Rasen nach dem Winter renovieren

I

idiotter

Neuling
Hallo zusammen

Unser Rasen ist nun 5 Jahre alt. Da wir Kinder und Tiere haben liegt es uns fern massenhaft zu spritzen und düngen, wir wollen aber auch nicht einen englischen Rasen. Nun hat er aber Löcher und massenhaft Unkraut. Gibt es eine Möglichkeit den wieder einigermassen hinzukriegen im Sinne von dicht und strapazierfähig aber nicht piek fein?

Lg
 

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  • F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    AW: Rasen renovieten

    Regelmäßig (!) düngen, in der Vegetationszeit mindestens (!) einmal die Woche mähen und bei Bedarf wässern (!), nicht nur immer mal gießen..... fertig.

    Gròßere Wildkräuter ggf. stechen, kleinere werden durch einen kräftigen Rasen zurückgedrängt.
     
    M

    marsusmar

    Guest
    AW: Rasen renovieten

    Wir machen nichts außer zu mähen, wenn unsere Wiese zu hoch ist, nicht mal wässern. Kann aber am Lehmboden liegen. Nur sorgt der für gewaltige Probleme bei allen anderen Pflanzen.

    Den Anhang 504892 betrachten

    Suse
     
  • D

    DJCeejay

    Mitglied
    Mein Rasen sind aktuell auch sehr schlimm aus. Ich habe das Gefühl, dass es jedes Jahr schlimmer wird. Leider hatten wir letztes Jahr im Spätsommer noch einen Maulwurf der auch nicht gerade förderlich war. ich kann gar nicht drauf warten, dass ich anfangen kann zu düngen. Macht ihr jetzt aktuell schon was? Ich finde der Rasen ist durch den ständigen Regen auch sehr weich und ich will ihn gar nicht betreten.
     

    Anhänge

  • D

    DJCeejay

    Mitglied
    So sah der Rasen mal aus:

    März 2014
    März_14_Bildgröße ändern.JPG

    Juni 2014:
    Juni_14_Bildgröße ändern.JPG

    März 2015
    März_15_Bildgröße ändern.jpg

    Juni 2015
    Juni_15.jpg
     
    Shantay

    Shantay

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    Ich hatte ein ähnliches Problem und habe viele gute Ratschläge bekommen, die leider für mich nicht umsetzbar waren (Gartenfräse, Gartenbaufirma, Walze nach Humus auffüllen). Meine finanziellen Mittel waren begrenzt und die Anzahl meiner Gartengeräte ebenfalls.

    Meine "Arbeiten" waren jetzt sicher nicht perfekt, aber es hat mit wenig Aufwand zum gewünschten Ergebnis geführt. Der Gartenteil, den ich behandelt habe, ist schattig bis halbschattig und ich habe lehmigen Boden der sich sehr gesetzt hat, außerdem viel Moos und Unkraut. Den Rasen habe ich bis auf ein paarmal Düngen in den 5 Jahren, nicht besonders gepflegt.

    Zunächst habe ich meinen Rasen gegen Moos behandelt. Als das Moos schön braun vertrocknet war, habe ich den trockenen Rasen ganz kurz geschnitten, danach vertikutiert. Gut wäre noch ein wenig Sand gewesen, damit der Boden etwas lockerer wird und ggf. Bodenverbesserer. Habe ich übersehen. Bodenunebenheiten habe ich mit Humus ausgeglichen, festgetreten, danach neu angesät und gut gewässert.

    Das Vertikutieren hat schon viele Unkräuter beseitigt und die paar, die dann nach dem Vertikutieren noch gewachsen sind habe ich Mit Unkrautvernichter per Gießverfahren auch noch vernichtet. Im Herbst hatte ich wieder einen schönen Rasen!

    Ab sofort ist regelmäßige Pflege und Düngung angesagt, damit er auch ein Weilchen so schön bleibt (was ich bezweifle, denn der Nachbarrasen besteht ausschließlich aus Unkraut, was gerne mal rüber fliegt...).

    Das ist jetzt die ganz einfache Variante, nicht zu teuer und ohne zu großen Aufwand zu betreiben, wobei sich die "Rasenprofis" jetzt wahrscheinlich die Haare raufen...

    LG Shantay
     
  • Shantay

    Shantay

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    Das nennt sich schwefelsaures Ammoniak (richtig wäre: Ammoniumsulfat). Ist zum einen ein Rasendünger und zum anderen ein Moosvernichter. Wird auch in der Agrarwirtschaft verwendet. Gibt es normalerweise z. B. bei der Baywa und kostet nur ein paar Euro für einen 25-Kilo-Sack. Ich habe insgesamt ca. 350 qm Rasen, davon habe ich die Hälfte letztes Jahr behandelt und der Sack ist noch immer 3/4 voll ;-)

    LG Shantay
     
    F

    feiveline

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    Bei "Sulfat" denke ich sofort an reine Schwefelsäure die in Verbindung mit Feuchtigkeit entsteht, wie bei dem gepriesenen Eisen II-Sulfat das man nur in absolutem Vollschutz anwenden darf (auch wenn einem das keiner erzählt)...

    Und ja, was steht schon in derr Kurzbeschreibung Deines "Wundermittels".....:rolleyes:
    Nicht auf feuchte Pflanzen düngen, es könnten Ätzschäden entstehen
    Quelle: http://www.unkrautvernichter-shop.de/SSA-Schwefelsaures-Ammoniak-25-kg.html

    Also schön den Boden verätzen, Tieren die Pfoten verätzen und Kleinstlebewesen schädigen oder töten..... aber Hauptsache das Moos ist weg ohne dass ich Arbeit habe, gelle?

    Dazu noch ordentliuch Herbizide damit man sich nicht bücken muss und dann ab damit in ein Forum....

    Ach ja, hättest Du in den letzten fünf Jahren den Rasen nur etwas gepflegt (ok, macht ein bisschen Arbeit, so ca. 30 Minuten in der Woche) und mehr als nur "ein paarmal" gedüngt hättest Du Dir das Gift und die Schwefelsäure sparen und die Natur schonen können... aber es hätte natürlich Deine wertvolle Zeit gekostet..
     
    Zuletzt bearbeitet:
    I

    idiotter

    Neuling
    Also, ich halte mal fest: Vertikutieren (das würde ja Moos auch schon nehmen) und Düngen.

    Wann kann ich vertikutieren und wann das erste Mal düngen? Und mit was düngt ihr?
     
    Shantay

    Shantay

    Foren-Urgestein
    1. habe ich nie behauptet, daß es ein Wundermittel ist und

    2. wurde ich danach gefragt, was ich verwendet habe

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Und ich finde - genauso wie bei der Diskussion über organischen und mineralischen Dünger, daß es doch bitteschön jedem selber überlassen sein möge, wie er seinen Garten pflegt oder nicht pflegt.

    Ich dünge ein bis zweimal jährlich mit Wolf-Rasendünger (mineralischer Dünger), je nachdem, wie der Rasen aussieht. Zusätzlich habe ich mir vorgenommen, jährlich den Rasen zu "Lüften" und etwas Sand auszubringen, damit der Boden lockerer wird. Aber nicht im Ansaat-Jahr und auch nicht im darauffolgenden Jahr, da sonst die kleinen Graswurzeln beschädigt werden.

    LG Shantay
     
    Shantay

    Shantay

    Foren-Urgestein
    Und nein, Vertikutieren alleine reicht nicht, da Du damit die Sporen vom Moos überall verteilst und das Problem gleich wieder hast ;-)

    LG Shantay
     
    F

    feiveline

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    Also, ich halte mal fest: Vertikutieren (das würde ja Moos auch schon nehmen) und Düngen.

    Wann kann ich vertikutieren und wann das erste Mal düngen? Und mit was düngt ihr?
    Wenn Du keinen verfilzten Rasen wie z.B. einen Fußballplatz hast, brauchst ( und solltest) Du gar nicht vertikutieren, schon gar nicht im Frühjahr wenn der Rasen sowieso geschwächt ist.

    Lies dazu mal hier: http://www.rasenblog.de/?p=200

    Einen guten Rasen erreichst Du mit regelmäßigem düngen, mindestens einmal die Woche mähen und bei Bedarf wässern (nicht gießen). Das schafft eine dichte Grasnarbe bei der Wildkräuter keine größen Möglichkeiten haben. Größere Wildkräuter wie Löwenzahn etc. stichst Du einfach aus.
     
    Shantay

    Shantay

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    Wir reden hier nicht davon, daß sie jedes Jahr vertikutieren soll. Es geht hier um eine einmalige Maßnahme, damit dieser Rasen neu angesät werden kann. Wie gesagt, ich habe im Sommer vertikutiert und da war überhaupt kein Rasen mehr vorhanden, weil nur Unkraut und Moos. Daß ich das nicht jährlich mache ist auch klar aber ICH lege Wert auf Rasen und nicht auf Wiese ;-)

    LG Shantay
     
    F

    feiveline

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    Ich hab die Frage von idiotter beantwortet und dieser Rasen benötigt den Bildern nach "nur" Pflege aber kein vertikutieren...
     
    tina1

    tina1

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    Ich bin die letzten beiden Jahre alleine mit meinem Rasen gewesen. Demzufolge habe ich weder Zeit, und jetzt nach der OP auch nicht mehr die Kraft, jede Woche zu mähen und zu wässern.
    Der Rasen ist auch teilweise recht schattig und somit habe ich eine Menge Moos und Vogelmiere im Rasen. Außerdem haben sich, von woher auch immer, irgendwelche Blümchen ausgesät. Das Mooswachstum wurde wohl auch durch viel Feuchtigkeit begünstigt. Es hat sehr oft ausgiebig geregnet. Ich bin oft gar nicht zum Mähen gekommen, weil der Rasen einem fatschnassen Schwamm glich.
    Einen Vertikutierer kann ich geschenkt bekommen.
    Habe mich zum Vertikutieren entschlossen und dann kommt Dünger mit Moosvernichter drauf.
     
    00Moni00

    00Moni00

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    Shantay

    Shantay

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    Ich bin die letzten beiden Jahre alleine mit meinem Rasen gewesen. Demzufolge habe ich weder Zeit, und jetzt nach der OP auch nicht mehr die Kraft, jede Woche zu mähen und zu wässern.
    Der Rasen ist auch teilweise recht schattig und somit habe ich eine Menge Moos und Vogelmiere im Rasen. Außerdem haben sich, von woher auch immer, irgendwelche Blümchen ausgesät. Das Mooswachstum wurde wohl auch durch viel Feuchtigkeit begünstigt. Es hat sehr oft ausgiebig geregnet. Ich bin oft gar nicht zum Mähen gekommen, weil der Rasen einem fatschnassen Schwamm glich.
    Einen Vertikutierer kann ich geschenkt bekommen.
    Habe mich zum Vertikutieren entschlossen und dann kommt Dünger mit Moosvernichter drauf.
    Das Moos mußt Du vorher vernichten, damit es dann beim Vertikutieren gleich mit aufgenommen wird und nicht die Sporen auf der ganzen Fläche verteilt werden ;-)

    Und genau aus dem gleichen Grunde wie Du, habe ich meinen Rasen lange vernachlässigt - und nicht nur den, sondern den ganzen Garten.

    LG Shantay
     
    F

    feiveline

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    Ich bin die letzten beiden Jahre alleine mit meinem Rasen gewesen. Demzufolge habe ich weder Zeit, und jetzt nach der OP auch nicht mehr die Kraft, jede Woche zu mähen und zu wässern.
    Der Rasen ist auch teilweise recht schattig und somit habe ich eine Menge Moos und Vogelmiere im Rasen. Außerdem haben sich, von woher auch immer, irgendwelche Blümchen ausgesät. Das Mooswachstum wurde wohl auch durch viel Feuchtigkeit begünstigt. Es hat sehr oft ausgiebig geregnet. Ich bin oft gar nicht zum Mähen gekommen, weil der Rasen einem fatschnassen Schwamm glich.
    Einen Vertikutierer kann ich geschenkt bekommen.
    Habe mich zum Vertikutieren entschlossen und dann kommt Dünger mit Moosvernichter drauf.
    Tina, wenn Du auch danach keine Zeit zum regelmäßigen düngen, mähen und ggf. wässern hast, kannst Du Dir jetzt den Gifteinsatz und die darauf folgende Arbeit auch sparen, es wird das Moos nur kurzfristig wegbekommen und freie Flächen für Wildkräuter schaffen.

    Moos ist und bleibt die Zeigepflanze für Düngermangel, behebst Du den Mangel verschwindet das Moos von alleine und Du schaffst keine "Landeflächen" für Wildkrautsamen durch den Gifteinsatz.

    Heißt, was Du vorhast bedeutet doppelt und dreifache Arbeit, doppeltes Geld und keinen Erfolg...

    Mein Vorschlag heißt nur ein Bruchteil der Arbeit, halbes Geld und langfristiger Erfolg...

    Warum weiß ich das?
    Mein Nachbar macht jedes Jahr das was Du vorhast und hat eine moosige Unkrautfläche, ich mach seit Jahren weniger, spare Geld und habe einen grünen Rasen...
    Und übernommen habe ich meinen Rasen so wie Du Deinen beschreibst...

    Vertikutieren kannst im März schon,wenn die Rasenfläche abgetrocknet ist.
    Düngen würde ich aber erst Ende März,Anfang April.
    Wie schon mehrfach geschrieben...
    a) benötigt der gezeigte Rasen gar keinen Vertikutierer und
    b) sollte man nicht die vom Winter eh geschwächten Rasenwurzeln noch mehr schwächen...
     
    tina1

    tina1

    Foren-Urgestein
    Na wie denn nun?
    Vertikutieren kann ich, wenn es trocken ist. Derzeit ist die Wiese pitschnaß.
    Düngen sollte auch kein Problem werden.
    Nur ich kann nicht einmal wöchentlich mähen.
    Vorigen Sommer war so gut wie nichts zu mähen, da der Rasen fast nicht gewachsen ist.
     
    Shantay

    Shantay

    Foren-Urgestein
    Das kommt darauf an, WIE Du es denn jetzt machen möchtest - mit oder ohne Chemie. Fakt ist aber, ein gut wachsender Rasen muß im Sommer wöchentlich gemäht werden und wenn Du düngst, dann wächst er schneller.

    LG Shantay
     
    Shantay

    Shantay

    Foren-Urgestein
    Aber wenn Du ihn jetzt herrichtest, dann wird er wachsen und dann ist er auch einmal in der Woche zu Mähen ;-)

    LG Shantay
     
    Shantay

    Shantay

    Foren-Urgestein
    Kannst Du so machen. Aber warte mit dem Vertikutieren auf alle Fälle bis Mai, damit sich der Rasen erst mal vom Winter erholen kann. Und sei auch darauf gefaßt, daß von dem bißchen Rasen bei Dir dann gar kein Rasen mehr übrig ist, den Du düngen könntest... Dann sind wir wieder bei der Neuansaat.

    LG Shantay
     
    tina1

    tina1

    Foren-Urgestein
    Keine Sorge, so schlimm stehts um den Rasen nicht. Nur dort, wo die Spierenhecke weit über die Wiese hing, da ist jetzt Moos und unter der großen Tanne.
     
    G

    grasstreifen

    Mitglied
    Bei "Sulfat" denke ich sofort an reine Schwefelsäure die in Verbindung mit Feuchtigkeit entsteht, wie bei dem gepriesenen Eisen II-Sulfat das man nur in absolutem Vollschutz anwenden darf (auch wenn einem das keiner erzählt)...

    Und ja, was steht schon in derr Kurzbeschreibung Deines "Wundermittels".....:rolleyes: Quelle: http://www.unkrautvernichter-shop.de/SSA-Schwefelsaures-Ammoniak-25-kg.html
    In Chemie in der Schule warst Du wohl immer Kreide holen, was?
    Ich weiß da immer nicht, ob ich lachen oder weinen soll...
    Sulfat ist das Säurerestion der Schwefelsäure, und wenn es irgendwie reagieren sollte, was es nur zu einem sehr geringen Prozentsatz machen würde, da das Gleichgewicht auf Seite der Dissoziation liegt (H2SO4 --> 2H+ + SO4(2-) ) reagiert das Sulfat wenn dann nur basisch , weil es Protonen aufnehmen kann ( SO4(2-) + H3O(+) --> HSO4(-) + H2O), es hat ja keine Protonen die es abgeben könnte (das ist das Merkmal einer Säure nach Brönsted, eine Lewis-Säure wäre z.B. noch ein Hydroxid-Akzeptor). Es ensteht zu keinem Zeitpunkt Schwefelsäure! Und wenn sie enstehen würde, würde das den Boden basischer machen (bis sie wieder dissoziiert, am Ende wäre das dann vom pH-Wert +/- 0, da wir wieder am Anfang wären)

    Das was beim Ammoniumsulfat sauer reagiert ist das Ammonium:
    NH4(+) + H2O --> NH3 + H3O(+)
    Und keine Angst, damit wirst du den Boden nicht verätzen (es sei denn du trägst das Zentimeterdick auf), da Ammonium eine schwache Säure ist (Ammoniak ist wiederrum eine schwache Base). Das Gleichgewicht liegt hier also irgendwo in der Mitte, vereinfacht ausgedrückt. Erst im stark basischen Milieu entsteht viel Ammoniak (das stinkt dann auch), da das Gleichgewicht die zuvielen OH(-)-Ionen mit H3O(+) zu Wasser neutralisieren möchte und es damit auf die Seite der Produkte verschoben wird.

    Etwas komplizierter ist es beim Eisensulfat, als erstes bildet Eisen einen Heptaaquakomplex:
    Fe(2+) + 7H2O --> [Fe(H2O)7](2+)
    Dieses kann dann ein Proton abgeben:
    [Fe(H2O)7](2+) + H2O --> [Fe(H2O)6(OH)](+) + H3O(+)
    Dies geschieht aber genauso nicht in Massen, da auch der Eisenkomplex nur eine schwache Säure ist. (Gleichzeitig oxidiert das Eisen(II) zu Eisen(III), da dies stabiler ist, das beachte ich hier aber nicht weiter.) Der Komplex könnte auch noch seine restlichen Protonen abgeben, bis Fe(OH)3 ausfällt (brauner Niederschlag), einen Eisenhexahydroxokomplex gibt es nämlich nicht. Aber das passiert erst in basischer Umgebung (da aber Böden eher neutral bis leicht sauer sind passiert das nicht).

    Lange Rede kurzer Sinn: Du hast keinen Plan von Chemie, und niemand muss Angst haben, diese beiden Substanzen zur Moosbekämpfung einzusetzen, natürlich nur entsprechend der Bedienungsanleitung. Der pH-Wert wird durch so eine Behandlung nur wenig abgesenkt, dem kann man dann später wieder mit Kalken entegegenwirken (Moos mag ja auch eher saure Böden, deswegen diesen Schritt nach einer pH-Messung nicht vergessen). :)
    Und ich studiere Chemie, ich werd wohl wissen wovon ich rede. Wenn ich solche Aussagen wie feiveline gemacht hätte, wär ich wohl schon längst rausgeflogen. Und das ist alles kein Uniwissen, eher so 11.-12. Klasse.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    Verstehe nix von Chemie und davon viel.:rolleyes:
    Eisendünger vernichtet ratzfatz das Moos , sorgt
    für eine sattgrüne Farbe und den Rest von dem Zeug
    bekommen bei mir die Hortensien. Damit gibt es
    dann auch keine Chlorosen mehr.
    Nächste Woche hat Aldi Süd Rasensaat für
    den Schatten. Damit flicke ich ein paar Stellen
    unter den Apfelbäumen etc.
    Ich müßte eigentlich schon mähen,
    aber derzeit blühen einige Krokus im Rasen.

    Also warte ich noch ab, Eisendünger & Rasendünger
    sind aber schon eingekauft.

    Vorsicht mit dem Eisen, es macht überall Rostflecken.
    Aus den Klamotten gehen die kaum noch raus!:(

    Kann mir vorstellen was da an Bedenken geäußert wurde.
    Ich ignoriere die/das, und bin froh jemanden mit Sachverstand ohne ideologische Verbohrtheit getroffen zu haben. :p:rolleyes::D


    Wie wäre es mit einem Mähroboter?
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    Keine Sorge, so schlimm stehts um den Rasen nicht. Nur dort, wo die Spierenhecke weit über die Wiese hing, da ist jetzt Moos und unter der großen Tanne.
    Tina, harke das Moos etwas aus und hau dann Dünger drauf, das reicht...Ggf. etwas nachsäen.



    @grasstreifen und @Marmande:


    Denn Eisendünger enthält den hochgiftigen Wirkstoff Eisen-II-Sulfat. Bei einem Kontakt mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit entstehen Gase beziehungsweise Schwefelsäure,
    Quelle: http://www.t-online.de/ratgeber/heim-garten/garten/id_58200876/gefahren-beim-umgang-mit-eisenduenger.html


    @grasstreifen, bringst Du jetzt bitte die Kreide zurück die Du während Deiner Schulzeit ausschließlich geholt zu haben scheinst....

    Weitere Informationen:

    http://www.ndr.de/ratgeber/garten/Gift-im-Rasen-durch-Moos-Entferner,moosentferner101.html

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/tipps-fuer-verbraucher-die-grossen-irrtuemer-im-garten-1.1885169-2

    http://taspo.de/produktion/handel-in-der-kritik-eisenduenger-als-moosentferner-empfohlen/#.VtMJjd-1JA0
     
    muecke1401

    muecke1401

    Foren-Urgestein
    Immer wieder dasselbe Thema:
    Vertikutieren ja oder Nein ???

    ein normaler Hausgarten braucht keine Vertikutation !

    regelmäßiges düngen und mähen , sowie bei Bedarf wässern reicht völlig aus.

    seit ich den Rasen vor Jahren neu gemacht hab (Rollrasen) und danach handel, hab ich keine Probleme mehr.
    Moos ist Garten ist eine Anzeige für Stickstoffmangel- also dort - wenns Moos dann vernichtet wurde- öfters als an den anderen Stellen düngen.

    Bei mir funktioniert das.

    Tina- kauf dir ne Zeige, Schaf o.ä. , dann brauchsts du nicht mehr mähen ;):p:grins:

    Apropos Rasenpflege:

    http://schwab-rollrasen.de/garten/verlegen-und-pflegen/
     
    Gecko

    Gecko

    Löschmann
    Mitarbeiter
    Also ich kenne kein Salz irgendeiner Säure,
    das beim Kontakt mit Wasser wieder zur Säure reagiert.:confused:
    Man möge mir solch eine These bitte mal beweisen.

    Eigentlich isses mir ja wurscht, hab eh kein Rasenproblem...
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Also ich kenne kein Salz irgendeiner Säure,
    das beim Kontakt mit Wasser wieder zur Säure reagiert.:confused:
    Man möge mir solch eine These bitte mal beweisen.

    Eigentlich isses mir ja wurscht, hab eh kein Rasenproblem...
    Wenn es anders wäre, dann müßte auch eine Kochsalzlösung sauer werden durch sich bildende Salzsäure - und das tut sie definitiv nicht.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
    G

    grasstreifen

    Mitglied
    Und wenn du diesen Mythos jetzt noch mit zehn weiteren Quellen versuchst richtigzustellen, das wird nix. Is halt so ne Halbwarheit die im Netz rumgeistert, mehr nicht.
    Sonst pass auf, beim Lösen von festem Natriumchlorid (Kochsalz) entsteht Salzsäure. Komisch, es sind mir noch keine Fälle bekannt, wo Badegäste in der Nordsee plötzlich weggeätzt wurden.
    Fakt ist, reine H2SO4 würdest du nur herstellen können, wenn du die Sulfat-Ionen eine Lösung mit pH-Wert von kleiner als -1 kippst. Wenn du diesen pH-Wert hättest wäre wohl die Schwefelsäure das kleinste Problem in deinem Garten
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sulfate#/media/File:PH_Sulfat_plot.png
    Und wie gesagt, wenn Schwefelsäure entstehen würde, wäre das ne basische Reaktion, da Protonen aufgenommen werden würden.
    Das ganze ist bestimmt einfach deshalb entstanden, weil irgendjemand der in Chemie keine Ahnung hatte mal "saure Reaktion" und "Sulfat" gehört und dann daraus Schwefelsäure "hergestellt". Ist ja auch erstmal ungewöhnlich, das Eisen sauer reagieren kann, machen ja im übrigen auch nicht allzu viele allgemein bekannte Metalle.
    Nur man sollte sowas vielleicht mal hinterfragen, und sich nicht immer weiter dran festklammern... ;)
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    Ich zitiere mal Billabong:

    "Meine Meinung steht fest, bitte verwirrt mich nicht mit den Tatsachen. "
     
    F

    florianz

    Mitglied
    Hallo,

    meine Erfahrungen mit bzw. gegen Moos:
    --Eisendünger, auch guter, hat nur vorübergehende Wirkung und werde ich nie mehr kaufen; kann man ggf. bei Eisenmangel, wenn das denn jemand aus der Blattfarbe o.ä. ableiten kann, verwenden. Ansonsten für den Popo.

    --Asche: Das mit Abstand beste Mittel ist Asche aus dem Ofen (nur gutes Brennholz), das Moos macht in null komma nix die Grätsche, und der Boden wird gedüngt. Ich hab mehrmals gesehen, wie danach das Gras wieder aufgegangen ist.
    Asche ist alkalisch, die meisten Moos-Sorten mögens eher sauer und mager. Moos wächst eigtl. noch dort, wo sonst nix wächst und wo es sauer ist. Schwerer Boden, Schatten machts nicht besser...
    Recht gut funzt der Moosvernichter auf Geranien-Chemie-Basies :p , musste ich aber immer zweimal anwenden.
    --Vertikutieren alleine ist bei starkem Moosbewuchs nicht ausreichend und stresst auch den Rasen.

    Dann:
    dran bleiben, d.h. einmal sachte vertikutieren, um schnell die ganzen großen Mengen weg zu bekommen. Mit Harke ist man ewig dabei.
    danach die Flecken sofort nachsäen, guten Rasensamen kaufen, der dicht wächst. Dann hat weder Unkraut noch Moos einen Lebensraum.

    - regelmäßig und nicht zu tief mähen, regelmäßig düngen. Zu kurzer Rasen ist v.a. im Sommer instabil und trocknet aus, Unkraut und Moos kommt.
    Ich lasse das Schnittgut liegen, da freut sich der Boden.

    Einmal im Jahr streue ich Hornspäne, gibts fallweise sehr billig im Discounter, ist bio, löst sich langsam auf (knallt nährstofftechnisch nicht), tut dem Boden auch gut. Mit Späne (nicht Mehl) kann ich wohl kaum überdüngen.

    Dünger vom Discounter oder Baumarkt is ok, mein absoluter Favorit ist aber von DCM Vital Green; hält eine Weile, schießt nicht auf, dunkles Grün, Rasen sieht gesund aus, Preis/Leistung ist ok. Der Boden bei unseren neu gekauften Haus war total ausgehungert, daher hab ich so meine Erfahrungen gesammelt.

    Kalken würde ich nach einem Bodentest eher vorsichtig, bei mir war der Boden leicht sauer, in den Monaten danach sah durchs Kalken der Rasen besser aus.
    Eisendünger macht den Boden auf Dauer sauer, und man schafft dadurch das Klima, was das Moos freut.

    --Nachsäen: Wirklich wichtig ist, nach der Moosentfernung gut nachzusäen, das hab ich verpennt, jetzt hab ich den Salat. Ich überlege mir, für die schattigen Stellen eine kleine Packung Schattensamen zu holen, damit die Rasendecke dicht ist. Man fährt wohl günstiger, im Fachhandel (z.B. Garten Wild) zu kaufen, als im Baumarkt.

    Zumindest haben wir an den meisten Stellen wieder Rasen, und nur stellenweise Moos, beim Einzug wars fast umgekehrt.

    viel Erfolg,
    flo
     
    S

    Spielwiese

    Neuling
    Hallo,

    ich bin hier neu und nicht ganz sicher ob meine Frage in diesen Thread passt. Aber so in etwa schon:
    Unsere Wiese (ich möchte es nicht Rasen nennen) hat für mich zwei Probleme. Aber zunmächst möchte ich sagen wie die Grünfläche aussehen soll bzw. für was Sie genutzt werden soll. Es sollen Kinder darauf spielen, man soll sich bequem (eben) in die Sonne legen und barfuss drüber laufen können und es darf durchaus auch mal ein Blümchen blühen.
    Erstens zu wenig Rasen/Gras/Wiese. Das heißt es gibt Stellen da wächst viel Moos, dann gibt es Stellen da wachsen andere (Un)kräuter, die mir zu hart/pieksig sind. An manchen Stellen wächst auch fast gar nichts mehr...

    Zweitens zu viele Unebenheiten. Teilweise weil das schon so war, teilweise weil wir einige Obstbäume entfernt haben (es stehen immer noch viele da).

    Ich hab schon viel über vertikutieren und düngen gelesen und mir da auch schon eine Meinung gebildet. Bei was ich mir aber unsicher bin, wie krieg ich die Wiese erst mal ganz ordentlich hin?
    Zum einen wie kriegt man das alles halbwegs eben (ich meine nicht die ganze Fläche mit der Wasserwaage, eher so auf einen Quadratmeter bezogen)?
    Zum anderen das "Grün". Kann ich das noch mit düngen, mähen und wässern (evtl. nachsäen) hinbekommen oder muss ich da weiter vorne beginnen?

    Freu mich auf eure Tipps!
     
    muecke1401

    muecke1401

    Foren-Urgestein
    mach doch bitte einen neuen Fred auf dann gibt's nicht son durcheinander

    Liebe Grüße und ein ganz herzliches Willkommen in diesem verrückten Gartenfreundehaufen :cool::cool::cool:

    Muecke1401
     
    Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    G

    grasstreifen

    Mitglied
    Wieder Wasser (oder Schwelsäure) auf die Mühlen von Leuten die keine Ahnung von chemischen Reaktionen haben :d

    In einer neueren Version dieses SDS steht dieser Unfug nicht mehr drin: https://www.schneckenprofi.de/shops/schneckenprofi/downloads/Compo-Eisen-Duenger-Sicherheitsdatenblatt.pdf
    Zumindest die aktuellste, die ich finden konnte.

    So, ich erkläre das jetzt nochmal (wie wars? steter Tropfen höhlt den Stein oder so?):
    Wenn da jetzt Schwefelsäure entstehen würde, wäre das eine BASISCHE Reaktion, da im Eisensulfat das SO4 ohne Protonen (Wasserstoff, H(+)) vorliegt.
    Also: SO4(2-) + 2H(+) ---> H2SO4
    Der pH-Wert ist der negative dekadische Logarithmus der Konzentration der H(+) in der Lösung, also STEIGT er bei Zugabe von Eisensulfat in Wasser (wird BASISCHER).
    Diese (hypothetisch!) entstandene Schwefelsäure würde aber sofort wieder dissoziieren, also:
    H2SO4 ---> SO4(2-) + 2H(+)
    Wie man sieht, würde, selbst wenn die Schwefelsäure entstehen würde (was sie aber praktisch nicht tut), am Ende alles so wie am Anfang sein, das sie sofort (aufgrund der Lage das Gleichgewichts bei starken Säuren) wieder zerfallen würde.

    Oder sagen wir es mal so: Warum sind wohl Säuren wie Schwefelsäure, Salzsäure oder Salpetersäureso stark? Weil sie viel Protonen (H+) abgeben, dadruch sinkt der pH-Wert. Also entweder die Säure ist stark sauer (und dann entsteht keine Schwefelsäure beim Eisensulfat).
    Oder sie ist nur sehr schwach sauer (es würde H2SO4 zu geringen Teilen entstehen), da wäre sie aber für den Menschen nur wenig gefährlich, da nur ihre Ätzwirkung gefährlich ist. Sie wäre dann vergleichbar mit Essigsäure.

    Sowieso, wie einzelne Begriffe so eine Angst auslösen können, naja da merkt man wer von Chemie keine Ahnung hat (sorry, ist aber so). Angst ist falsch, da macht man Fehler (sieht man ja hier), Respekt vor den Sachen ist wichtig (das lernen wir schon von Anfang an im Studium).
     
    F

    funky_k

    Mitglied
    wie lange soll das hier noch so hin und her gehen?
    ist doch scheissegal wer was meint was aus irgendeiner chemischen reaktion herauskommt.
    WICHTIG ist was in dem SICHERHEITSBLATT steht!

    Gesundheitsschädlich bei Verschlucken
    Verursacht Hautreizungen
    Verursacht schwere Augenreizung
    Gesundheitsschädlich beim Verschlucken
    Reizt die Augen und die Haut
    Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
    Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung,
    Schutzhandschuhe und
    Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen
    Bei Berü
    hrung mit den Augen sofort
    gründlich mit Wasser abspülen und Arzt
    konsultieren

    USW.........

    und wer meint, das zeug ist nicht gefährlich der möge sich doch bitte untersuchen lassen und keine werbung dafür hier machen
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    Glauben ist nicht Wissen.

    Chemie und ökologisch angehauchte Zeitgenossen passen nicht zusammen. Also laß uns die Chemie und du magst das Moos eben anders bekämpfen. Es wird nur zu Streit führen.

    Im Übrigen mag ich undultsame Weltverbesserung überhaupt nicht. Es gibt größere Probleme als ein bißchen Eisen auf dem Rasen.:rolleyes:
     
    Shantay

    Shantay

    Foren-Urgestein
    und wer meint, das zeug ist nicht gefährlich der möge sich doch bitte untersuchen lassen und keine werbung dafür hier machen
    So gefährlich, wie Deine Putzmittel zuhause oder Dein Waschmittel, dessen Reste Du anschließend auf der Haut hast. Du sollst das Zeug ja nicht essen! Heutzutage hat jeder Pups ein 5-seitiges Sicherheitsdatenblatt mit allen unwahrscheinlichen Eventualitäten.

    Es ist richtig, daß es Chemie ist und daß man es bitteschön nicht essen, nicht in die Augen schmieren oder Nachbars Fiffi damit füttern soll. Aber der Negativ-Hype, der hier gegen Chemie im Garten gemacht wird, grenzt ja schon an Besessenheit. Sollen doch die einen ihren Rasen gesundstreicheln und ihm was vorsingen und die anderen nehmen eben das, was im Handel erhältlich ist. Genauso verhält es sich bei Dünger oder Schädlingsvernichtungsmitteln...

    Und wenn hier jemand fragt, was er machen soll mit seinem Rasen, dann muß es auch völlig legitim sein, daß JEDER seine Meinung dazu schreiben darf und seine eigenen Erfahrungen einbringen darf, ohne, daß er von anderen Mitgliedern angefeindet wird, auch, wenn diese genau die andere Lobby vertreten.

    LG Shantay
     
    G

    grasstreifen

    Mitglied
    Das Zeug ist bei fachgerechter Anwendung nicht gefährlich. Punkt.
    Ich bin schliesslich auch noch lebendig, derweil war ich Stoffen mit den H-Sätzen 300/310/330 wohl so nahe, das ich nach Auffassung einiger hier schon öfters gestorben sein müsste. Bin ich aber nicht, Stichwort richtiger Schutz und respektvoller Umgang.

    Was steht in dem SDS?
    Ja du sollsts Dir nicht in die Augen schmieren, noch Dich damit eincremen oder das Deinen Kindern zum spielen geben. Machste mit deinen Geschirrspültabs oder dem Waschmittel doch auch nicht, oder? Wo bleibt die Forderung nach einem Verbot für Waschmittel?
    Nur weil beim Eisensulfat halt eine chemische Bezeichnung verwendet wird, ists automatisch schlecht. Ja, Chemie ist generell böse, künstlich und tödlich.

    Naja, man hats doch fast geschafft, per Petition Dihydrogenmonooxid (Wasser) zu verbieten (mal googeln), da wundern mich solche Reaktionen eigentlich nicht. Aber ist ja generell so, in allen Bereichen: Der Patient weiß immer alles besser als der Arzt, der jahrelang studiert hat, die Youtube-Uni ist ja viel besser und seriöser, der Arzt nur von der (Ph)Farma-Mafia gesponsort usw.
    Dunning-Kruger-Effekt halt.

    Um mal zum Schluss zu kommen: Man soll diese Pflanzenschutzmittel/Herbizide, wasweißich nicht in Unmengen einsetzen, aber gezielt nach Gebrauchsanweisung eingesetzt sind die für Mensch und Natur nicht gefährlich. Dafür gibt's ja Prüfinstitute wie Das BfR oder die EFSA. Das sind Experten, die werden es wohl ein kleines bisschen besser wissen als der gemeine Hausbesitzer, oder?
    Vor meinetwegen 40 Jahren wäre die Angst vor manchen Stoffen begründet gewesen (bei z.B. Endosulfan, Diquat oder Paraquat), aber heutige Mittel müssen viele Voraussetzungen erfüllen, um überhaupt zugelassen zu werden.
     
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