Rasenbewässerungsplanung - Neuling hat Fragen

E

EffZeh

Neuling
#1
Hallo zusammen,
ich muss in Kürze meine Rasen erneuern und möchte nun die Möglichkeit nutzen, die Bewässerung unterirdisch zu verlegen.
Die Fläche ist relativ überschaubar, meine Ansprüche sind auch nicht sehr hoch.
Ich würde auch keine separaten Stränge für Rasen- und Beetflächen vorsehen.
Umfasst wird das Grundstück von einer Ligusterhecke, bereits 10 Jahre alt, wurde aber Anfang diesen Jahres umgepflanzt. Sie hat den Sommer bisher gut überstanden.
Hinter der links dargestellten Garage, das Haus ist nicht dargestellt, habe ich einen Wasserhahn, 3/4-Zoll. Der Eimertest ergab ca. 20 Sek. Rechts vom Haus in der Nähe des Spielhauses liegt ebenfalls ein gleicher Wasserhahn, die Zuleitug kommt ebenfalls von der Garage.
Ich habe die von mir angedchten Regnerbereiche mal eingezeichnet, bin mir aber aufgrund fehlender Erfahrung total unsicher, ob das so funktionieren würde.
Als Regner möchte ich gerne aufgrund diverser Berichte hier im Forum nicht auf Gardenaprodukte setzen, sondern eher die Hunter oder Rainbird-Regner.
Könntet ihr mir hierzu Empfehlungen oder Verbesserungsvorschläge machen?
Ich denke, dass die Fläche mit einem Strang zu machen ist, oder?
Eine automatische Steuerung kommt erstmal nicht in Frage, sollte aber später mit nem Raspi möglich sein.
Ich würde mich über Ratschläge sehr freuen und wünsche allen einen schönen Sonntag.
Grüße aus dem Münsterland...
André Den Anhang Gartengrundriss - Regnerplanung.pdf betrachten

Ich habe die derzeitigen Radien der Regner mal eingetragen, ist wahrscheinlich wichtig zur Planung der Regner.
 

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  • merls

    merls

    Mitglied
    #2
    Hallo EffZeh,
    Wie Parzival schon in einigen Beiträgen geschrieben hat ist eine Kopf zu Kopf bewässerung unerlässlich wenn man eine gleichmäßige Bewässerung bauen will.
    Was deinen sehr hübschen Plan angeht würde ich den etwas umbauen und Beete und Rasen getrennt voneinander bewässern.
    Die Beete würde ich mit Micro Spray Jet Düsen 90°,180° und einer 13mm microleitung besprühen. Da gibt es nette Sprücher die schaffen runde 2meter und Fluten die Beete nicht mit Wasser .-)

    Beim Rasen würde ich versuchen mehr Kopf zu Kopf Bewässerung hinzubekommen.
    Ich hab das mal mit Edding in deinen plan gemalt wie ich es wohl für mich machen würde.
    Wenn du das mit deinem Programm mal nachbastelst kann man bestimmt gut sehen wie die überschneidungen wirklich sind.
    Es wird sich kaum vermeiden lassen das du 3fach bewässerte Stellen hast, Jedoch wird das in aller regel nicht problematisch sein.
    Solange das Wasser versickert und nicht auf dem Rasen stehen bleibt und schwimmt.



    Größere Probleme sehe ich bei der Verfügbaren Wassermenge. 20sec = 30Liter/min = 1800L/h
    So ein 5004 mit ner kleinen Düse braucht rund 400l/h davon brauchst du mindestens 2 Stück. bleiben noch 1000l für 5 weitere Regner.
    Das wären nur 200l Pro Stunde pro regner.

    Da solltest du mal bei den Getrieberegnern schauen das du entsprechend der Wurfweite was findest das in die 1800l/h passt.
    Die Rainbird 3500er Reihe schafft von 4m-8metern auch mit kleinen Düsen die wenig durchfluss brauchen.

    Hier bist du gefragt die Kenndatenblätter zu durchforsten und dir dein Sortiment entsprechend der Wurfweiten und Durchflussraten zusammenzubauen.

    Wichtig wäre noch der Fließdruck bei voll geöffnetem hahn damit du weisst wie Weit die Regner bei deinem vorhandenen Druck kommen.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
    E

    EffZeh

    Neuling
    #3
    Hallo Torsten,
    besten Dank für die Unterstützung und diversen Hinweise.
    Ich habe gestern abend mal die Datenblätter der MP Rotatoren von Hunter in Augenschein genommen und auf der Grundlage mal einen neuen Plan skizziert. Ich hoffe, dass ich mit den MP2000ern klar komme.
    Den Anhang Gartenbewässerung - Hunter MP Rotator.pdf betrachten
    Oder fallen diese Düsen für dich komplett raus? Bin da halt echt ein Laie...
    Die Kopf zu Kopf Thematik habe ich bereits versucht zu berücksichtigen...

    Ich schaue mir mal heute abend die von dir angesprochenen Regner bzw. Beetdüsen an und plane ggf. noch mal um.
    Vielleicht kannst du mir ja ein kurzes Feedback zu meiner aktuellen Planung und den entsprechenden Düsen geben.

    Vielen lieben Dank für die Hilfe, toll!

    Gruß Andre
     
    E

    EffZeh

    Neuling
    #4
    Hallo,
    ich habe soeben mal die Werte des MP Rotator gecheckt.
    Allerdings steht noch die Prüfung des Fliessdrucks aus. Hier frage ich mich, wie ich diesen am besten gemessen bekomme?

    Ich habe mal die optimalen 2,8 bar Druck angenommen. Im Keller liegen von den Stadtwerken 5,5 bar Wasserdruck an...
    Bei 5*MP2000-90 Düsen, 1*MP2000-180 sowie 1*MP2000-270-Düsen komme ich auf einen Gesamtdurchfluss von 14,55 l/min und einer Niederschlagsrate von 10mm/Std. (ca. 100qm Rasen- und Beetflächen).
    Würde das ausreichen oder müssen doch andere Düsen/Regner ran?
    Ich sehe mir mal die Rainbird 3500 an, mal schauen wie die Werte dann ausfallen...
    Gruß André
     
  • merls

    merls

    Mitglied
    #5
    Hallo André,
    MP Rotatoren kenne ich nur in der Theorie und aus diversen Youtube Videos. Praktische Erfahrung hab ich damit keine.
    Parzival hat glaube 1 oder 2 laufen, glaube aber das er eher auf die Getrieberegner von hunter oder rainbird setzen würde.

    Wer jedoch nciht genug Wasserdurchfluss hat für die Getrieberegner und nicht 3-4 Stränge nacheinander beregnen will, für den können die MP Rotatoren interessant sein.

    Wie misst man Fließdruck.
    http://blog.dvs-beregnung.de/2016/09/02/wasserdruck-selbst-berechnen/
    hier ist es schön beschrieben und auch ein Bild des Manometers auf einem T-Stück zu sehen.

    Wenn du mit den MP Rotatoren nur auf 14,55L/Min kommst hast du ja noch fast 15l/min Luft nach oben.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
  • E

    EffZeh

    Neuling
    #6
    Hallo,
    ich habe soeben den Druck an der Aussenzapfstelle gemessen. Im Keller sind am Filter / Manometer ca. 5,5 bar, oben im Garten an den Zapfhähnen jedoch nur max. 2,5 bar, statischer Druck.
    Diesen Wert kann ich jetzt sicherlich als Wert zur Bestimmung der passenden Regner/Düsen nutzen, richtig?
     
  • merls

    merls

    Mitglied
    #7
    Hallo Andre,
    wichtig ist der Fließdruck, sprich der Druck der bei laufendem Wasser erreicht wird während du den Eimertest für die Durchflussmenge machst. Denn sogar von diesem Druck geht noch ein bisschen verloren durch die Reibung innerhalb der Leitungen.
    Ich befürchte das du bei 20-30meter Rohr am letzten Regner vielleicht noch 1,8bar Fließdruck oder weniger hast.
    Das würde bedeuten das die theoretisch ermittelten Wurfweiten am Ende nicht erreicht werden.

    Fließdruck = Wurfweite der Regner.
    Durchfluss = Anzahl der Regner die auf einmal laufen können.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
    E

    EffZeh

    Neuling
    #8
    Hallo Torsten,
    hatte deine Antwort soeben noch gar nicht gelesen...
    Ich vermute, dass der Druck in den nächsten Stunden wieder steigt, wenn die Nachbarn ihre Sprenger mal wieder aushaben.
    Aktuell liegt der Druck bei etwas über 2,6bar.
    Ich hatte den Test übrigens auch mit so einem Manometer am T-Stück gemessen. Habe allerdings einen „normalen Wasserhahn, 3/4 Zoll.
    Ich habe diesen dann gegen einen 1Zoll-Kugelhahn getauscht. Dann war der Druck aber um ca. 0,4 bar geringer. Kann das sein oder sind das Messungenauigkeiten?
    Woher kommt denn wohl mein Druckverlust bis zum Wasserhahn? Kann das wieklich an zu vielen Bögen und Abzweigen liegen? Die Leitung ist meiner Meining nach mindestens DN20 als Kupferleitung im Keller, im Erdreich zur Garage eine DN32 PE-Leitung, in der Garage inklusiver 2,5er Wasseruhr eine 3/4Zoll-Leitung, evtl. sogar 1 Zoll. Draussen vor dem Zapfhahn zu guter letzt noch ne DN22 Edelstahlleitung.
    Vielleicht liegt da irgendwo der Hund begraben. Der Höhenunterschied liegt bei einer Etage, jedoch mit mehreren Auf- und Abwärtsleitungen...

    Soll ich dann mal probehalber die MP2000 Rotatoren, Rainbird 3504 sowie die Hunter PGP Ultra (evtl. zu hohe Reichweiten...) bestellen?
    Für die Leitung im Boden dann eine DN25 oder Dn32-Leitung? Ich könnte mir au
    Würdest du an den Beeten eine zusätzliche dünnere Leitung verlegen? Diese könnte ich ja erstmal liegen lassen und ggf. später Sprayer einsetzen und eventuell über eine Ventilbox steuern. Das wäre aber der nächste Step...
    Bin mir halt unsicher, welche Düsen für den Rasen die richtigen sind.
    Der Boden ist halt nicht problematisch und nimmt schon vernünftig Wasser auf, ist kein Lehmboden. Oberbodenschicht sicherlich 50-70cm stark.
    Vielen Dank für die Unterstützung.
    Ich lese alles möglich hier im Forum nach, werde teilweise aber halt immer unsicherer, gerade in Bezug auf die passenden Regner...
     
    Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    #9
    Lieber André, nur mal so gefragt. Am Druckbegrenzer Deines Hausanschlusses liegen 5,5 BAR an?

    Schwankt dieser Wert, wenn Deine Nachbarn so richtig vom Leder ziehen?
    Am Gartenhahn liegen 2,5 BAR statischer Druck an? Nach dem Du einen 1“ Hahn verbaut hast, beträgt der statische Druck an dieser Stelle 0,4 BAR weniger? Wir reden über den statischen Druck (Hahn zu) und Du hast im Blick, dass der statische Druck am Hausanschluss immer noch 5,5 BAR ist?
    Wenn das alles so wäre, würde ich das bei statischem Druck für einen Messfehler halten.

    Ich würde den Klempner meines Vertrauens fragen, wie etwas mehr von den anliegenden 5,5 BAR in mein Häuschen kommen. Das kann der wahrscheinlich mit einem Handgriff richten.

    Den Klempner könnte man gleich fragen, wie denn am besten die Wassermenge X bei Druck Y aus dem Gartenwasserhahn zu holen sind. Wenn man das mit Versenkregnern machen will, sollte gleich die Frage geklärt werden, ob ein Gartenwasserzähler Kostenersparnis bei den Stadtwerken bringt und dass man auch nicht möchte, dass nur ein Tropfen dieses Bewässerungswassers ins Trinkwassernetz des Hauses zurück fließt. Gute Klempner haben da in der Regel wunderbare Vorschläge.

    Viel Glück
     
    E

    EffZeh

    Neuling
    #10
    Guten Morgen Parzival,
    eine „grüne Uhr“ habe ich in der Garage als Zwischenzähler.
    Ebenso bleibt der Druck bei mir am Hauseingang bei 5,5 bar, ich hatte gestern abend einmal den Filter gespült, ob da etwas vielleicht haken könnte oder so. Ergab aber keine Veränderung am Druck.
    Gestern spät abend sowie heute morgen lag der Druck im Garten an der Aussenzapfstelle bei geschlossenem Hahn bei ca. 3,1bar.
    Ich hatte bereits einen gut bekannten Klempner gefragt. Dieser hatte mir auch kurz ds Barometer gebastelt. Nach kurzer Erläuterung meiner Situation schlug er mir vor, doch eine neue separate Leitung bis in den Keller zu legen. Jedoch ist mir der Aufwand zu hoch, da ich dafür die komplette Terrasse queren müsste...
    Ausserdem denke ich, dass ich doch mit dem derzeitigen Druck genug Druck für meine Rasenfläche haben sollte, oder?
    Aber ich werde ihn mal bitten, sich die Sache bei mir anzuschauen, vielleicht fällt ihm dieser eine Dreh auf und die Sache lässt sich leicht verbessern...
    Welche Regner würdest du mir denn empfehlen, da ich zum Wochenende mal einen Testlauf machen möchte?
    Vielen lieben Dank!
    Gruß André
     
  • E

    EffZeh

    Neuling
    #11
    Hallo,
    scheinbar ist mein Manometer im Keller defekt, es liegen hier wahrscheinlich nur ca. 3,5bar strassenseitig an.
    Dann sind die 2,5-3bar oben im Garten passend.
    Laut Wasserversorger wurde der Wasserdruck um 1bar aufgrund der Trockenheit reduziert, dass konnte man vor einigen Wochen auch spüren.


    Welcher Regner ist denn nun der bessere:

    MP2000 Rotator mit PRS040-Gehäuse - druckregulierendes Gehäuse von Vorteil?
    Rainbird 3504


    Ich tendiere aufgrund der passenderen Reichweite zum MP Rotator…
     
    Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    #12
    Lieber André,

    Antwort auf die ganz großen Fragen bist Du uns noch schuldig.

    Dein Rückspülfilter reduziert den Wasserdruck auf vier BAR. Das ist im Interesse Deiner Armaturen im Haus so gewollt.

    Der statische Druck an Deinem Druckmesser fällt auf 2,5 BAR, wenn alle Nachbarn gießen?
    Oder läuft da eventuell ein Verbraucher im eigenen Haushalt?

    Die aller spannenste Frage ist ja, wieviel Wasser läuft in den Eimer, wenn Du auf diesem Manometer 2,5 BAR siehst? Der Fließdruck! Dann ergeben sich erste Planungsansätze…

    Auf Deinem Bild 4 ist ein Wasserhahn abgebildet. Was immer sich der Installateur gedacht hat, noch einen Winkel zu setzten und die Wandhalterung nicht direkt auf die senkrechtverlaufende Leitung zu klemmen – egal – Aber dieser Hahn ist ist eine ungeheure Bremse. Du schreibst von einem zölligen Kugelhahn. Hast Du den an diese Stelle geschraubt? Wenn nicht, kann ich Dir sagen, dass du mit dem Wechsel dieses Hahns die zur Verfügung stehende Wassermenge mindestens um 20% puschst.
    Die Öffnung – also das Loch in der Kugel - sollte den Querschnitt der Zuleitung haben. Alles was enger ist, als der Rohrquerschnitt, wirkt wie ein halbabgedrehter Wasserhahn.

    Welche Regner? Ich weiß nicht, was auf Deinen Beeten passiert. Da gibt es Pflanzen, die mögen gar keinen Regen. Das kannst nur Du einschätzen. Sprühdüsen, Tropfer… da gibt es eine Menge Utensil, mit dem man Beete sachkundig bewässern kann. Bis hin zu VAN Sprüdüsen.

    Die Rasenfläche? Ich habe gar kein Gefühl, welche Radien da gebraucht werden. Aber wenn ich sehe, dass Du mit geringem Druck und wenig Wasser auskommen mußt, ist die MP Rotator - Konzept eigentlich ganz nett. Ich finde diese Düsen eigentlich nicht so cool, aber sie sind wohl wirklich der „Rödeldraht“ an Stellen, wo es nicht anders geht. Damit das funktioniert, müssen Sie in engem Verbund stehen.

    Dreierverbund ist optimal. Nett ist, dass man diese diversen Düsenmodelle toll mit einander kombinieren kann. Ich würde nicht die größten Radien wählen. Diese MP 2000 sind schon recht weitreichend. Wenn Du die Düsen werkeln siehst, wirst Du verstehen, was ich meine. Bestell Dir doch ein paar 2000er und schau mal mit einem Niederschlagsmesser, was da so passiert.

    Viel Glück

    Vergiss druckregulierende Gehäuse. Du hast nichts, was Du begrenzen mußt
     
    B

    baxino

    Mitglied
    #13
    Hallo Effzeh,
    ich würde Dir auch zu MP Rotatoren, bzw. zu den relativ neuen R-VAN Düsen von Rain Bird raten.
    Verglichen mit "normalen" Versenk oder Getrieberegnern wird dann weniger Wasser verbraucht, der Rasen effektiver, weil tiefer gehend bewässert und weniger Druck benötigt.
     
    merls

    merls

    Mitglied
    #14
    Hallo Effzeh,
    ich würde Dir auch zu MP Rotatoren, bzw. zu den relativ neuen R-VAN Düsen von Rain Bird raten.
    Verglichen mit "normalen" Versenk oder Getrieberegnern wird dann weniger Wasser verbraucht, der Rasen effektiver, weil tiefer gehend bewässert und weniger Druck benötigt.
    Hallo Baxino,
    Bei weniger Wasserverbrauch und weniger Druck ist so ne Sache... Die Getriebe Regner schaffen bei gleichem Druck deutlich höhere Weiten.
    So gesehen brauchen die Getriebe Reger weniger Druck...
    Beispiel R-VAN24 180° = knapp 5,8m Reichweite, bei 2,1Bar Druck und 0,27m³/h Wasserverbrauch 16mm Niederschlag (rechnerisch=Liter durch Fläche = 15mm/m²)
    gegen 3500er serie 180° mit 1,5er Düse= 7m Reichweite, bei nur 2Bar Druck und 0,27m³/h Wasserverbrauch 12mm Niederschlag, wobei das genau die 15mm Niederschlag ergiebt wenn man die Weite mittels Störschraube auf 5,8m reduziert. Weil dann wieder 270l auf 18m² verteilt werden.

    Effektiver..
    Ich sehe wenn ich ehrlich bin keinerlei unterschied zwischen den beiden Regnern, Beide beregnen bei gleichem Druck und gleicher verbrauchter Wassermenge die gleiche Fläche mit dem gleichen Niederschlag. Davon ausgehend das die Wasserverteiltung über die gesamte Fläche in etwa ähnlich ist. Was ist also an den MP Rotatoren effektiver?

    Man muss also mit beiden Regnertypen gleich lange bewässern um die gleiche Niederschlagsmenge zu erhalten.

    Wenn ich so drüber nachdenke würde ich auch bei niedrigem Druck und relativ großen Wurfweiten zum Getriebregner tendieren, da ich diese mittels Störschraube begrenzen kann, aber jederzeit durch weniger Störung die Weite erhöhen kann bei gleichen Vorbedingungen und somit falls ich merke das die Reichweite zu knapp ist und ich mehr Überlappung brauche nicht alles ausgraben muss.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
    E

    EffZeh

    Neuling
    #15
    Hallo,
    ich komme leider erst jetzt zum antworten...
    #Parzival:
    Wie schon geschrieben, scheint das Barometer am Rückspülfilter defekt zu sein. Der Druck ist momentan im gesamten Ort bei uns aufgrund der Trockenheit vorsorglich reduziert, wird sich in den kommenden Tagen aufgrund des zu erwartenden Niederschlags wieder hoffentlich normalisieren. Dann kontrolliere ich den Druck noch einmal.
    Ich muss mir zum Wochenende mal für den Eimertest bei 2,5 bar eine passende Armatur besorgen, sprich hinter dem Barometer und dem 3/4-Zoll-Schlauch einen 3/4-Zoll-Kugelhahn oder größer um die Fließmenge vernünftig reduzieren zu können, richtig? Vielleicht kann ich auch den Wasserhahn gegen einen größeren Kugelhahn ohne "komischen" Winkel tauschen, um die größtmögliche Durchflussmenge zu erhalten.
    Wenn dann der Wasserdruck wieder hoch geregelt wird, wäre es ja ein Traum...
    Beete:
    Dort wachsen momentan Rosen, im anderen Stauden verschiedenster Art. Welchen Wasserbedarf die wirklich haben, kann ich nicht sagen, habe bisher immer nach Gefühl gegossen. Gibt es denn dafür auch regulierbare Düsen wie etwa die Regner mit Störschrauben?

    Rasenregner:
    Die Radien belaufen sich meiner Meinung nach bei ca. 4,00 bis 4,50m.
    Ich werde mir jetzt mal 2 MP2000 Rotatoren bestellen. Welches Gehäuse wäre denn empfehlenswert?
    Ebenso würde ich mir jeweils die Rainbird 3504 sowie die R-VAN18 45-270 bestellen. Die R-VAN hören sich vielversprechend an, hängt aber wohl von meinem Fließdruck ab...
    Den Punkt, wie Torsten ihn beschrieben hat, dass ich bei einigen Getrieberegnern die spätere Einstellmöglichkeit mittels Störschraube habe, finde ich ebenfalls wichtig.
    Sind die für die R-VAN empfohlen Rainbird 1800 er Gehäuse die richtigen in euren Augen?

    Ich überlege momentan ebnfalls, wie ich die Gehäuse an die Leitung anschliessen soll? Aufgrund der unterschiedlichen Gehäusehöhen denke ich, ist es sinnvoll, die Gehäuse mit einem flexiblen Anschlussschlauch anzuschliessen. So habe ich später die Möglichkeit, tiefere Gehäuseformate anzuschliessen, ohne die Leitung zu verlegen.
    Wie sieht es denn mit einer Entwässerungsmöglichkeit für den Winter aus. Ich lese, dass das Ausblasen mit Kompressor für die Düsen problematisch sein könnte. Sind die Entwässerungsventile die bessere Wahl? Ich habe in der Garage eine Möglichkeit, nach abgesperrter Wasserleitung an diese einen Kompressor anzuschliessen, hätte dabei aber nicht die Düsen im Auge...

    Besten Dank und noch einen schönen Abend!
    Gruß André
     
    Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    #16
    Lieber André,

    mach Dir mal keinen Streß. Schreib‘ nur wann Du Zeit hast.

    Ob das Manometer in Deinem Rückspülfilter kaputt ist? Das würde ich beobachten. Auch finde ich es spannend, dass der Wasserdruck im Ort reduziert wurde? Meinst Du wirklich? Ich kann Dir sagen, dass man in Großstädten zur Halbzeitpause wichtiger Fußballspiele eine Druckerhöhung anfahren muß. Schon möglich, dass kleiner Netze die üblichen vier BAR bei dieser Hitze nicht halten können.

    Aber vielleicht planst Du das gleich ein, denn Du wirst Deine Bewässerung ja immer in solchen Ausnahmesituationen brauchen.

    Passende Armatur und spannender Winkel? Dieser letzte „Knick“ wird sicher nicht die Wassermenge einschränken. Da hatte ich mich nur gefragt, warum der handelnde Klempner, den nun unbedingt installiert hat. Wenn Du Deine Bewässerungsanlage planst, ist dieser Hahn in Hüfthöhe doch sowieso nicht die erste Wahl. Da würde man doch eher einen Abzweig in Bodennähe haben wollen. Der sollte dann mit einem zölligen Kugelhahn gesteuert werden.
    Für Deinen Eimertest könntest Du anstelle dieses schlanken Hahns auf Bild 4 einen großen Kugelhahn benutzen und den schlanken Hahn an einem kurzen Schlauchende zur Regulierung des Fließdrucks. Später schraubst Du den schlanken Hahn wieder an die Stelle für’s Füllen der Gießkannen, denn Du hast ja im Bodenbereich den Abzweig zur Bewässerung.

    Bewässerung der Beete? Das kann man mit kleinradigen Sprüdüsen machen, oder mit diesem spannenden MICRO Drip Sortiment. Rosen bewässere ich mit Tropfern. Da ist momentan wirklich GARDENA mein Favorit. Das ist wirklich von der Bepflanzung abhängig.

    Regner? Schau‘ sie Dir an. Ob nun RB 3504 oder Hunter PGJ. Freiwillig würde ich mir beide nicht im Garten vergraben. Ob nun Hunter MP oder RAINBIRD R-VAN? RAINBIRD besticht durch die höhere Flexibilität. 45 – 270° hört sich gut an. Aber wie sie werkeln, hat noch niemand gesehen.

    Passende Gehäuse? RAINBIRD 1800 oder Hunter PRO SPRAYER. Die Gummilippe ist entscheidend. Da würde ich entscheiden, was leichter zu beschaffen ist. Kompatibel sind sie alle.

    Gehäuseanschluß? Alles eine Frage der Kosten, der Verlege-Geschwindigkeit und des Komforts.
    Bastler lieben diese Flexleitung, Profis schrauben die Gehäuse mit einem Doppelnippel in die Anbohrschelle. Ich würde diese kleinen Pfeifchen und die Flexleitung nehmen. Da kann man in der Höhe und schließlich auch in der Position nett variieren.

    Entwässerung? Wenn Du einen Kompressor im Zugriff hast, ist das eleganter, weil es sparsamer ist.
    Mit diesen Entwässerungsventilen läuft Dir permanent die Anlage leer. Über den Sommer kommen da sicher ein „paar“ Liter zusammen.

    Kompressor für die Düsen problematisch? Das glaube ich nicht. Es ist eher kompliziert, mit unstetem Druck die Ventile zu öffnen.

    Viel Glück
     
    E

    EffZeh

    Neuling
    #17
    Guten Morgen,
    ich habe gestern einmal die Planung finalisisert.
    Die Beete werden erst einmal so mitbewässert, könnten aber durch andere Einstellungen der Düsen trockengelegt werden.
    Die Variante werde ich heute nochmal überarbeiten...
    Die minimal Fläche (Rot) im Rasen, die kein Wasser erhält, könnte durch andere Einstellungen der Düsen 3, 5 oder 8 verhindert werden. Dann hätte ich aber in anderen Bereichen eine 3fach Überlagerung. Was wäre besser?
    Würde das so mit meiner Düsenwahl klappen?
    Ich weiss, den Fliessdrucktest bin ich euch noch schuldig. Ich muss schauen, ob ich diesen in dieser Woche durchführen kann...
    Was sagt ihr zu den Leitungsdimensionen oder die Verlegeung generell? Sollten die Düsen R-VAN 18, Nr. 7 und 8, als erstes an die Hauptleitung ran?
    Vielen Dank für euer Feedback!
     

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    Parzival

    Parzival

    Foren-Urgestein
    #18
    Lieber André

    Das sieht doch richtig spannend aus. Ich konnte das alles nicht glauben und habe einige Deiner Werte nachgeschaut. Du hast die Wurfweiten der Düsen nicht ausgereizt und den maximalen Wasserverbrauch angesetzt.

    20 Liter pro Minute klingt erschütternd wenig und trotzdem sollen da in der Stunde 16 mm Niederschlag fallen?
    Das Ganze wurde mir dann klarer, als ich die Größe der in Rede stehenden Fläche überschlagen habe. Es geht ja um ca. 55 m². Da passt das dann alles.

    Ich bin gespannt, wie sich RAINBIRD schlägt. Du hast im Wesentlichen eine einfache Überlappung und manchmal überlappt sich gar nichts – abgesehen von den 3 Trockenzonen.

    Wenn Du so eine Düse mal laufen lässt, wirst Du sehen, dass diese feinen Strahlen in ca. 50 cm Versatz über Deine Wiese huschen. Natürlich fällt auch etwas Niederschlag unter dem eigentlichen Strahl, aber eben sehr wenig. In Sommern wie diesem, wirst Du sehr schnell und sehr genau feststellen, dass dieser Dreiecksverband kompliziert in der Planung ist, aber die Schwächen der Wurfcharakteristik dieser Düsenart blendend abfängt.

    Ich kann über dieses Thema so wunderbar schwadronieren, weil ich 6 Düsen (Hunter MP) in einer Reihe großzügig überlappt an den Zaun gehangen habe, um das Aussenrevier zu bewässern.

    Auch wenn ich diese Station alle drei Tage eine Stunde laufen lasse, fange ich das Vertrocknen kleiner Streifen des Rasens nicht ab. Mein Ehrgeiz, das zu verändern hält sich in Grenzen, zeigt mir aber dass gerade bei diesen Rotatordüsen in Zeiten des Klimawandels dieser Dreiecksverbund eigentlich Pflicht ist. Ich beschreibe das so ausführlich, weil Rasenprofi Top Gun auch gerade den Einsatz dieser oder ähnlicher Düsen in Erwägung zieht. Bei vielen anderen Düsenarten kann man Planungsschwächen kompensieren, in dem man die Station einfach länger laufen lässt. Aber bei den Rotatordüsen fällt in den schlechtversorgten Zwischenräumen einfach so wenig Niederschlag, dass das mit einer „halben Stunde länger“ nicht abgefangen wird.

    Was rede ich – probier‘ es aus.

    Viel Glück
     
    E

    EffZeh

    Neuling
    #19
    Hallo,
    ich habe mir jetzt mal Material bestellt. 9 Düsen R-VAN14 90-270, 1804er Gehäuse, Rainbird Flexschlauch mit Verbindern, 32mm T-Stücke mit 1/2"AG. Als Hauptleitung habe ich eine 32mm ins Auge gefasst, die hole ich mir aber vor Ort.
    Einen dynamischen Drucktest habe ich nun auch an 2 Abenden durchgeführt. Bei einem statischen Druck von ca. 3 bar habe ich auf ca. 2,1 bar reduziert und kam auf ca. 22 bis 23 l/min.
    Mittlerweile ist der Druck seitens des Versorgers wieder hochgedreht worden, jedoch denke ich, dass man gerade bei Trockenheit und entsprechendem Runterregeln der Wasserversorgung bei uns mit dem geringeren Druck auskommen muss.

    Bei diesem Druck sollen die R-VAN14 einen Radius von ca. 4m werfen, mal schauen, ob das in der Realität auch so klappt.
    Jedenfalls hoffe ich nun, dass ich mit meinem anvisiserten Verbrauch von ca. 18 l/min ordentlich hinkomme mit dem Wasserdruck.


    Ich habe aber nochmal eine Frage zur Wasserleitung:

    Zum einen ist eine 32mm-Leitung die richtige Größe und zum anderen, wie soll ich diese verlegen. Ein Heizungsbauer meinte, es wäre sinnvoller, die Leitung im Ring zu legen und entsprechend im Verlauf die Düsen abzugreifen.

    Oder ist es besser, wie ich weiter oben bereits eingeplant habe, eine Leitung ins Zentrum des Rasens zu legen und auf diesem Wege mehr oder weniger sternenförmig zu den Düsen zu gehen. Wenn ja, welche Größe sollte dann die Zwischenleitung haben?


    Wo positioniere ich die Düsen am besten? Direkt an der Rasenkante, weiter in den Rasen reingerückt oder aber sogar vom Rasen weg beispielsweise im Mähkantenstein oder dahinter?


    Jedenfalls werde ich, nachdem ich meine Pflasterfläche verlegt habe, erstmal einen Probelauf machen. Jedoch muss ich vorher durch diese Fläche mit meiner Leitung vom Versorgungspunkt kommend hindurch. Vielleicht schliesse ich die Leitung hinter der Garage auch frostfrei an und gehe im Rasenbereich auch "eine Schüppe tiefer", dann habe ich im Winter keine Probleme mit dem Frost.


    Ich halte euch auf dem laufenden und würde mich über weitere Ratschläge freuen.


    Einen schönen Abend noch!
     
    B

    baxino

    Mitglied
    #20
    Zum einen ist eine 32mm-Leitung die richtige Größe und zum anderen, wie soll ich diese verlegen. Ein Heizungsbauer meinte, es wäre sinnvoller, die Leitung im Ring zu legen und entsprechend im Verlauf die Düsen abzugreifen.

    Oder ist es besser, wie ich weiter oben bereits eingeplant habe, eine Leitung ins Zentrum des Rasens zu legen und auf diesem Wege mehr oder weniger sternenförmig zu den Düsen zu gehen. Wenn ja, welche Größe sollte dann die Zwischenleitung haben?
    Die Verlegung erfolgt besser in Form einer Perlenkette. Sprich ca. 50cm von der Regnerposition am Rand verläuft Deine 32mm Leitung. Diese kannst Du mit einem T-Stück aufteilen in einen rechten und linken Strang.

    Wo positioniere ich die Düsen am besten? Direkt an der Rasenkante, weiter in den Rasen reingerückt oder aber sogar vom Rasen weg beispielsweise im Mähkantenstein oder dahinter?
    Ich würde die Regner in der Rasenfläche am Rand vor dem Kantenstein positionieren. Dann können die Regner an der Rasenkante entlang regnen. In der Rasenkante ginge auch, dahinter ebenso. Dann wird halt bei Kopf zu Kopf Beregnung auch ein größerer Bereich nass, der eigentlich nicht nass werden müsste.

    Jedenfalls werde ich, nachdem ich meine Pflasterfläche verlegt habe, erstmal einen Probelauf machen. Jedoch muss ich vorher durch diese Fläche mit meiner Leitung vom Versorgungspunkt kommend hindurch. Vielleicht schliesse ich die Leitung hinter der Garage auch frostfrei an und gehe im Rasenbereich auch "eine Schüppe tiefer", dann habe ich im Winter keine Probleme mit dem Frost.
    Frostfrei heißt 80-100cm
     
    merls

    merls

    Mitglied
    #21
    Frostfrei das Hauptrohr verlegen bringt leider nicht viel da das Wasser in den Regnern das deutlich größere Problem ist.
    Daher spar dir das zu tiefe verlegen.

    Entweder eine Entwässerung einbauen die das rohr nach jedem Bewässern vollständig leerlaufen lässt,
    oder im Winter an den Hauptstrang einen Kompressor anschliessen und das ganze wasser rauspusten.
    Dann sind auch die sprenger leer und es kann nix passieren.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
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