Rasen Neuling oder doch eher Wiese?!

H

Homer25

Neuling
Hallo Zusammen,

ich bin neu hier und möchte mich mit ein paar Worte kurz vorstellen.
Ich bin Anfang 30 habe zwei Kinder (4 und 1,5) und seit kurzem ca 50 m² Rasen, ähh... Wiese. Besser, als das "Grün" lange zu beschreiben, seht einfach selbst auf den Fotos.
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Wir sind im Sommer in die Wohnung mit Garten gezogen und da fiel der Zustand der Wiese nicht sonderlich auf, bzw. waren wir mit anderen Dingen zunächst beschäftigt.
Jetzt nach ein paar Tagen Regen (Köln), stelle ich fest, dass die Wiese nicht mehr richtig abtrocknet und immer etwas "matschig" wirkt. Bei genauem hinsehen ist auch nicht viel Rasen zu erkennen, sonder Moos, Moos, Moos, Klee und noch vieles mehr.

Jetzt bin ich auf der Suche nach Ratschlägen wie ich dieses "Grün" am besten behandeln soll, um etwas mehr Rasenähnliches zu bekommen. Englisches Grün ist nicht das Ziel.

Alles abtragen und ein Rollrasen legen ist keine Alternative, da nur "zur Miete". Spontan habe ich an vertikutieren gedacht, Düngen und neu aussähen. Aber wie genau? Und geht das noch jetzt?
Zum Thema vertikutieren scheiden sich ja die Geister...
Der Sonneneinstrahlung zu dieser Jahreszeit liegt leider bei maximal 4 Stunden und das auch nicht auf der gesamten Fläche...

Würde mich freuen wenn Ihr einfach mal Eure Meinungen frei Kund geben würdet.

Fragen habe ich dann mit Sicherheit viele....

Etwas Offtopic:

Dass unter den Nadelbäumen kein Rasen wachsen wird haben wir jetzt mal hingenommen, aber wer weiß zufällig, was das ist?

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Wie beschleunige ich die Ausbreitung? Es ist trittfest und scheint sich an den Nadelbäumen nicht zu stören.


Danke Vorab!
Gruß
Homer25
 
  • Rasenmaster

    Rasenmaster

    Mitglied
    Top oder Hop

    Hallo Homer25,

    erstmal vielen Dank für die umfassende Fotodokumentation Deiner Anfrage. Das machen nicht viele, aber so kann am besten geholfen werden.
    Vorerst muß Du Dir die Frage stellen, ob bei Dir die Lust & Laune besteht, etwas Energie in etwas zu packen, was von Außenstehenden immer als selbstverständlich und "fürsichselbstwachsend" betrachtet wird: Rasen. - Nichts verlangt so viel kontinuierliche Hingabe wie ein gepflegter Rasen... und da muß es sich nicht um die englische Ausgabe seiner Spezies handeln.
    Hier muß eventuell richtig ein bißchen gearbeitet werden, auch wenn es sich nicht um die eigene Scholle, sondern wenn es sich um ein Mietobjekt handelt. Bei 50 qm kann es aber doch recht übersichtlich bleiben. Würde Dir hier vielleicht den aktuellen Thread von Wuudi empfehlen, um zu schauen, ob hier die Bereitschaft existiert, dieses Engagement in die Waagschale zu werfen.

    http://www.hausgarten.net/gartenforum/rasen/68071-rasen-komplettrenovierung-im-herbst.html

    Wenn ja, dann kann dieser Thread hier weiterlaufen... aber dann erst im späten Frühjahr 2015, denn jetzt sind bereits alle Messen gesungen.

    Gruß der Rasenmaster
     
    Zuletzt bearbeitet:
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Ein Rasen ist teuer - nicht nur beim Neuanlegen, sondern erst recht beim unterhalt.

    Wie jede Monokultur ist auch der Rasen aus sich heruas nicht lebensfähig, sondern braucht

    • mehr Dünger
    • mehr Bewässerung
    • mehr Aufwand
    • öfters geschnitten werden als eine Wiese
    • möglciherweise auch Unkrautvernichter (oder Handarbeit)
    Dennoch ist ein gepflegter Rasen sehr schön und auch recht belastbar.


    Da du kleine Kinder hast und offenbar auch nicht bereit bist in den Rasen viel Geld zu investieren lautet die Antwort Wiese statt Rasen.
    Zum einen wegen der Kosten und dem Aufwand, zum anderen auch wegen dem Unkrautvernichter, wobei man diesen auch durch Handarbeit und richtiger Rasenpflege weglassen kann.


    Wie kann man die bestehende Wiese verbessern?
    Gegen das Nässeproblem wirst du vermutlich wenig ausrichten können, denn eine richtige Drainage zu verlegen ist teuer und aufwendig. Es gibt evt auch eine preiswertere Lösung aber auch diese würde ich nur anwenden, wenn es ein akutes Problem ist. Ich vermute nur, daß das Nässeproblem in erster Linie an diesem verregneten Jahr liegt und würde daher erstmal nächstes Jahr abwarten.


    Düngung ist daher mein wichtigster Rat. Viele Unkräuter bevorzugen kargen Boden, während Rasen gedüngten bevorzugt. Gerade Moos ist eine typische zeigerpflanze für kargen Boden.


    Kein nachsäen, denn die gekauften Rasensamen dürften sich vermutlich kaum ähnlich sein wie der vorhandene Rasen. Daher würde das neue Gras vermutlich schneller/langsamer wachsen als das bestehende, wäre unterschiedlich in der Farbe etc.


    Mejhrfach im Jahr Unkraut jäten, damit die vorhandenen Graspflanzen mehr Platz haben sich auszubreiten.


    Öfters Mähen, denn das gefällt dem Unkraut nicht, der Rasen aber liebt es.


    Rasenmäher auf wenigstens 4 cm Schnitthöhre einstellen. Der hohe Rasen nimmt den Unkrautsamen das Licht zum Keimen.


    Ich selbst bin Anfänger auf dem Gebiet, daher warte noch weitere Tipps ab.


    Fehlender Rasen bei Nadelbäumen
    Nadelbäume lieben sauren Boden, während Rasen eher neutralen Boden mag.
    Um Bäume herum ist es generell schattiger.
    Die Bäume saufen dem Rasen das Wasser weg.
    flachliegende Wurzeln verhindern, dass das Gras sich tief verwurzelt.


    Vermutlich wirst du wenig dagegen ausrichten können.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    WICHTIG:

    Wenn du die Wiese erhalten willst, dann verzichte auf Unkrautvernichter. Es gibt spezielle Unkrautvernichter, die nur auf zweiblättriges wirkt und somit Rasen stehen läßt und Unkraut vernichtet. Was so schön klingt, würde in deinem Falle (bei dem wenigen Gras) bedeuten, daß du nur noch eine braune Fläche übrig behälst.

    Ferner bin ich auch kein Freund von Vertikulieren, weil dies auch beim Gras die Wurzeln abschneidet. Warte dazu aber noch andere Meinungen ab, evt ist bei deinem Problem auch Vertikulieren eine Möglichkeit.
     
  • E

    Emtiar

    Guest
    Alles abtragen und ein Rollrasen legen ist keine Alternative, da nur "zur Miete". Spontan habe ich an vertikutieren gedacht, Düngen und neu aussähen. Aber wie genau? Und geht das noch jetzt?
    Zum Thema vertikutieren scheiden sich ja die Geister...
    Der Sonneneinstrahlung zu dieser Jahreszeit liegt leider bei maximal 4 Stunden und das auch nicht auf der gesamten Fläche...

    Hallo Homer25,


    ich würde jetzt auch nichts mehr groß anfangen, sondern die Pflege- und Kulturmaßnahmen auf das Frühjahr verlegen.
    Schau mal, hier kannst du nachlesen, worauf es speziell nach dem Winter ankommt:
    http://www.hausgarten.net/gartenforum/rasen/32976-pflegemassnahmen-fuer-rasen-nach-dem-winter.html


    Ich selber bin auch stolze Besitzerin einer Klee-/Moos-Wiese, die hier und da von Gras unterbrochen wird und setze jetzt einfach mal auf den Faktor Zeit. Gift geht gar nicht, vertikutieren auch nicht (mehr), statt dessen mähen und kämmen, vereinzelt belüften. Regelmäßig wässern und düngen (freilich der Jahreszeit entsprechend) und ansonsten - den Garten genießen.


    Lieben Gruß :eek:
    Emmi
     
  • H

    Homer25

    Neuling
    Danke Euch für die ersten Antworten!

    Den Thread von Wuudi habe ich bereits vor Erstellung meines Threads mit großem Interesse gelesen.

    Hier übersteigt aber der Aufwand meine Vorstellung. Die eigentliche Arbeit scheue ich zwar nicht, aber alles einmal auf 0 setzen, also die Wiese komplett abtragen ist doch (nach momentaner Meinung) zu viel.

    Unkrautvernichter kommt auch nicht in Frage, in erster Linie wegen der Kinder.

    Meine Frage, was kann ich tun, um die Qualität der Wiese zu verbessern? Von Rasen spreche ich erstmal nicht... vertikutieren, düngen, Sand,...?

    Habe gestern mit eine Handvertikutierer http://www.gardena.com/de/gartengerate/combisystem/combisystem-vertikutier-boy/ mal an einer Stelle mit viel Moos angesetzt und musste feststellen, dass ich alles bis aufs Erdreich runter nehme. Hier wäre dann eine neue Aussaht dann doch notwendig! Aber jetzt noch?

    Hab schon öfter gelesen, dass das Aufbringen von Sand gegen nassen Boden helfen soll, aber wie geht man hier vor?

    Freue mich über weitere Antworten!
    Gruß Homer25
     
  • H

    Homer25

    Neuling
    Hallo Emmi,

    das war deutlich! :grins:

    Bin nur gerade voller Tatendrang, aber dann muss ich wohl bis zum Frühjahr warten...

    Aber was dann? So eine Wiese, wie Du sie beschreibst, wäre ja schon super.
    Was bedeutet "kämmen" und wie belüftet man?

    Gruß Homer25
     
    E

    Emtiar

    Guest
    N'Abend Homer,


    mit "kämmen" meine ich so ein Teil, guck mal hier:
    http://www.amazon.de/Gardena-3381-20-cs-Rasenrechen-60-breit/dp/B0001E3W78
    ... den gibt es aber selbstverständlich auch von anderen Anbietern, logo.


    Und mit "belüften" meine ich eine zierliche Spindel, die ich unter den Vertikutierer klemme, sieht etwa so aus:



    Also dünne Stacheln, die halt nicht gar so tief reinscheiden wie die Vertikutiermesser.


    Belüften und kämmen sind viel schonender als vertikutieren... aber freilich auch zeitintensiver. Ich hab echt Bauklötze gestaunt, was ich mit dieser Methode aus dem Rasen raushole, und es wird weniger, seit ich es regelmäßig mache. Aber ich bin mir im Klaren darüber, dass ich mal so eben drei Jahre einplanen muss, wenn ich meinen Rasen endgültig wieder auf Vordermann bringen will...


    Lieben Gruß
    Emmi
     
    M

    marsusmar

    Guest
    Manno man habt ihr zu viel Geld und Langeweile??????????



    Unsere Wiese ist ein zugewachsener Nutzgarten ohne Rasensaat. Wurde nur wenn absolut nötig gemäht, hat ja niemand hier gewohnt. So sah es damals aus:
    Den Anhang 422298 betrachten


    Im Sommer wird April bis Juli nicht gemäht, weil es sonst braun wird, da kein Wasser vorhanden war oder dafür verschwendet werden soll. Was dafür sorgt das der Bewuchs aussäht und sich von allein verdichtet. Ist heute weniger relevant da genung beiwuchs da ist.
    Nach dem Bau haben wir aufgeschüttet und locker Rasen gesäht aber das ganze nie gedüngt, nur anfangs ab und zu zugewässert, als Trittboden langt das völlig.
    Neuderdings kommen wilde eingewanderte nicht essbare Erdbeeren dazu die einige stellen wundervoll abdecken und nicht mehr gemäht werden müssen.
    Genial.
     
  • E

    Emtiar

    Guest
    Manno man habt ihr zu viel Geld und Langeweile?????????

    2x ja. :smile:




    Komm schon, Suse, sei nicht so.
    Ich weiß ja, du bist ein Naturkind, und das grüne Etwas in deinem Garten brauchst du nur, um deine Schuhe sauber zu machen... aber andere Menschen sind eben anders. :pa:


    Homer hat Kinder und ich immerhin einen Hund, mit dem ich auf dem grünen Etwas rumtoben möchte. Von daher sollte der Gedanke, statt eines grünen Etwas vielleicht doch was rasenähnliches zu haben, nicht gar zu abwegig sein, hmmm?


    @Homer: Nutz doch einfach den Herbst und Winter um dich hier ein bisschen einzulesen. Ich selber habe hier im Forum auch gelesen, gelesen und nochmals gelesen und viele tolle Tipps, Links oder schlicht und ergreifend auch Diskussionen gefunden, die mir bei meinem Rasen geholfen haben.


    Lieben Gruß :eek:
    Emmi
     
    W

    Wuudi

    Mitglied
    Unkrautvernichter kommt auch nicht in Frage, in erster Linie wegen der Kinder.

    Meine Frage, was kann ich tun, um die Qualität der Wiese zu verbessern? Von Rasen spreche ich erstmal nicht... vertikutieren, düngen, Sand,...?
    Kann mir einer erklären warum hier so eine Panik vor Unkrautvernichtern "wegen Kinder" immer herrscht? Ich selbst habe auch 2 kleine Kinder und gerade wegen denen haben wir mit Chemie angefangen. Unsere Wiese wurde nie richtig gemacht, die war ein richtiger Wildwuchs. Hab jetzt zufällig mal ein paar Jahre alte Fotos gefunden, da war nur Klee, Löwenzahn&Co, von Rasen nichts zu sehen. In dem Sommer wo mein Erstgeborener dann zwischen all den Bienen anfing zu krabbeln wurde es uns zu bunt und wir haben 1x Dicotex/Loredo quattro gespritzt. Was soll daran so schlimm sein. Dann wird die Wiese eben ein paar Tage nach Behandlung bis zum Mähen nicht betreten, das sollte doch woll möglich sein, oder?

    Anyway, was ich sagen wollte, 2 Jahre drauf gabs dann nochmal eine gezielte Ladung auf Klee+Löwenzahn und wenn man in meinem Thread am Anfang liest kann man jetzt sagen es wäre eine "akzeptable" Wiese gewesen wenn man denn keinen Rasen will/mag/braucht...
     
    Gecko

    Gecko

    Löschmann
    Mitarbeiter
    Sei froh, daß es noch ein paar Bienen gibt!:mad:
     
    C

    Chrisel

    Guest
    Kleine Kinder und dann Gift im Garten, sehr verantwortungsbewußt.

    Einsame Spitze. :(
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Ich bin eher auf der Seite von Wuudi.

    Ich habe zwar vor Jahren, als ich den Garten von meiner Mutter übernahm den Einsatz von Gift in meinem Garten gestoppt, allerdings nie ganz ausgeschlossen.
    ES gibt Einsatzbereiche, in denen der Einsatz von Unkrautvernichter zumindest vertretbar ist.

    Natürlich muss man dann für einige Zeit Kinder und/oder Haustiere vom Grün fern halten.

    Da wird immer vom Gänseblümchen und vom Löwenzahn gesprochen die sich in den Wiesen breit macht. In meinem Falle ist es Fünffingerkraut und Vogelmiere.
    Vogelmiere ist in meinem neu angelegten Rasen fast so zahlreich vertreten wie das ausgesääte Gras. Selbst auf 70qm dies zu jäten grenzt an Sisyphossarbeit. Das Fünffingerkraut ist dabei noch schlimmer, weil es mit seinen 20cm langen wurzeln sich in wenigen Monaten mit seinen Ranken über den ganzen Garten ausbreiten kann. An Unkraut jäten ist hier nicht mehr zu denken und wenn man es so läßt, dann kann man gleich fünfigerkraut aussähen - es kommt auf das gleiche heraus.

    Gerade wer Kinder und oder Haustiere hat, der sollte seine Liebe lieber in die Kinder als in den Rasen investieren;)

    Für mich selbst habe ich beschlossen (und auch mehrfach hier im forum schon erwähnt). Dass ich wenigstens in den ersten 2 Jahren für meinen Rasen Unkrautvernichter einsetzen werde. Danach warte ich ab, welches Unkraut sich einstellt.

    Löwenzahn steche ich nur - bei Fünfingerkraut werde ich zum Giftmörder;)

    Dennoch bleibe ich mir dabei Treu, dass ich in meinem Garten Gift immer nur dann einsetze, wenn alle anderen Optionen ausgeschöpft sind.
     
    C

    Chrisel

    Guest
    ES gibt Einsatzbereiche, in denen der Einsatz von Unkrautvernichter zumindest vertretbar ist

    Für mich nicht !!
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Es gibt immer Leute die entweder

    • einen zu kleinen Garten haben
    • oder zu viel Zeit haben
    • oder denen der Garten wichtiger ist als die Familie
    Für meine ehemals fast 1000qm Nutzgarten habe ich in den letzten 5 Jahren nicht einmal eine kleine Flasche Unkrautvernichter gebraucht. Aber auf die kann und will ich nicht verzichten.


    und ich kann auch nicht akzeptieren, dass man öffentlich im Internet dafür gerügt werden soll.
     
    E

    Emtiar

    Guest
    Es gibt immer Leute die entweder

    • einen zu kleinen Garten haben
    • oder zu viel Zeit haben
    • oder denen der Garten wichtiger ist als die Familie

    Was soll der geneigte Leser mit diesen haarsträubenden Behauptungen anfangen?
    Und was hat das mit dem Thema Gift zu tun?


    und ich kann auch nicht akzeptieren, dass man öffentlich im Internet dafür gerügt werden soll.

    Wir erinnern uns: Das hier ist ein Garten-Forum. :smile:
     
    C

    Chrisel

    Guest
    Wenn man ein Thema anschneidet muß man auch mit negative Äußerungen umgehen können, ansonsten sollte man nur Bilder von Blümchen reinsetzen.
     
    Konstanze

    Konstanze

    Mitglied
    Homer hat Kinder und ich immerhin einen Hund, mit dem ich auf dem grünen Etwas rumtoben möchte. Von daher sollte der Gedanke, statt eines grünen Etwas vielleicht doch was rasenähnliches zu haben, nicht gar zu abwegig sein, hmmm?
    Emmi
    Sorry, aber sowohl Kindern als auch Hunden ist es sowas von aber auch völlig egal, auf "welchem" Grün sie toben..... die brauchen ganz gewiss keinen Rasen!! Das ist nur für's eigene wohlfühl-sieht-schick-aus-Ego.

    In dem Sommer wo mein Erstgeborener dann zwischen all den Bienen anfing zu krabbeln wurde es uns zu bunt und wir haben 1x Dicotex/Loredo quattro gespritzt. Was soll daran so schlimm sein.
    Wenn das "Unkraut" blüht, kann man's einfach mähen - schon ist da keine einzige Biene mehr. Erlebe ich immer wieder, wenn der Klee gemäht ist.

    Schön, dass ich meine (frühe) Kindheit noch quasi auf ungemähten, wundervollen Blumenwiesen verbringen durfte - abends voller Grasflecken und der Mama immer fette bunte Wiesenblumensträuße mitgebracht. Bienen? Nun, ich kann mich nicht erinnern, dass ich selbst oder ein anderes Kind jemals tatsächlich von Bienen gestochen wurde.
    Erdwespen, Wespen überhaupt, ja - aber Bienen? Die sind schneller weg, als ein (Klein-)Kind überhaupt drauf treten könnte.
    Nostalgie. Heute stehen an diesen Plätzen schicke, stereotype Häuser mit Rasen und Kirschlorbeer, deren Bewohner Geld bezahlen, um bei einem Gang über einen Barfußpfad wieder ihre Mitte zu finden..


    Musste ich - als sonst stiller Mitleser all dieser "Rasen - Panik - Threads" einfach mal loswerden.
    Ich habe ca 1500qm Garten, davon ca die Hälfte noch wilde Wiese / Streuobstwiese.

    Was glaubt Ihr, wo's Enkelchen ( 2 1/2) und der Hund am liebsten sind??

    Grüße
    Konstanze
     
    H

    Homer25

    Neuling
    Guten Abend,

    um mal wieder zurück zum Thema zu kommen....

    Schweren Herzens habe ich mich damit angefreundet diese Jahr nichts größeres mehr am Rasen zu machen.

    Habe eben den gesamten Thread zum Thema "Rasenpflege vor/nach dem Winter" gelesen. Habe aber immer noch Fragen:

    1) Welchen Herbstdünger empfehlt ihr?
    2) Welches "Werkzeug" habt ihr für Euren Rasen/Wiese? (ausser Rasenmäher)
    Habt Ihr alle so einen speziellen Rasenrechen?
    3) Wie genau funktioniert das jäten im Rasen. Wenn ich mir vorstelle verschiedenes "Beikraut" zu stechen, entstehen doch Löcher im Rasen.
    4) Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Thema Sandausbringen?

    Am meisten an unserer jetzigen Wiese stört mich folgender Bereich
    IMG_8228.jpg

    Hier ist die Wiese schnell "matschig". Was empfehlt Ihr hier?

    Schönes Wochenende!
    Gruß Homer25
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Den Kllee kann man natürlich nicht jäten, das wäre ein vergebliches Liebesspiel;)
    Außerdem ist Klee ein muss in einer Wiese.
    Ich würde nur die großblättrigeren Pflanzen ausstechen.

    ICh habe dafür ein Löwenzahnstecher, sowas wie das hier: http://www.gartendatenbank.de/photo/2008051901

    Die Löcher die dabei entstehen sind recht klein und wachsen in kürzester Zeit wieder zu.

    Ferner würde ich zweimal im Jahr düngen, in der Hoffnung dass das "Gras" dichter wird.

    Mein Tipp wäre auch nicht zu tief mähen, dafür lieber öfter falls das machbar ist. Wunschhöhe mindestens 4 besser 5 cm.
     
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