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Thally
Neuling
- Dabei seit
- 11. August 2014
- Beiträge
- 5
- USDA-Klimazone
- 5b
Hallo,
ich hoffe, ihr könnt mir helfen!
Mein Problem ist ein wenig komplizierter... mein Mann und ich sind im Juli 2012 in eine neue Wohnung (Neubau) mit 170 m² Eigengarten gezogen. Bis auf ein kleines Stück liegt der Rasen den ganzen Tag von Sonnenaufgang bis 16 Uhr in voller ungehemmter Sonneneinstrahlung! Anfangs war von der Genossenschaft geplant, Rasen anzusähen. Aus Zeitgründen wurde dann jedoch ein Rollrasen verlegt. Uns hat es nicht gestört, sieht ja dann recht schnell schön saftig grün aus... dachten wir...
Problem Nr. 1: Wir haben beobachtet, dass sie den Rasen auf den praktisch unvorbehandelten Boden legten, der schon da war (also auf Bauschutterde):
Den Anhang 412597 betrachten
Das sah damals so aus:
Den Anhang 412602 betrachten
Dort wo zuvor ein Bagger in unserem Garten stand, haben wir heute noch zwei paralelle Kuhlen (angeblich senkt sich das mit dem Schnee... hahaha). Als er Stück für Stück austrocknete, fragten wir bei der Genossenschaft nach. Man erklärte uns, dass alles richtig gelaufen sei und der Rasen 14 Tage zum anwachsen braucht. Im darauffolgenden Frühling war er an manchen Stellen noch immer nicht angewachsen und man konnte teilweise den Rasenteppich hochheben... wir haben gegossen... gedüngt... gemäht... und so weiter... nichts hat geholfen. Vertikutieren wollten wir nicht (haben beobachtet, wie unser Nachbar seinen damit vernichtet hat) und wir hatten auch Angst, nachdem der Rasen teilweise nicht angewachsen ist, dass wir ihn völlig erledigen.
Ein anderer Nachbar hat den Kampf schon aufgegeben und selbst neu angesäht, inklusive neuer Erde, umwälzen etc... für knapp 1000 Euro... das wollen wir ehrlich gesagt nicht so voreilig investieren.
Die Erde ist so lehmig, das man mit einem Spaten kaum durchkommt, in den tiefen Lagen (bei ca. 20cm) ist sie so feucht, dass sich die Nässe staut, oben nimmt sie kaum Wasser auf bzw. es dürfte alles verdampfen, bevor es absickert.
Wir haben in Hitzeperioden zu kämpfen, dass der Rasen nicht austrocknet. Sobald es über 26°c hat, wird der Garten zur Steppe.
Im ersten Jahr hatten wir den schönsten Garten der Nachbarschaft, weil wir ihn ordentlich bewässert haben, die Nachbarn waren da geiziger mit dem Wasser.
Im zweiten Jahr dann das Rasensterben... Plötzlich wurde alles grau und braun, großflächige Trockenheit. Wir haben brav gedüngt, das erste Mal im März, dann Sommer und Herbst. Allerdings haben wir keinen Herbstdünger verwendet, weil der Winter so warm war (November hatten wir immer noch 20°c). Schnee blieb ganz aus. War wahrscheinlich unser erster Fehler
Dann unser zweiter gravierender Fehler... im Frühling hab ich den falschen Dünger erwischt... den für den Herbst... Das Gras wuchs wie zu erwarten so gut wie gar nicht. Wir warteten, bis der Dünger weg war und haben nochmal mit einem Frühlingsdrünger für strapazierten Rasen gedüngt. Es sprießte zuerst toll und wir waren glücklich, dann aber kam die erste Hitze und damit wars vorbei. Von da an absolute Trockenheit und der Rasen wurde braun, teilweise richtig große Stellen. Haben dann fleißig gegossen und als es nicht besser wurde, noch mehr. Waren dann schon bei 30 Min in der Früh und am Abend... Katastrophe!
Ein Nachbar meinte, es wäre zuviel, der Rasen stirbt ab wegen Nässe, also haben wir nur noch 20-30 Min Abends gegossen, Ergebnis immer noch dasselbe. Oben ist der Rasen völlig ausgetrocknet, unter der Grasnarbe aber leicht feucht, also eigentlich net schlimm.
Achja Fehler Nr. 3: Unser Garten wurde kurzfristig von stark gechlorten Poolwasser strapaziert (lief aus). Das war am nächsten Morgen schon ganz verdampft/versickert und es sah nicht danach aus, als würden sich Pfützen sammeln, aber das könnte doch auch die Wurzeln schädigen oder?!
Wir haben sehr mit Löwenzahn und anderem Unkraut zu kämpfen, Pilze oder Moos eigentlich bis jetzt gar nicht gehabt. Auch sind mir keine Schädlinge aufgefallen.
Gemäht wird einmal die Woche, Höhe wenn es kühler ist: 4 cm, in Hitzezeiten 6cm (unser Rasenmäher hat leider nur 2/4/6cm Auswahl).
Das interessante ist... Das Stück, das nicht den ganzen Tag in der Sonne ist, ist unser Glanzstück, dort grünt es saftig, dass es ein Traum ist. Nur der Hauptteil des Gartens, der bis 16 Uhr in voller Sonne liegt, trocknet hilflos aus.
Momentan sieht er so aus:
Den Anhang 412598 betrachtenDen Anhang 412599 betrachtenDen Anhang 412600 betrachtenDen Anhang 412601 betrachten
Inzwischen sind wir völlig ratlos. Gießen wir zu viel? Zu wenig? Ist der Rasen zu lang? Der Boden völlig daneben? Wo liegt unser Fehler in der Pflege? Wir sind echt am Ende... ich weiß es ist schwer, von der Ferne Diagnosen zu stellen, aber vielleicht hat ja jemand hier Vorchläge/Ideen/Ähnliche Probleme...
Achja zuletzt gedüngt hab ich vor ca. einer Woche.
Danke schon mal im Vorhinein für die Hilfe!!!
ich hoffe, ihr könnt mir helfen!
Mein Problem ist ein wenig komplizierter... mein Mann und ich sind im Juli 2012 in eine neue Wohnung (Neubau) mit 170 m² Eigengarten gezogen. Bis auf ein kleines Stück liegt der Rasen den ganzen Tag von Sonnenaufgang bis 16 Uhr in voller ungehemmter Sonneneinstrahlung! Anfangs war von der Genossenschaft geplant, Rasen anzusähen. Aus Zeitgründen wurde dann jedoch ein Rollrasen verlegt. Uns hat es nicht gestört, sieht ja dann recht schnell schön saftig grün aus... dachten wir...
Problem Nr. 1: Wir haben beobachtet, dass sie den Rasen auf den praktisch unvorbehandelten Boden legten, der schon da war (also auf Bauschutterde):
Den Anhang 412597 betrachten
Das sah damals so aus:
Den Anhang 412602 betrachten
Dort wo zuvor ein Bagger in unserem Garten stand, haben wir heute noch zwei paralelle Kuhlen (angeblich senkt sich das mit dem Schnee... hahaha). Als er Stück für Stück austrocknete, fragten wir bei der Genossenschaft nach. Man erklärte uns, dass alles richtig gelaufen sei und der Rasen 14 Tage zum anwachsen braucht. Im darauffolgenden Frühling war er an manchen Stellen noch immer nicht angewachsen und man konnte teilweise den Rasenteppich hochheben... wir haben gegossen... gedüngt... gemäht... und so weiter... nichts hat geholfen. Vertikutieren wollten wir nicht (haben beobachtet, wie unser Nachbar seinen damit vernichtet hat) und wir hatten auch Angst, nachdem der Rasen teilweise nicht angewachsen ist, dass wir ihn völlig erledigen.
Ein anderer Nachbar hat den Kampf schon aufgegeben und selbst neu angesäht, inklusive neuer Erde, umwälzen etc... für knapp 1000 Euro... das wollen wir ehrlich gesagt nicht so voreilig investieren.
Die Erde ist so lehmig, das man mit einem Spaten kaum durchkommt, in den tiefen Lagen (bei ca. 20cm) ist sie so feucht, dass sich die Nässe staut, oben nimmt sie kaum Wasser auf bzw. es dürfte alles verdampfen, bevor es absickert.
Wir haben in Hitzeperioden zu kämpfen, dass der Rasen nicht austrocknet. Sobald es über 26°c hat, wird der Garten zur Steppe.
Im ersten Jahr hatten wir den schönsten Garten der Nachbarschaft, weil wir ihn ordentlich bewässert haben, die Nachbarn waren da geiziger mit dem Wasser.
Im zweiten Jahr dann das Rasensterben... Plötzlich wurde alles grau und braun, großflächige Trockenheit. Wir haben brav gedüngt, das erste Mal im März, dann Sommer und Herbst. Allerdings haben wir keinen Herbstdünger verwendet, weil der Winter so warm war (November hatten wir immer noch 20°c). Schnee blieb ganz aus. War wahrscheinlich unser erster Fehler
Dann unser zweiter gravierender Fehler... im Frühling hab ich den falschen Dünger erwischt... den für den Herbst... Das Gras wuchs wie zu erwarten so gut wie gar nicht. Wir warteten, bis der Dünger weg war und haben nochmal mit einem Frühlingsdrünger für strapazierten Rasen gedüngt. Es sprießte zuerst toll und wir waren glücklich, dann aber kam die erste Hitze und damit wars vorbei. Von da an absolute Trockenheit und der Rasen wurde braun, teilweise richtig große Stellen. Haben dann fleißig gegossen und als es nicht besser wurde, noch mehr. Waren dann schon bei 30 Min in der Früh und am Abend... Katastrophe!
Ein Nachbar meinte, es wäre zuviel, der Rasen stirbt ab wegen Nässe, also haben wir nur noch 20-30 Min Abends gegossen, Ergebnis immer noch dasselbe. Oben ist der Rasen völlig ausgetrocknet, unter der Grasnarbe aber leicht feucht, also eigentlich net schlimm.
Achja Fehler Nr. 3: Unser Garten wurde kurzfristig von stark gechlorten Poolwasser strapaziert (lief aus). Das war am nächsten Morgen schon ganz verdampft/versickert und es sah nicht danach aus, als würden sich Pfützen sammeln, aber das könnte doch auch die Wurzeln schädigen oder?!
Wir haben sehr mit Löwenzahn und anderem Unkraut zu kämpfen, Pilze oder Moos eigentlich bis jetzt gar nicht gehabt. Auch sind mir keine Schädlinge aufgefallen.
Gemäht wird einmal die Woche, Höhe wenn es kühler ist: 4 cm, in Hitzezeiten 6cm (unser Rasenmäher hat leider nur 2/4/6cm Auswahl).
Das interessante ist... Das Stück, das nicht den ganzen Tag in der Sonne ist, ist unser Glanzstück, dort grünt es saftig, dass es ein Traum ist. Nur der Hauptteil des Gartens, der bis 16 Uhr in voller Sonne liegt, trocknet hilflos aus.
Momentan sieht er so aus:
Den Anhang 412598 betrachtenDen Anhang 412599 betrachtenDen Anhang 412600 betrachtenDen Anhang 412601 betrachten
Inzwischen sind wir völlig ratlos. Gießen wir zu viel? Zu wenig? Ist der Rasen zu lang? Der Boden völlig daneben? Wo liegt unser Fehler in der Pflege? Wir sind echt am Ende... ich weiß es ist schwer, von der Ferne Diagnosen zu stellen, aber vielleicht hat ja jemand hier Vorchläge/Ideen/Ähnliche Probleme...
Achja zuletzt gedüngt hab ich vor ca. einer Woche.
Danke schon mal im Vorhinein für die Hilfe!!!





