Ich kann es nur wiederholen: Der letzte Winter muß so einige Schneckeneier dahingerafft haben. Während ich im vergangenen Jahr auf unseren Wegen zwischen den Wiesen vor Schnecken kaum laufen konnte, sind in diesem Jahr (bis jetzt) kaum Schnecken zu sehen.
klar, das spielt auf jeden fall auch 'ne grosse rolle.
ich find ja auch dass es dieses jahr weniger ist.
ich kenn's ja vom garten meiner eltern, scheint's gibt es "schneckenjahre" genauso wie es "maikäferjahre" gibt, wieviel man tatsächlich "ausrichten" kann ist so gesehen immer relativ.
ich erwarte hier in meinem garten garnicht, dass es keine schnecken gibt, dazu ist unsere ecke hier viel zu "naturnah" begärtnert, woran mein anteil vergleichsweise gering ist.
aber wenn ich schon im garten rumbuddel (ich hab glaub schon erwähnt, dass ich nicht zu denen gehöre, die gartenarbeit für entspannend halten sondern zu denen, die halt rumbuddeln, weil's so ungemein entspannend ist, wenn's ein bisschen hübsch ist), dann möcht ich halt nicht so gerne, dass so ein schlunzi das einfach zunichte macht.
ich könnt jetzt philosophisch werden, in die richtung: "nein, es ist nicht: macht euch die erde untertan - es ist eher "erntet die früchte" - aber da kommt mir immer irgendwie wieder schwarz/weiss, gut/böse usw. in den sinn.
ich weiss doch, dass ich in die natur eingreife, in dem moment, in dem ich anfange zu "gärtnern" - ob's nun mähen oder pflanzen ist. ich kann nicht über die wiese schlendern ohne irgendwas totzutreten.
verkürzt und hart gesprochen: gärtnern heisst doch irgendwie auch "selektieren". wenn ich ein unkraut rausrupfe ist das letztendlich doch nichts anderes?
ich hoffe ich hab mich hier längst als anhängierin der "weichen" fraktion, gift-ablehnerin und wildwuchs-pflegerin vorgestellt, so dass das jetzt bitte nicht falsch verstanden wird
