Aussenfilter als Wasser Pumpe und die Sprudelsteine sind an die Leistung deiner Luftpumpe gebunden!
    Welchen Sprudelstein du verwenden musst bestimmst du über das Volumen also wieviel Liter dein Becken hat!!
    Sprudelsteine haben verschiedenen (Luft) Literleistungen!
    Wenn du zuviel Luft reinpumpst schlägst du das O2 aus dem Wasser! Dein Co2-O2-Ca Verhältnis wird gestört und der pH Wert des Wasser wird schwanken!
    Als Luftpumpe habe ich früher die Highblow XP80 verwendet also 80 Liter Luft Pro Minute auf 17 Strudelsteine mit ca 450 bis 500 Liter Wasser in einem R-DWC.
    Die Highblow sind aber immer nach ca 12 Monaten kaputt gegangen dann habe ich eine billige bei Amazon bestellt, die ist SUper und läuft seit 16 Monaten durch!
    AquaForte Energiesparende Luftpumpe AP-80, 84 l/min (bei 1 m), Max. Druck: 3,6 m, 55 W
    Die gibt es auch mit weniger und mehr Leistung!
     
  • Rommi

    Rommi

    Mitglied
    #6
    Hallo Heiteck,

    habs durchgelesen und muss mir noch ein paar Gedanken dazu machen.
    Das Becken wäre wenn Du die Stufen drin hättest ingesamt dann 60 cm tief?
    Mörtelwanne mit 90 cm ist zu wenig, die geht Dir über.

    Hallo Hofergarten,

    verstehe ich das jetzt richtig das Du eher von einer Luftpumpe schreibst, die Sauerstoff in das Wasser einbringen soll? Die EHEIM hatte ich mit den Sprudelbällen nur im Winter im Teich um zu verhindern dass das Wasser komplett zufriert.

    Der Stein von dem hier die Rede ist ist ein aufgestellter durchbohrter Quellstein aus dem das Wasser in das obere Becken fließen soll.
     
  • Rommi

    Rommi

    Mitglied
    #7
    Hallo Heiteck,

    ich würde gleich von Anfang an Nr:C machen, sonst musst Du irgendwann wieder damit anfangen, außer dem ist es für das Wasser besser wenn es auch noch durch Pflanzen unterstützt wird, auch solltest du im Becken Unterwasserpflanzen mit einsetzten wie Wasserpest, Hornblatt und Tausendblatt.
    Keine Angst die werden nicht alle bleiben es wird sich meist nur eine etablieren die die mit dem Wasser am besten zurecht kommt. Die Unterwasserpflanze wird auch sicherlich das Wuchern anfangen, ist dem Sand und seinen Nährstoffen geschuldet, ist auch nicht so schlimm denn diese Unterwasserpflanze kannst auch mal auf die Hälfte zurück schneiden, aber bitte nie ganz entfernen.
    Die 20ziger und 40ziger Stufen würde ich auf alle Fälle einbauen, allein schon für die Pflanzen die in das Becken sollen.

    Was auch passieren wird ist das sich Mulm also abgelagerte Nährstoffe auf dem Grund des Beckens ansammelt, das ist normal und man kanns ja auch mit einem speziellen Teichsauger wieder entnehmen, aber er saugt halt auch leider die Libellenlarven die sich mit Sicherheit einstellen werden auch auf. Das muss man abwägen.

    Wegen der Kindersicherheit finde ich die Doppelstabmattenzaunelemente gut, ich würde nix ausschneiden, sondern eher versuchen am Rand wo sie besfestigt werden das so zu gestalten das Du sie in Teile ganz abnehmen kannst, für Pflegearbeiten an den Pflanzen oder Becken, ist leichter zu arbeiten. Das würde ich auch so bei dem Bachlaufauffangbecken unten so machen.

    Ich würde jetzt auch zur NG 3500 Pumpe tendieren.

    Unters Bachlaufauffangbecken:
    Das mit dem Auffangen vom Sand mit einem sehr Feinmaschigen Stoff oder feinem Filterschwamm find ich gut, so wird zumindest ein Teil vom Sand abgefangen. Du musst nur gut aufpassen dass wenn das Teil voll ist, dass das Wasser nicht doch einiges über den Rand der Barieren spült.
    Da fällt mir ein Du könntest ja gleich Filterschwämme benutzten es gibt sie ja in Fein, Mittel und Grob so würde schon mal einiges festgehalten erstens der Sand und zweitens ein paar Nährstoffe, wäre z. B. eine Möglichkeit.
    Verdecken könntest du das Ganze vielleicht mit einer Kunststeinhaube von Oase, die müssteste wahrscheinlich ein bischen umändern aber es müsste machbar sein. Diese Hauben werden verwendet für eingegrabene Druckfilter damit man diese nicht sieht.

    Jetzt mal zum unteren Auffangbecken wo die Teichpumpe reinkommt, 90 l sind definitiv zu wenig, entweder du gräbst ein Fertigbecken ein oder Du gestalltest den Teich mit einer Teichfolie in der Form wie es euch am besten an die Stelle paßt.
    Bitte dort nicht vergessen dass Ihr entwerder das Becken oder den Folienteich so anlegt dass das Wasser einen Überlauf Bereich bekommt, sollte es mal ein paar Tage regnen so kann das Wasser gelenkt ablaufen. Und es sollte auch darauf geachtet werden das Beide, egal für welche Art von Becken Ihr euch entscheidet, einen kleinen Kapilarschutz haben, so wird verhindert das von der Umgebung Nährstoffe bei Regen in das Becken geschwemmt wird.

    Ich würde auch in diesem Bachlaufauffangbecken nährstoffliebende Pflanzen in Töpfen setzten wie z. B. Schmalblättrigen Rohkolben (Typha angustifolia) für Nährstoffreiches Wasser reinigt gut, kann wuchern daher im Topf belassen um ihn bei Pflegemaßnahmen etwas leichter raus zu nehmen und zu Teilen. Blutweiderich mag auch gern im Wasser stehen und liebt Nährstoffe das schöne an ihm er Blüht sehr lange. Pfennigkraut könnt ihr ans Ufer pflanzen diese geht wächst sehr gern ins Wasser und nimmt dort auch Nährstoffe raus, ist sehr leicht zu entfernen wenn die Pflanze zuviel wird.

    Das sind jetzt mal fürs erste meine Gedanken dazu ;)

    VG
    Rommi
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    #8
    Moin hofergarten und Rommi,

    ich merke schon, dass ich wahrscheinlich falsche Bezeichnungen verwendet habe, die bei Euch als Experten anders ankommen, als ich sie als Laie gemeint habe.

    Quell-/Sprudelstein: Ich meine keinen Luftsprudler, sondern einen (Granit-)Findling durch den ein Loch gebohrt ist, so dass man da einen Schlauch durchführen kann und je nach Pumpleistung kommt dann oben eine mehr oder weniger hohe Wasser-"Fontäne" raus. Luft kommt durch einen solchen Stein plus Bachlauf mit Einlass ins Becken - hoffe ich - genug ins Wasser.

    (formelles) (Auffang-)Becken: ... habe ich synonym verwendet, meine also immer das selbe Becken an der Terrasse. Hier 'mal ein weiteres Planungsbild mit Beschriftung:



    Die Pumpe liegt im Becken und pumpt das Wasser zum Quellstein. Von dort fließt es direkt in den (Spiel-)Bachlauf, der ins Becken mündet.

    Es soll also nur ein Becken geben.
    ... wobei mich der Kommentar zu einem Überlauf diesbzgl. etwas verwirrt (dazu gleich noch).

    VG, heiteck.

    PS zum Quellstein noch: Steine mit 50mm-Bohrung für 1,5" Schlauch sind unüblich und werden richtig teuer. 30mm-Bohrungen sind üblich. Also versuche ich erstmal eine Reduzierung kurz vorm Stein und evtl. kann ich ja auch einen y-Verteiler einbauen und einen Teil des Wassers nicht durch den Stein, sondern direkt in den Bachlauf pumpen (lassen).
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    #9
    Thema Kindersicherung:

    Wegen der Kindersicherheit finde ich die Doppelstabmattenzaunelemente gut, ich würde nix ausschneiden, sondern eher versuchen am Rand wo sie besfestigt werden das so zu gestalten das Du sie in Teile ganz abnehmen kannst, für Pflegearbeiten an den Pflanzen oder Becken, ist leichter zu arbeiten. Das würde ich auch so bei dem Bachlaufauffangbecken unten so machen.
    Also, ich hatte den Ausschnitt dort gedacht, wo der Bach mit Sand mündet, weil ich da bestimmt öfter ran muss um den Sand herauszuholen. Der Gesamtzaun sollte abgesichert und abnehmbar sein und der Ausschnitt als Sandrausholöffnung - auch abgesichert - dienen. Denn ich stelle es mir schwer vor, den Gesamtzaun wöchentlich abzunehmen, wenn da die Pflanzen durchwachsen.
    Vielleicht ist eine "Klappe" auch übertrieben. Man könnte evtl 2 Zaunelemente nehmen, 1mal 1,5 m breit und 1mal 50 cm breit.
     
    heiteck

    heiteck

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    #10
    Thema Sand auffangen:

    Den Matsch, der aus dem Bach bis zum Auffangbecken kommt, habe ich vor in einer Schale unter der Mündung aufzufangen - evtl. mit Stoffbarrieren bis zur Wasseroberfläche, durch die das Wasser fließen kann, die aber den Sand aufhalten.
    Das mit dem Auffangen vom Sand mit einem sehr Feinmaschigen Stoff oder feinem Filterschwamm find ich gut, so wird zumindest ein Teil vom Sand abgefangen. Du musst nur gut aufpassen dass wenn das Teil voll ist, dass das Wasser nicht doch einiges über den Rand der Barieren spült.
    Da fällt mir ein Du könntest ja gleich Filterschwämme benutzten es gibt sie ja in Fein, Mittel und Grob so würde schon mal einiges festgehalten erstens der Sand und zweitens ein paar Nährstoffe, wäre z. B. eine Möglichkeit.
    Gute Idee! Hab mir gleich mal angeschaut, was Oase und NG da so anbieten. Meinst Du, dass so eine Filterschwamm-Matte die 30-50 Liter pro Minute durchlässt? Eigentlich sind sie ja auch für viel höheren Durchfluss gebaut ...
     
  • heiteck

    heiteck

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    #11
    Der Stein von dem hier die Rede ist ist ein aufgestellter durchbohrter Quellstein aus dem das Wasser in das obere Becken fließen soll.
    ... das wäre vielleicht doch auch eine gute Idee, dass man im Auffangbereich unterm Quellstein und im Bach einige Pflanzen wachsen lässt. Müsste ich dann aber das System nicht durchgehend Tag und Nacht, Sommer und Winter durchlaufen lassen?
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    #12
    und noch ein Post, diesmal zum

    Thema Überlauf und Kapillarschutz

    Bitte dort nicht vergessen dass Ihr entwerder das Becken oder den Folienteich so anlegt dass das Wasser einen Überlauf Bereich bekommt, sollte es mal ein paar Tage regnen so kann das Wasser gelenkt ablaufen. Und es sollte auch darauf geachtet werden das Beide, egal für welche Art von Becken Ihr euch entscheidet, einen kleinen Kapilarschutz haben, so wird verhindert das von der Umgebung Nährstoffe bei Regen in das Becken geschwemmt wird.
    Für einen Überlauf - reicht es da, an einer Stelle den Folienrand etwas tiefer zu legen und dan irendwie ne Rinne hinter die Hortensienhecke?

    Beim Stöbern im Netz habe ich auch etwas über Ausgleichsbecken gelesen, die sich aus dem Überlauf speisen und die Pumpe enthalten. Und bei viel Verdunstung würde zunächst hier der Wasserspiegel sinken und nicht um Hauptteich. Klingt einleuchtend, aber ich weiß - ehrlich gesagt - nicht, wohin damit.

    Kapillarschutz:
    Den Teichrand habe ich mir im Querschnitt etwa so vorgestellt:



    Gruß, heiteck.
     
    Rommi

    Rommi

    Mitglied
    #13
    Hallo Heiteck,

    da Du die Zeichnung mit Beschriftung eingesetzt hast, ist mir jetzt erst richtig klar geworden das Du dort wo Du den Quellstein hinhaben wolltes, kein Auffangteich für das Wasser/Sandgemisch entsteht. War von mir ein Missverständnis, jetzt seh ich klarer, ich dachte immer der Qellstein kommt in das Becken an der Terrasse, sorry.

    Ich weiß das der Quellstein keine so große Öffnung hat, da würde ich echt versuchen mit der von Dir schon geschrebenen Y-Weiche zu arbeiten, musst halt ausprobieren.
    Da wo der Quellstein stehen soll würde ich den Untergrund so gestalten das es kein tiefes Becken (Mörtelwanne) gibt, sondern der Stein auf dem Bachlauf in eine Art Bett mit Flusssteinen stellen, die wie der Bachlauf vielleicht auch mit speziellem Zement verarbeitet wird. So wäre der Quellstein in etwas festerer Umgebung und etwas höher, so das Du den Schlauch ohne Abknickung/Quetschung verlegen kannst, also Spielraum hast.

    Ich hab mal eine Zeichnung gemacht ums besser rüber zu bringen.
    Das obere Bild zeigt die Mulde in der größere Fluß.- bzw. Kieselsteine liegen, darauf steht dann der Quellstein, so ist der Schlauch und die Weiche quetschfrei und man kann sie gut mit den Steinen verdecken.
    proxy.php?image=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33291356wp.jpg&hash=cf5f7f3abb7596a457d5bba9eaa2ae0b


    Machst du den Bachlauf aus Teichfolie oder mit Zement?
    Der Bachlauf muss ja einiges aushalten, da werden die Kinder bestimmt auch reinsteigen und mit Sandschaufeln und anderem hantieren. Ich würde da schon dazu neigen ihn mit Wasserzement (danke Borstel, Wasserbecken aus Randsteinen abdichten) zu gestalten weils einfach sicherer ist das kein Leck im Bachlauf entsteht.

    Was vielleicht auch etwas einfacher wäre normalen Sand zu verwenden mit dem die Kinder spielen können, denn gibts ja in verschiedenen Körnungen, denn der Spielsand ist meist sehr fein.
    Vielleicht könnte man ja versuchen den Sand vor dem Becken ab zu fangen, sprich man gräbt einen Behälter in den Boden der mit dem Bachlauf und dem Becken verbunden ist, so würde das Wasser erst in diesen Behälter laufen und der Sand mit ihm und an der anderen Seite vom Behälter fließt dann das Wasser in das Becken, der etwas gröbere Sand ist ja schwerer und würde im Behälter absinken. Wenn das ganze System nicht läuft hast du die Möglichkeit den Behälter raus zu nehmen und den Sand aus zu lehren.
    Der Behälter muss nicht Tief sein, vielleicht so 20 cm tief und so breit wie der Bach und vielleicht 40 cm lang.

    Vielleicht so in der Art
    proxy.php?image=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33291491nj.jpg&hash=c82968f00f93760e5857331743fc974c


    Kinderschutzgitter am Teichbecken würde ich so Teilen wie Du es oben geschrieben hast 1x 1,50m und 1x 0,50 m,
    Da Du eh zur Hecke hin die 20ziger Stufe hast und Richtung Bachlauf die 40ziger, würde es sich anbieten das 0,50 m breite Gitter gegenüber der 20ziger Zone zu befestigen, dann wachsen da auch keine Pflanze drüber raus und Du hast keine Probleme das Gitter hoch zu klappen.
    Der schwarze Strich im Becken ist gemeint
    proxy.php?image=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33291559yc.jpg&hash=7cc59ea7c35b39a21cae18b5e450ade3


    VG Rommi
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    #14
    Danke, Rommi, für Deine Antworten.

    Mit dem Quellstein werde ich es wahrscheinlich genau so machen, wie Du es aufgemalt hast. Habe überlegt evtl. statt der Betonschale eine 3 mm starke EPDM-Matte zu nutzen.

    Was vielleicht auch etwas einfacher wäre normalen Sand zu verwenden mit dem die Kinder spielen können, denn gibts ja in verschiedenen Körnungen, denn der Spielsand ist meist sehr fein.
    Vielleicht könnte man ja versuchen den Sand vor dem Becken ab zu fangen, sprich man gräbt einen Behälter in den Boden der mit dem Bachlauf und dem Becken verbunden ist, so würde das Wasser erst in diesen Behälter laufen und der Sand mit ihm und an der anderen Seite vom Behälter fließt dann das Wasser in das Becken, der etwas gröbere Sand ist ja schwerer und würde im Behälter absinken. Wenn das ganze System nicht läuft hast du die Möglichkeit den Behälter raus zu nehmen und den Sand aus zu lehren.
    Der Behälter muss nicht Tief sein, vielleicht so 20 cm tief und so breit wie der Bach und vielleicht 40 cm lang.
    Eine gröbere Körnung zu nutzen, ist eine gute Idee.

    Zum Sandauffangen habe ich jetzt den Plan, eine dieser IKEA-Aufbewahrungsboxen zu nutzen und ein Fenster herauszuschneiden, vor das ich dann eine der erwähnten Filtermatten klebe. Die Box würde ich dann auf die 40-cm-Tiefe-Stufe unter die etwas über den Teichrand überstehende Bachlaufmündung stellen.

    Ich werde mir Deine Idee aber weiter durch den Kopf gehen lassen. Das würde mir die Trennung des Kindersicherungsgitters ersparen.

    VG, heiteck.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    #15
    Machst du den Bachlauf aus Teichfolie oder mit Zement?
    Der Bachlauf muss ja einiges aushalten, da werden die Kinder bestimmt auch reinsteigen und mit Sandschaufeln und anderem hantieren. Ich würde da schon dazu neigen ihn mit Wasserzement (danke Borstel, Wasserbecken aus Randsteinen abdichten) zu gestalten weils einfach sicherer ist das kein Leck im Bachlauf entsteht.
    Ich hatte vor, den Bachlauf mit EPDM-Folie und Teichbaumörtel zu bauen, den Rand mit Natursteinen (Granit, Gneis o.ä.) einzufassen und auf den Grund Naturstein-Polygonalplatten zu verlegen:



    Naturstein deshalb, weil ich schon vom Kalkausblühen bei normalem Beton gehört habe. Die Teichmörtel-Panzerung habe ich bei NaturaGart abgeguckt. Man kann den aber dort leider nicht in kleinen Mengen bestellen. Als ich dort wegen der Pumpe angerufen hatte, habe ich auch gleich gefragt, wo ich denn den Mörtel herbekomme. Antwort: "Nehmen Sie Trasszementmörtel 1 zu 3."

    Danke für den Link zum anderen Thread, der mich nun etwas verunsichert. Hast Du tatsächlich schlechte Erfahrungen mit Trasszement? Ich kann mir das mit dem Riffmörtel nicht so recht vorstellen:
    1) 1 l Riffmörtel kostet 30 Euro ... das wird doch für das Projekt im genannten Thread sowie auf für einen Bachlauf und eine Teichumrandung unbezahlbar. (40 kg chromatarmer Trass-Zement-Mörtel für 26 l Feuchtmörtel: 10 Euro)
    2) im genannten Link sind auch die Randsteine aus Beton ... könnte es da nicht auch ausblühen?

    VG, heiteck.
     
    Rommi

    Rommi

    Mitglied
    #16
    Guten Morgen Heiteck,

    den Trasszement gibts im Lagerhaus, dort hatte ich ihn gekauft und ja ich hab die Erfahrung gemacht das er erstmal ausblüht, darauf hin hab ich das Teichwasser zweimal gewechselt, aber vorher erst mal die Wände abgeschrubbt. Vorteil vom Trasszement ist man kann ihn einfärben, was bei anderen Zementarten wohl nicht geht oder nur schlecht.
    1 Teil Zement und 3 Teile Sand dazu die Farbpigmente die es bei NG gibt und das Ganze gut mit einer Mörtelmaschine vermischen, das ist besser als von Hand oder mit einem Rührstab.
    Wenn es Dich nicht stört das Du etwas Ausblühungen hast, die kann man gut mit Bürste abwaschen, ist der Trasszement klasse.

    Der Bachlauf ist gut so vom Aufbau, auch der Teichrand paßt, nur auf der Innenseite vom Teich dort wo der innere Stein als Halter für die Folie dran kommt, sollte vielleicht zum Schutz für die Folie auch etwas Vlies drauf.

    Ich glaube ich würde eher zu Granit tendieren, Gneis hat eine etwas höhere Wasseraufnahme guck mal hier bei "Gneis als Naturstein, Eigenschaften" https://de.wikipedia.org/wiki/Gneis
    Die Box von Ikea ist nicht schlecht, aber ich tendiere immer mehr dazu die Box vor dem Wasserbecken in den Bachlauf ein zu lassen, so können Sandstaubteilchen nicht so stark ins Becken gelangen, vorausgesetzt es ist dann bis zum Teichbecken noch eine kurze Strecke vom Bachlauf (wie auf meiner Skizze gezeichnet) so das sich hier noch evlt. Sandteilchen absetzten können.

    So wie Du Dir das mit der Box gedacht hast wird es nicht funktionieren, da das Wasser aus dem Bachlauf wie ein kleiner Wasserfall ins Becken läuft, so versteh ich das, verwirbelt sich das Wasser wenn es auf die Wasseroberfläche des Beckenwassers trifft und die leichten Sandteile werden dadurch erst so richtig verteilt.

    Du brauchst nur mal herzugehen und Sand waschen, dann siehst Du wie sich das Wasser verfärbt und wie lange es braucht bis sich die Feinteile endlich absetzten und das Wasser wieder klar wird. Wenn jetzt diese Feinteile ständig im Teichbecken durch den kleinen Wasserfall aufgewirbelt werden ist das Wasser null komma nix trüb und beruhigt sich erst wenn einige Stunden der Bachlauf nicht läuft. Diese Feinteile sind Nährstoffe die sich im Teichbecken verteilen werden und es kann dazu führen das Algen schneller entstehen.

    VG Rommi
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    #17
    So wie Du Dir das mit der Box gedacht hast wird es nicht funktionieren, da das Wasser aus dem Bachlauf wie ein kleiner Wasserfall ins Becken läuft, so versteh ich das, verwirbelt sich das Wasser wenn es auf die Wasseroberfläche des Beckenwassers trifft und die leichten Sandteile werden dadurch erst so richtig verteilt.

    Du brauchst nur mal herzugehen und Sand waschen, dann siehst Du wie sich das Wasser verfärbt und wie lange es braucht bis sich die Feinteile endlich absetzten und das Wasser wieder klar wird. Wenn jetzt diese Feinteile ständig im Teichbecken durch den kleinen Wasserfall aufgewirbelt werden ist das Wasser null komma nix trüb und beruhigt sich erst wenn einige Stunden der Bachlauf nicht läuft. Diese Feinteile sind Nährstoffe die sich im Teichbecken verteilen werden und es kann dazu führen das Algen schneller entstehen.
    Also, ich meine, dass die oberen Ränder der Auffangbox über dem Wasserspiegel des Beckens liegen, so dass das Wasser aus der Box nur durch die Filtermatte in das Becken gelangt:



    Fragt sich dabei, ob die Filtermatte tatsächlich 40 l/min durchlässt. Aber in einem Filter eingesetzt, tut sie das ja auch ...

    Vielleicht macht man beides: Auffangbehälter im Bach und Auffangbehälter im Becken. Der bachlauf ist halt etwas kurz und man muss irgendwie sicherstellen, dass die Kinder den Auffangbehälter nicht mit bespielen...

    VG, heiteck.
     
    heiteck

    heiteck

    Mitglied
    #18
    Thema Überlauf

    Für einen Überlauf - reicht es da, an einer Stelle den Folienrand etwas tiefer zu legen und dan irgendwie ne Rinne hinter die Hortensienhecke?

    Beim Stöbern im Netz habe ich auch etwas über Ausgleichsbecken gelesen, die sich aus dem Überlauf speisen und die Pumpe enthalten. Und bei viel Verdunstung würde zunächst hier der Wasserspiegel sinken und nicht um Hauptteich. Klingt einleuchtend, aber ich weiß - ehrlich gesagt - nicht, wohin damit.
    Also, für einen Überlauf - reicht es da, an einer Stelle den Folienrand etwas tiefer zu legen und dann irgendwie ne Rinne hinter die Hortensienhecke?

    Man könnte ja tatsächlich überlegen, ein Ausgleichsbecken (z.B. eine 300-l-Regentonne) quasi unter dem Quellstein einzubuddeln. Dann würde es einen Überlauf aus dem großen Auffangbecken zum Ausgleichsbecken geben, so dass im Hauptbecken der Wasserspiegel immer gleich bleibt. Die Pumpe wäre dann im Ausgleichsbecken direkt unter dem Quellstein platziert. Ne gute Idee? Oder zu aufwendig?

    VG, heiteck.
     
    Rommi

    Rommi

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    #19
    Hallo Heiteck,

    ah... jetzt versteh ich wie Du das mit dem Behälter im Becken gemeint hast.
    Der Filterschwamm müsste ein grober sein der sehr viel Wasser durchläßt, dann könnte es klappen. Für die Auffangbox im Bachlauf könnte man ja ein Gitter über die Auffangbox legen und mit zwei Haken (am Anfang und Ende)sichern, so können die Kinder diese Box nicht bespielen aber man kann sie dann immer mal leeren. Die Auffanbox muss ja nicht soo lang sein, ich dachte so ca. 30 cm länge, mehr nicht.

    Sorry... die Frage mit dem Überlauf ist mir durch gerutscht. Ja ich finde das ein gute Idee mit der Tonne als Auffangbecken und ja an einer Seite die Teichfolie einfach etwas niedriger halten so dass das Wasser gelengt überlaufen kann um in dem Auffangbecken zu landen.

    Bei einer 300 l Regentonne wirste aber ganz schön in die Tiefe müssen (grüne Tonne), oder haste schon eine im Kopf bei der das nicht der Fall ist?
    Die Pumpe sollteste dann in diesem Auffangbecken (Regentonne) erhöht stellen, dass wenn sich dort am Boden einiges mit der Zeit ansammelt nicht von der Pumpe nach oben tranportiert wird. Du wirst hier wahrscheinlich auch eine Seite so setzten müssen dass das Wasser aus der Regentonne (Auffangbecken) bei viel Regen gelengt auslaufen kann, zusätzlich musst Du eine Abdeckung machen die den großen Quellstein und die anderen Steine gut trägt.

    Ich bin immer der Meinung wenn man sich die Gedanken und die Arbeit macht dann soll es auch gleich so sein das es paßt und man daran Freude hat. Klar ist, dass es viel Arbeit macht und die Kosten wahrscheinlich auch erstmal höher sind als gedacht, aber wenn man es nur halbherzig umsetzt hat man hinterher meist mehr Arbeit es zu ändern als wenn man es gleich so macht wie gedacht, von den Kosten und Ärgernis die es gibt wenn man nacharbeiten muss ganz zu schweigen.

    Du wirst das schon gut hinbekommen, da bin ich mir sicher ;)
     
    heiteck

    heiteck

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    #20
    Moin Rommi.

    Bei einer 300 l Regentonne wirste aber ganz schön in die Tiefe müssen (grüne Tonne), oder haste schon eine im Kopf bei der das nicht der Fall ist?
    Ja, ich dachte eigentlich an so eine billige Baumarkt-Tonne: 310 l, 92 cm hoch oder 210 l, 80 cm hoch. Unser Boden ist eher sandig. Die Löcher für Fundamente von Spielgeräten und Gewächshaus ließen sich eigentlich ganz gut graben. Ein bisschen fürchte ich die Wurzeln eines alten Kirschbaumes, der da irgendwo beim geplanten Becken stand, aber bei unserem Einzug schon gerodet war ...
     
    heiteck

    heiteck

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    #21
    Also Rommi, ich schätze Deine Kompetenz sehr.

    Etwas schade finde ich, dass sich andere Foranten hier recht rar machen.

    Z.B.:

    Also Pumpenbeispiele:
    • NaturaGart NG 3500 SKS: 58 l/min, in 1m Höhe 39 l/min, 2"-Anschluss an Druckseite, 30 Watt, 12 V, ausstattbar mit Saug-Vorfilter zum Kleintierschutz, 270 €
    Da hätte ich z.B. gehofft, dass es Teilnehmer gibt, die eingreifen und schreiben: "He, sowas gibt's auch für weniger als das halbe Geld und auch qulitativ gut, von Koiteichausstattern empfohlen: AquaForte DM3500 LV, 30 Watt, 12 V."

    Da gibt's doch hier im Forum durchaus noch mehr Leute mit langjähriger Erfahrung.

    Gruß, heiteck.
     
    Rommi

    Rommi

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    #22
    Hallo Heiteck,

    ich versteh Dich, ich hatte auch gedacht das der eine oder andere hier mal schreibt, warum es keiner tut, keine Ahnung.:confused:

    Die Pumpe von NG ist, wenn man im Wasser spielt oder drin arbeitet, die einzige die ich weiß die diesen Schutz hat und auch der Vorfilter für die Pumpe zum Schutzt für Kleintiere bietet soweit ich weiß keiner an.
    Denn NG hat durch seine Teiche eben diese Erfahrung gemacht das Pumpen eben diese Tierchen ansaugt und zum Teil auch tötet, deswegen hat NG eben diesen Vorfilter entwickelt.

    Pumpen die was taugen und Sicherheit gewährleisten kosten. Aber wer weiß vielleicht meldet sich ja doch noch der eine oder andere.;)
     
    heiteck

    heiteck

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    #23
    Beide Pumpen haben 12 Volt Eingangsspannung, sind also beide sicher für Schwimmteiche und spielende Kinder. Der Vorfilter von NG ist im Preis nicht enthalten. Ich kann ihn - mit entsprechendem Adapter von 1,5" auf 1,25" auch an die AquaForte-Pumpe anschließen frag mich aber, ob ich das überhaupt brauche, wenn ich die Pumpe in die Ausgleichskammer unter den Quellstein verlege und diese Kammer durch den Teichüberlauf gespeist wird (?).
     
    heiteck

    heiteck

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    #24
    Folie und Schutz

    Eigentlich war EPDM gesetzt. Wird doch fast überall empfohlen.

    Aber der NaturaGart-Mann empfiehlt PVC, das gäbe es auch phthalatfrei. (Ich frage mich, ob der Ersatz-Weichmacher "besser" ist.) Natürlich sollte man das PVC dann entsprechend vor der UV-Strahlung schützen. EPDM sei schwer zu reparieren und zu verkleben und habe einen sehr geringen "Weiterreißwiderstand". Außerdem sei es anfällig gegen die Kohlenwasserstoffe im Bodenschlamm. (Quelle: https://www.naturagart.de/teichbau/naturagart-teichfolie/teichfolie-naturagart-epdm)

    EvaKa konnte aber - ich hoffe, ich habe sie da richtig verstanden - die EPDM-Folie mit einem Spezial-Gummi-Klebstoff auf MS-Polymerbasis verkleben und z.B. auch an Steinen festkleben.

    Ich plane, die (wahrscheinlich doch EPDM-) Folie - wie von NG empfohlen - nicht nur im Spiel-Bachlauf mit Trass-Zement-Mörtel zu panzern, sondern wahrscheinlich auch im Auffangbecken, weil
    • es vermutlich besser aussieht (als eher formales Becken an der Terrasse),
    • ich fürchte, dass ich (oder ein anderes Familienmitglied) beim Aufräumen und Pflanzenbeschneiden die Folie beschädigen könnte.
    Übertrieben?

    VG, heiteck.
     
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